Der Drogenmissbrauch in Ruanda nimmt immer weiter zu

Ruanda Männer des Militärs auf Drogenpatrouille im Westen Ruandas | Bild (Ausschnitt): © TORCH MAGAZINE [CC BY-NC 2.0]  - flickr Im August dieses Jahres fand in Ruanda das dort sehr beliebte Radrennen „Tour du Ruanda“ statt. Auch ein deutsches Team war mit am Start- über den Sieg konnte sich jedoch ein Ruander freuen. Das Rennen wurde erstmals 1988 ausgetragen und ist damit das erste internationale Radrennen Ostafrikas. Auch wenn das Land solch schöne Seiten zu zeigen hat, gibt es in Ruanda dennoch Probleme- besonders im Bezug auf Drogen. Ruanda liegt eingekesselt von Uganda, Tansania, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo im Osten Afrikas.
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Khat-Konsum hält jemenitischen Bürgerkrieg am Leben

 In der jeminitischen Hauptstadt Sanaa boomt der Verkauf von Khat-Blättern | Bild (Ausschnitt): © Carpetblogger [CC-BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Seit der Unabhängigkeit 1990 kommt das auf der arabischen Halbinsel gelegene Land nicht mehr zur Ruhe. Nachdem 2014 die Hauptstadt durch schiitische Huthirebellen erobert wurde und Saudi-Arabien in den Konflikt eingetreten ist, hat sich die Situation noch weiter verschlimmert. Kriegerische Auseinandersetzungen und Luftangriffe fordern seitdem tausende zivile Todesopfer. Auch die landwirtschaftliche Nahrungsproduktion ist fast vollständig zum Erliegen gekommen, sodass es in den letzten Jahren zu einer extremen Hungerkatastrophe gekommen ist. Brach liegen die Felder jedoch nicht – statt Obst und Gemüse wächst jetzt überall Khat. Diese kaubare Droge verspricht dem Konsumenten kurzzeitige Zerstreuung und Glück.
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Narco-Entwaldung: Der Drogenhandel in Zentralamerika verstärkt den Klimawandel

 Das Abholzen von Wäldern in Mittelamerika ist leider keine Seltenheit | Bild (Ausschnitt): © CIFOR [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Auf den ersten Blick haben Drogen und Klimawandel nichts miteinander zu tun. Dennoch verliert die Welt monatlich durch die stetig steigende Drogenproduktion in Zentral- und Südamerika gewaltige CO2 absorbierende Waldgebiete. Die Narco-Clans roden großflächig in abgelegenen Regionen aus verschiedenen Beweggründen. Nicht nur um Infrastruktur zu schaffen, sondern auch, um auf den gerodeten Gebieten Geldwäschemaßnahmen für ihre horrenden Profite aus dem Handel durchzuführen.
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Terrororganisationen sind tief in die internationale Drogenindustrie verstrickt

Drogen Oman  Bild (Ausschnitt): © Royal Navy Media Archive [CC BY-NC 2.0]  - flickr Die Opiumproduktion in Afghanistan boomte in den letzten Jahren und so erschließen die Drogenhändler vor Ort laufend neue Transitstrecken. Viele Transitländer haben dadurch gravierende Konsequenzen zu tragen. Das Netzwerk der Routen ist äußerst weitläufig und umfasst viele afrikanische Länder sowie Staaten in der Region Nahost. In vielen dieser Länder agieren Terrororganisationen, die sich am Handel mit den Drogen beteiligen. Dadurch können diese einen großen Teil ihrer Machenschaften finanzieren und an Einfluss gewinnen.
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Paraguay: Das kleine Land ist einer der größten Produzenten für Marihuana

Marihuanapflanze Die Produktion von Marihuana ist in Paraguay stark angestiegen | Bild (Ausschnitt): © Gounsil [CC BY 2.0]  - Flickr Im Juni 2016 wurde Jorge Rafaat Toumani durch brasilianische Drogengangmitglieder getötet. Er war Paraguays wohl bekanntester Drogenboss. Seit seinem Tod haben sich die Verhältnisse im Land stark verändert. Paraguay liegt eingekesselt von Brasilien, Bolivien und Argentinien im Herzen Südamerikas. Diese zentrale Lage macht es zu einem strategisch attraktiven Ort für Drogenschmuggel.
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Die afrikanische Heroinküste ist die neue Ausweichroute für den Handel mit afghanischen Drogen

 Zahlreiche kleine Kutter schmuggeln Drogen nach Afrika
 | Bild (Ausschnitt): © Defence Images [CC BY-NC-ND 2.0]  - https://www.flickr.com/photos/defenceimages/4967630523/in/photolist-8yYpu8-8F4x87-9nBqhg-8F52jE-kmyYDj-kmwscx-apr9Yc-8F4TpW-6wX211-aNWTuB-kmyGRh-aiBszG-8Ujj3v-p6nJgC-5b5NyL-8UnnTG-pv25z3-8Ujjuv-24oZ1aa-8UnocE-apr7ND-kmwmD8-kmxjMZ-apr84K-8z2k8n-kmwY1P-Sof6Dv-aptRBA-apr9c6-8F1HFt-aptNcs-9JzJpF-8WHhqh-8z2jX8-reqWDa-8z5rT3-tZcr2-8F1Ssi-9JCwwm-4LkYWY-85rh8F-7GkdQM-TsCMMW-7GkdAn-apr7d2-7GkdyZ-qLKSEc-87CAb9-kmxf4k-mjZ1MV In den letzten Jahren hat die afghanische Drogenproduktion immer weiter zugenommen. Tonnenweise Heroin wartet darauf, in profitable Absatzmärkte wie Europa oder Nordamerika gebracht zu werden – doch seit die alten Schmugglerrouten durch massive Kontrollen beinahe unpassierbar geworden sind, gilt es neue Wege zu finden, um das milliardenschwere Geschäft in Gang zu halten. Einer dieser neuen Wege führt nach Süden – genauer gesagt nach Ostafrika über den indischen Ozean.
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Dominikanische Republik: Touristenparadies als Drogenumschlagplatz

Die Küstenwache in Puerto Rico überprüft verdächtige Dominikaner Die Küstenwache in Puerto Rico überprüft verdächtige Dominikaner | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Letzten November beschlagnahmte die kolumbianische Polizei 13,4 Tonnen Kokain - das ist der größte Drogenfund in der Geschichte Kolumbiens. Diese Menge wäre auf dem amerikanischen Markt geschätzt 360 Millionen Dollar wert. Seit 2013 ist Kolumbien wieder der weltweit größte Hersteller von Kokain. Mit aktuell ungefähr 200.000 Hektar Koka-Anbaufläche hat die Produktion der Droge in Kolumbien einen erheblichen Anstieg auf einen momentanen Rekordwert erlebt, sogar im Vergleich zu Zeiten Pablo Escobars.
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Wie die USA das Drogengeschäft in Laos in Gang setzten

Laos Opium Frau in Laos, die Mohnblumen verkauft | Bild (Ausschnitt): © Thierry Leclerc [CC BY-ND 2.0]  - flickr Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, veröffentlichte diese Woche eine Liste mit 21 Ländern, die er als Hauptproduktions- und Transitstaaten illegaler Drogen einstuft. Diese Länder vereinen eine Kombination aus geographischen und wirtschaftlichen Faktoren, die trotz eventueller staatlicher Betäubungsmittelkontrollmaßnahmen zur Herstellung und zum Handel von Drogen führen. Unter diesen Staaten befinden sich auch Myanmar und Laos, zwei der drei Länder des Goldenen Dreiecks in Südostasien.
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Pakistan – Profiteur oder Geschädigter des afghanischen Drogenhandels?

Opiumfeld Afghanistan Durch den Anbau von Opium in Afghanistan wird Pakistan zum wichtigen Transitstaat im weltweiten Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): "BALA BALUK, Afghanistan--Opium fields ready for harvesting" © ResoluteSupportMedia [CC BY 2.0]  - flickr Erst letzte Woche verkündete das Pentagon, dass die USA Pakistan nicht wie geplant mit 300 Millionen US-Dollar im Kampf gegen den Terrorismus unterstützen wollen, da sich das Land selbst zu wenig engagiere. Pakistan bildet mit dem Iran und Afghanistan zusammen den Goldenen Halbmond. Seine geographische Lage und die politische Instabilität des Landes, auch in den Grenzgebieten, machen Pakistan zum idealen Transitstaat für illegale Drogengeschäfte. Damit ist Terrorismus auf gewisse Weise profitabel für das Land.
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Marokko entwickelt sich zum Transitstaat für Kokain nach Europa

 Symboldbild | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr 14 Kilometer liegen an der engsten Stelle zwischen Afrika und Europa- und trennen damit Spanien von Marokko, einem der größten Haschischproduzenten der Welt. Sowohl sein Status als Produktions- aber auch als Transitstaat nimmt immer weiter zu. Der Drogenvertrieb stellt ein immenses Problem für das nordafrikanische Königreich dar. Sowohl der Rauschgifthandel als auch die Abhängigkeit der Bevölkerung ist in den letzten Jahren weiter angestiegen. Viele Menschen sind süchtig, besonders in größeren Städten.
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