Archiv des Autors: Jennifer / earthlink

Kriminelle und Drogenbanden profitieren von der Krise in Venezuela

Oppositionsdemonstration gegen die Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro In Venezuela herrscht Ausnahmezustand. Die Menschen gehen auf die Straße – gegen die Politik des aktuellen Präsidenten, Nicolás Maduro. Die Proteste halten nun schon seit etwa drei Wochen an. Am vergangenen Mittwoch fand eine der größten Demonstrationen seit drei Jahren statt. Leider laufen diese Protestmärsche nicht friedlich ab, immer wieder kommt es zu Zusammenstößen, die Tote und Verletzte fordern.Neben der anhaltenden Unzufriedenheit der Bevölkerung und der Wirtschaftskrise, ist die Entmachtung des Parlaments ein Auslöser für die aktuellen Unruhen. Wer trägt die Schuld für die Krise? Wie wird Maduro diesen Konflikt lösen? Welche Szenarien für die Zukunft des Landes ergeben sich? Und welche Folgen hätten diese auf Drogenhandel und Kriminalität?
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Uruguayische Fußball-Fanclubs entwickeln sich zu Kartellen

Barras Bravas Die Fußball-Fanclubs in Uruguay agieren wie kriminelle Organisationen. Diese Entwicklung der ‚Barras Bravas‘ spiegelt sich ebenfalls wieder im benachbarten Argentinien. Auch entspricht die Entstehung der uruguayischen Barras Bravas stark den argentinischen. In den 1970er-Jahren zeichneten sich die argentinischen Barras Bravas durch extreme Fans aus, die ihre Loyalität zu ihrem Lieblingsteam mit einheitlicher Fan-Kleidung und Singen im Einklang zeigen wollten. Aber in den 1980er Jahren kennzeichneten sie sich durch Gewalt, bis sie zu einer unabdingbaren Charaktereigenschaft wurde. Schließlich verwickelten sie sich in Aktivitäten zum Erwirtschaften von Profiten. Einige Barras Bravas in Argentinien stehen in Verbindung mit dem Drogenhandel und sind unter dem politischen Deckmantel sicher, welcher sie vor der Strafverfolgung beschützt.
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Kolumbianische Drogenkartelle weiten spanischen Drogenhandel aus

Drogendealer Schon seit langem dient Spanien als Einstiegspunkt für Drogenkartelle aus Kolumbien, die einen Weg in den lukrativen europäischen Drogenhandel suchen. Um ihren Einfluss in den europäischen Ländern zu vertiefen, haben sie gemeinsam mit spanischen Kontrahenten einen von kolumbianischen Drogennetzwerken geführten Drogenhandelsring aufgebaut. Vor kurzem haben die kolumbianischen Behörden William Rafael Vargas Maestre, alias „Canosco“, verhaftet. Er war einer der „meistgesuchten“ Verdächtigen Spaniens. Höchstwahrscheinlich kam Vargas in den frühen 2010er Jahren nach Spanien zur Koordinierung von Drogenlieferungen für mehrere kriminelle Netzwerke, insbesondere der Urabeños. In einem Monat hatte Vargas einen Umsatz von über fünf Millionen Euro erzielen können.
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Chile entwickelt sich vom Transitstaat zum Produktionsland für Kokain

Kokainkonsum Dem Anschein nach wächst Chiles Rolle im Drogenhandel an. Bislang diente es hauptsächlich nur als Transitstaat und Umschlagsplatz für Kokain. Das Kokain wird aus Peru und Bolivien importiert, um es weiter nach Afrika und Europa zu exportieren. Vor allem die geografische Lage Chiles, die ausgedehnten Grenzen und die breite Küstenlinie macht es zu einem attraktiven Ort für den Transport und Export von Drogen.
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Argentinien: Arme Familien werden gezwungen, Drogen zu verkaufen

Slums in Argentinien. Ganz alltäglich essen vier Kinder zusammen mit ihren Eltern ihr Mittagessen. Jedoch stehen mehrere Kisten mit Hunderten Kilogramm Marihuana nur einen Meter vom Küchentisch entfernt. Die Eltern vermieten ihr Wohnhaus als Vorratslager für Drogen. Auf den ersten Blick erscheint das ungewöhnlich, aber in Argentinien kommen ähnliche Situationen wie diese im ganzen Land und schon seit längerer Zeit vor. Ärmere Familien, die ein zusätzliches Einkommen suchen, schließen sich dem Drogengeschäft an. Für die Familien ist das Drogengeschäft eine Subsistenzwirtschaft.
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Drogenwirtschaft korrumpiert El Salvador

El Salvador spielt eine relativ kleine, aber wachsende Rolle im Drogenhandel. Es dient als Drogendepot und vor allem als Transitstaat. Hauptsächlich wird Kokain aus Kolumbien und anderen südamerikanischen Ländern nach Mexiko und dann weiter in die USA geschmuggelt. Besonders die kaum kontrollierten Grenzübergänge mit den Nachbarländern Honduras und Guatemala erleichtern den Drogenschmuggel. Zusätzlich ermöglichen die zahlreichen Orte, insbesondere an El Salvadors Küste, die Drogen in kleinere Mengen für den weiteren Weg Richtung Norden zu entladen und zu verpacken oder für den Vertrieb und Verkauf im Heimatland zu nutzen.
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Bolivien: Mehr Flächen zum Koka-Anbau – Ein Fluch oder ein Segen?

Koka-Plantage Bolivien ist der drittgrößte Koka-Produzent weltweit nach Kolumbien und Peru. Seit 2010 sind der Anbau und die Produktion der Kokapflanze um 35 Prozent national gesunken. Durch eine neue Gesetzgebung möchte die bolivianische Regierung dem entgegenwirken. Der bolivianische Präsident Evo Morales unterzeichnete im März ein umstrittenes Gesetz zum Anbau von Koka. Die Regierung einigte sich mit den Verbänden der Kokabauern auf eine Ausweitung der Flächen für die Koka-Kultivierung. Die legale Anbaufläche wird um fast das Doppelte vergrößert, von 12.000 auf 22.000 Hektar. Der Senat und das Abgeordnetenhaus müssen dieser Gesetzgebung noch zustimmen – dies gilt als wahrscheinlich.
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Philippinen: „Anti-Drogen-Krieg“ offenbart sich als Krieg gegen die Armen

Protest vor dem philippinischen Konsulat in New York "If you are poor you are killed." Amnesty International wirft dem philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte bei seiner Vorgehensweise zur Bekämpfung der Drogenkriminalität schwere Missachtung von Menschenrechten vor.Schon seit Monaten platzierte die philippinische Polizei systematisch falsche Beweismittel, mit Augenmerk auf wehrlose Individuen und tötete diese anschließend. Diese Brutalität und Ungerechtigkeit hat zur Folge, dass dem Kampf gegen Drogen häufig unschuldige und arme Personen, darunter auch Kinder, zum Opfer fallen. Die großen Drogenbarone sind bislang verschont geblieben. Zusätzlich beraubte die Polizei die bedürftigen Menschen und bezahlte Auftragsmörder für deren Hinrichtung. Nur in wenigen Fällen führte sie Verhaftungen ohne tödliche Gewalt durch. Verschont wurden vor allem ausländische Drogenbanden, meist aus China oder Hong Kong, welche auf den Philippinen ihre Drogengeschäfte durchführten. Mittellosen Menschen allerdings werden diese Rechte und der Schutz vorenthalten. Diese Tatsache bestätigt die Annahme, dass es sich um einen Krieg gegen die Armen handelt und Dutertes Absicht, gegen die Drogenkriminalität seines Landes zu kämpfen, führt zu einer „Ökonomie des Mordes“.
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