Archiv des Autors: Verena / earthlink

Über Verena / earthlink

Ich studiere Politik- und Verwaltungswissenschaften im Master und bin nun für 6 Wochen Praktikantin bei Earthlink. Ich freue mich besonders mich in dieser Zeit intensiv mit aktuellen entwicklungspolitischen Themen zu beschäftigen und mich hierfür sozial zu engagieren.

1 Artikel auf earthlink e.V.
4 Artikel auf Aktiv gegen Kinderarbeit
9 Artikel auf Drogen Macht Welt Schmerz
13 Artikel auf Fluchtgrund

Drogenhandel und Korruption verhindern soziale Entwicklung Brasiliens

Schild - Drogen An der Grenze zwischen Paraguay und Brasilien kommt es derzeit verstärkt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen zwei rivalisierenden Drogenbanden. Das umkämpfte Gebiet ist für den Drogenhandel sehr lukrativ. So ist Paraguay der zweitgrößte Produzent von Marihuana in Lateinamerika nach Mexiko. Dabei werden etwa 80 Prozent der Droge in die Großstädte Brasiliens transportiert und dort weiter verkauft. Schon seit Anfang März werden immer wieder entstellte Leichen in Verbindung mit dem Drogenhandel in der Grenzregion aufgefunden. Meist sind diese Mitglieder der verfeindeten Drogenbanden, des „First Capital Commands“ (PCC) oder des „Red Commands“, welche zu den bestorganisiertesten Drogenbanden Brasiliens zählen. Beide Gruppen waren einst Verbündete. Durch Ausbreitungsbestrebungen des „Red Commands“ sowie der Aufnahme von Partnerschaften zu mit der PCC verfeindeten Banden, kam es jedoch zu Uneinigkeiten, welche in einer Kriegserklärung der PCC gegenüber ihrem früheren Partner endeten. Seither kommt es immer wieder zu blutigen Kämpfen, wie auch Ende letzten Jahres, als vier Bandenmitglieder bei Auseinandersetzungen in einem brasilianischen Gefängnis starben.
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Repressive Strafverfolgung verschärft Lateinamerikas Drogenproblem

Gefängnis - Symbolbild Viele Gefängnisse in Lateinamerika sind überfüllt und außer Kontrolle geraten. So herrschen oft Gangs über die Haftanstalten und liefern sich blutige Gefechte. Berichten zu Folge besteht etwa in brasilianischen Gefängnisanstalten eine Überbelegung von bis zu 147 Prozent. Auf 400.000 Plätze kommen also rund 650.000 Gefangene. Doch was lässt sich gegen diese Missstände tun? Während aus der verstärkten Bekämpfung der Drogenbanden nur noch mehr Gefangene resultieren, wobei häufig Kleinkriminelle gefasst werden, während große Drogenbosse einer Strafverfolgung aufgrund ihrer weitreichenden Kontakte entgehen, ist eine adäquate Lösung bis heute nicht in Sicht.
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Mexiko: Diebstahl fossiler Energieträger als neues Geschäftsmodell der Drogenkartelle?

Ölpipeline Besonders betroffen von den Diebstählen ist beispielsweise Mexikos staatlicher Ölkonzern „Pemex“. Dort steigt der Diebstahl von Kraftstoff durch organisierte Banden seit Jahren dramatisch an. Im Jahr 2010 wurden beispielsweise noch 1,6 Angriffe auf das Energiesystem pro Tag registriert, während es 2015 bereits acht tägliche Angriffe waren. Berichten der Pemex zu Folge werden täglich etwa 23.500 Barrel Erdöl aus den Pipelines mit einem Wiederverkaufswert von rund 1,17 Milliarden US-Dollar gestohlen. Damit stellt der Raub von Energierohstoffen eine zunehmend wichtige Einkommensgrundlage krimineller Gruppen dar.
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Kampf der venezolanischen Regierung gegen Drogengangs fordert zunehmend zivile, minderjährige Opfer

Straßenschild in Venezuela Venezuela gilt mit 28.479 Todesopfern durch Gewalteinwirkung allein im Jahr 2016, nach El Salvador, als das gefährlichste Land der Welt. Dabei steigt die Mordrate kontinuierlich an und umfasst zunehmend zivile Opfer. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die zunehmende Bewaffnung der kriminellen Drogenbanden, der Polizei sowie militärischer Einheiten zurückzuführen. Diese Aufrüstung und der damit verbundene Anstieg an Brutalität ist auch der Grund dafür, weshalb mittlerweile etwa 80 Prozent der auf den Straßen Venezuelas ausgefochtenen Konflikte für Beteiligte und Unbeteiligte tödlich enden.
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Das Leid der Transitstaaten: Drogenhandel legt die Entwicklung schwacher Staaten nahezu vollständig lahm

Drogentransport in Afghanistan aufgedeckt Europa und die USA sind die wichtigsten Märkte für den internationalen Drogenhandel. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen gibt es weltweit etwa 158 Millionen Drogenkonsumenten, welche dem globalen Handelsnetzwerk jährlich 400 Milliarden US-Dollar einbringen und zehntausende illegale Arbeitsplätze schaffen. Bedeutsam für den Handel mit diesen Substanzen sind jedoch nicht nur die produzierenden Staaten, auch die Transitländer, insbesondere Mexiko und Haiti erfüllen eine wesentliche Funktion im Drogengeschäft.
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Marihuana als aktueller Exportschlager: Neue Drogendynamik gefährdet Chile

Marihuana-Konsum in Chile Nach dem Fund von mehr als 400 Kilogramm hoch-qualitativen Marihuanas in Santiago de Chile, welches Berichten zu Folge aus Kolumbien stammt, wird vermutet, dass sich eine maßgebliche Veränderung in der Struktur des Drogenhandels in Südamerika abzeichnen könnte. So scheinen insbesondere die produzierenden Staaten Kolumbien, Paraguay und Peru ein verstärktes Interesse an dem Export von Marihuana, einer Droge, welche bisher überwiegend zum Konsum im eigenen Land produziert wurde, zu entwickeln. Mit einem Verkaufswert von etwa neun Millionen US-Dollar handelt es sich im vorliegenden um den größten, jemals entdeckten Fall von Marihuana-Schmuggel in Chile.
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IS macht auch vor den Kleinsten nicht Halt: Kinder müssen unter Drogeneinfluss in den Krieg

Kindersoldat Afghanistan Im Kampf um die Stadt Mossul bedient sich die Terrororganisation IS zunehmend dem Einsatz von Kindersoldaten. Sie bildet Kinder zu „Heiligen Kämpfern“ aus, unterzieht sie geradezu einer Gehirnwäsche, pumpt sie mit Drogen voll und schickt sie in den Krieg oder als Selbstmordattentäter direkt in den Tod. Anhänger der Terrormiliz bringen ihnen bei, wie man schießt, Kehlen durchschneidet und sich in die Luft sprengt, berichtet ein jesidischer Junge, der aus der Gefangenschaft des IS fliehen konnte.
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Neues UN-Programm startet in Brasilien: Sport als Präventivmaßnahme gegen Drogenmissbrauch

Erst gestern ist ein neues Projekt des UNODC unter dem Motto „Line Up Live Up“ in Brasilien angelaufen. Dabei soll Sport präventiv gegen Jugendkriminalität und Drogenmissbrauch eingesetzt werden. Ziel ist es, andere Staaten etwa bei der Bekämpfung von Korruption, der Wiedereingliederung von Gefangenen in die Gesellschaft und der Verhinderung von Gewalt und Drogenmissbrauch durch Jugendliche zu unterstützen sowie ein nachhaltiges Rechtssystem aufzubauen.
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Die dunkle Seite des Karnevals in Rio: Befriedung der Drogenkonflikte bleibt ein Ziel in ferner Zukunft

Karneval in Rio de Janeiro In der Nacht vor Aschermittwoch erreichte der Karneval in Rio de Janeiro auch dieses Jahr mit der Verkündung der besten Tänzer wieder seinen Höhepunkt. In farbenprächtigen, pompösen Kostümen tanzten tausende Mitglieder der so genannten Sambaschulen durch die Arena des Sambódromo.
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