Archiv der Kategorie: Internationales

Meldungen zu internationalen Ereignissen

Opium-Produktion rückläufig in Myanmar – jedoch weltweit steigend

Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi | Bild (Ausschnitt): © Claud TRUONG-NGOC [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Myanmar ist nach Afghanistan der zweitgrößte Produzent von Opium und dem daraus gewonnenen Heroin. Seit 2015 lässt sich allerdings ein Trend beobachten, der diesen zweifelhaften Spitzenplatz „gefährden“ könnte. Wie das UNODC am 11. Januar 2019 bei der Vorstellung ihres „Myanmar Opium Survey 2018“ in Yangon, der größten Stadt des Landes, mitteilte, ging die Kultivierung von Schlafmohn – der Basispflanze für die Opiumproduktion – im Jahre 2018 um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück: Während 2017 noch auf 41.000 Hektar angebaut wurde, bewirtschafteten die Bauern im letzten Jahr nur noch 37.300 Hektar mit der gewinnträchtigen Pflanze. Damit sank die Opium-Produktion, bei der im Jahr 2018 14 Kilogramm pro Hektar abfielen, von 550 Tonnen auf 520 Tonnen.
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Die Neue Seidenstraße – ein neuer „Highway to Heroin“?

Seidenstraße Kysylkum Usbekistan Die Seidenstraße führt durch die Wüste Kysylkum in Usbekistan | Bild (Ausschnitt): © Dr. Thomas Liptak [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die von sinnlichen und abenteuerlichen Geschichten umrankte Seidenstraße – seit der Antike gilt das Netz aus Karawanenstraßen als der Katalysator des Austausches von Handelswaren und Ideen zwischen Ost und West. Ihren heutigen Namen erhielt die 6.400 Kilometer lange, im fernen chinesischen Xi‘ an beginnende und im Mittelmeerraum sowie auf der Arabischen Halbinsel endende Route erst 1877 vom deutschen Geographen Ferdinand von Richthofen. Seide war in jener Zeit schließlich das Hauptexportgut des „Reiches der Mitte“.
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Perus Kokainproduzenten erschließen neue Absatzmärkte

 Ein Mann steht mitten im Kokabusch, mit einer Machete in der Hand.  | Bild (Ausschnitt): © USAID U.S. Agency for International Development [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die peruanischen Streitkräfte arbeiten daran, den Frieden in ihrem Land beizubehalten. Die Friedenserhaltung ist ein wichtiges Thema. Im August dieses Jahres fand die South American Defense Conference in Buenos Aires statt. Dort werden die südamerikanischen militärischen Beiträge zum Weltfrieden analysiert. Es kommen Kommandeure aus verschiedenen Regionen und tauschen ihre Erfahrungen und Lehren aus dem Kampf gegen gemeinsame Bedrohungen aus.
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Afghanistan: Regierung kann Bauern keine sinnvolle Alternative zum Schlafmohnanbau bieten

Schlafmohnfeld Schlafmohn in Afghanistan | Bild (Ausschnitt): © United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Regierung in Afghanistan versucht schon seit längerem den Opiumbauern, eine sinnvolle Alternative zum Anbau von Schlafmohn zu geben. Obwohl diese aufgrund struktureller und organisatorischer Probleme nur langsam vorangeht, können bereits die ersten kleinen Erfolge verzeichnet werden. Neuestens wird die Safranproduktion, auch „rotes Gold“ genannt, immer mehr gefördert und vermarktet.
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Myanmar produziert immer mehr Methamphetamin

Der Konsum der synthetisch hergestellten Droge Methamphetamin führt sehr schnell zur Sucht. Die Herstellung von Methamphetamin ist relativ einfach und billig. Die Droge ist extrem suchterzeugend und zerstört den Körper.  | Bild (Ausschnitt): © bannedbook [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Myanmar ist der zweitgrößte Opiumproduzent weltweit und der größte Produzent von synthetischen Drogen in Südostasien. Die Opfer des Drogenhandels sind unter anderem die Süchtigen und ihre Familien sowie der Frieden des Landes und der Region.
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Moderne Transportwege und das Darknet begünstigen den Drogenhandel

Satellitenaufnahme von der Erde Satellitenaufnahme mit Lichtern der Städte | Bild (Ausschnitt): © NASA´s Marshall Space Flight Center [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Die UNODC berichtet, dass Fortschritte in der Technologie, Transport und bei Reisewegen die Effizienz und Geschwindigkeit der globalen Wirtschaft gesteigert haben und somit auch den Drogenhandel. Es wird angenommen, dass jedes Jahr mehr als 420 Millionen Schiffe Waren über die Weltmeere transportieren. Die meisten verfrachten legale Waren, aber die Autoritäten können nicht alles kontrollieren.
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Wie der Drogenhandel in Lateinamerika die Demokratie und Pressefreiheit bedroht

Die Küstenwache beschlagnahmte während einer Durchsuchung von acht Schmuggelschiffen vor den Küsten Mexikos eine große Ladung Kokain. In vielen Ländern Lateinamerikas wird die Pressefreiheit verletzt. Journalisten droht Gefahr, wenn sie über den Drogenhandel berichten.  | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Kritische Berichterstattung über Drogenhandel bringt Journalisten in Lateinamerika in Gefahr. Aufgrund der Gewaltvergehen gegen Reporter durch Drogenkartelle und korrupte Politiker betreiben viele Medienunternehmen Selbstzensur. Diese Verletzung der Pressefreiheit führt zur tiefgreifenden Beschädigung der Demokratie.
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Liberale Drogenpolitik Boliviens gefährdet Nationalpark

  Bild (Ausschnitt): © Seiler Family [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flicker Drogenschmuggler haben einen geographischen Vorteil in Bolivien. Die gebirgige Landschaft sorgt dafür, dass sie unentdeckt bleiben. Leidtragende sind oftmals die indigenen Völker, Tiere wie Jaguare und die Nationalparks. Zu den gefährdeten Orten in dem Staat gehört der Isiboro Sècure National Park.
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Drogenbanden versetzen El Salvador in Angst und Schrecken

Mitglied der Mara Salvatrucha Ein Mara Salvatrucha Mitglied wird festgenommen. Die Gang zählt zu einen der gefährlichsten weltweit | Bild (Ausschnitt): © FBI [Public Domain ]  - Wikimedia Commons El Salvador gilt als gefährlichstes Land der Welt, außerhalb der Kriegsgebiete. Grund dafür sind die Maras, so werden die Jugendbanden in El Salvador und Zentralamerika genannt, die über das Land mit Angst, Schrecken und Gewalt herrschen. Die Regierung versucht gegen diese Jugendbanden vorzugehen. Dafür haben sich Armee, die nationale Zivilpolizei und die Generalstaatsanwaltschaft zusammengeschlossen. Eine ihrer Operationen war es, gegen ein Netzwerk an Frontmännern vorzugehen. Diese wurden beschuldigt, der Bande Barrio 18 und Mara Salvatrucha (MS-13), die zwei bekanntesten Maras, mit Geldwäsche geholfen zu haben.
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Wie Ghanas Gesellschaft mit Drogenmissbrauch zu kämpfen hat

 Kinder aus Ghana | Bild (Ausschnitt): © Paul Williams [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Bevor Michael mit seiner Familie von England zurück nach Ghana auswanderte, herrschte Harmonie. Im afrikanischen Staat verfällt er als erstes Kokain und greift auch dann noch zu Crack. Das kostete ihn seine Familie, seinen Job, seinen Besitz und letztlich seine Identität. Afrika gehört zu den Kontinenten mit der jüngsten Bevölkerung der Welt, da hier noch 60 Prozent unter 25 Jahre alt sind (Stand 2017).
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