Archiv der Kategorie: Allgemein

Europäische Nachfrage nach Kokain treibt Trinidad und Tobago in den Ruin

Kokain beschlagnahmt in der Karibik Kokain beschlagnahmt in der Karibik | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr Über 400 Morde hat der Inselstaat Trinidad und Tobago jährlich zu verzeichnen. Die Mordrate in der Karibikregion ist mit 40 Tötungsdelikten auf 100 000 Einwohner eine der höchsten weltweit. Grund dafür sind organisierte Bandenkriminalität und Drogenhandel. Ermöglicht wird die hohe Verbrechensrate durch weite Verbreitung von Kleinwaffen. Daneben spielt auch die geographische Lage der Insel eine Rolle, denn sie dient als Umschlagplatz von Kokain aus Südamerika.
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Nach Kolumbiens Friedensvertrag: Amazonasmafia kämpft um Nachfolge der FARC

 Amazonas | Bild (Ausschnitt): © johrling [CC BY 2.0]  - Flickr Alleine im Februar wurden am Hamburger Hafen 700 Kilo Kokain beschlagnahmt, 360 Kilo wurden an der englischen Küste angeschwemmt – die Kokainausfuhr aus Kolumbien, Brasilien und Peru boomt. Der Friedensvertrag der kolumbianischen Regierung sollte Frieden bringen, doch die Kokainnachfrage und -Produktion lässt nicht nach und so kämpfen nun Mafiagruppen aus dem brasilianischen Amazonasgebiet um die zukünftig führende Position im Drogenhandel in einem brutalen Bandenkrieg. Europa, Afrika und Asien rutschen immer weiter in den Fokus, nachdem der Handel in die USA durch Trump immer weiter erschwert wird.
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Kolumbien: Unwürdige Übergangszonen für FARC-Rebellen behindern Friedensprozess

Frieden in Kolumbien?  Bild (Ausschnitt): © Leon Hernandez [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Kolumbien kommt dem Frieden immer näher. Die Verhandlungen sind in vollem Gange und die Guerilleros sollen nach und nach entwaffnet und wieder in das Leben eingegliedert werden. Doch nun gesteht Juan Manuel Santos, Präsident Kolumbiens und Friedensnobelpreisträger, ein, dass es bei der Integration der FARC-Rebellen in die Gesellschaft erhebliche Probleme gibt.
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Uruguay: Drei Jahre nach der Legalisierung – Der Staat als Dealer?

  Bild (Ausschnitt): © Brett Levin [CC BY 2.0]  - flickr Vor drei Jahren legalisierte Uruguay als erstes lateinamerikanisches Land Marihuana. Noch kaufen sieben von zehn Konsumenten auf dem Schwarzmarkt ein. Die langwierige Umstellung der Gesetzte schaffte hierfür Lücken. Dennoch bewahrheiteten sich keine Spekulationen, mehr Bewohner würden drogenabhängig werden. Tatsächlich trat eher das Gegenteil ein: Die Nachfrage sank mit dem Reiz des Verbotenen. Auch andere Vorteile brachte die Freigabe und soll sie noch erzielen. Deshalb möchte das Land nun selbst mit in die Graswirtschaft einsteigen – der Staat als Dealer?
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Kolumbien: 6,9 Millionen Vertriebene, auch wegen Kokaanbau

 FARC-Rebellen im kolumbianischen Dschungel. | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies - Wikimedia Commons Das Land mit den meisten Binnenflüchtlingen weltweit ist mit 6,9 Millionen Kolumbien. Syrien hingegen liegt mit 6,6 Millionen erst auf Platz zwei. Im September 2016 fand in Kolumbien ein Volksentscheid über den verhandelten Friedensvertrag zwischen der Guerilla-Organisation FARC und der Regierung statt. Überraschenderweise wurde dagegen gestimmt, allerdings lag die Wahlbeteiligung bei gerade einmal 37 Prozent
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Kolumbianische Banden spannen Schmuggelnetz bis nach China

Kokainkonsum Chile ist eines der Länder Lateinamerikas mit dem höchsten Kokainkonsum | Bild (Ausschnitt): © Cheeese - Dreamstime Mit einer Bevölkerungszahl von 1,3 Milliarden und einer aufsteigenden Mittelschicht stieg auch der Drogenkonsum in China deutlich an. Insgesamt werden Rauschmittel im Wert von 82 Milliarden US-Dollar konsumiert, daher steigt die Attraktivität für kolumbianische Drogenbanden. Parallel dazu verstärkt sich auch der Kokainschmuggel in das asiatische Land. Es stehen in China zwar hohe Strafen bis hin zu lebenslanger Haft und Todesstrafe auf Drogenschmuggel, dennoch wird nur ein Teil der Händler inhaftiert. Dabei werden oft die Drogenschmuggler, sogenannte „Maultiere“, festgenommen. Die Drogenbanden im Hintergrund können von Kolumbien aus weiterhin operieren. Das Kokain, das Kolumbiens Banden mithilfe von Schiffen nach China bringen, wird auf eine beachtliche Menge geschätzt.
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Pakistan, Islamabad: Elite-Unis und Highend-Drogen

  Bild (Ausschnitt): © DFID - UK Department for International Development [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr 53 Prozent aller Studenten an privaten Universitäten und Schulen in Islamabad sollen drogenabhängig sein. Sie besuchen meist Elite-Universitäten und stammen oft aus reichen Familien. Aber auch in anderen Bildungseinrichtungen breitet sich eine regelrechte Drogenepidemie aus. Sie konsumieren selbst während ihrer Kurse. Erwerben können sie die Drogen von Kommilitonen und sogar Lehrern in der Kantine oder auf den Straßen. Dieser Bericht schockierte Pakistan, wie in den Medien der letzten Tage deutlich zu erkennen war, als ein Land, das bis jetzt an präventiven und akuten Maßnahme eher gespart hatte.
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Argentinien: Gesetzesentwurf soll Drogenkonsum entkriminalisieren

Joint  Bild (Ausschnitt): ©  Unai Mateo [CC BY-NC 2.0]  - flickr Argentiniens Regierung plant Erneuerungen der Drogengesetze, da die Rate der Drogensüchtigen und im Zusammenhang stehender Straftaten, in den letzten Jahren deutlich stieg. Laut einer Studie aus dem Jahr 2012 hatten knapp 70 Prozent der Gefängnisinsassen bereits illegale Drogen konsumiert, im Gegensatz zu nur zehn Prozent unter der Gesamtbevölkerung Argentiniens. Im neuen Gesetz sollen zwar harte Strafen für Drogendealer bestehen bleiben, die für Konsumenten aber deutlich abgeschwächt werden. Beamte stehen der Umsetzung kritisch gegenüber, da eine Vereinbarung beider Extreme schwierig wird.
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Iran: Drogensucht und Kinderhandel in Teheran

Kinder Teppichfabrik Iran Symbolbild für Kinderhandel  | Bild (Ausschnitt): © OXLAEY.com [CC BY 2.0]  - Flickr Auf Teherans Straßen kann man alles kaufen: Alkohol, Drogen, Sex und Nieren, aber jetzt auch, auf die Drogenproblematik zurückzuführen, Neugeborene. Im Sog der Armut sind Menschen - vor allem drogenabhängige Frauen - obdachlos und oft zur Prostitution gezwungen, so verzweifelt, dass sie in der Umgebung der Krankenhäuser ihre Säuglinge nach der Entbindung verkaufen. Vor allem an Bettlerbanden und Drogenhändler und so schließt sich ein Teufelskreis in der Drogenproblematik. Auch für die Kinder, falls sie überleben sollten, wird die Zukunft immer perspektivenloser und das Land scheint dem Drogenproblem nicht mehr entkommen zu können.
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Venezuela: Bald ein Failed State?

Nicolàs Maduro  Bild (Ausschnitt): ©  Global Panorama [CC BY-SA 2.0]  - flickr Das vergangene Jahr hat Venezuela wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich stark geschädigt. Präsident Maduro hat demokratische Mechanismen ausgesetzt, es mangelt an Nahrung und medizinischer Versorgung für die Zivilbevölkerung. Die Kriminalität im Land ist eskaliert, der Staat hat in vielen Bereichen die Kontrolle an kriminelle Banden verloren.
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