Die Kampagne

Logo "Drogen Macht Welt Schmerz"

Schriftlogo der Kampagne "Drogen Macht Welt Schmerz" Bild: © earthlink e.V. - earthlink e.V.

Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge konsumieren ca. 200 Millionen Menschen weltweit pflanzenbasierte Drogen, wie Haschisch und Marihuana, Kokain oder Opiate.

Obwohl der Drogenkonsum seit einigen Jahren auch in Entwicklungs- und Transformationsländern angestiegen ist, befindet sich ein Großteil der Abnehmer nach wie vor in den Industrienationen, hauptsächlich in Europa und Nordamerika. Die Herstellung hingegen findet meist in weniger entwickelten Staaten statt. Das Goldene Dreieck (Thailand, Laos, Myanmar), der Goldene Halbmond (Afghanistan, Pakistan, Iran), Kolumbien, Peru, Bolivien sowie Mexiko gehören zu den größten Drogenproduzenten weltweit.

Die gesundheitlichen und sozialen Folgen von Drogen in den Konsumentenländern sind in der Vergangenheit bereits reichlich diskutiert worden. In den Herstellerländern selbst sind die Auswirkungen auf Staat, Gesellschaft und Umwelt meist noch viel gravierender: Politische Regime werden korrumpiert, Menschenrechte zunehmend missachtet, Wirtschaftsstrukturen verschieben sich zugunsten der Drogenökonomie und der Umwelt werden irreversible Schäden zugefügt.

Kaum jemand, der hierzulande Drogen nimmt, macht sich Gedanken über deren Herkunft bzw. welche Konsequenzen sie in den Anbauländern auslösen. Mit der Kampagne „Drogen Macht Welt Schmerz“ möchten wir auf genau diese Folgen aufmerksam machen.

3 Kommentare zu Die Kampagne

  1. Timo Ditrich sagt:

    Drogen sind gefährlich. Sie können Menschen sehr grossen Schaden zufügen. Der Schaden der durch die Kriminalisierung von Drogen ensteht ist aber weitaus grösser. Beispielsweise würden Drogen in den Herstellerländern gar keinen Schaden anrichten, wenn sie legal wären. Statt desen würden sie nur die Wirtschaft ankurbeln. Was die Konsumenten angeht, ist die Wirkung von legalen Drogen nicht so positiv. ABER: Wer Drogen konsumieren möchte, bekommt diese heute schon. Das ist nur eine Frage des Preises. Zudem sind Schwarzmarkt-Drogen verunreinigt. Insofern macht es schon Sinn, wenn der Staat seine destruktive Regulierung zurückfährt, und statt zu verbieten, mehr Geld in Aufklärung steckt, um einen mündigen Bürger bei der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Die abschreckenden Bilder auf Zigarettenschachteln sind ein gutes Beispiel.

  2. rene sagt:

    hallo
    bin auch dr meinung das wir voralem die jungen Leute aufordern sollten die Drogen nicht zu nehmen da sie gefärlich sind.

    darum bin ich der Meinung das genau die jungen Leute sich mehr informieren sollten.

    Und darum möchte ich etwas dagegen unternehmen. Da ich selber jahrelang dabei war und auf der strasse gelebt habe , finde ich es ist zeit die jungen Leuten aufzuklähren

    lg. Rene Widmer

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.