Hanfanbau und Haschischproduktion

(c) Kneafsey | Dreamstime.com

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Die Cannabispflanze Hanf wird weltweit angebaut. Hinsichtlich ihres Produktionsvolumens und der Konsumentenzahl begründet sie den weltweit größten illegalen Drogenmarkt.

Als Endprodukte sind vor allem Marihuana und Haschisch bekannt, eher selten ist die Verbreitung von Haschischöl.

Marihuana wird aus den getrockneten weiblichen Blütenständen gewonnen und geraucht. Haschisch ist das gepresste Harz, das während der Blüte der Pflanze gewonnen wird. Es wird geraucht oder in Speisen konsumiert. Das aus der Pflanze extrahierte Haschischöl wird entweder gelutscht oder verdampft und eingeatmet.1

Marihuana wird vor allem für den regionalen Markt produziert, Haschisch dagegen meist über längere Distanzen gehandelt. Der Anbau der Cannabis-Pflanze teilt sich in Outdoor- und Indoor-Plantagen.

Im aktuellen World Drug Report der Vereinten Nationen gibt es keine verlässlichen Daten bezüglich der Herstellung von Cannabis-Produkten. Marihuana wird in praktisch jedem Land produziert und ist somit die am weitesten verbreitete Droge der Welt, auch was den Konsum anbelangt. Oftmals werden die Stoffe auf lokaler Ebene angebaut und dort auch konsumiert. Die Haschisch-Produktion hingegen beschränkt sich auf einige wenige Regionen der Erde, nämlich Nordafrika, den Mittleren Osten und Südwestasien.

Zu den Hauptproduzenten für Haschisch gehören u.a. Marokko, Afghanistan, Indien, der Libanon und Pakistan. Marihuana wird vordringlich in Mexiko, dem Rest Lateinamerikas und der Karibik angebaut, aber auch die Vereinigten Staaten sind eines der größten Anbauländer der Welt, produzieren allerdings fast ausschließlich für den eigenen Markt. Die größten Vernichtungserfolge von Cannabispflanzen in Asien konnten auf den Philippinen erzielt werden. Ob dies die Schlussfolgerung zulässt, dass die Inseln der regionale Hauptproduzent für Mariuhana sind, ist jedoch zweifelhaft. Auch Thailand und Indonesien werden gerne in diesem Zusammenhang genannt. Verstärkte Anstrengungen der Behörden spielen hierbei meist eine große Rolle. In Afrika berichtete in den vergangenen Jahren fast jedes Land über eine Zunahme des Anbaus, doch gibt es hier kaum verlässliche Daten.

 

Quelle:

World Drug Report 2011

World Drug Report 2013

World Drug Report 2014

  1. World Drug Report 2007 []

6 Kommentare zu Hanfanbau und Haschischproduktion

  1. DarkerAlex sagt:

    Also ich hätte nichts gegen die legalisierung von Cannabis. Viele Menschen sterben an Alkohol aber es gibt keine registrierten Tode durch Cannabis. Ich versteh nicht was daran so schlimm sein soll.

  2. Haarigerbernd 23 sagt:

    was geht denn bei euch ab? habt ihr sonst keine hobbies?
    ich bin zwar auch niocht gegen eine legalisierung von cannabis, dennoch verschwende ich meine zeit nicht mit solchen kommentaren.
    wann wird das ott legal? (Marihuana von 187 Straßenbande)
    Euer Haarigerbernd 23

  3. joanna sagt:

    wieso macht ihr verdammt noch mal nichts dagegen ????????
    Es muss was gemacht werden !

  4. sirnobody sagt:

    Wenn doch jedes Jahr die Produktionsmenge von Cannabis-Opium und Coca steigt, und immer mehr Menschen diese Drogen konsumieren: Warum zum Teufel ändert ihr dann nicht eure verdammte Repressionspolitik. Das einzige was diese Art des Drogen Krieges bringt ist : Milliarden für die Mafia und ganz miese
    und extrem gesundheitsschädliche Qualität der Drogen. Trotzdem wird immer mehr konsumiert. Aber ihr wollt ja die Wahrheit nicht erkennen. Selbst im Deutschen Bundestag wird nachweislich Cocain konsumiert. Aber ihr Scheinheiligen Deppen ändert nichts. Armes Deutschland, glückliche Mafia und
    viele durch miese Drogen erkankte Menschen sind Euch völlig egal. Hier geht es ja ums Prinzip–und Ihr Wixer wißt ja genau was gut ist für uns: Tot arbeiten für wenig Lohn zum Besten des Großkapitals–Danke dafür CDU/CSU !

    • Isabel sagt:

      Ich kann´ s auch nicht fassen, dass die „lieben Politiker“ so ignorant sind und Marihuana nicht legalisieren … Ich finde das Thema sehr interessant und habe mich gut informiert, was ich auch jedem raten kann!!! Es gibt einfach so unglaublich viele Gründe für die Legalisierung, dass es schon lächerlich ist, was unsere Politiker hier abziehen !

    • RainerC. sagt:

      Hi sirnobody,
      ich gebe Dir im Großen und Ganzen Recht, aber die Angelegenheit ist noch komplexer:
      Denn, nicht nur die organisierte Kriminalität und vor allem auch die Terroristen verdienen mächtig am Drogenhandel – NEIN, auch Vater Staat (natürlich auch sämtliche anderen Staaten) verdient kräftig mit!!
      Wenn man sich überlegt: was machen denn „Al Capone“, „BinLaden“ und Konsorten mit der Kohle?? Die einen kaufen Waffen ohne Ende – und wer ist drittgrößter Waffenhersteller und Exporteur? Richtig! Deutschland!! Und die Mafia stopft ihre Barschaften auch nicht in die Matratze!! Sie kaufen teure Autos, Häuser, Schmuck und investieren die Schwarzgelder auch in legale Geschäfte! Also: sie zahlen Steuern und der Staat verdient kräftig mit!!
      Warum also sollte man die Drogen legalisieren – es läuft doch wunderbar – man würde ja das Huhn schlachten, welches die goldenen Eier legt…!!
      Und was die Konsumenten angeht, die nicht nur an den gepanschten Drugs erkranken und langsam aber sicher kaputtgehen (z.B.: ein Heroin-User, welcher stets reines, ungestrecktes Heroin konsumiert – und mit konsumieren meine ich nicht, sich täglich bis unter die Hutkrempe vollballern und es MISSBRAUCHEN, aber doch schon täglich, kann durchaus ein stattliches Alter erreichen!), sondern obendrein noch verfolgt, eingesperrt, ihrer Existenz beraubt und an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden – ja das, das ist halt ein Kollateralschaden…!!

      Und ich weiß wovon ich rede!

      Warum also sollte man an dieser Situation etwas ändern!! Das ist doch eine G e l d d r u c k m a s c h i n e und läuft prächtig !!

      Und es sind auch nicht nur die Konsumenten, sondern z.B. auch die armen Schweine, welche tagtäglich von der Drogenmafia exekutiert werden! In Mexiko, Kolumbien, Brasilien, ganz Mittelamerika und Südostasien, etc., etc., ect.!
      Wie lange gibt es diese zweifelhaften Verbote denn eigentlich schon??
      Noch gar nicht so lange! In Deutschland (damals Deutsches Reich) trat am 1. Januar 1930 das Opiumgesetz in Kraft, welches zum 1. Januar 1982 vom Betäubungsmittelgesetz abgelöst wurde.
      Die Menschen sind also tausende Jahre vor dieser Zeit sehr wohl ohne diese zweifelhaften Gesetze ausgekommen!
      Im 19ten Jahrhundert ( 1839 bis 1842) hat Großbritannien sogar mit kriegerischen Mitteln (1. Opiumkrieg) China dazu gezwungen ihren Markt, vornehmlich natürlich für den Opiumhandel, zu öffnen!!

      Die Drogen selbst machen die Menschen nicht kaputt (das ist es ja, was uns die Boulevardpresse glauben machen will…), es ist die Prohibition und ihre Folgen!! Anfang des 20sten Jahrhunderts (1920 bis 1933) hat man es doch schon einmal erleben können, was eine solche Prohibition anrichten kann!! Mord und Totschlag!! Und weniger getrunken wurde durch dieses Verbot nun wirklich nicht – eher das Gegenteil war der Fall…
      Und ähnlich ist es heutzutage! Man kann doch nicht allen Ernstes der Meinung sein, dass, im Falle einer Legalisierung der Drogen, plötzlich alle Menschen abhängig werden und sich „kopflos in den Drogenkonsum stürzen“…
      Das Geld, welches gegenwärtig in die Verfolgung und den Strafverzug etc. gepumpt wird, sollte z.B. besser in die Aufklärung der Kinder und Jugendlichen in den Schulen verwand werden und nicht, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, in teure und meist wirkungslose Therapien! Ähnlich wie beim“Komasaufen“ werden bei Jugendlichen die Grenzen häufig auch beim Konsum von Marihuana überschritten und es findet Missbrauch statt! Zum großen Teil aus Unwissenheit!
      Hier muss angesetzt werden – mit Verboten ist selten etwas erreicht worden!

      In diesem Sinne

      LEGALIZE IT!!!

      RainerC.

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