Kolumbianische Drogennetzwerke finden in Europa zunehmend einen neuen Absatzmarkt für Kokain

Beschlagnahmtes Kokain Spanien Die spanische Polizei nach der Beschlagnahmung von 3,4 Kilogramm Kokain im Hafen von Vigo im Juni 2013. | Bild (Ausschnitt): ©  Ministerio del Interior 2017 [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Bei der Belieferung des größten Kokainmarkts der Welt, den USA, spielen die kolumbianischen Drogenkartelle und –netzwerke anders als in den 1980er und 1990er Jahren eine untergeordnete Rolle. Sie übernehmen meistens nur den Kokaanbau, die mexikanischen Kartelle kontrollieren den Verkauf und heimsen den größten Anteil am Gewinn ein. Doch die kolumbianischen Drogennetzwerke kompensieren das wohl zunehmend, indem sie sich nach anderen Absatzmärkten für ihr Kokain umsehen. Besonders die europäischen Länder haben sie dabei ins Auge gefasst.
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Kolumbien: Ausbreitung mexikanischer Kartelle stärkt neue Narcos

 Polizisten posieren über dem Leichnam von Pablo Escobar. Doch auch noch nach dem tod des Drogenbosses kämpft Kolumbien mit dem Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): © Andy Zeigert [CC BY 2.0]  - Flickr Kolumbien hat auch nach dem Tod des weltweit mächtigsten Drogenbosses Pablo Escobar noch mit illegalen Machenschaften zu kämpfen. Obwohl die Polizei und die Regierung nun strikter und aggressiver gegen den Drogenhandel vorgehen, findet die jüngere Generation der Rauschgifthändler, die sogenannten „Baby-Narcos“ offenbar immer wieder neue Wege um ihr Geschäft voranzutreiben.
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Puerto Rico: Erfolg im Kampf gegen Gangkriminalität könnte gefährliches Machtvakuum hervorrufen

Puerto Rico Kokain In San Juan beschlagnahmtes Kokain. | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr US-Behörden haben bekannt gegeben, dass Mitte Januar 104 Mitglieder einer kriminellen Gruppe aus Puerto Rico gefasst wurden und sich nun wegen Drogenhandels vor Gericht verantworten müssen. Die Beschuldigten gehören allesamt zu einer Gang namens „Menores“ und wurden in neun Prozesspunkten angeklagt, unter anderem wegen Drogenhandels und Mordes.
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Argentinien: Kartelle profitieren von laxer Drogenpolitik und hoher Nachfrage

 Argentinien grenzt an Bolivien und Paraguay. Durch die geographische Lage fungiert Argentinien als Transitstaat | Bild (Ausschnitt): © birasuegi [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Das südamerikanische Land wurde in den letzten Jahren zunehmend Teil des Betäubungsmittelhandels. Das liegt vor allem an der geographischen Lage. Paraguay und Bolivien zählen zu den größten Drogenexportländern und grenzen an Argentinien. Insbesondere aus Bolivien nahm mit den Jahren der Drogenschmuggel nach Argentinien zu. Dabei setzen die Händler oftmals Menschen und sogar Tiere ein, um die illegale Ware in das Nachbarland zu exportieren.
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Kolumbien: Angriff auf Polizeiwache beendet Friedensgespräche mit ELN

 Symbolbild: Die ELN treibt die Kriminalität in Kolumbien in die Höhe | Bild (Ausschnitt): © Julián Ortega Martínez [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Vor einigen Tagen attackierte die Guerillaorganisation Ejército de Liberación Nacional (ELN) eine Polizeiwache in Kolumbien. Dabei wurden fünf Polizisten getötet und 41 weitere verletzt. Die Regierung Kolumbiens zieht Konsequenzen: Die Friedensgespräche mit den ELN-Rebellen sollen vorerst ausgesetzt werden, eine fünfte Verhandlungsrunde wird es demnach erst einmal nicht geben. Für die Bevölkerung in Kolumbien ist das ein ordentlicher Rückschlag.
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Drogenhandel in Panama führt zu ansteigender Gewalt und Korruption

Patrouille Panama Die panamaische Marine überwacht die Küstengewässer. Das zentralamerikanische Land gehört zu den Hauptumschlagplätzen des Drogenhandels. | Bild (Ausschnitt): © (c) Gualberto107  - Dreamstime In den ersten 15 Tagen des Jahres 2018 wurden in Panama über 1 100 Kilogramm Kokain von den Behörden sichergestellt. Einheiten der panamaischen Luftwaffe und Marine (SENAN) führten in den letzten Wochen verstärkt Einsätze an der Pazifikküste des Landes durch.
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Guyana: HIV-Infektionen durch schmutziges Spritzbesteck – Regierung versucht gegenzusteuern

 Symbolbild: Heroin-Konsument spritzt sich die gefährliche Substanz | Bild (Ausschnitt): © WBEZ [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Die Präsidialdemokratie verfügt nicht über eine angemessene Strategie, die die Drogennachfrage reduziert und die Rehabilitation angemessen behandelt. Obwohl die Regierung die illegal gehandelten Drogengeschäfte weder erleichtert, noch unterstützt, können die kriminellen Machenschaften nur schwer unterbunden werden. Rauschgifthändler bedienen sich an diversen Taktiken, um den Export ihrer Ware voranzutreiben. Unter anderem werden schwangere Frauen beauftragt mit Kokain gefüllte Kondome zu schlucken.
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Venezuela: Machterhalt von Präsident Maduro wird von kriminellen Gruppen unterstützt

Nicolás Maduro Nicolás Maduro ist seit 2013 Präsident Venezuelas. Das Land steckt seit einigen Jahren in einer katastrophalen Wirtschaftskrise.  | Bild (Ausschnitt): © Hossein Zohrevand [CC BY 4.0]  - Wikimedia Commons Der venezolanische Staatspräsident Nicolás Maduro erregt seit Monaten die Aufmerksamkeit der internationalen Öffentlichkeit, da er das Regierungssystem immer weiter in eine Diktatur umwandelt. Nun wirft Journalist Miguel Henrique Otero der Regierung Maduros vor von kriminellen Organisationen unterstützt zu werden. Bei einer Konferenz in Spanien zur aktuellen Lage in Venezuela nannte der im Exil lebende Herausgeber der venezolanischen Tageszeitung „El Nacional“ acht bewaffnete Gruppierungen, die ihm zufolge den Machterhalt des Präsidenten gewährleisten.
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Guerillas in Paraguay: Gewaltzunahme wegen Marihuana-Handel?

Cannabis Paraguay Das kleine südamerikanische Land produziert 9 Prozent des weltweit konsumierten Cannabis. | Bild (Ausschnitt): © (c) Yellowj  - Dreamstime.com In Paraguay mussten fast 130 Mennoniten Familien ihr Zuhause verlassen und in den Westen des Landes flüchten. Mennoniten sind Mitglieder einer evangelischen Freikirche. Diese haben sich unter anderem in San Pedro, ein zentral gelegenes Bundesland, niedergelassen, bevor sie in den Westen nach Boquerón fliehen mussten. Der Grund dafür: Drohungen der im Jahr 2008 gegründeten Paraguayan People’s Army (Ejército del Pueblo Paraguayo – EPP), eine Guerilla Organisation des Landes.
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Präsidentschaftswahl in Mexiko: Kann ein neues Staatsoberhaupt das Land aus der Gewaltspirale ziehen?

Enrique Peña Nieto Peña Nieto ist seit 2012 Präsident von Mexiko. Er führte den brutalen Drogenkrieg seines Vorgängers weiter. | Bild (Ausschnitt): © World Economic Forum [CC BY-NC-SA 2.0]  - Flickr In Mexiko wird am 1. Juli 2018 ein neuer Präsident gewählt. In den letzten Jahren versank das lateinamerikanische Land in einem Strudel aus Angst und Gewalt. Kann ein neues Staatsoberhaupt Hoffnung für die mexikanische Bevölkerung bringen? Wie äußern sich die Präsidentschaftskandidaten bezüglich der Bekämpfung der Drogenkriminalität?
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