Amerikanische Waffen heizen den Drogenkrieg in Lateinamerika an

mexikanische Armee  Bild (Ausschnitt): © (c) Jmrobledo - Dreamstime Ein Amoklauf an einer Schule in Texas hat letzte Woche erneut 10 Opfer, darunter vor allem Jugendliche, gefordert. Es war die 22. Schießerei an einer amerikanischen Schule im Jahr 2018. Doch nicht nur in den USA selbst, sondern auch im Ausland werden amerikanische Waffen dazu genutzt, Morde und andere schreckliche Taten zu begehen. So sind Rüstungsgüter aus den USA in allen Krisengebieten der Welt zu finden, wo sie den Konflikt noch befeuern. Syrien, Jemen und viele lateinamerikanische Länder, in denen der Drogenkrieg tobt, sind nur einige wenige Beispiele. Doch eine stärkere Regulierung von Waffenverkäufen ist nicht in Sicht. So schlug Präsident Trump eine Reform der Ausfuhrkontrolle für kleinere Schusswaffen vor, die deren Export noch weiter vereinfachen würde.
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Brasilianische Menschenrechtsaktivistin mit Waffe von Heckler&Koch ermordet

 Tausende Brasilianer und Brasilianerinnen trauern um Marielle Franco.  | Bild (Ausschnitt): © Bernardo G. [(CC BY 2.0)]  - flickr Am 14. März wurde die brasilianische Stadträtin Marielle Franco, welche sich besonders für Schwarze, Benachteiligte und Homosexuelle einsetzte, und ihr Fahrer erschossen. Und zwar mit einer deutschen Maschinenpistole. Denn vor einigen Tagen kam heraus, dass die Mordwaffe aus der Schmiede des deutschen Rüstungsherstellers Heckler & Koch stammt. Also des Unternehmens, das gerade wegen illegalen Waffenlieferungen nach Mexiko vor Gericht steht.
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Honduras: Massaker in Ahuas auch nach sechs Jahren offiziell noch immer nicht aufgeklärt

US Militär Helikopter  Bild (Ausschnitt): ©  USASOC News Service [CC BY 2.0]  - Flickr Das Komitee der Familienangehörigen der verhafteten Verschwundenen in Honduras (COFADEH) hat informiert, dass auch sechs Jahre nach dem Massaker nahe der an der Mosquito-Küste liegenden Stadt Ahuas noch immer keine nennenswerten Fortschritte bei den Ermittlungen erzielt wurden. Somit ist der Vorfall aus dem Jahr 2012, als bei einer von der DEA geleiteten Mission mit dem Ziel Drogenschmuggler abzufangen vier Menschen starben, offiziell noch immer nicht vollständig aufgeklärt.
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Brasilien: Das PCC – Kartell expandiert und wird wichtiger Akteur im internationalen Drogenhandel

Kokain Kolumbien In Brasilien wird Kokain nicht nur konsumiert, sondern auch zunehmend exportiert | Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Nach dem Rückzug der FARC aus dem Drogenhandel entstand im Amazonasgebiet ein Machtvakuum, um das sich nun verschiedene brasilianische Kartelle bekriegen. Es geht um die Vorherrschaft im Drogenexport nach Europa, der für die südamerikanischen Banden immer interessanter wird. Das Drogenkartell „Primeiro Comando da Capital“ (PCC) könnte durch die momentanen Gegebenheiten ihre Kontrolle über das Drogengeschäft noch weiter ausdehnen
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Gewalt, Korruption und das Unvermögen der Regierung überschatten den Friedensprozesses in Kolumbien

 Bei den Verhandlungen für das Friedensabkommen waren alle Seiten noch voller Hoffnung 
 | Bild (Ausschnitt): © Utenriksdepartementet UD [ (CC BY-NC-ND 2.0) ]  - flickr „Für Kolumbien gibt es keine Alternative zum Frieden“. Dies hat Juan Manuel Santo, der kolumbianische Präsident und Friedensnobelpreisträger, auf dem Katholikentag in Münster am letzten Wochenende erneut hervorgehoben. Doch der Friedensprozess, der mit der Unterzeichnung des Abkommens zwischen der Regierung und den FARC-Rebellen im November 2016 begann, sieht sich mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert und seine Bilanz ist durchwachsen.
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„Letzter der Cocaine Cowboys“ in Miami zu mehr als elf Jahren Haft verurteilt

Cocaine Cowboys Die "Cocaine Cowboys" - jene berüchtigten Drogenhändler, die während der „Miami Vice-Ära“ in den 1970er und 1980er Jahren das Kokain der kolumbianischen Kartelle in Florida verkauften. | Bild (Ausschnitt): ©  duncan c [CC BY-NC 2.0]  - flickr Mitte April wurde mit Gustavo „Taby“ Falcon „der letzte der Cocaine Cowboys“ in Miami zu mehr als elf Jahren Haft verurteilt. Der Kubaner, der im Kindesalter mit seiner Familie in die USA emigrierte, war zusammen mit seinem älteren Bruder Augusto Guilllermo „Willie“ Falcon Teil jener berüchtigten Drogenhändler, die während der „Miami Vice-Ära“ in den 1970er und 1980er Jahren das Kokain der kolumbianischen Kartelle in Florida verkauften.
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Die Gewalt in Medellín flammt wieder auf

 Sicht auf Medellín von der berüchtigten Komune 13 aus  | Bild (Ausschnitt): © Armando Reques  [(CC BY-SA 2.0) ]  - flickr Das milde Klima, die schöne Lage zwischen grünbewachsenen Bergen, das Blumenfest im August, die roten Freiluftrolltreppen, Botero-Skulpturen, Salsa und Tango – In den vergangenen Jahren hat sich Medellín von einer der gefährlichsten Städte der Welt und dem Zentrum des Medellín-Kartells unter Pablo Escobar zu einem Touristenmagneten gewandelt. Mittlerweile kommen jedes Jahr rund 600.000 internationale Besucher in die angesagte und innovative Stadt. Doch das könnte sich schnell wieder ändern.
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Verschlechterung der Sicherheitslage an der Grenze zu Kolumbien: Ecuador will mit USA bei Sicherheitspolitik wieder zusammenarbeiten

Ecuador Flagge  Bild (Ausschnitt): © Yamil Salinas Martínez [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Ende April haben der inzwischen zurückgetretene ecuadorianische Innenminister César Navas und der US-Botschafter in Ecuador, Todd Chapman, eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit in sicherheitspolitischen Fragen zwischen ihren beiden Ländern unterzeichnet. Die Anti-Drogenbehörde DEA und die Zoll- und Polizeibehörde ICE sollen mit ecuadorianischen Behörden in Zukunft verstärkt Informationen und Erfahrungen austauschen.
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Mosambik und UNODC verschärfen den Kampf gegen den ansteigenden Drogenhandel

 Der Flughafen von Maputo ist ein wichtiges Drehkreuz für den Drogenschmuggel in Mosambik  | Bild (Ausschnitt): ©  Enrique Mendizabal [(CC BY-ND 2.0)]  - Flickr Im Februar dieses Jahres einigten sich Mosambik und das UNODC auf die Schaffung einer Task Force, um die grenzüberschreitende Bekämpfung des Drogenschmuggels an den Flughäfen zu intensivieren. Die Europäische Union unterstützt das Projekt im Rahmen ihres „Cocaine Route Programme“ mit 4,4 Millionen Dollar.
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Kolumbien: Vorwürfe gegen Vorstandsmitglieder stürzen FARC in tiefe Krise

Kolumbien FARC  Bild (Ausschnitt): © medea_material [CC BY 2.0]  - Flickr Zwei Vorfälle innerhalb weniger Wochen haben die ehemalige kolumbianische Guerillaorganisation FARC, die sich nach dem Friedensvertrag mit der kolumbianischen Regierung Ende 2016 zu einer politischen Partei gewandelt hat, in eine tiefe Krise gestürzt. Vor einigen Tagen berichtete das Wall Street Journal, dass US-amerikanische und kolumbianische Behörden wegen seiner Verwicklung in den Drogenhandel gegen einen Ex-Kommandanten der FARC, Luciano Marín Arango, alias „Iván Márquez“, ermitteln würden.
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