Saudi Arabien: Radikale Antidrogenpolitik auf Kosten von Menschenrechten

Drogensüchtiger  Bild (Ausschnitt): © b_abdullah [CC BY-SA 2.0]  - flickr Jährlich strömen Millionen pilgernde Muslime aus aller Welt nach Saudi Arabien. Ihr Ziel sind die Metropolen und religiösen Zentren Mekka und Medina. Unter den Einreisenden befinden sich jedoch auch immer wieder Personen, welche nur unter dem Schein einer Pilgerfahrt ihren Geschäften im Land nachgehen wollen – ihre gewinnbringenden Waren bestehen aus illegalen Suchtmitteln. Im streng konservativ regierten Saudi Arabien ist das natürlich aufs Strengste verboten – wer als Schmuggler erwischt wird, muss mit der Todesstrafe rechnen. So sind allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres 50 Menschen enthauptet worden. Dennoch nimmt sowohl der Handel als auch der Konsum unter den Saudis immer weiter zu, was vor allem an der geostrategischen Lage des Landes zwischen den afghanischen, jemenitischen und syrischen Produktionsstätten liegt.
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Haiti: Kleine Insel- großer Drogentransitstaat

Koakainfund auf Haiti Im Süden Haitis konnten mehrere Pakete mit Kokain sichergestellt werden  | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Im April 2017 wurde der haitianische Präsidentschaftskandidat der Wahlen 2006, Guy Philippe, wegen Unterstützung von Drogenschmuggel und Geldwäsche schuldig gesprochen. Seither sitzt er in Florida, USA, in Haft. Viele der Verantwortlichen im Staatsdienst Haitis sind in Korruption und Drogenhandel verstrickt. Der Inselstaat Haiti liegt in der Karibik und ist Nachbarland der Dominikanischen Republik.
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Drogenkriminalität schadet Costa Ricas Tourismusbranche

U-Boot mit 6000 Kilogramm Kokain vor der Küste Costa Ricas U-Boot mit 6000 Kilogramm Kokain vor der Küste Costa Ricas | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard Cutter Midgett [Public Domain]  - Wikimedia Commons Vergangenen Monat beschlagnahmte die Polizei in Madrid mehr als 65 Kilogramm Kokain. Sie fanden diese Menge an Rauschgift auf einem Lebensmittelmarkt – versteckt in Ananas. Jede der Früchte musste einzeln aufgeschlagen werden, um sie auf darin verborgene Kokainflaschen zu überprüfen. Die konfiszierten Ananas enthielten ungefähr 800 bis 7.000 Gramm der Droge und waren von Costa Rica über Portugal nach Spanien transportiert worden. Nach Angaben der Ermittler nutzt die Firma, die die Ananas aus dem südamerikanischen Land importiert, diese Importe als Tarnung, um Drogen wie Kokain in die Europäische Union zu schmuggeln.
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Der Drogenmissbrauch in Ruanda nimmt immer weiter zu

Ruanda Männer des Militärs auf Drogenpatrouille im Westen Ruandas | Bild (Ausschnitt): © TORCH MAGAZINE [CC BY-NC 2.0]  - flickr Im August dieses Jahres fand in Ruanda das dort sehr beliebte Radrennen „Tour du Ruanda“ statt. Auch ein deutsches Team war mit am Start- über den Sieg konnte sich jedoch ein Ruander freuen. Das Rennen wurde erstmals 1988 ausgetragen und ist damit das erste internationale Radrennen Ostafrikas. Auch wenn das Land solch schöne Seiten zu zeigen hat, gibt es in Ruanda dennoch Probleme- besonders im Bezug auf Drogen. Ruanda liegt eingekesselt von Uganda, Tansania, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo im Osten Afrikas.
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Khat-Konsum hält jemenitischen Bürgerkrieg am Leben

 In der jeminitischen Hauptstadt Sanaa boomt der Verkauf von Khat-Blättern | Bild (Ausschnitt): © Carpetblogger [CC-BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Seit der Unabhängigkeit 1990 kommt das auf der arabischen Halbinsel gelegene Land nicht mehr zur Ruhe. Nachdem 2014 die Hauptstadt durch schiitische Huthirebellen erobert wurde und Saudi-Arabien in den Konflikt eingetreten ist, hat sich die Situation noch weiter verschlimmert. Kriegerische Auseinandersetzungen und Luftangriffe fordern seitdem tausende zivile Todesopfer. Auch die landwirtschaftliche Nahrungsproduktion ist fast vollständig zum Erliegen gekommen, sodass es in den letzten Jahren zu einer extremen Hungerkatastrophe gekommen ist. Brach liegen die Felder jedoch nicht – statt Obst und Gemüse wächst jetzt überall Khat. Diese kaubare Droge verspricht dem Konsumenten kurzzeitige Zerstreuung und Glück.
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Narco-Entwaldung: Der Drogenhandel in Zentralamerika verstärkt den Klimawandel

 Das Abholzen von Wäldern in Mittelamerika ist leider keine Seltenheit | Bild (Ausschnitt): © CIFOR [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Auf den ersten Blick haben Drogen und Klimawandel nichts miteinander zu tun. Dennoch verliert die Welt monatlich durch die stetig steigende Drogenproduktion in Zentral- und Südamerika gewaltige CO2 absorbierende Waldgebiete. Die Narco-Clans roden großflächig in abgelegenen Regionen aus verschiedenen Beweggründen. Nicht nur um Infrastruktur zu schaffen, sondern auch, um auf den gerodeten Gebieten Geldwäschemaßnahmen für ihre horrenden Profite aus dem Handel durchzuführen.
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Terrororganisationen sind tief in die internationale Drogenindustrie verstrickt

Drogen Oman  Bild (Ausschnitt): © Royal Navy Media Archive [CC BY-NC 2.0]  - flickr Die Opiumproduktion in Afghanistan boomte in den letzten Jahren und so erschließen die Drogenhändler vor Ort laufend neue Transitstrecken. Viele Transitländer haben dadurch gravierende Konsequenzen zu tragen. Das Netzwerk der Routen ist äußerst weitläufig und umfasst viele afrikanische Länder sowie Staaten in der Region Nahost. In vielen dieser Länder agieren Terrororganisationen, die sich am Handel mit den Drogen beteiligen. Dadurch können diese einen großen Teil ihrer Machenschaften finanzieren und an Einfluss gewinnen.
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Paraguay: Das kleine Land ist einer der größten Produzenten für Marihuana

Marihuanapflanze Die Produktion von Marihuana ist in Paraguay stark angestiegen | Bild (Ausschnitt): © Gounsil [CC BY 2.0]  - Flickr Im Juni 2016 wurde Jorge Rafaat Toumani durch brasilianische Drogengangmitglieder getötet. Er war Paraguays wohl bekanntester Drogenboss. Seit seinem Tod haben sich die Verhältnisse im Land stark verändert. Paraguay liegt eingekesselt von Brasilien, Bolivien und Argentinien im Herzen Südamerikas. Diese zentrale Lage macht es zu einem strategisch attraktiven Ort für Drogenschmuggel.
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Die afrikanische Heroinküste ist die neue Ausweichroute für den Handel mit afghanischen Drogen

 Zahlreiche kleine Kutter schmuggeln Drogen nach Afrika
 | Bild (Ausschnitt): © Defence Images [CC BY-NC-ND 2.0]  - https://www.flickr.com/photos/defenceimages/4967630523/in/photolist-8yYpu8-8F4x87-9nBqhg-8F52jE-kmyYDj-kmwscx-apr9Yc-8F4TpW-6wX211-aNWTuB-kmyGRh-aiBszG-8Ujj3v-p6nJgC-5b5NyL-8UnnTG-pv25z3-8Ujjuv-24oZ1aa-8UnocE-apr7ND-kmwmD8-kmxjMZ-apr84K-8z2k8n-kmwY1P-Sof6Dv-aptRBA-apr9c6-8F1HFt-aptNcs-9JzJpF-8WHhqh-8z2jX8-reqWDa-8z5rT3-tZcr2-8F1Ssi-9JCwwm-4LkYWY-85rh8F-7GkdQM-TsCMMW-7GkdAn-apr7d2-7GkdyZ-qLKSEc-87CAb9-kmxf4k-mjZ1MV In den letzten Jahren hat die afghanische Drogenproduktion immer weiter zugenommen. Tonnenweise Heroin wartet darauf, in profitable Absatzmärkte wie Europa oder Nordamerika gebracht zu werden – doch seit die alten Schmugglerrouten durch massive Kontrollen beinahe unpassierbar geworden sind, gilt es neue Wege zu finden, um das milliardenschwere Geschäft in Gang zu halten. Einer dieser neuen Wege führt nach Süden – genauer gesagt nach Ostafrika über den indischen Ozean.
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Dominikanische Republik: Touristenparadies als Drogenumschlagplatz

Die Küstenwache in Puerto Rico überprüft verdächtige Dominikaner Die Küstenwache in Puerto Rico überprüft verdächtige Dominikaner | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Letzten November beschlagnahmte die kolumbianische Polizei 13,4 Tonnen Kokain - das ist der größte Drogenfund in der Geschichte Kolumbiens. Diese Menge wäre auf dem amerikanischen Markt geschätzt 360 Millionen Dollar wert. Seit 2013 ist Kolumbien wieder der weltweit größte Hersteller von Kokain. Mit aktuell ungefähr 200.000 Hektar Koka-Anbaufläche hat die Produktion der Droge in Kolumbien einen erheblichen Anstieg auf einen momentanen Rekordwert erlebt, sogar im Vergleich zu Zeiten Pablo Escobars.
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