Schlagwort-Archive: Afghanistan

Hinrichtungen wegen Drogendelikten nehmen weltweit zu

 Demonstration für die Abschaffung der Tode4sstrafe im Iran. | Bild (Ausschnitt): © Steve Rhodes [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Im letzten Jahr wurden weltweit weniger Menschen durch die Todesstrafe umgebracht und auch die Zahl der verhängten Todesurteile ist global zurück gegangen, so berichtet Amnesty International. Insgesamt wurden 2017 international 993 Exekutionen durchgeführt, was im Vergleich zu 2016 einer Abnahme von vier Prozent entspricht. Angeführt wird diese Statistik mit 84 Prozent aller Hinrichtungen von den Ländern Iran, Saudi-Arabien, Irak und Pakistan, wobei China nicht berücksichtigt wird.
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Philippinen: 20.000 Tote durch brutalen Anti-Drogen-Krieg

Protest vor dem philippinischen Konsulat in New York Präsident Rodrigo Duterte löst weltweite Prosteste aus. | Bild (Ausschnitt): ©  VOCAL-NY (Voices Of Community Activists & Leaders) [CC BY 2.0]  - flickr.com Im Zuge der sogenannten Anti-Drogen-Kampagne des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte sind seit seinem Amtsantritt im Juli 2016 mehr Menschen ermordet worden, als der Krieg in Afghanistan in den vergangenen fünf Jahren gefordert hat. Die philippinische Polizei führt seit anderthalb Jahren unter Auftrag der Regierung einen gewaltvollen Krieg gegen Drogenkriminelle. In dem offiziellen Rechenschaftsbericht „Fighting Illegal Drugs“ führt die philippinische Regierung in dem Kapitel „Leistungen“ die Zahl von 2967 getöteten Personen auf, die sich angeblich bei ihrer Verhaftung gewaltvoll widersetzten.
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Iran: Mehr Therapie statt Todesstrafe

 Symbolbild: Preisschild einer Einrichtung für ambulante Suchttheraphie. | Bild (Ausschnitt): © derekb [CC BY-NC 2.0]  - flickr Im Jahr 2016 sollen laut der iranischen Frauen- und Familienministerin Shahindokht Molaverdi alle Männer eines Dorfes in der Provinz Sistan und Belutschistan wegen Drogenhandels hingerichtet worden sein. Das Problem dabei ist die Tatsache, dass sich der Iran mehr als 900 Kilometer Grenze mit Afghanistan und Pakistan teilt und die Provinzdörfer so zu Hotspots für den Handel mit Heroin und Opium werden.
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Afghanistan: Ohne Frieden, kein Ende der Opiumproduktion

 Soldaten bei einer Operation zur Drogenbekämpfung in der südlichen Provinz Helmand | Bild (Ausschnitt): © Crown Copyright [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Drogenwirtschaft hält in Afghanistan hunderttausende Menschen am Leben. Gleichzeitig treibt sie den internationalen Krieg zwischen dem Land am Hindukusch und der westlichen Gemeinschaft voran, da sie der radikalislamischen Taliban als Finanzierungsquelle dient. Das US-amerikanische Ziel ist die Unterdrückung der Macht der Terrororganisation, die laut der Regierung Trumps das Leid allen Übels ist. Nun setzen die USA auf die zusätzliche Unterstützung von Drohnen und Raketen, um die florierende Drogenproduktion zu vernichten.
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Myanmar: Zusammenarbeit mit UNODC führt zu Neuausrichtung der Drogenpolitik

Schlafmohn Myanmar ist hinter Afghanistan der zweitgrößte Opiumproduzent weltweit. | Bild (Ausschnitt): © Alastair Rae [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Ende Februar gaben die myanmarische Regierung und das UNODC in einer gemeinsamen Erklärung die Neuausrichtung der Drogenpolitik des südostasiatischen Landes bekannt. Dabei wurde eine neue Strategie im Kampf gegen den Drogenhandel und beim Umgang mit Drogenkonsumenten zum Ziel ausgegeben. Das Land will den restriktiven und punitiven Ansatz, den es bislang verfolgte, zumindest zum Teil hinter sich lassen.
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Mexiko als der neue Großproduzent von Schlafmohn

 Die südmexikanische Region Guerrero ist das größte Schlafmohngebiet des Landes | Bild (Ausschnitt): © Lara Danielle [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Mexiko gehört weltweit zu den führenden Produzenten und Exporteuren von Drogen. Seit Jahrzehnten ist das Land für seine Cannabisherstellung bekannt. Aufgrund der strategischen Lage gilt es auch als wichtiger Transitstaat für den Kokainschmuggel aus Südamerika. Nun steht der Staat nach Afghanistan und Myanmar an dritter Stelle der Weltrangordnung für den Schlafmohnanbau. Die Kultivierung der illegalen Pflanze, die Grundsubstanz für Opium und Heroin, steigt in Mexiko rapide an. In den letzten Jahren hat sich der Export der halluzinogenen Droge verdreifacht.
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Mali: Drogengeschäfte hemmen den Friedensprozess

 UN-Soldaten in der Region Anefis, in der der malische Drogenschmuggel floriert | Bild (Ausschnitt): © United Nation Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Im westafrikanischen Mali befindet sich die zurzeit gefährlichste Mission der Vereinten Nationen. Die UN-Truppe der „Mission für die Stabilisierung Malis“ (MINUSMA) ist die Reaktion auf die gewaltvollen Ausschreitungen militanter Gruppen vor fünf Jahren. Friedensgespräche gehen nur schleppend voran. Das liegt vor allem an den Folgen, die Politiker und paramilitärische Gruppen mit ihren illegalen Drogengeschäften verursachen. Dabei wird die Sicherheitslage in Mali trotz der Anwesenheit der UN-Blauhelmsoldaten immer mehr bedroht. Seit der vor drei Jahren beschlossenen Waffenruhe wächst die Unsicherheit über deren Umsetzung immer weiter an.
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Thailand leidet unter seiner Rolle als Drogentransitstaat

 Das "Goldene Dreieck": Wo der Ruak in den Mekong-Strom mündet grenzt Thailand an Myanmar und Laos | Bild (Ausschnitt): © Jpatokal [public domain]  - wikimedia commons

Die thailändische Betäubungsmittelbehörde (NSB) hat im Rahmen einer drei-wöchigen Razzia gegen den Drogenhandel im eigenen Land beachtliche Mengen an Drogen sichergestellt. Über 700 Kilogramm, darunter hauptsächlich die Partydroge „Ice“ (Crystal Meth), aber auch Marihuana, wurden der Presse in Bangkok vergangene Woche präsentiert. Zudem hat die Polizei in diesem Jahr bereits eine Tonne Crystal Meth im ... weiterlesen >>

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Afghanistan: Drogen-Boom durch NATO Einsatz

 Der Aufschwung des Schlafmohnanbaus durch den Stellvertreterkrieg der USA und der ehemaligen UdSSR. | Bild (Ausschnitt): © Resolute Support Media [CC BY 2.0]  - Flickr Afghanistan ist weltweit der größte Exporteur von Schlafmohn, der Basis von Heroin, Opium und anderen Opiaten. 2017 hat sich der Ertrag bei der Ernte im Vergleich zum Vorjahr um 87 Prozent erhöht. Der Drogenanbau gestaltet sich dabei als profitable Einnahmequelle, die vor allem die Existenz der radikal-islamistischen Taliban unterstützt.
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Kirgistan: Steigender Heroinkonsum – Immer mehr Menschen mit HIV infiziert

 Der Heroinmarkt in Zentralasien ist mehrere Milliarden Euro wert | Bild (Ausschnitt): © (c) Webking  - Dreamstime Die einst meistgenutzte Handelsroute, um Waren und Güter zwischen Zentralasien und Europa zu transportieren, ist die sogenannte Seidenstraße. Jedoch ist der Handel mit Seide, Wolle, Gold und Gewürzen längst Geschichte. Heutzutage wird hier überwiegend Heroin, das in Afghanistan hergestellt wird, über Kirgistan, Turkmenistan, Tadschikistan und Usbekistan zum Endkonsumenten nach Russland und weiter nach Europa gebracht.
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