Schlagwort-Archive: AIDS

Wie der Drogenmissbrauch Pakistan vor Probleme stellt

Drogenpolitik Drogen üben viel Macht innerhalb der Politik eines Landes aus. | Bild (Ausschnitt): © West Midlands Police [CC BY-SA 2.0]  - Flickr

Pakistan liegt im sogenannten Goldenen Halbmond und gilt mit den Staaten Afghanistan und Iran als das Hauptproduktionsgebiet für illegales Opium (90 Prozent). Aus Afghanistan wurden im Jahr 2016 zwei Drittel des weltweiten Schlafmohns auf 201.000 Hektar angebaut. Somit macht es dieses Land zum größten Hersteller von Opiaten weltweit.

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Myanmar: Trotz steigender Anzahl von Drogenkonsumenten sinkt Zahl HIV-Infizierter

Crystal Meth In Myanmar steigt die Konsumentenzahl von Crystal Meth. | Bild (Ausschnitt): © Radspunk [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Seitdem Myanmar 2013 begonnen hat, HIV Präventionsmaßnahmen auch in ländliche Gebiete zu verbreiten, sinkt die Anzahl der Infizierten. 57 Prozent wird behandelt. Damit liegt das Land im regionalen Vergleich vorne. Laut dem kürzlich erschienenen Bericht der UN über die globale Verbreitung von HIV sank die Zahl der AIDS Toten in den letzten sechs Jahren um 52 Prozent. 2016 starben demnach 8000 Menschen an den Folgen der Immunschwächekrankheit. Auch die Zahl der Neuinfizierten sank seit 2010 um 26 Prozent. Grund dafür ist die bessere HIV Präventionsarbeit für Drogensüchtige. In Myanmar leben 230.000 Menschen mit HIV. 28,5 Prozent davon spritzen sich Drogen. Zwischen 2014 und 2016 stellte die Regierung mehr als 300 sterile Spritzen pro betroffenem Drogenabhängigen aus.
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UN Drogenbericht: Illegale Drogenwirtschaft floriert

Marihuana Pflanze in Yunnan, China In der chinesischen Provinz Yunnan bedroht der Drogenhandel die Bevölkerung. | Bild (Ausschnitt): ©  Alexandra Moss [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Yunnan ist eine Provinz im Südwesten der Volksrepublik China. Was sie hervorhebt, ist ihre Lage an der Grenze zum Goldenen Dreieck. Das bedeutet, die Region ist geprägt vom Drogenhandel. Drogen sind einfach und billig zu haben, denn es ist leicht sie ins Land zu schmuggeln. Die Folgen bekommen die Menschen in den Dörfern entlang der Grenze zu Myanmar zu spüren. Rund 25 Prozent aller 2016 neu gemeldeten HIV-und AIDS-Fälle in China kommen aus der Region. Dabei lebt nur etwa vier Prozent der chinesischen Bevölkerung in Yunnan! Es wird geschätzt, dass die Anzahl der HIV-Infizierten in der Provinz bei 80.000 liegt. Durch den Konsum von Heroin mit nicht sterilen Spritzen ziehen sich viele die Immunkrankheit zu und geben sie nicht wissend, dass sie krank sind, an ihre Sexualpartner weiter. Laut dem kürzlich erschienenen Weltdrogenbericht 2016 durch die UNODC spritzen sich weltweit zwölf Millionen Menschen Drogen, davon haben 1,6 Millionen HIV. Jene machen fünf bis zehn Prozent aller HIV-Positiven aus. China stellt zusammen mit Russland und den USA fast 50 Prozent der Menschen, die sich Drogen spritzen.
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Drogenparadies Pakistan – nicht nur Transitland, sondern auch Konsumentenhochburg

Pakistan Heroinkonsum Die Zahl der Drogenkonsumenten in Pakistan steigt. | Bild (Ausschnitt): ©  Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Vergangenen Montag , wurden 21 Kilogramm Heroin auf einem internationalen Flug der Linie Pakistan International Airline am Londoner Flughafen Heathrow von den Behörden sichergestellt. Es wird vermutet, dass die illegale Fracht in Islamabad geladen wurde. Bis jetzt ist nicht klar, wer dafür verantwortlich ist. Jedoch wurde die gesamte Crew des Fluges laut NCA sofort verhört, um eine Verbindung ausschließen zu können. Erneut rückt Pakistan in den Fokus und die Frage, welche Drogenpolitik das Land führt, wird präsent.
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Irans fehlgeleitete Drogenpolitik – Versprechen die kommenden Präsidentschaftswahlen Besserung?

Drogenabhängige in Afghanistan Drogenabhhängige Afghanen, die Opium versteckt hinter einer Lehmmauer rauchen. | Bild (Ausschnitt): © Lou Gold [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Im Iran können Drogendelikte mit der Todesstrafe geahndet werden. Leider nimmt die iranische Justiz von diesem Gesetz auch vielfach Gebrauch: Im letzten Jahr wurden über 530 Menschen hingerichtet, mehr als die Hälfte wurde aufgrund von Drogendelikten getötet. Damit rangiert der Iran im weltweiten Ranking auf den vorderen Plätzen. Trotz dieser Tatsache scheint das Land auch nach Jahren grausamer Hinrichtungen nicht gewillt zu sein, von seinem eingeschlagenen Kurs abzuweichen. Weder das politische Handeln von Volksvertretern, noch die anstehenden Präsidentschaftswahlen versprechen signifikante Verbesserungen oder gar das Ende der Hinrichtungen.
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Pakistan: HIV breitet sich durch Drogenkonsum aus

Heroin Spritze  Bild (Ausschnitt): © B.A.D. [CC BY-NC 2.0]  - flickr Am Rande der Stadt Karatschi in Pakistan befindet sich das „Paradies“. Doch es ist alles andere als das. Es ist eine Müllhalde auf der hunderttausende Drogensüchtige leben. Sie liegen dort, umgeben von Dreck und viele starren mit leerem Blick in den Himmel. Rund 750.000 Süchtige aus Pakistan suchen dort Unterschlupf. Die meisten von ihnen sind Heroinabhängig. Aber dieser Ort ist nicht der einzige der Stadt. Die Drogensucht hat deutliche Spuren dort hinterlassen: Überall sind Junkies zu sehen, oft leben sie unter Brücken, auf der Straße oder eben auf Müllhalden. Viele werden von ihren Familien wegen ihrer Sucht verstoßen und landen deswegen auf der Straße.
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Iran: Die Todesstrafe hat keinerlei abschreckende Wirkung

  Bild (Ausschnitt): © Maxim Evdokimov  - Dreamstime Laut Innenminister Abdolreza Rahmani Fazli sollen im Iran sechs millionen Landsleute mit Suchtproblemen zu kämpfen haben. Im letzten Jahr wurden 977 Hinrichtungen vollzogen, 90 Prozent davon an Drogendealern. Und dennoch, die Exekutionen haben keine Wirkung, so Mohammed Bager Olfat, Leiter des Untersuchungsausschusses der iranischen Justiz. Drogenhandel und Konsum nimmt stetig zu. Doch der Staat hat reagiert – Süchtige werden jetzt wie Kranke behandelt.
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Saubere Nadeln statt Todesstrafe

  Bild (Ausschnitt): © Maxim Evdokimov  - Dreamstime

Malaysia gilt als ein Hardliner in der Drogenpolitik: Schon beim Besitz von geringen Mengen drohen lange Haftstrafen, für den Handel mit Drogen sogar die Todesstrafe. Immer wieder kommt es zu negativen Schlagzeilen, weil oft auch Touristen wegen Drogendelikten zum Tode verurteilt werden.  Die restriktive Politik fördert die Ausbreitung von Krankheiten wie AIDS unter Drogenabhängigen, weil ... weiterlesen >>

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Der alternative Drogenreport 2015: Das Betäubungsmittelgesetz hat versagt!

  Bild (Ausschnitt): © xandert - morguefile

Am 18.05.2015 wurde der Alternative Drogenbericht veröffentlich, um als Gegengewicht für den morgen erscheinenden Drogenbericht der Bundesregierung zu dienen. Laut Bericht ist das Betäubungsmittelgesetz gescheitert. Das Gesetz habe nicht nur versagt, sondern immense Schäden angerichtet. Der Alternative Drogenreport wurde von akzept e.V., dem Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitk, der Deutschen AIDS-Hilfe e.V. und ... weiterlesen >>

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Die Kehrseite der Medaille

  Bild (Ausschnitt): © Wikimedia Commons - Wikipedia

1971 erklärte US-Präsident Nixon den „War on Drugs“. Drogen sind der Staatsfeind Nummer eins. In reichen Ländern wie Amerika bedeutete das Anti-Drogen-Kampagnen, strenge Gesetze und harte Strafen für kleine Drogendealer und Abhängige. In den armen Ländern folgte die Entwurzelung der Kultur und der Moral auf den „War on Drugs“. Der Drogenkonsum hat in manchen Ländern ... weiterlesen >>

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