Schlagwort-Archive: Alternative

Kartelle zwingen die Ärmsten zum Kokainschmuggel

$52 Million in Cocaine Kokainfund in der Westkaribik im Wer von 52 Millionen Dollar  | Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY 2.0]  - flickr Die Kokainproduktion nimmt immer weiter zu. In Kolumbien können pro Jahr 646 Tonnen des Rauschmittels produziert werden, ein zunehmender Trend der letzten Jahre. Der Grund für den Anstieg: Verstärkter Konsum in den Industriestaaten. Die Zahl der Kokainüberdosen in den USA stieg von 2014 auf 2015 um 57 Prozent an
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Kolumbien: Unwürdige Übergangszonen für FARC-Rebellen behindern Friedensprozess

Frieden in Kolumbien?  Bild (Ausschnitt): © Leon Hernandez [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Kolumbien kommt dem Frieden immer näher. Die Verhandlungen sind in vollem Gange und die Guerilleros sollen nach und nach entwaffnet und wieder in das Leben eingegliedert werden. Doch nun gesteht Juan Manuel Santos, Präsident Kolumbiens und Friedensnobelpreisträger, ein, dass es bei der Integration der FARC-Rebellen in die Gesellschaft erhebliche Probleme gibt.
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Peru: Eradikation der Kokafelder oder Alternative Entwicklung?

 (c) Riopatuca | Dreamstime.com | Bild (Ausschnitt): © (c) Riopatuca | Dreamstime.com - Peru verfolgt eine repressive Drogenpolitik, welche von Eradikation und Verboten geprägt ist. Die Eradikation, also die Vernichtung der Kokafelder ist eine Maßnahme, die auf den ersten Blick durchaus effektiv erscheint. Jedoch beseitigt diese das Problem nicht, sondern verlagert es nur. Dieses Phänomen wird „Baloon-Effect“ genannt. Drückt man bei einem Ballon an einem Ende, so wird die ganze Luft an das andere Ende gepresst.
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Argentinien: Gesetzesentwurf soll Drogenkonsum entkriminalisieren

Joint  Bild (Ausschnitt): ©  Unai Mateo [CC BY-NC 2.0]  - flickr Argentiniens Regierung plant Erneuerungen der Drogengesetze, da die Rate der Drogensüchtigen und im Zusammenhang stehender Straftaten, in den letzten Jahren deutlich stieg. Laut einer Studie aus dem Jahr 2012 hatten knapp 70 Prozent der Gefängnisinsassen bereits illegale Drogen konsumiert, im Gegensatz zu nur zehn Prozent unter der Gesamtbevölkerung Argentiniens. Im neuen Gesetz sollen zwar harte Strafen für Drogendealer bestehen bleiben, die für Konsumenten aber deutlich abgeschwächt werden. Beamte stehen der Umsetzung kritisch gegenüber, da eine Vereinbarung beider Extreme schwierig wird.
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Thailand und Myanmar: Synthetische Rauschmittel verdrängen pflanzliche Drogen

 Yabatabletten | Bild (Ausschnitt): © Labib Ittihadul [CC BY 2.0]  - flickr Das Goldene Dreieck war in der Vergangenheit für den Anbau von Schlafmohn bekannt. Da die Vereinten Nationen in Zusammenarbeit mit den nationalen Regierungen jedoch seit Jahren sehr aktiv im Kampf gegen die daraus produzierten Drogen sind, ist der Anbau besonders im Norden von Thailand stark zurück gegangen. Der Rückgang des Schlafmohnanbaus bedeutet jedoch nicht, dass Drogen nun komplett aus dieser Region verschwunden sind. Sie tauchen nur in veränderter Form auf.
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Honduras: Militär ist in den Drogenschmuggel verwickelt

Honduras Soldaten  Bild (Ausschnitt): ©  The U.S. Army [CC BY 2.0]  - Flickr La Mosquitia ist eine der Öffentlichkeit unzugängliche Gegend an der Karibikseite von Honduras, die von Drogenschmugglern wie dem Atlantik-Kartell kontrolliert wird. Als Gegenmaßnahme hat der Staat dort eine große Anzahl an Polizisten und Soldaten stationiert. Doch nun gibt es laut der Zeitung El Heraldo Hinweise auf Verbindungen zwischen dem Militär und den Drogenkartellen, die Honduras ohnehin instabile Lage weiter schwächen könnten.
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Mexiko und Myanmar: Drogenanbau verdrängt heimische landwirtschaftliche Produkte

Marihuanapflanze  Bild (Ausschnitt): ©  MarihuanayMedicina [CC BY-SA 2.0]  - flickr In vielen Ländern, in denen Drogen angebaut werden, lag früher der Schwerpunkt auf der Kultivierung anderer landwirtschaftlicher Produkte. Da der Anbau von Opium oder Cannabis aber deutlich lukrativer ist, steigen viele Bauern in den Handel ein. Dabei sind zum größten Teil die Industriestaaten Schuld daran, dass den Landwirten keine Alternative zum Drogenanbau bleibt.
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Kolumbien: Überraschendes Nein zum Friedensvertrag

No Farc  Bild (Ausschnitt): ©  xmascarol [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Vor gut einer Woche wurde der lang ausgehandelte Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und den FARC-Rebellen unterzeichnet. Der bewaffnete Konflikt, der seit etwa 50 Jahren andauert, sollte durch den Vertrag beigelegt werden. Seit 1960 starben insgesamt ungefähr 220 000 Menschen und Millionen wurden vertrieben. Die Guerillaorganisation FARC ist die größte und aktivste ganz Südamerikas. Sie kämpften gegen die kolumbianische Regierung. Um den Kampf zu finanzieren verbündete sich die FARC mit mächtigen Drogenkartellen. Die Herstellung und der Schmuggel von Drogen, hauptsächlich Kokain, ist die wesentliche Einnahmequelle der Guerillaorganisation. Sie beherrschen 70 Prozent der Anbauflächen in Kolumbien und sind einer der größten Kokainproduzenten weltweit.
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Schwerer Vorwurf: UNODC baut neben Alternativprogrammen selbst illegales Koka an

Bauern in Peru  Bild (Ausschnitt): © Water, Land and Ecosystems [CC BY-NC 2.0]  - flickr Peru zählt zu den größten Kokain-Produzenten weltweit und ist beherrscht von Korruption. Dieser Verdacht fällt nun nicht nur auf das Militär oder die Polizei, sondern auch auf Mitarbeiter der Vereinten Nationen. Lange Zeit hatten die Bauern keine Alternative zum Coca-Anbau und wurden von der Drogen-Mafia massiv unter Druck gesetzt. In vielen armen, abgeschotteten Regionen fehlte den Farmern schlichtweg das Wissen über andere Vorgehensweisen. Die Regierung versuchte den Bauern immer wieder ins Gewissen zu reden, die Coca-Pflanzen nur für legale Produkte weiterzuverkaufen, allerdings war die Motivation sehr klein. Vor allem die Besuche der US-amerikanischen Anti-Drogen-Polizei endeten oft in blutigen und gewaltsamen Konflikten. Sie entwurzeln die Koka-Pflanzen und zerstören so die Lebensgrundlage vieler Menschen.
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Kolumbianische Bauern sollen den Kokaanbau für legale Produkte nutzen

  Bild (Ausschnitt): © (c) Rchphoto - Dreamstime Deutschland ist eines der Hauptkonsumentenländer von illegalen Drogen. Um dagegen vorzugehen, reicht es aber nicht aus, nur den Konsum und das Drogenangebot in den Konsumländern zu reduzieren, sondern es muss den Ursprungsländern geholfen werden. Die Kokapflanze wird hauptsächlichen in Peru, Bolivien und Kolumbien produziert. Für diese Länder tragen wir eine große Verantwortung, dass die Kokabauern es schaffen, eine andere, legale Einnahmequelle zu finden.
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