Schlagwort-Archive: Armut

Guyana: Wichtiges Drehkreuz für weltweiten Kokaintransport

 In Lateinamerika beschlagnahmtes Kokain. | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Immer wieder werden von Behörden weltweit große Mengen an Kokain, die als normale Ware getarnt sind über den gewerblichen Schiff- und Luftverkehr mittels menschlicher Kuriere oder per Post geschmuggelt. Die meist in Kolumbien, Peru oder Bolivien hergestellte Droge wird über Guyana nach Europa, West Afrika, die USA, Kanada und in die Karibik transportiert. Dabei wird vor allem eine bei den Schmugglern beliebte Route über St. Vincent und die Grenadinen benutzt.
Veröffentlicht unter Allgemein, Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Crystal Meth: Produktion für gravierende Umweltschäden in Südostasien verantwortlich

 Verpacktes Methamphetamin.  | Bild (Ausschnitt): © Mohamed ElGohary [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Anfang des Jahres ist der laotischen Drogenfahndung ein großer Schlag gegen den illegalen Handel mit Methamphetamin gelungen. Dabei konnten 5,7 Millionen Amphetamintabletten mit einem Gesamtgewicht von 694 Kilogramm sowie 72  Kilogramm Heroin sichergestellt werden. Die Polizei bestätigte, dass das der größte Drogenfund in den letzten Jahren war.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kokain verantwortlich für massive Entwaldung in Mittelamerika

 Entwaldung in Mittelamerika ist eine der Hauptfolgen der Verlagerung der Kokaintransportrouten. | Bild (Ausschnitt): © Har Gobind Singh Khalsa [CC BY-ND 2.0]  - flickr Seit 2006 fallen immer mehr ökologisch bedeutende Landflächen in Mittelamerika dem Anbau sowie dem Transport von Kokain und somit der damit verbundenen Entwaldung zum Opfer. Die kriminellen Aktivitäten, die damit einhergehen, haben verheerende Auswirkungen auf Artenvielfalt, Wirtschaft und Bevölkerung.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bevölkerung Haitis wehrt sich gegen Korruption

 Seit dem 7. Februar finden in Haiti gewalttätige Demonstrationen gegen den Präsidenten Moïse statt | Bild (Ausschnitt): ©  Fibonacci Blue [CC BY 2.0]  - flickr Seit dem 7. Februar gilt vom Auswärtigen Amt eine Reisewarnung für Haiti. Aufgrund der gewalttätigen Massenproteste wird vor damit in Verbindung stehenden Straßensperren, brennenden Barrikaden sowie Plünderungen gewarnt. Die Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und bewaffneten staatlichen Kräften forderten bereits Todesopfer und führten zu vielen Verletzten. Die Inflation, gestiegene Lebensmittelpreise und Benzinknappheit verursachten den steigenden Widerstand. Vor allem aber wird der Rücktritt des Präsidenten Jovenel Moïse, dem die Veruntreuung von Geldern aus einem Hilfsfond für den Wiederaufbau nach dem Erdbeben 2010 vorgeworfen wird, gefordert. Die sozioökonomische Lage Haitis ist katastrophal – es gilt als ärmstes Land der westlichen Hemisphäre. Der dortige Drogenhandel verschlechtert die Situation zunehmend.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gewalt und Drogenkriminalität in Lateinamerika treibt Menschen in die Flucht

  Bild (Ausschnitt): © Peg Hunter [CC BY-NC 2.0]  - flickr Schon seit Monaten zieht ein Flüchtlingsstrom von Mittelamerika in Richtung USA, wo die Menschen dann an der Grenze festgesetzt werden. Der US- Präsident Donald Trump will mit allen Mitteln verhindern, dass diese Menschen in sein Land kommen und hat weiterhin vor, eine Mauer an der Grenze zu Mexiko ziehen zu lassen. Dabei übersieht er, dass vor allem die USA eine große Mitschuld daran tragen, warum sich diese Menschen überhaupt auf den Weg gemacht haben.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Bolivien: Kartelle beuten verarmte Menschen als Drogenkuriere aus

 Kokain wird von Bolivien nach Chile geschmuggelt | Bild (Ausschnitt): © Marco Verch [CC BY 2.0]  - flickr Als Elena letztes Jahr zu einer Reise aufbrach, war sie 20 Jahre alt und hatte zwei Kinder in jungem Alter. Vor der Reise hatte sie ihre Kinder bei ihrem Bruder hinterlassen. Er ist 17 Jahre alt und muss sich neben seinen Kindern auch um seinen siebenjährigen Bruder kümmern. Der Bruder ist der Grund, warum sich sich entschieden hatte, als Drogenkurier zu arbeiten. Sie brauchte Geld, um ein Ventil für ihren Bruder zu kaufen, denn er leidet an Unternährung und kann sich wegen einer angeborenen Gehirnfehlbildung nicht normal ernähren. Eines Tages wird Elena von bolivianischen Polizisten verhaftet und ins Iquique-Regionalkrankenhaus gebracht. Dort muss sie zwei Nächte verbringen, um Kapseln mit Drogen aus ihrem Körper auszuscheiden. Obwohl sie das Recht hat, ihre Anghörigen zu informieren, entscheidet sie sich dagegen. Wie viele Bolivianer, die wegen Drogenschmuggels verhaftet werden, möchte Elena nicht, dass ihre Familie eine Kaution für sie zahlen muss. In der Zwischenzeit erfährt Elena, dass ihr Bruder mittlerweile verstorben ist.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Opium-Produktion rückläufig in Myanmar – jedoch weltweit steigend

Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi | Bild (Ausschnitt): © Claud TRUONG-NGOC [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Myanmar ist nach Afghanistan der zweitgrößte Produzent von Opium und dem daraus gewonnenen Heroin. Seit 2015 lässt sich allerdings ein Trend beobachten, der diesen zweifelhaften Spitzenplatz „gefährden“ könnte. Wie das UNODC am 11. Januar 2019 bei der Vorstellung ihres „Myanmar Opium Survey 2018“ in Yangon, der größten Stadt des Landes, mitteilte, ging die Kultivierung von Schlafmohn – der Basispflanze für die Opiumproduktion – im Jahre 2018 um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück: Während 2017 noch auf 41.000 Hektar angebaut wurde, bewirtschafteten die Bauern im letzten Jahr nur noch 37.300 Hektar mit der gewinnträchtigen Pflanze. Damit sank die Opium-Produktion, bei der im Jahr 2018 14 Kilogramm pro Hektar abfielen, von 550 Tonnen auf 520 Tonnen.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Prozess gegen „El Chapo“ zeigt Ausmaß der Korruption in Mexiko

Joaquín "El Chapo" Guzmán  Bild (Ausschnitt): © Day Donaldson [CC BY 2.0]  - flickr Vor einige Wochen hat der Prozess gegen Joaquín „El-Chapo“ Guzmán in New York angefangen. Zu seinen Anklagepunkten gehören Drogenhandel, Geldwäsche und das Fördern einer kriminellen Organisation.
Veröffentlicht unter Allgemein | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Moderne Transportwege und das Darknet begünstigen den Drogenhandel

Satellitenaufnahme von der Erde Satellitenaufnahme mit Lichtern der Städte | Bild (Ausschnitt): © NASA´s Marshall Space Flight Center [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Die UNODC berichtet, dass Fortschritte in der Technologie, Transport und bei Reisewegen die Effizienz und Geschwindigkeit der globalen Wirtschaft gesteigert haben und somit auch den Drogenhandel. Es wird angenommen, dass jedes Jahr mehr als 420 Millionen Schiffe Waren über die Weltmeere transportieren. Die meisten verfrachten legale Waren, aber die Autoritäten können nicht alles kontrollieren.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Mexiko: Regierung mit Kampf gegen Drogenkartelle überfordert

  Bild (Ausschnitt): © ANGELOUX [CC BY-SA 2.0]  - flickr Vor einigen Wochen gelangte Mexiko wieder ins Rampenlicht der Öffentlichkeit. Auf seinen Straßen marschierte eine Menschenmenge aus 2000 Studenten. Der Protestmarsch wurde von den jungen Erwachsenen durchgesetzt, mit den Leitsprüchen: „No bones about it, drugs are bad, say no to drugs“. Der Protest soll ein Zeichen an die Bevölkerung und Regierung sein, dass Drogen und dessen Befürworter nicht weiter geduldet werden dürfen. Es müssen viel strengere Maßnahmen herangezogen werden.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar