Schlagwort-Archive: Cannabis

Albanien: Wichtigster Produzent und Lieferant Marihuanas in Europa

  Bild (Ausschnitt): ©  Pedro Fabián Gutiérrez Vidrio  [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Das organisierte Verbrechen in Albanien rückte bereits in den 90er Jahren ins Licht der Öffentlichkeit. Anfangs war es der Handel mit Zigaretten, Heroin und Menschen. Später kamen der Anbau von und Handel mit Cannabis dazu. Das nahe der griechischen Grenze gelegene Dorf Lazarat wurde zu einer vermeintlichen Drogenfreihandelszone – unbehelligt von Polizei und Regierungsbehörden.
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Cannabis-Legalisierung: ein neuer Anlauf?

Hanfpflanzen Auch in Deutschland bald legal? | Bild (Ausschnitt): © deviat_ed [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Wenn am 24. September der neue Bundestag gewählt wird, steht auch wieder die kontrovers diskutierte Legalisierung von Cannabis auf dem Prüfstand.  Diese Forderung kommt alle vier Jahre im Wahlkampf auf den Tisch. Am Wahlsonntag um 18 Uhr ist das Thema dann meistens auch wieder „verpufft“. Während die Grünen dem Thema eine besondere Gewichtung bei etwaigen Koalitionsverhandlungen einräumen, dürfte sich mit einer christdemokratisch geführten Regierung – nach der es momentan aussieht – in diesem Punkt auch zukünftig kaum etwas ändern.
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Uruguay: Fokus auf Prävention und Behandlung

Therapieeinrichtung - Texas Therapieeinrichtung. | Bild (Ausschnitt): © Billy Hathorn [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons 2005 wurde in Uruguay ein Fond gegründet aus Mitteln, die von Drogenhändlern beschlagnahmt werden. Seit 2010 flossen 14 Millionen US-Dollar in den Fond. Damit soll die Kriminalität gestoppt werden. Dies beinhaltet die Finanzierung von Drogenprävention, Behandlungs- und Rehabilitationsprogrammen und Strafverfolgungsinstitutionen, so Uruguays Nationaler Drogenrat (Junta Nacional de Drogas - JDN). Die Gesellschaft soll von den beschlagnahmten Geldern profitieren, indem durch Institutionen verschiedene Dienstleistungen bereitgestellt werde
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Bangladesch wird mit Yaba Tabletten überschwemmt – Konsum unter Jugendlichen steigt

Yaba Tabletten Yaba Tabletten erfreuen sich in Bangladesch steigender Beliebtheit. | Bild (Ausschnitt): © พีรพล อนุตรโสตถิ์ [CC BY 3.0]  - Wikimedia Commons Bangladesch ist ein Transitstaat mit großem Drogenproblem. Die Grenzen teilt sich das Land mit Indien und Myanmar. Durch lokale Drogenbanden, die mit indischen und myanmarischen Schmugglern kooperieren, kommen Heroin, Cannabis, Methamphetamin sowie psychotropische Substanzen in das Land. Der Zugang zum internationalen Markt bleibt ihnen jedoch zum Großteil verwehrt, weswegen sie die Drogen in Bangladesch verkaufen. Die Zahl der Süchtigen steigt an. Waren 2013 noch fünf Millionen Menschen betroffen, kletterte bis 2015 der Wert auf sieben Millionen. Die Dunkelziffer könnte noch viel höher liegen. Besonders die synthetische Droge Yaba erfreut sich bei der jüngeren Generation an steigender Beliebtheit.
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Paraguay nutzt den War on Drugs zum Wahlkampf

Kolumbien Drogen Pflanzenverbrennungen sind Teil der Strategie des War on Drugs. (Symbolbild) | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Paraguay ist der größte Marihuana-Produzent in ganz Südamerika. Das liegt im Großen und Ganzen an drei zentralen Gründen: Zum einen wäre da die Verdienstmöglichkeit. Bauern können mit einer herkömmlichen, legalen Agrikultur bei weitem nicht so viel verdienen als mit dem Marihuana-Anbau. Zum anderen ist die Qualität von paraguayischem Cannabis von außerordentlicher Güte. Es gilt als besonders rein und der THC-Gehalt, verglichen mit dem argentinischen Produkt, ist um 25 Prozent höher. Der dritte große Punkt, warum der Anbau von Marihuana in Paraguay so weit verbreitet ist, liegt an der laxen Strafverfolgung und an korrupten Offiziellen. Vor allem in ländlichen Gebieten fallen Polizeibeamte der Korruption anheim. In Paraguay ist es gängig, dass Marihuana-Produzenten hohe Geldsummen als Willkommensgeschenk für neue Gesetzeshüter mitbringen, um ihr Drogengeschäft unbehelligt weiterführen zu können. In Alto Paraná wurde diese Praxis erstmalig publik. Demnach hat jeder Polizeichef 9.000 US-Dollar erhalten, damit die dort agierende Drogenbande ungestört und frei von Sanktionen weiterarbeiten kann. Leider scheint dies kein Einzelfall zu sein, sondern ist gängige Praxis. Ohne eine innoffizielle Zusammenarbeit zwischen staatlicher Seite und den Drogenbanden wäre eine solche Ausbreitung der Cannabis-Produktion kaum vorstellbar.
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Kanada legalisiert Cannabis-Konsum

Cannabis Pflanze In Kanada wird Cannabis legalisiert | Bild (Ausschnitt): © 24oranges.nl [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn Politiker ihre Wahlversprechen einhalten. So wie der kanadische Premierminister Justin Trudeau. 2015 versprach jener die Legalisierung von Cannabis. Im April dieses Jahres legte die kanadische Regierung einen entsprechenden Gesetzesentwurf vor. Bis zum ersten Juli 2018 soll das Gesetz stehen. Schon 2013 gab Trudeau zu, fünf oder sechsmal Haschisch geraucht zu haben. Das Gesetz kann als Kapitulation gesehen werden. Obwohl die Polizei jährlich mehrere Milliarden Dollar zur Bekämpfung ausgab, war der Cannabis Konsum einer der höchsten weltweit. Die bestehenden Gesetze konnten auch Minderjährige nicht von Haschisch und Marihuana fernhalten. 21 Prozent der Teenager zwischen 15 und 19 konsumierten, laut Angaben der Regierung. Bei jungen Erwachsenen zwischen 20 und 24 seien es sogar 30 Prozent. Durch das Gesetz sollen Minderjährige vom Konsum abgehalten werden. Zum Beispiel soll der Verkauf an sie mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 14 Jahren bestraft werden. Ab 18 Jahren – den einzelnen Provinzen ist es überlassen, das Mindestalter weiter hochzusetzen – darf man bis zu 30 Gramm getrocknetes Cannabis besitzen und rauchen. Jedem Haushalt ist es zudem erlaubt, bis zu vier Pflanzen zum persönlichen Gebrauch zu ziehen. Die Samen sollen von staatlich anerkannten Lieferanten aus einem offiziell geprüften Anbau kommen. Die Regierung erhofft sich so auch, dem organisierten Verbrechen eine Einnahmequelle zu entziehen.
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UN Drogenbericht: Illegale Drogenwirtschaft floriert

Marihuana Pflanze in Yunnan, China In der chinesischen Provinz Yunnan bedroht der Drogenhandel die Bevölkerung. | Bild (Ausschnitt): ©  Alexandra Moss [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Yunnan ist eine Provinz im Südwesten der Volksrepublik China. Was sie hervorhebt, ist ihre Lage an der Grenze zum Goldenen Dreieck. Das bedeutet, die Region ist geprägt vom Drogenhandel. Drogen sind einfach und billig zu haben, denn es ist leicht sie ins Land zu schmuggeln. Die Folgen bekommen die Menschen in den Dörfern entlang der Grenze zu Myanmar zu spüren. Rund 25 Prozent aller 2016 neu gemeldeten HIV-und AIDS-Fälle in China kommen aus der Region. Dabei lebt nur etwa vier Prozent der chinesischen Bevölkerung in Yunnan! Es wird geschätzt, dass die Anzahl der HIV-Infizierten in der Provinz bei 80.000 liegt. Durch den Konsum von Heroin mit nicht sterilen Spritzen ziehen sich viele die Immunkrankheit zu und geben sie nicht wissend, dass sie krank sind, an ihre Sexualpartner weiter. Laut dem kürzlich erschienenen Weltdrogenbericht 2016 durch die UNODC spritzen sich weltweit zwölf Millionen Menschen Drogen, davon haben 1,6 Millionen HIV. Jene machen fünf bis zehn Prozent aller HIV-Positiven aus. China stellt zusammen mit Russland und den USA fast 50 Prozent der Menschen, die sich Drogen spritzen.
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Jamaika: Steigende Mordrate trotz liberaler Drogenpolitik

  Bild (Ausschnitt): © Yellowj - Dreamstime.com Die schockierende Realität: Die jamaikanische Mordrate ist im Vergleich zum letzten Jahr fast um 20 Prozent gestiegen. Seit Januar mussten 639 Menschen ihr Leben lassen. Anfang Juni wurden innerhalb einer Woche 33 Menschen in ländlichen Regionen und 21 in städtischen Regionen ermordet. Die Morde sind hauptsächlich eine Folge der Rivalität verschiedener Gangs, welche sich mit dem Drogenhandel finanzieren. Seit 2009 schien die Rate zu sinken, aber seit 2014 steigt sie.
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Neue Wege und neue Gesichter des Drogenhandels

Kokainkonsum Darstellung von Kokainkonsum | Bild (Ausschnitt): © Matthijs [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Interpols Operation Lionfish – ASEAN war ein voller Erfolg. Vierzehn Staaten im asiatischen Raum haben sich bei dieser Operation zusammen getan. Bis jetzt konnten 350 Kilogramm, 50 Liter und 2.175 Tabletten, illegaler Substanzen wie Kokain, Cannabis und Heroin, mit einem geschätzten Wert von 18 Millionen US-Dollar in der erst seit zwei Wochen laufenden Operation beschlagnahmt werden
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Jährlicher Europäischer Drogenbericht – Rauschmittelnachfrage steigt weiter an

  Bild (Ausschnitt): © Octavio L. - Wikimedia Commons Der am vergangenen Montag veröffentlichte Jahresbericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) verdeutlicht die Entwicklung des Drogenkonsums in Europa. 8.114 Menschen starben 2015 nachweislich an den Folgen einer Überdosis. Die Zahl der Drogentoten ist hiermit bereits zum dritten Mal in Folge angestiegen. Die Hälfte der Opfer kommen aus Großbritannien und Deutschland. Heroin und andere Opioide sind die Substanzen, die 81 Prozent dieser Todesfälle verschuldet haben. Keine anderen Rauschmittel führen zu mehr direkten Todesfällen. Dem Suchtforscher Adam Winstock zufolge sind insbesondere Menschen, die Heroin nehmen, erfahrungsgemäß schon Jahre bzw. jahrzehntelang süchtig. Da es sich um eine Droge handelt, die in den 70er und 90er Jahren verstärkt konsumiert wurde, sind viele Betroffene mittlerweile älter als 50.
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