Schlagwort-Archive: China

Nach Kolumbiens Friedensvertrag: Amazonasmafia kämpft um Nachfolge der FARC

 Amazonas | Bild (Ausschnitt): © johrling [CC BY 2.0]  - Flickr Alleine im Februar wurden am Hamburger Hafen 700 Kilo Kokain beschlagnahmt, 360 Kilo wurden an der englischen Küste angeschwemmt – die Kokainausfuhr aus Kolumbien, Brasilien und Peru boomt. Der Friedensvertrag der kolumbianischen Regierung sollte Frieden bringen, doch die Kokainnachfrage und -Produktion lässt nicht nach und so kämpfen nun Mafiagruppen aus dem brasilianischen Amazonasgebiet um die zukünftig führende Position im Drogenhandel in einem brutalen Bandenkrieg. Europa, Afrika und Asien rutschen immer weiter in den Fokus, nachdem der Handel in die USA durch Trump immer weiter erschwert wird.
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Bangkok: Laotischer Drogenboss Xaysana Keopimpha am Flughafen festgenommen

  Bild (Ausschnitt): © Labib Ittihadul [CC BY 2.0]  - flickr Am 20. Januar 2017 konnte der laotische Drogenboss Xaysana Keopimpha am Flughafen in Bangkok festgenommen werden. Xaysana ist der Kopf eines transnationalen Drogennetzwerkes, welches vor allem sogenannte Yaba-Pillen aus Laos nach Thailand, Singapur und Malaysia schmuggelt. Bei Yaba handelt es sich um ein Metamphetamin, welches billig aus Hausmitteln wie Salz, Hustensaft, Putzmitteln und Lithium aus Batterien hergestellt wird. Es kann starke Halluzinationen hervorrufen und den Konsumenten tagelang wachhalten. Die Droge gewinnt in den asiatischen Ländern immer mehr an Popularität.
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Kolumbianische Banden spannen Schmuggelnetz bis nach China

Kolumbien ist der weltweit größte Kokainexporteur.  Bild (Ausschnitt): © Cheeese - Dreamstime Mit einer Bevölkerungszahl von 1,3 Milliarden und einer aufsteigenden Mittelschicht stieg auch der Drogenkonsum in China deutlich an. Insgesamt werden Rauschmittel im Wert von 82 Milliarden US-Dollar konsumiert, daher steigt die Attraktivität für kolumbianische Drogenbanden. Parallel dazu verstärkt sich auch der Kokainschmuggel in das asiatische Land. Es stehen in China zwar hohe Strafen bis hin zu lebenslanger Haft und Todesstrafe auf Drogenschmuggel, dennoch wird nur ein Teil der Händler inhaftiert. Dabei werden oft die Drogenschmuggler, sogenannte „Maultiere“, festgenommen. Die Drogenbanden im Hintergrund können von Kolumbien aus weiterhin operieren. Das Kokain, das Kolumbiens Banden mithilfe von Schiffen nach China bringen, wird auf eine beachtliche Menge geschätzt.
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Folgen des Fentanyl-Skandals – das neue Heroin?

Fentanyl Lolli Fentanyl Lolli | Bild (Ausschnitt): ©  amir [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Im Dezember wurden Top-Führungskräfte des großen amerikanischen Pharmakonzerns Inysys Therapeutics verhaftet, aufgrund der Anklage, illegale Geschäfte mit Fentanyl, einem Opiat geführt zu haben. Das hatte nicht nur einen Anstieg der jährlichen Überdosierungen aufgrund von auf Fentanyl basierenden Präparaten zur Folge, sondern soll die illegale Herstellung, den Handel und zuletzt auch den blutigen Kartellkrieg im Nachbarland Mexiko angefeuert haben.
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Myanmar – Opium für die Welt

The sound of silence  Bild (Ausschnitt): ©  Jean-Marie Hullot [CC BY-NC 2.0]  - flickr.com Myanmar hat mit einem enormen Drogenproblem zu kämpfen. Im Norden des Landes sind 65 bis 70 Prozent der Jugendlichen heroinabhängig. Zu der Situation kam es durch den zurückliegenden, beinahe 50 Jahre andauernden Kampf der Regierung gegen die unabhängige Armee des Kachin State.
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Mexiko und Myanmar: Drogenanbau verdrängt heimische landwirtschaftliche Produkte

Marihuanapflanze  Bild (Ausschnitt): ©  MarihuanayMedicina [CC BY-SA 2.0]  - flickr In vielen Ländern, in denen Drogen angebaut werden, lag früher der Schwerpunkt auf der Kultivierung anderer landwirtschaftlicher Produkte. Da der Anbau von Opium oder Cannabis aber deutlich lukrativer ist, steigen viele Bauern in den Handel ein. Dabei sind zum größten Teil die Industriestaaten Schuld daran, dass den Landwirten keine Alternative zum Drogenanbau bleibt.
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Bolivien: Positive Auswirkungen des Koka-Anbaus auf die Bauern

Kokabauern feiern in Bolivien  Bild (Ausschnitt): © Matthew Straubmuller [CC BY 2.0]  - flickr

Der Anbau der Kokapflanze und der Konsum ihrer Blätter lässt sich in der  Kultur Boliviens über tausend Jahre zurückverfolgen. Durch das Kauen der Blätter wird ein Alkaloid freigesetzt, „das Hunger betäubt, Erschöpfung lähmt [und] leicht berauscht“. Da aus der Pflanze allerdings die Rauschdroge Kokain hergestellt werden kann, setzten Außenstehende wie die USA Bolivien unter Druck. ... weiterlesen >>

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Myanmar: Warum der zweitgrößte Opiumproduzent der Welt nicht von der Drogenwirtschaft wegkommt

Burmesin mit Opiumpfeife  Bild (Ausschnitt): © Digitalpress - Dreamstime.com Myanmar ist neben Afghanistan der zweitgrößte Opiumhersteller der Welt und der wichtigste Heroinlieferant Asiens. Das Drogengeschäft finanziert einen der längsten Konflikte der Welt: Den Krieg zwischen der Zentralarmee und den verschiedenen Rebellengruppen, die für Unabhängigkeit von der Regierung und vom Staat kämpfen. Der Anbau von Schlafmohn hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre verdreifacht. Myanmar ist durch den Krieg und die voreinst herrschende Militärdiktatur zerstört und völlig verarmt. Viele Menschen sehen im Drogengeschäft ihre einzige Möglichkeit zu überleben, denn sonst gibt es meist keine andere Arbeit. Wer kein Mohn anbaut, verhungert.
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Drogenstaat Indonesien: Hinrichtung vier weiterer „Drogenverbrecher“

Indonesien ist einer von 33 Staaten, in denen Menschen wegen Drogendelikten hingerichtet werden können. Indonesien ist einer von 33 Staaten, in denen Menschen wegen Drogendelikten hingerichtet werden können. | Bild (Ausschnitt): © greg johnson [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

Vor wenigen Stunden sind in Indonesien vier verurteilte Drogenkriminelle von einem Erschießungskommando hingerichtet worden. Die Exekution weiterer zehn Gefangener steht kurz bevor. Indonesien ist eines von 33 Ländern, dass Drogenverbrechen mit der Todesstrafe ahndet. Dieses Strafmaß wird nicht nur von zahlreichen Menschenrechtsorganisationen verurteilt, es verstößt auch gegen das Völkerrecht.

Indonesien kann seine Außengrenzen als Inselstaat ... weiterlesen >>

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Schneller, billiger, tödlicher: Fentanyl ist weit gefährlicher als Heroin

In geringen Mengen wird Fentanyl auch als Anästhetikum verwendet. In geringen Mengen wird Fentanyl auch als Anästhetikum verwendet.  | Bild (Ausschnitt): © Boris Ott [CC BY-NC 2.0]  - Flickr

Einem aktuellen Bericht der US-amerikanischen Drogenbehörde (DEA) zufolge, ist die Menge des illegal importierten Fentanyls in jüngster Zeit rasant angestiegen. Die Droge ist hochgefährlich, da sie innerhalb kürzester Zeit süchtig macht und eine weit stärkere Wirkung erzielt als Morphium oder Heroin. Für lateinamerikanische Kartelle ist der Handel mit der Droge sehr profitreich, was die steigende ... weiterlesen >>

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