Schlagwort-Archive: DEA

Mexiko: 170.000 Tote– Verheerende Bilanz nach zehn Jahren blutigen Drogenkrieges

 The drug-related violence in Tijuana has become so pervasive that not even schoolchildren can escape it. | Bild (Ausschnitt): © John S. and James L. Knight Foundation [CC BY-SA 2.0]  - flickr In Mexiko tobt nun schon seit über zehn Jahren ein unerbittlicher Drogenkrieg. Er wurde von dem damaligen Präsidenten Felipe Calderon im Dezember 2006 ausgerufen. Sein Ziel war es, die Drogenkartelle mithilfe des Militärs auszumerzen. Mit 5.000 Soldaten begann seine militärische Anti-Drogen-Kampagne, vier Jahre später standen bereits 50.000 Armeeangehörige und Polizisten rund 300.000 Angehörigen der Drogenkartelle und ihren paramilitärischen Einheiten gegenüber.
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Guy Philippe, vom Drogenbaron zum Senator – Drogenwirtschaft korrumpiert hochrangigen haitianischen Politiker

Politiker in Handschellen  Bild (Ausschnitt): © Victor Casale [CC BY 2.0]  - Flickr Er steht auf der Liste der „most wanted“ der US-amerikanischen Drogenvollzugsbehörde DEA. Ihm wird unter anderem Geldwäsche, Drogenhandel und die Beteiligung an einem Putschversuch vorgeworfen. Guy Philippe wurde im November 2016 in seinem Heimatland Haiti zum Senator gewählt.Nun konnte er jedoch endlich gefasst werden: Anfang Januar 2017 wurde er während eines Live-Interviews festgenommen, nur vier Tage bevor er seinen Eid ablegen sollte und somit als Senator Immunität genießen würde.
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Haiti: Kokainschmuggel floriert durch politische Instabilität

Drogenfund Haiti The crew of Her Majesty's Ship Argyll and a Coast Guard Law Enforcement Detachment Team (LEDET) recover bales of cocaine from the water after they were jettisoned by suspected smugglers south of Haiti. The crew interdicted $35 million worth of cocaine while on patrol. | Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Zwei Neffen des venzolanischen Präsidenten wurden vergangenen Jahres auf dem Inselstaat Haiti festgenommen, da sie im Drogenschmuggel involviert waren. Daneben wurde noch eine Tonne Kokain beschlagnahmt, die an einem Fughafen in Haiti sowie auf einem Katamaran vor der Küste der Dominikanischen Republik versteckt wurde. Die illegalen Drogen sollen einen Wert von 80 Millionen US-Dollar haben.
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Kokain: Schmuggelwege in die USA

Beschlagnahmtes Kokain  Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Kokainkonsum in den USA steigt – und zwar extrem. Im Jahr 2015 wurden laut dem „2016 National Drug Threat Assessment“ der DEA 56,7 Prozent mehr Kokain beschlagnahmt als im Vorjahr. 90,2 Prozent des in den USA beschlagnahmten Kokains stammen aus Kolumbien und 7,5 Prozent aus Peru, wobei das peruanische Kokain größtenteils durch Kolumbien geschmuggelt wird.
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Das „Sonnenkartell“: Mitglieder von Venezuelas Militär und Regierung sind verantwortlich für Kokainhandel

Hugo Chávez Hugo Chávez | Bild (Ausschnitt): © Marcello Casal Jr./Abr [CC BY 3.0 BR ]  - Wikimedia Commons Das „Cartel of the Suns“ (Sonnenkartell) in Venezuela, bezeichnet Mitglieder des venezolanischen Militärs oder der Regierung, welche mit Drogen handeln. Dabei ist der Begriff „Kartell“ an sich irreführend, da es keine gewöhnliche hierarchische Struktur hat. Es ist vielmehr ein Zusammenschluss verschiedener Streitkräfte, der Armee, der Marine, der Luftwaffe oder Regierungsmitglieder, welche als Drogenhändler operieren, wobei allerdings unklar ist, wie genau die unterschiedlichen Komponenten agieren. Der Name „Cartel of the Sun“ kam erstmals auf, als 1993 zwei eigentliche Anti-Drogen-Generale mit Erfolg auf Drogenhandel untersucht wurden. Der Name des „Sonnenkartells“ kam auf, da die Schulterabzeichen der Generale Sonnen waren.
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Syrien: Die Auswirkungen der „Dschihadisten-Droge“

Kriegsmunition  Bild (Ausschnitt): ©  Moyan Brenn [CC BY 2.0]  - Flickr Captagon, auch unter dem Namen „Dschihadisten-Droge“ bekannt, soll von IS-Kämpfern wegen ihrer gefühlsbetäubenden und gleichzeitig körperlich aufputschenden Wirkung bei Angriffen genutzt werden. Zudem sollen durch den Captagon-Handel Waffen finanziert werden.
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Kampf gegen Drogen: Ein zentraler Aspekt im US-Wahlkampf

 Man erkennt die Flagge der USA | Bild (Ausschnitt): ©  Ramón Durán [CC BY-NC 2.0]  - flickr Im Zuge der bevorstehenden Präsidentenwahl in den USA ist eine zentrale Frage, wie die beiden Kandidaten Clinton und Trump mit dem Kampf gegen Drogen umgehen werden. Seit den 70er Jahren sind die USA im sogenannten „War on Drugs“ aktiv. In den USA sind zwei Drogen besonders relevant. Zum einen Cannabis, wobei die Legalisierungsdebatte im Fokus steht, zum anderen Heroin, dessen Konsum in den Vergangenen Jahren immer weiter zugenommen hat.
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Honduras: Militär ist in den Drogenschmuggel verwickelt

Honduras Soldaten  Bild (Ausschnitt): ©  The U.S. Army [CC BY 2.0]  - Flickr La Mosquitia ist eine der Öffentlichkeit unzugängliche Gegend an der Karibikseite von Honduras, die von Drogenschmugglern wie dem Atlantik-Kartell kontrolliert wird. Als Gegenmaßnahme hat der Staat dort eine große Anzahl an Polizisten und Soldaten stationiert. Doch nun gibt es laut der Zeitung El Heraldo Hinweise auf Verbindungen zwischen dem Militär und den Drogenkartellen, die Honduras ohnehin instabile Lage weiter schwächen könnten.
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Bolivien: Positive Auswirkungen des Koka-Anbaus auf die Bauern

Kokabauern feiern in Bolivien  Bild (Ausschnitt): © Matthew Straubmuller [CC BY 2.0]  - flickr

Der Anbau der Kokapflanze und der Konsum ihrer Blätter lässt sich in der  Kultur Boliviens über tausend Jahre zurückverfolgen. Durch das Kauen der Blätter wird ein Alkaloid freigesetzt, „das Hunger betäubt, Erschöpfung lähmt [und] leicht berauscht“. Da aus der Pflanze allerdings die Rauschdroge Kokain hergestellt werden kann, setzten Außenstehende wie die USA Bolivien unter Druck. ... weiterlesen >>

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Mexiko: Der Anti-Drogen-Krieg hat katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt

Deforestation Mexico  Bild (Ausschnitt): ©  Blatant World [CC BY 2.0]  - flickr Der Drogenhandel ist eine der größten Herausforderungen für Mexiko. Tausende Menschen sterben jährlich in Folge der Drogenkriminalität. Ein entscheidender Faktor im Anti-Drogen-Krieg in Mexiko ist die gesellschaftliche und politische Einstellung der USA. Die Vereinigten Staaten stellen den weltweit größten Drogenmarkt dar. Die enorme Nachfrage bestimmt die Produktion und den Handel. Laut US-Behörden stammen rund 90 Prozent des importierten Kokains aus Mexiko.
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