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Honduras: Ex-Präsident und Präsident unter Korruptionsverdacht

uan Orlando Hernández Der honduranische Präsident  Hernández und sein Umfeld geraten durch die Aussagen eines ehemaligen Drogenbosses unter Korruptionsverdacht | Bild (Ausschnitt): © Brookings Institution [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Vor kurzem wurde Fabio Lobo, Sohn des honduranischen Ex-Präsidenten Porfirio Lobo, in den USA zu 24 Jahren Haft verurteilt. Zuvor hatte er sich für schuldig erklärt, bei der Einfuhr von großen Mengen an Kokain in die USA mitgewirkt und dabei mit kriminellen Organisationen wie den Cachiros in Honduras zusammengearbeitet zu haben. Der Staatsanwalt gab an, Lobo habe die Reputation seines Familiennamens und das politische Netzwerk seines Vaters dazu genutzt Verbindungen zwischen Drogenbossen und Mitarbeitern des honduranischen Staats, darunter hochrangige Kongressabgeordnete, Militärs, und Mitarbeiter der Justiz, herzustellen. Dieser Fall wirft wieder einmal ein schlechtes Licht auf Honduras, ein Land das durch und durch korrupt zu sein scheint. Denn Fabio Lobo ist nur die Spitze des Eisbergs.
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Ehemaliger Drogenboss bedroht Korruptionsnetzwerk in Honduras

Korruption in Honduras Korruption in Honduras behindert den Kampf gegen den Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): ©  Alex Steffler [CC BY-NC 2.0]  - Flickr In Honduras ist Bestechung weit verbreitet. Von korrupten Individuen und Einzeltätern zu sprechen wäre jedoch eine Untertreibung. Eher zutreffend ist, dass Korruption das gängige System und der Modus Operandi im Land ist. Kriminelle Organisationen haben daran einen großen Anteil, da sie Regierungsinstitutionen auf verschiedenen Ebenen korrumpiert haben. Sowohl die Eliten im öffentlichen Bereich als auch die Oberschicht des privaten Sektors haben in den letzten Jahren zunehmend Verbindungen zu den kriminellen Netzwerken, die für Drogen- und Menschenhandel verantwortlich sind, aufgenommen. Unter der Regierungszeit des Präsidenten Juan Orlando Hernández, der 2014 sein Amt antrat, hat sich diese Dynamik weiter verschärft und zugespitzt. Bereits jetzt üben korrupte Beamte und Unternehmer eine überproportional starke Kontrolle in der Wirtschaft und Politik aus. Hernández hat es sich aber nun zur Aufgabe gemacht, die Regierungsgewalt in der Exekutive zu konsolidieren. Damit ist es ihm möglich, das engmaschige Netzwerk von Eliten mit Verbindungen zum öffentlichen, privaten und kriminellen Sektor weiter zu stärken. Auch schon vor seiner Regentschaft als Staatsoberhaupt, während seiner Zeit als Präsident des Kongresses, war er verantwortlich für ein „Gesetzgebungsklima“, das den Mitgliedern des Netzwerkes zu Gute kam.
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Karibik wird für Transit immer wichtiger – Banden profitieren von mehr Schmuggel

In Puerto Rico beschlagnahmtes Kokain Beschlagnahmtes Kokain im Wert von 125 Millionen US-Dollar | Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In den zurückliegenden Wochen und Monaten wurden in der Karibik, mit Schwerpunkt bei der Dominikanischen Republik und Puerto Rico, große Mengen an Drogen konfisziert. Die Küstenwache der USA setzte Anfang der Woche über eine Tonne Kokain fest. Die Waren sollen einen Wert von 32 Millionen Dollar haben. Im Februar stellten die Beamten eine Ladung von 4,2 Tonnen Kokain an der nördlichen Küste von Suriname sicher, die wahrscheinlich auf den europäischen Markt gekommen wäre. Diese Beschlagnahmung stellt die größte Konfiszierung in der Region seit zwei Jahrzehnten dar. Währenddessen wurde am vierten Juni eine Ladung von 75 Kilogramm am Hafen von Kingston in Jamaika beschlagnahmt. Insightcrime interpretiert dies als einen Beleg dafür, dass die Karibik immer wichtiger als Transitregion für den internationalen Drogenschmuggel wird, da sowohl große als auch kleine Mengen an illegalen Substanzen geschmuggelt werden.
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Gangs tricksen Behörden mit einfachen Methoden aus – Drogen verhelfen ihnen zu mehr Macht

Wasserdicht verpackte Drogen nahe Zentralamerika Beschlagnahmte Drogenpakete in der Nähe der Küste von Zentralamerika | Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In den USA ist Kokain immer leichter zu erhalten. Die DEA meldet, dass zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt wieder mehr des weißen Pulvers in die Vereinigten Staaten kommt. Das ist der erste Anstieg seit dem Jahr 2007. Diese Einschätzung legen vor allem die gestiegene Anzahl von Toten nach Überdosis und die Beschlagnahmungen der letzten Jahre nahe. Die Anzahl der Verstorbenen ist auf 5.415 im letzten Jahr gestiegen. Das ist der höchste Wert seit 2007 und ein Anstieg von 9,5 Prozent seit 2014. Die Steigerung ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass in Kolumbien die Produktion von Kokain um 67 Prozent angestiegen ist. Bei Tests von beschlagnahmten Schiffsladungen waren über 90 Prozent des Kokains aus Kolumbien. Die Gangs ihrerseits verwenden mehr billige und leicht erwerbbare Technik, um zu schmuggeln.
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Trotz Verhaftung von zwei Drogenbaronen: Korrupte Politik sichert Geschäft des Sinaloa-Kartells

  Bild (Ausschnitt): ©  Pkripper503 - Dreamstime Der Ursprung des Drogenhandels liegt tief im Landesinneren, im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa. Unzugängliche Täler und Gebirge ermöglichen seit vielen Jahrzehnten den Anbau und Handel von Rauschmitteln. Es ist auch die Heimat der mächtigsten Verbrecherorganisation der Welt: dem Sinaloa-Kartell. Es ist ein weitläufig organisiertes Unternehmen. Zu seinem Vorstand gehörte auch Chapo Joaquín Guzmán, der im Januar 2017 festgenommen und den USA ausgeliefert worden war. Innerhalb Mexikos arbeitet das Kartell mit 16 Bundesstaaten, außerhalb kooperiert es mit Franchise-Unternehmen in 58 Ländern. Lange bestand das Hauptgeschäft des Kartells aus dem Schmuggel von Marihuana und Kokain. Seit 2008 verlagerte sich der Fokus jedoch auf Heroin, produziert in Mexiko. Außerdem ist das Sinaloa Kartell in Waffen- und Menschenhandel involviert. Auch mit Rohstoffen und Produktpiraterie verdienen sie ein Vermögen. Der „multinationale Konzern“ setzt Schätzungen zufolge hundert Millionen Dollar im Monat um. Riesige Mengen Schwarzgeld werden per LKW nach Mexiko transportiert. Dort wird das Geld zunächst gewaschen und später in Banken auf der ganzen Welt verteilt. Erst danach können es die Bosse wieder gebrauchen. Das Sinaloa Kartell arbeitet mit den Flores-Zwillingen aus Chicago zusammen, deren Gang bereits über mehr als 5000 Mitarbeiter verfügt. Sie kontrollieren Netzwerke und Städte in ganz Amerika und können bis zu zwei Tonnen Drogen im Monat bewegen.
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Dominikanische Republik: Erschreckende soziale Folgen eines zentralen Drogenumschlagplatzes

Kokain wird auf der ganzen Welt gehandelt. Brasilien ist ein wichtiger Transitstaat für Kokain und hat einen der größten Konsummärkte weltweit. | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr Immer häufiger erscheinen Berichte darüber, wie an Flughäfen sogenannte Bodypacker bei dem Versuch, Drogen zu schmuggeln, verhaftet werden. In erster Linie handelt es sich dabei um Transporte aus Lateinamerika, vor allem aber aus der Dominikanischen Republik.Hinzu kommt, dass im Dezember 2016 in Santo Domingo einer der erfolgreichsten Luftverkehrsdienstleister der Dominikanischen Republik beschuldigt wurde, sich auf legalen Flügen aktiv am Drogenhandel zu beteiligen. Schon seit Jahren spielt die Dominikanische Republik eine wesentliche Rolle als Umschlagsplatz für Kokain, Marihuana und Heroin in der Karibik.
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Mexiko: 170.000 Tote– Verheerende Bilanz nach zehn Jahren blutigen Drogenkrieges

 The drug-related violence in Tijuana has become so pervasive that not even schoolchildren can escape it. | Bild (Ausschnitt): © John S. and James L. Knight Foundation [CC BY-SA 2.0]  - flickr In Mexiko tobt nun schon seit über zehn Jahren ein unerbittlicher Drogenkrieg. Er wurde von dem damaligen Präsidenten Felipe Calderon im Dezember 2006 ausgerufen. Sein Ziel war es, die Drogenkartelle mithilfe des Militärs auszumerzen. Mit 5.000 Soldaten begann seine militärische Anti-Drogen-Kampagne, vier Jahre später standen bereits 50.000 Armeeangehörige und Polizisten rund 300.000 Angehörigen der Drogenkartelle und ihren paramilitärischen Einheiten gegenüber.
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Guy Philippe, vom Drogenbaron zum Senator – Drogenwirtschaft korrumpiert hochrangigen haitianischen Politiker

Politiker in Handschellen  Bild (Ausschnitt): © Victor Casale [CC BY 2.0]  - Flickr Er steht auf der Liste der „most wanted“ der US-amerikanischen Drogenvollzugsbehörde DEA. Ihm wird unter anderem Geldwäsche, Drogenhandel und die Beteiligung an einem Putschversuch vorgeworfen. Guy Philippe wurde im November 2016 in seinem Heimatland Haiti zum Senator gewählt.Nun konnte er jedoch endlich gefasst werden: Anfang Januar 2017 wurde er während eines Live-Interviews festgenommen, nur vier Tage bevor er seinen Eid ablegen sollte und somit als Senator Immunität genießen würde.
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Haiti: Kokainschmuggel floriert durch politische Instabilität

Drogenfund Haiti The crew of Her Majesty's Ship Argyll and a Coast Guard Law Enforcement Detachment Team (LEDET) recover bales of cocaine from the water after they were jettisoned by suspected smugglers south of Haiti. The crew interdicted $35 million worth of cocaine while on patrol. | Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Zwei Neffen des venzolanischen Präsidenten wurden vergangenen Jahres auf dem Inselstaat Haiti festgenommen, da sie im Drogenschmuggel involviert waren. Daneben wurde noch eine Tonne Kokain beschlagnahmt, die an einem Fughafen in Haiti sowie auf einem Katamaran vor der Küste der Dominikanischen Republik versteckt wurde. Die illegalen Drogen sollen einen Wert von 80 Millionen US-Dollar haben.
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Kokain: Schmuggelwege in die USA

Beschlagnahmtes Kokain  Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Kokainkonsum in den USA steigt – und zwar extrem. Im Jahr 2015 wurden laut dem „2016 National Drug Threat Assessment“ der DEA 56,7 Prozent mehr Kokain beschlagnahmt als im Vorjahr. 90,2 Prozent des in den USA beschlagnahmten Kokains stammen aus Kolumbien und 7,5 Prozent aus Peru, wobei das peruanische Kokain größtenteils durch Kolumbien geschmuggelt wird.
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