Schlagwort-Archive: Drogenanbau

Bolivien: Neues Gesetz stellt Kokabauern vor unterschiedliche Herausforderungen

Evo Morales Evo Morales | Bild (Ausschnitt): © DPMS [CC BY-SA 2.0]  - Flickr „Koka ja, Kokain nein!“ – unter diesem Motto setzt sich der ehemalige Kokabauer und heutige bolivianische Präsident Evo Morales seit langem für eine alternative Nutzung und Kommerzialisierung der Kokapflanze als Nahrungsmittel ein. Um diese Linie zu unterstreichen, war das Land bereits 2011 aus der Betäubungsmittelkonvention der Vereinten Nationen von 1961 ausgetreten, da diese jeglichen Koka-Konsum verbietet. Erst nachdem in einer Ausnahmeregelung festgelegt wurde, dass das Kauen der jahrtausendealten Kulturpflanze für den Eigenbedarf – wie es im Rahmen der traditionellen Nutzung üblich ist – erlaubt sei, trat der Andenstaat der Konvention 2013 wieder bei. Für die indigenen Andenvölker gilt Koka als heilige Pflanze, die es unter anderem vermag, den Hunger zu lindern, das Immunsystem zu stärken und der Höhenkrankheit vorzubeugen.
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Produktion und Konsum von Kokain, Opium und Cannabis auf historischem Rekordhoch

drogen Drogen | Bild (Ausschnitt): ©  GreatWhiteNorthEh [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung hat in ihrem Weltdrogenbericht vom Juni 2018 informiert, dass sowohl die Kokain, Opium und Cannabis Produktion als auch der Konsum dieser illegalen Drogen so hoch sind wie noch nie. Sie schließen sich der Meinung anderer internationaler Institutionen an, progressivere Strategien beim Kampf gegen den Drogenanbau und -handel einzuführen.
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Mosambik und UNODC verschärfen den Kampf gegen den ansteigenden Drogenhandel

 Der Flughafen von Maputo ist ein wichtiges Drehkreuz für den Drogenschmuggel in Mosambik  | Bild (Ausschnitt): ©  Enrique Mendizabal [(CC BY-ND 2.0)]  - Flickr Im Februar dieses Jahres einigten sich Mosambik und das UNODC auf die Schaffung einer Task Force, um die grenzüberschreitende Bekämpfung des Drogenschmuggels an den Flughäfen zu intensivieren. Die Europäische Union unterstützt das Projekt im Rahmen ihres „Cocaine Route Programme“ mit 4,4 Millionen Dollar.
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Afghanistan: Ohne Frieden, kein Ende der Opiumproduktion

 Soldaten bei einer Operation zur Drogenbekämpfung in der südlichen Provinz Helmand | Bild (Ausschnitt): © Crown Copyright [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Drogenwirtschaft hält in Afghanistan hunderttausende Menschen am Leben. Gleichzeitig treibt sie den internationalen Krieg zwischen dem Land am Hindukusch und der westlichen Gemeinschaft voran, da sie der radikalislamischen Taliban als Finanzierungsquelle dient. Das US-amerikanische Ziel ist die Unterdrückung der Macht der Terrororganisation, die laut der Regierung Trumps das Leid allen Übels ist. Nun setzen die USA auf die zusätzliche Unterstützung von Drohnen und Raketen, um die florierende Drogenproduktion zu vernichten.
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Myanmar: Zusammenarbeit mit UNODC führt zu Neuausrichtung der Drogenpolitik

Schlafmohn Myanmar ist hinter Afghanistan der zweitgrößte Opiumproduzent weltweit. | Bild (Ausschnitt): © Alastair Rae [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Ende Februar gaben die myanmarische Regierung und das UNODC in einer gemeinsamen Erklärung die Neuausrichtung der Drogenpolitik des südostasiatischen Landes bekannt. Dabei wurde eine neue Strategie im Kampf gegen den Drogenhandel und beim Umgang mit Drogenkonsumenten zum Ziel ausgegeben. Das Land will den restriktiven und punitiven Ansatz, den es bislang verfolgte, zumindest zum Teil hinter sich lassen.
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Kolumbien: Trotz FARC-Friedensvertrag nehmen Massenvertreibungen zu

UNHCR Kolumbien UNHCR-Vertreter im Gespräch mit Vertriebenen in Kolumbien. | Bild (Ausschnitt): ©  UNHCR/ACNUR Américas [CC BY-NC-SA 2.0]  - Flickr Ende Januar haben in den Departamentos Nariño, Córdoba und Antioquia innerhalb von nur vier Tagen mehr als 1000 Menschen ihre Heimat verlassen. Das Hochkommissariat für Menschenrechte der Vereinten Nationen und der UN-Hochkommissar für Flüchtlinge prangerten gewaltsame Vertreibungen und Menschenrechtsverletzungen an. Damit setzt sich ein trauriger Trend fort, der letztes Jahr seinen Anfang nahm.
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Kokaanbau in Peru gefährdet indigene Bevölkerung

 Ein Mitglied des Stammes der Iquitos demonstriert die Verwendung eines Blasrohres - die indigene Bevölkerung kann ihre Territorien im peruanischen Amazonasgebiet ohne staatliche Hilfe kaum schützen | Bild (Ausschnitt): © JialiangGao [Public Domain]  - wikimedia commons

In Peru siedeln sich vermehrt Kokabauern aus den Anden auf indigenem Land im Amazonasgebiet an, um dort großflächig Kokasträucher anzubauen. Im Verborgenen fahren sie dort die illegalen Ernten ein, die zur Produktion von Kokain essentiell sind. Nach Angaben des UNODC in Lima ist die Fläche, die für die Kokaproduktion in Peru genutzt wird, seit 2015 ... weiterlesen >>

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Afghanistan: Drogen-Boom durch NATO Einsatz

 Der Aufschwung des Schlafmohnanbaus durch den Stellvertreterkrieg der USA und der ehemaligen UdSSR. | Bild (Ausschnitt): © Resolute Support Media [CC BY 2.0]  - Flickr Afghanistan ist weltweit der größte Exporteur von Schlafmohn, der Basis von Heroin, Opium und anderen Opiaten. 2017 hat sich der Ertrag bei der Ernte im Vergleich zum Vorjahr um 87 Prozent erhöht. Der Drogenanbau gestaltet sich dabei als profitable Einnahmequelle, die vor allem die Existenz der radikal-islamistischen Taliban unterstützt.
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Myanmar: illegaler Schlafmohnanbau als einziger Überlebensweg

 Der illegale Schlafmohnanbau sichert den Lebensunterhalt der Bevölkerung. | Bild (Ausschnitt): © Nakarinz - Dreamstime.com In Myanmar sind viele Bauern abhängig vom Schlafmohnanbau. Vor allem der Bürgerkrieg, der in Teilen des Landes herrscht, begünstigt die Kultivierung der gesetzeswidrigen Pflanze. Der Fokus der noch relativ neuen Regierung liegt primär in der Armutsbekämpfung sowie der wirtschaftlichen Entwicklung.
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Drogenanbau verschärft Umweltschäden in Mittelamerika

 Das Abholzen von Wäldern in Mittelamerika ist leider keine Seltenheit | Bild (Ausschnitt): © CIFOR [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Leidtragender der Drogengeschäfte in Mittelamerika ist unter anderem der Regenwald. Betroffen sind dabei vor allem Honduras, Nicaragua und Guatemala. Die immer weiter in den Süden ziehenden Kartelle roden dort Flächen ab und schlagen Schneisen in die Böden, um eine Infrastruktur aufzubauen. Doch auch in diesen Staaten wird gegen das Betäubungsmittelgeschäft vorgegangen.
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