Schlagwort-Archive: Drogenanbau

Drogenproblematik im Irak wächst weiter: Produziert das Land selbst?

  Bild (Ausschnitt): ©  Pedro Fabián Gutiérrez Vidrio  [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Irak scheint nicht mehr nur ein Transitstaat für Drogen zu sein, vielmehr produziert das Land die illegalen Substanzen vermehrt auch selbst. Die regionale Instabilität erschwert es dem Staat allerdings, effektive Maßnahmen einzuleiten. Eine Reihe von Verhaftungen aufgrund von Drogendelikten, die sich in letzter Zeit deutlich anhäufen, können auf strukturelle Veränderungen im Drogenmarkt zurückgeführt werden. Nun wurden in dem Land, das seine Drogen bislang aus den Nachbarländern bezog, einige Drogenfarmen und Produktionsstätten entdeckt. Die Regierung verleugnet allerdings eine Entwicklung zu einem drogenproduzierenden Land.
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Kolumbien: 6,9 Millionen Vertriebene, auch wegen Kokaanbau

 FARC-Rebellen im kolumbianischen Dschungel. | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies - Wikimedia Commons Das Land mit den meisten Binnenflüchtlingen weltweit ist mit 6,9 Millionen Kolumbien. Syrien hingegen liegt mit 6,6 Millionen erst auf Platz zwei. Im September 2016 fand in Kolumbien ein Volksentscheid über den verhandelten Friedensvertrag zwischen der Guerilla-Organisation FARC und der Regierung statt. Überraschenderweise wurde dagegen gestimmt, allerdings lag die Wahlbeteiligung bei gerade einmal 37 Prozent
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Kolumbien: Beflügelt der Frieden den Kokainanbau?

Stortinget - Nobels fredspris 2016  Bild (Ausschnitt): ©  Stortinget [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr.com Schon oft wurde in der Vergangenheit der Versuch unternommen, Frieden im Land zu schaffen, jedoch immer ohne Erfolg. Auch die Auszeichnung aus Oslo wird vorerst nichts an der gespaltenen Situation im Land ändern.
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Albanien – Europas führender Cannabis-Produzent will der EU beitreten

  Bild (Ausschnitt): ©  Martijn [CC BY-SA 2.0]  - Albanien möchte der EU beitreten, doch es gibt Hürden: Organisierte Kriminalität und Drogenhandel gelten als die größten Probleme des Landes. Vor allem in Bezug auf Cannabis-Anbau sind sie europaweit führend. Zwar ist der Anbau in Albanien illegal, aber für viele der einzige Weg aus der Armut. Für zwei Kilogramm Marihuana bekommen die Bauern genau so viel wie für tausend Kilo Weizen. Nicht umsonst wird es als das „grüne Gold“ bezeichnet und gerade in einem so armen Land stellt der Anbau und Handel ein Millionengeschäft dar.
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Kampf gegen Drogen: Ein zentraler Aspekt im US-Wahlkampf

 Man erkennt die Flagge der USA | Bild (Ausschnitt): ©  Ramón Durán [CC BY-NC 2.0]  - flickr Im Zuge der bevorstehenden Präsidentenwahl in den USA ist eine zentrale Frage, wie die beiden Kandidaten Clinton und Trump mit dem Kampf gegen Drogen umgehen werden. Seit den 70er Jahren sind die USA im sogenannten „War on Drugs“ aktiv. In den USA sind zwei Drogen besonders relevant. Zum einen Cannabis, wobei die Legalisierungsdebatte im Fokus steht, zum anderen Heroin, dessen Konsum in den Vergangenen Jahren immer weiter zugenommen hat.
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Mexiko und Myanmar: Drogenanbau verdrängt heimische landwirtschaftliche Produkte

Marihuanapflanze  Bild (Ausschnitt): ©  MarihuanayMedicina [CC BY-SA 2.0]  - flickr In vielen Ländern, in denen Drogen angebaut werden, lag früher der Schwerpunkt auf der Kultivierung anderer landwirtschaftlicher Produkte. Da der Anbau von Opium oder Cannabis aber deutlich lukrativer ist, steigen viele Bauern in den Handel ein. Dabei sind zum größten Teil die Industriestaaten Schuld daran, dass den Landwirten keine Alternative zum Drogenanbau bleibt.
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Drogenanbau stellt ein Problem für die Bildung von Kindern dar

Kinder Opium Ernte  Bild (Ausschnitt): © Raw Opium Pain, Pleasure, Profits [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der Drogenanbau findet nicht überall auf der Welt statt. Das hat viele Gründe. Primärer Faktor ist dabei die geographische Lage, da die Drogen nur in einem bestimmten Umfeld wachsen. Die Kokapflanze wächst vor allem im Bergland. Das ist hauptsächlich die Andenregion in Südamerika, also Peru, Bolivien und Kolumbien. Des Weiteren spielt Armut eine Rolle, da für die Bauern der Anbau von Rauschmitteln hohen Profit bringt. Aber nicht jedes Land in dem Armut herrscht wird gleich zum Drogenanbaugebiet. Korruption und schwache staatliche Institutionen sind ebenfalls wichtige Faktoren. Die kriminellen Gewalten in den Ländern verhindern oft den Zugang zu Bildungseinrichtungen. Oft sind die Anbaugebiete sehr abgelegen, sodass die Kinder keine Schule in der Umgebung haben.
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Kolumbianische Bauern sollen den Kokaanbau für legale Produkte nutzen

  Bild (Ausschnitt): © (c) Rchphoto - Dreamstime Deutschland ist eines der Hauptkonsumentenländer von illegalen Drogen. Um dagegen vorzugehen, reicht es aber nicht aus, nur den Konsum und das Drogenangebot in den Konsumländern zu reduzieren, sondern es muss den Ursprungsländern geholfen werden. Die Kokapflanze wird hauptsächlichen in Peru, Bolivien und Kolumbien produziert. Für diese Länder tragen wir eine große Verantwortung, dass die Kokabauern es schaffen, eine andere, legale Einnahmequelle zu finden.
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Afghanistan: Den Bauern bleibt nur noch das Heroin

Bauern beim Schlafmohnanbau  Bild (Ausschnitt): ©  Defence Images [CC BY-NC 2.0]  - flickr Alleine in Deutschland gibt es derzeit rund 57.000 Heroinkonsumenten, die jährlich bis zu 52 Tonnen der illegalen Droge verbrauchen. Davon ist in naher Zukunft nicht abzusehen, denn innerhalb des letzten Jahres ist die Quote der Erstkonsumenten erneut um 14,6 Prozent gestiegen. Diese enorme Nachfrage lässt die Produktion in Afghanistan drastisch steigen.
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Afghanistan benötigt die militärische Unterstützung der USA im Kampf gegen die Drogengangs

 Die Region Helmand in Afghanistan ist bekannt für illegalen Drogenanbau | Bild (Ausschnitt): © ISAF Headquarters Public Affairs Office [Public domain]  - Wikimedia Commons Ursprünglich wollte die USA den Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan beschleunigen. Bis Ende 2016, so verkündete Präsident Obama stolz, solle der Rückzug vollzogen sein. Aufgrund der katastrophalen Sicherheitslage mussten die Pläne jedoch wieder zurückgenommen werden.
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