Schlagwort-Archive: Drogenbekämpfung

Tansania: Präsident Magufuli – Eine neue Hoffnung?

  Bild (Ausschnitt): © World Bank Photo Collection [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der tansanische Präsident John Pombe Magufuli erklärte Anfang Februar 2017, er werde härter gegen Drogenhändler durchgreifen. Er verlangt von seinen Sicherheitskräften, jeden festzunehmen, der im Zusammenhang mit Drogenschmuggel steht.
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Bangkok: Laotischer Drogenboss Xaysana Keopimpha am Flughafen festgenommen

  Bild (Ausschnitt): © Labib Ittihadul [CC BY 2.0]  - flickr Am 20. Januar 2017 konnte der laotische Drogenboss Xaysana Keopimpha am Flughafen in Bangkok festgenommen werden. Xaysana ist der Kopf eines transnationalen Drogennetzwerkes, welches vor allem sogenannte Yaba-Pillen aus Laos nach Thailand, Singapur und Malaysia schmuggelt. Bei Yaba handelt es sich um ein Metamphetamin, welches billig aus Hausmitteln wie Salz, Hustensaft, Putzmitteln und Lithium aus Batterien hergestellt wird. Es kann starke Halluzinationen hervorrufen und den Konsumenten tagelang wachhalten. Die Droge gewinnt in den asiatischen Ländern immer mehr an Popularität.
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Peru: Eradikation der Kokafelder oder Alternative Entwicklung?

 (c) Riopatuca | Dreamstime.com | Bild (Ausschnitt): © (c) Riopatuca | Dreamstime.com - Peru verfolgt eine repressive Drogenpolitik, welche von Eradikation und Verboten geprägt ist. Die Eradikation, also die Vernichtung der Kokafelder ist eine Maßnahme, die auf den ersten Blick durchaus effektiv erscheint. Jedoch beseitigt diese das Problem nicht, sondern verlagert es nur. Dieses Phänomen wird „Baloon-Effect“ genannt. Drückt man bei einem Ballon an einem Ende, so wird die ganze Luft an das andere Ende gepresst.
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Iran: Drogensucht und Kinderhandel in Teheran

Kinder Teppichfabrik Iran Symbolbild für Kinderhandel  | Bild (Ausschnitt): © OXLAEY.com [CC BY 2.0]  - Flickr Auf Teherans Straßen kann man alles kaufen: Alkohol, Drogen, Sex und Nieren, aber jetzt auch, auf die Drogenproblematik zurückzuführen, Neugeborene. Im Sog der Armut sind Menschen - vor allem drogenabhängige Frauen - obdachlos und oft zur Prostitution gezwungen, so verzweifelt, dass sie in der Umgebung der Krankenhäuser ihre Säuglinge nach der Entbindung verkaufen. Vor allem an Bettlerbanden und Drogenhändler und so schließt sich ein Teufelskreis in der Drogenproblematik. Auch für die Kinder, falls sie überleben sollten, wird die Zukunft immer perspektivenloser und das Land scheint dem Drogenproblem nicht mehr entkommen zu können.
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Umdenken in Thailand – Entzugskloster hilft den Drogenabhängigen

  Bild (Ausschnitt): ©  buck82 [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Der Drogenkrieg in Philippinen sorgt weltweit für Schlagzeilen. Durch sein brutales Vorgehen sind schon hunderte Drogenabhängige und kleine Dealer umgebracht worden. Der ehemalige Ministerpräsident führte 2003 einen ähnlich restriktiven Drogenkrieg. Laut Menschenrechtsorganisationen wurden bei außergerichtlichen Tötungen damals 2800 Menschen umgebracht. Thailand hat immer noch extrem strikte Drogengesetze, es werden nicht nur die Händler, sondern auch immer noch die Abhängigen bestraft. Entzugskloster helfen den Menschen zwar aus der Sucht, um langfristig und präventiv gegen die Drogenproblematik vorgehen zu können, muss aber umgedacht werden.
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Südamerika: Flugzeuge mit Verdacht auf Drogen werden immer öfter abgeschossen

Flugzeuge  Bild (Ausschnitt): ©  LUIS ANGEL CAMARGO [CC BY-SA 2.0]  - flickr Im Mai 2015 stürzte vor Kolumbiens Küste ein Flugzeug aus Venezuela ab. Beim Versuch einer Militärverfolgung zu entkommen fiel es in der Nähe von Puerto Colombia ins Meer. Gefunden wurde ein Pilot mit mexikanischem Pass und vielen Kokainpäckchen. In Südamerika werden solche Flugzeugabschüsse immer häufiger, da dieses Verfahren in verschiedenen Ländern erlaubt ist. In Peru wurde vor gut einem Jahr ein Gesetz unterschrieben, welche diese umstrittene Art der Drogenbekämpfung legalisiert. Damit gehört es zu einem von neun südamerikanischen Ländern, die dem Beschuss zustimmen.
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Die Herstellung von Drogen verseucht die Natur und Gewässer

Wasserverschmutzung  Bild (Ausschnitt): © Marion Chi [CC BY-SA 2.0]  - flickr Das Musikfestival „Spring Scream“ ist die größte Musikveranstaltung in Taiwan. Vier Tage lang werden Drogen ohne Ende konsumiert. Das hat auch Folgen für die Umwelt, so wurden in den Flüssen in der Umgebung des Festivals erhöhte Mengen von MDMA gefunden.
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Afghanistan: Den Bauern bleibt nur noch das Heroin

Bauern beim Schlafmohnanbau  Bild (Ausschnitt): ©  Defence Images [CC BY-NC 2.0]  - flickr Alleine in Deutschland gibt es derzeit rund 57.000 Heroinkonsumenten, die jährlich bis zu 52 Tonnen der illegalen Droge verbrauchen. Davon ist in naher Zukunft nicht abzusehen, denn innerhalb des letzten Jahres ist die Quote der Erstkonsumenten erneut um 14,6 Prozent gestiegen. Diese enorme Nachfrage lässt die Produktion in Afghanistan drastisch steigen.
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Der Hafen von Santos: Wo Drogen, Korruption und Ignoranz aufeinandertreffen

Hauptdrehkreuz für Drogenschmuggel nach Europa: der Hafen von Santos in Brasilien Hauptdrehkreuz für Drogenschmuggel nach Europa: der Hafen von Santos in Brasilien | Bild (Ausschnitt): ©  IT Decisions [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

Brasilien ist das Hauptdrehkreuz für den Drogenschmuggel von Lateinamerika nach Afrika, Asien und Europa. Der „War on Drugs“ geht in dem größten Land Lateinamerikas nur sehr schleppend voran. Der brasilianische Anteil an den in Südamerika beschlagnahmten Drogen betrug in den vergangenen Jahren nur sieben Prozent. Von 2010 bis 2014 konnten in Brasilien etwas mehr als ... weiterlesen >>

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Europa zieht UN-Förderung im Iran zurück – Menschenrechte und Drogenpolitik im Widerspruch?

  Bild (Ausschnitt): © United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr

Eine große Zahl europäischer Staaten kündige vor Kurzem an, ihre Zahlungen an das UNODC im Iran einzustellen. 20 Millionen US-Dollar sollte das Budget für das Jahr 2016 betragen, die den Präventionsprojekten im Land nun größtenteils fehlen werden.  In ihrem Finanzbericht für 2016 korrigierte die Organisation ihre fest erwarteten Mittel gar auf 0 US-Dollar. Die Entscheidung ... weiterlesen >>

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