Schlagwort-Archive: Drogenhandel

Südafrika: Marihuanakonsum wird legalisiert – eine Chance im Kampf gegen den Drogenhandel?

  Bild (Ausschnitt): © Yellowj - Dreamstime.com Mitte September reagierten Befürworter und Aktivisten, die für die Legalisierung von Marihuana stehen, mit Begeisterung auf die Urteilverkündung vom Verfassungsgericht in Johannesburg. Südafrikas Verfassungsgericht erklärt den privaten Konsum von Marihuana und anderen Produkten, die Cannabis enthalten, für erlaubt. Auch der private Anbau von Cannabis soll legal werden. Erwachsene dürfen zu Hause und in anderen privaten Räumen Rauschmittel benutzen, aber nicht in der Öffentlichkeit und sie dürfen Cannabis nicht verkaufen. Das Gericht sieht das bisherige Verbot als Verstoß gegen das von der Verfassung garantierte Recht auf Privatsphäre.
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Brasilien: Drogengewalt beeinflusst Präsidentschaftswahlen

Rio de Janeiro - Soldaten während einem Einsatz in Rocinha Wenn Bolsonaro zum Präsidenten gewählt wird, wird in Zukunft vermehrter Gewalt gegen Drogenmissbrauch angewendet werden | Bild (Ausschnitt): © Agência Brasil [C BY 3.0 BR]  - Wikimedia Commons Jair Bolsonaro gewann vergangene Woche mit knapp 50 Prozent die erste Runde der brasilianischen Präsidentschaftswahlen gegen seinen Rivalen Haddad der Arbeiterpartei. Das Problem: Er ist Bewunderer einer rechtsgeprägten Militärdiktatur und verfolgt eine Politik der harten Hand: Er will mehr Militär im Kampf gegen Gewalt in den Armenvierteln einsetzen. In drei Wochen treffen die beiden Kandidaten für eine Stichwahl aufeinander.
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Belize leidet unter seiner Rolle als Drogentransitstaat

 Ein U.S. Helikopter auf der Suche nach Drogenschmugglern vor Belizes Küste  | Bild (Ausschnitt): © Gonzalo Alonso [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der Präsident der Vereinigten Staaten, Donald Trump, hat Mitte des letzten Monats 21 Nationen als große illegale Drogenproduktions- oder Transitstaaten definiert, inklusive des mittelamerikanischen Landes Belize. Der Grund dafür, dass der Präsident Länder auf die Liste setzt, hängt von der Kombination aus geographischen, kommerziellen und wirtschaftlichen Faktoren ab, die dort den illegalen Drogenhandel ermöglichen.
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Steigende Kokainproduktion gefährdet kolumbianischen Friedensprozess

FARC Rebellen Kolumbien FARC-Rebellen in Kolumbien | Bild (Ausschnitt): ©  Generación Paz [ (CC BY 2.0)]  - flickr Kolumbiens Marine hat in der ersten Augusthälfte zwei sogenannte „Narcosubs“ – Drogen-U-Boote – abgefangen. Damit beläuft sich die aktuelle Zahl dieses Jahr nun auf 14 und hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr mehr als verdreifacht. Die Zahl der steigenden Beschlagnahmungen geht aber auch mit einer erhöhten Produktion von Kokain in Kolumbien einher. Diese erreichte in der letzten Zeit von Jahr zu Jahr einen neuen Rekordwert.
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Guatemala entwickelt sich zu giftigem Produktionsort für Opium

 Mitglieder der IATF kämpfen gegen den Drogenschmuggel in Guatemala | Bild (Ausschnitt): © U.S. Army South [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Die Interagency Task Force (IATF), zusammengesetzt aus Militär und Polizei, kämpft in Guatemala gegen den Drogenhandel an. Im August dieses Jahres konnte sie bei einem Großeinsatz knapp 10 Millionen Schlafmohnpflanzen auf rund 300 Feldern zerstören. Aus diesen wird das Rauschgift Opium hergestellt. Seit Februar 2018 hat die Einheit mehrere erfolgreiche Operationen durchgeführt.
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Guinea-Bissau: Narco-Staat durch politische Instabilität

Politische Instabilität in Guinea-Bissau ebnet den Weg für den Kokainhandel südamerikanischer Kartelle über Westafrika nach Europa Politische Instabilität in Guinea-Bissau ebnet den Weg für den Kokainhandel südamerikanischer Kartelle über Westafrika nach Europa | Bild (Ausschnitt): © Peter Kim - Dreamstime.com Guinea-Bissau ist ein Land in Westafrika mit rund 1,8 Millionen Einwohnern. Seit der Unabhängigkeit von Portugal 1974 ist der instabile, junge Staat von ständigen politischen Krisen geprägt, häufig gepaart mit militärischen Interventionen. 2012 fand ein Militärputsch statt, der die folgenden Jahre innenpolitisch prägen sollte, doch ist das Land seit kurzem vergleichsweise stabil. Nun stehen im November die nächsten Parlamentswahlen in Guinea-Bissau an – der höchste Vertreter der Vereinten Nationen im Land, José Viegas Filho, betont deren Bedeutung. Im Zuge dessen bekräftigt er zudem die Wichtigkeit weitreichender Reformen, um einen Rückfall des Staates in politische und institutionelle Instabilität zu verhindern.
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Europas Kokainnachfrage destabilisiert Algerien

Präsident Algeriens Abdelaziz Bouteflika Der Präsident Algeriens Bouteflika hat mit einem Korruptionsskandal zu kämpfen, der in engem Zusammenhang mit dem Handel von Kokain steht | Bild (Ausschnitt): © United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Ende Mai dieses Jahres entdeckten algerische Behörden rund 700 Kilogramm Kokain, das in einem Fleischcontainer auf einem Handelsschiff im Hafen von Oran, im Westen Algeriens, versteckt war. Sie schätzen dessen finanziellen Wert auf 42 bis 70 Millionen Dollar. Das Schiff hatte gefrorenes Fleisch von Brasilien über Barcelona und Valencia nach Algerien transportiert. Dieser Fund war neben 165 Kilogramm, die 2012 mit importiertem Milchpulver geschmuggelt wurden, die größte Menge beschlagnahmten Kokains im nordafrikanischen Land.
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Saudi Arabien: Radikale Antidrogenpolitik auf Kosten von Menschenrechten

Drogensüchtiger  Bild (Ausschnitt): © b_abdullah [CC BY-SA 2.0]  - flickr Jährlich strömen Millionen pilgernde Muslime aus aller Welt nach Saudi Arabien. Ihr Ziel sind die Metropolen und religiösen Zentren Mekka und Medina. Unter den Einreisenden befinden sich jedoch auch immer wieder Personen, welche nur unter dem Schein einer Pilgerfahrt ihren Geschäften im Land nachgehen wollen – ihre gewinnbringenden Waren bestehen aus illegalen Suchtmitteln. Im streng konservativ regierten Saudi Arabien ist das natürlich aufs Strengste verboten – wer als Schmuggler erwischt wird, muss mit der Todesstrafe rechnen. So sind allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres 50 Menschen enthauptet worden. Dennoch nimmt sowohl der Handel als auch der Konsum unter den Saudis immer weiter zu, was vor allem an der geostrategischen Lage des Landes zwischen den afghanischen, jemenitischen und syrischen Produktionsstätten liegt.
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Haiti: Kleine Insel- großer Drogentransitstaat

Koakainfund auf Haiti Im Süden Haitis konnten mehrere Pakete mit Kokain sichergestellt werden  | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Im April 2017 wurde der haitianische Präsidentschaftskandidat der Wahlen 2006, Guy Philippe, wegen Unterstützung von Drogenschmuggel und Geldwäsche schuldig gesprochen. Seither sitzt er in Florida, USA, in Haft. Viele der Verantwortlichen im Staatsdienst Haitis sind in Korruption und Drogenhandel verstrickt. Der Inselstaat Haiti liegt in der Karibik und ist Nachbarland der Dominikanischen Republik.
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Drogenkriminalität schadet Costa Ricas Tourismusbranche

U-Boot mit 6000 Kilogramm Kokain vor der Küste Costa Ricas U-Boot mit 6000 Kilogramm Kokain vor der Küste Costa Ricas | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard Cutter Midgett [Public Domain]  - Wikimedia Commons Vergangenen Monat beschlagnahmte die Polizei in Madrid mehr als 65 Kilogramm Kokain. Sie fanden diese Menge an Rauschgift auf einem Lebensmittelmarkt – versteckt in Ananas. Jede der Früchte musste einzeln aufgeschlagen werden, um sie auf darin verborgene Kokainflaschen zu überprüfen. Die konfiszierten Ananas enthielten ungefähr 800 bis 7.000 Gramm der Droge und waren von Costa Rica über Portugal nach Spanien transportiert worden. Nach Angaben der Ermittler nutzt die Firma, die die Ananas aus dem südamerikanischen Land importiert, diese Importe als Tarnung, um Drogen wie Kokain in die Europäische Union zu schmuggeln.
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