Schlagwort-Archive: Drogenhandel

Kampf der venezolanischen Regierung gegen Drogengangs fordert zunehmend zivile, minderjährige Opfer

Straßenschild in Venezuela  Bild (Ausschnitt): ©  Cadu Tavares [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Venezuela gilt mit 28.479 Todesopfern durch Gewalteinwirkung allein im Jahr 2016, nach El Salvador, als das gefährlichste Land der Welt. Dabei steigt die Mordrate kontinuierlich an und umfasst zunehmend zivile Opfer. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die zunehmende Bewaffnung der kriminellen Drogenbanden, der Polizei sowie militärischer Einheiten zurückzuführen. Diese Aufrüstung und der damit verbundene Anstieg an Brutalität ist auch der Grund dafür, weshalb mittlerweile etwa 80 Prozent der auf den Straßen Venezuelas ausgefochtenen Konflikte für Beteiligte und Unbeteiligte tödlich enden.
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Peru: Guerilla-Gruppierung verteidigt Einfluss auf Kokainhandel

 Militär überwacht VRAEM Region | Bild (Ausschnitt): © Galeria del Ministerio de Defensa del Perú [CC BY 2.0]  - Flickr Guerillas der kommunistische Partei und Guerillaorganisation Perus, bekannt unter dem Namen Leuchtender Pfad/ Shining Path, haben drei Polizisten ermordet. Das ist als Zeichen dafür zu sehen, dass die Gruppe beabsichtigt, ihren Einfluss auf Perus kriminelle und lukrative Gebiete zu wahren, in denen Koka produziert wird. Indizien weisen darauf hin, dass die Kokainproduktion im Land erstmalig seit 2011 wieder zunehmen könnte. VRAEM (Valle de los Ríos Apurímac, Ene y Mantaro), das Gebiet, aus dem das meiste Kokain stammt, wird immer zentraler für den Handel.
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Das Leid der Transitstaaten: Drogenhandel legt die Entwicklung schwacher Staaten nahezu vollständig lahm

Drogentransport in Afghanistan aufgedeckt  Bild (Ausschnitt): ©  ResoluteSupportMedia [CC BY 2.0]  - Flickr Europa und die USA sind die wichtigsten Märkte für den internationalen Drogenhandel. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen gibt es weltweit etwa 158 Millionen Drogenkonsumenten, welche dem globalen Handelsnetzwerk jährlich 400 Milliarden US-Dollar einbringen und zehntausende illegale Arbeitsplätze schaffen. Bedeutsam für den Handel mit diesen Substanzen sind jedoch nicht nur die produzierenden Staaten, auch die Transitländer, insbesondere Mexiko und Haiti erfüllen eine wesentliche Funktion im Drogengeschäft.
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Marihuana als aktueller Exportschlager: Neue Drogendynamik gefährdet Chile

Marihuana-Konsum in Chile  Bild (Ausschnitt): ©  misterio_henry [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Nach dem Fund von mehr als 400 Kilogramm hoch-qualitativen Marihuanas in Santiago de Chile, welches Berichten zu Folge aus Kolumbien stammt, wird vermutet, dass sich eine maßgebliche Veränderung in der Struktur des Drogenhandels in Südamerika abzeichnen könnte. So scheinen insbesondere die produzierenden Staaten Kolumbien, Paraguay und Peru ein verstärktes Interesse an dem Export von Marihuana, einer Droge, welche bisher überwiegend zum Konsum im eigenen Land produziert wurde, zu entwickeln. Mit einem Verkaufswert von etwa neun Millionen US-Dollar handelt es sich im vorliegenden um den größten, jemals entdeckten Fall von Marihuana-Schmuggel in Chile.
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Steigender Konsum und Anbau von Kokain: Zusammenhang mit dem Frieden in Kolumbien?

Kokainkonsum Darstellung von Kokainkonsum | Bild (Ausschnitt): © Matthijs [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der Kokaanbau und die illegale Ernte in Kolumbien sind seit 2011 explosionsartig angestiegen. Die Kokainproduktion in ganz Südamerika boomt: 2014 wurden 950 Tonnen Kokain hergestellt. Dies ist eine Erhöhung um 38 Prozent zum Vorjahr. Der erneute Anstieg des Anbaus führt beim kolumbianischen Verteidigungsminister zu Besorgnis, auch wenn er wenig verwundert ist. Die Kultivierung der Kokapflanze nimmt immer weiter zu.
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Die dunkle Seite des Karnevals in Rio: Befriedung der Drogenkonflikte bleibt ein Ziel in ferner Zukunft

Karneval in Rio de Janeiro  Bild (Ausschnitt): © - Adam Reeder - [CC BY-NC 2.0]  - Flickr In der Nacht vor Aschermittwoch erreichte der Karneval in Rio de Janeiro auch dieses Jahr mit der Verkündung der besten Tänzer wieder seinen Höhepunkt. In farbenprächtigen, pompösen Kostümen tanzten tausende Mitglieder der so genannten Sambaschulen durch die Arena des Sambódromo.
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Kartelle zwingen die Ärmsten zum Kokainschmuggel

$52 Million in Cocaine Kokainfund in der Westkaribik im Wer von 52 Millionen Dollar  | Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY 2.0]  - flickr Die Kokainproduktion nimmt immer weiter zu. In Kolumbien können pro Jahr 646 Tonnen des Rauschmittels produziert werden, ein zunehmender Trend der letzten Jahre. Der Grund für den Anstieg: Verstärkter Konsum in den Industriestaaten. Die Zahl der Kokainüberdosen in den USA stieg von 2014 auf 2015 um 57 Prozent an
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Europäische Nachfrage nach Kokain treibt Trinidad und Tobago in den Ruin

Kokain beschlagnahmt in der Karibik Kokain beschlagnahmt in der Karibik | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr Über 400 Morde hat der Inselstaat Trinidad und Tobago jährlich zu verzeichnen. Die Mordrate in der Karibikregion ist mit 40 Tötungsdelikten auf 100 000 Einwohner eine der höchsten weltweit. Grund dafür sind organisierte Bandenkriminalität und Drogenhandel. Ermöglicht wird die hohe Verbrechensrate durch weite Verbreitung von Kleinwaffen. Daneben spielt auch die geographische Lage der Insel eine Rolle, denn sie dient als Umschlagplatz von Kokain aus Südamerika.
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Nach Kolumbiens Friedensvertrag: Amazonasmafia kämpft um Nachfolge der FARC

 Amazonas | Bild (Ausschnitt): © johrling [CC BY 2.0]  - Flickr Alleine im Februar wurden am Hamburger Hafen 700 Kilo Kokain beschlagnahmt, 360 Kilo wurden an der englischen Küste angeschwemmt – die Kokainausfuhr aus Kolumbien, Brasilien und Peru boomt. Der Friedensvertrag der kolumbianischen Regierung sollte Frieden bringen, doch die Kokainnachfrage und -Produktion lässt nicht nach und so kämpfen nun Mafiagruppen aus dem brasilianischen Amazonasgebiet um die zukünftig führende Position im Drogenhandel in einem brutalen Bandenkrieg. Europa, Afrika und Asien rutschen immer weiter in den Fokus, nachdem der Handel in die USA durch Trump immer weiter erschwert wird.
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Bangladesch: Perspektivlosigkeit treibt Rohingya in den Drogenhandel

Rohingya  Bild (Ausschnitt): © European Commission DG ECHO [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Viele Angehörige der muslimischen Minderheit in Myanmar, der Rohingya, müssen aufgrund von Verfolgung nach Bangladesch fliehen. Dort rutschen sie oft, bedingt durch ihre Perspektivlosigkeit, in die aufblühenden Drogengeschäfte im südasiatischen Land ab.
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