Schlagwort-Archive: Drogenhandel

Guyana: Wichtiges Drehkreuz für weltweiten Kokaintransport

 In Lateinamerika beschlagnahmtes Kokain. | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Immer wieder werden von Behörden weltweit große Mengen an Kokain, die als normale Ware getarnt sind über den gewerblichen Schiff- und Luftverkehr mittels menschlicher Kuriere oder per Post geschmuggelt. Die meist in Kolumbien, Peru oder Bolivien hergestellte Droge wird über Guyana nach Europa, West Afrika, die USA, Kanada und in die Karibik transportiert. Dabei wird vor allem eine bei den Schmugglern beliebte Route über St. Vincent und die Grenadinen benutzt.
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Kokain verantwortlich für massive Entwaldung in Mittelamerika

 Entwaldung in Mittelamerika ist eine der Hauptfolgen der Verlagerung der Kokaintransportrouten. | Bild (Ausschnitt): © Har Gobind Singh Khalsa [CC BY-ND 2.0]  - flickr Seit 2006 fallen immer mehr ökologisch bedeutende Landflächen in Mittelamerika dem Anbau sowie dem Transport von Kokain und somit der damit verbundenen Entwaldung zum Opfer. Die kriminellen Aktivitäten, die damit einhergehen, haben verheerende Auswirkungen auf Artenvielfalt, Wirtschaft und Bevölkerung.
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Kolumbien: Friedensgespräche mit der ELN müssen wieder aufgenommen werden

Flagge der Guerillagruppe ELN Die Flaggen der Guerillagruppe ELN hängen in ganz Bogotá  | Bild (Ausschnitt): © Julián Ortega Martínez [CC BY-SA 2.0]  - flickr Kolumbien: Für viele Menschen ist das Land der Inbegriff von Korruption und Drogenhandel. So ganz unrichtig ist das auch nicht. In dem Land wütet derzeit die letzte aktive Guerillagruppe Lateinamerikas, die ELN. Am 18. Januar ging in der Hauptstadt Bogotá eine Autobombe vor einer Polizeischule hoch. Es gab 21 Tote und 68 Verletze. Die ELN hat sich kurze Zeit später zu dem Anschlag bekannt.
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Bevölkerung Haitis wehrt sich gegen Korruption

 Seit dem 7. Februar finden in Haiti gewalttätige Demonstrationen gegen den Präsidenten Moïse statt | Bild (Ausschnitt): ©  Fibonacci Blue [CC BY 2.0]  - flickr Seit dem 7. Februar gilt vom Auswärtigen Amt eine Reisewarnung für Haiti. Aufgrund der gewalttätigen Massenproteste wird vor damit in Verbindung stehenden Straßensperren, brennenden Barrikaden sowie Plünderungen gewarnt. Die Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und bewaffneten staatlichen Kräften forderten bereits Todesopfer und führten zu vielen Verletzten. Die Inflation, gestiegene Lebensmittelpreise und Benzinknappheit verursachten den steigenden Widerstand. Vor allem aber wird der Rücktritt des Präsidenten Jovenel Moïse, dem die Veruntreuung von Geldern aus einem Hilfsfond für den Wiederaufbau nach dem Erdbeben 2010 vorgeworfen wird, gefordert. Die sozioökonomische Lage Haitis ist katastrophal – es gilt als ärmstes Land der westlichen Hemisphäre. Der dortige Drogenhandel verschlechtert die Situation zunehmend.
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Bolivien: Kartelle beuten verarmte Menschen als Drogenkuriere aus

 Kokain wird von Bolivien nach Chile geschmuggelt | Bild (Ausschnitt): © Marco Verch [CC BY 2.0]  - flickr Als Elena letztes Jahr zu einer Reise aufbrach, war sie 20 Jahre alt und hatte zwei Kinder in jungem Alter. Vor der Reise hatte sie ihre Kinder bei ihrem Bruder hinterlassen. Er ist 17 Jahre alt und muss sich neben seinen Kindern auch um seinen siebenjährigen Bruder kümmern. Der Bruder ist der Grund, warum sich sich entschieden hatte, als Drogenkurier zu arbeiten. Sie brauchte Geld, um ein Ventil für ihren Bruder zu kaufen, denn er leidet an Unternährung und kann sich wegen einer angeborenen Gehirnfehlbildung nicht normal ernähren. Eines Tages wird Elena von bolivianischen Polizisten verhaftet und ins Iquique-Regionalkrankenhaus gebracht. Dort muss sie zwei Nächte verbringen, um Kapseln mit Drogen aus ihrem Körper auszuscheiden. Obwohl sie das Recht hat, ihre Anghörigen zu informieren, entscheidet sie sich dagegen. Wie viele Bolivianer, die wegen Drogenschmuggels verhaftet werden, möchte Elena nicht, dass ihre Familie eine Kaution für sie zahlen muss. In der Zwischenzeit erfährt Elena, dass ihr Bruder mittlerweile verstorben ist.
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Wie Instagram den weltweiten Drogenhandel begünstigt

 Cannabis | Bild (Ausschnitt): © Mark [(CC BY 2.0) ]  - Flickr Laut dem letzten Weltdrogenbericht der Vereinten Nationen (UN) hatten noch nie so viele Menschen illegale Rauschmittel genommen wie im Jahr 2016. Es waren rund 275 Millionen Menschen die mindestens einmal Drogen konsumiert hatten. Parallel zur Nachfrage ist auch das Angebot angestiegen, bei Cannabis beispielsweise wird 27 Prozent mehr produziert und 16 Prozent mehr konsumiert.
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Henker gesucht – Sri Lanka will im Kampf gegen Drogen die Todesstrafe zurück

 Maithripala Sirisena  | Bild (Ausschnitt): © UN Photo/Cia Pak [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Es klingt witzig und erschreckend zugleich: In Sri Lanka sucht die Regierung via Zeitungsannonce Männer für den Job des Henkers. Seit 1976 wurden dort keine Hinrichtungen mehr durchgeführt. Doch Präsident Maithripala Sirisena erklärte nun die Todesstrafe zu einem wichtigen Mittel im Kampf gegen Drogen.
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Drogenhandel in Guatemala: Ausmaß an Korruption reicht bis in Regierungskreise

Jimmy Morales, Präsident Guatemala  Bild (Ausschnitt): © Presidencia El Salvador [CC0 1.0]  - flickr Der guatemaltekische Präsident Jimmy Morales beendete im Januar das Mandat der UN-Kommission gegen Strafflosigkeit (CICIG), obwohl es bis September dieses Jahres in Kraft sein sollte. Der UN-Kommission wurde vorgeworfen, gegen Gesetze und Menschenrechtsabkommen verstoßen zu haben. Die aktuelle Lage in Guatemala schwächt nicht nur die Korruptionsbekämpfung, die Unabhängigkeit der Justiz, sondern auch die Bekämpfung des Drogenhandels.
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Opium-Produktion rückläufig in Myanmar – jedoch weltweit steigend

Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi Myanmars Regierungschefin Aung San Suu Kyi | Bild (Ausschnitt): © Claud TRUONG-NGOC [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Myanmar ist nach Afghanistan der zweitgrößte Produzent von Opium und dem daraus gewonnenen Heroin. Seit 2015 lässt sich allerdings ein Trend beobachten, der diesen zweifelhaften Spitzenplatz „gefährden“ könnte. Wie das UNODC am 11. Januar 2019 bei der Vorstellung ihres „Myanmar Opium Survey 2018“ in Yangon, der größten Stadt des Landes, mitteilte, ging die Kultivierung von Schlafmohn – der Basispflanze für die Opiumproduktion – im Jahre 2018 um 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurück: Während 2017 noch auf 41.000 Hektar angebaut wurde, bewirtschafteten die Bauern im letzten Jahr nur noch 37.300 Hektar mit der gewinnträchtigen Pflanze. Damit sank die Opium-Produktion, bei der im Jahr 2018 14 Kilogramm pro Hektar abfielen, von 550 Tonnen auf 520 Tonnen.
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Prozess gegen „El Chapo“ zeigt Ausmaß der Korruption in Mexiko

Joaquín "El Chapo" Guzmán  Bild (Ausschnitt): © Day Donaldson [CC BY 2.0]  - flickr Vor einige Wochen hat der Prozess gegen Joaquín „El-Chapo“ Guzmán in New York angefangen. Zu seinen Anklagepunkten gehören Drogenhandel, Geldwäsche und das Fördern einer kriminellen Organisation.
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