Schlagwort-Archive: Drogenhandel

Machtgewinn der mexikanischen Kartelle gefährdet Sicherheitslage in Ecuador

Ecuadorianische Polizisten Durch den Machtgewinn der mexikanischen Kartelle in Ecuador könnte sich die Sicherheitslage im als relativ sicher geltenden Andenstaat verschärfen. | Bild (Ausschnitt): ©  André Gustavo Stumpf [CC BY 2.0]  - Flickr Aus einem Bericht der mexikanischen Generalstaatsanwaltschaft geht hervor, dass die großen mexikanische Drogenkartelle, darunter das Sinaloa Kartell, Los Zetas, La Familia Michoacana und das Golf Kartell, in Ecuador Fuß gefasst haben. Deren Einfluss erstreckt sich bekanntermaßen von Nord- und Mittelamerika bis nach Peru und Kolumbien und jetzt weiten sie laut dem Bericht ihren Aktivitätsradius bis nach Ecuador aus. Verschiedene Polizeibeamte haben diese Darstellung jedoch zurückgewiesen.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Wie die kolumbianische Regierung den Kampf gegen Drogen nutzt, um sich selbst an der Macht zu halten

Polizei in Kolumbien Überwachungstechnologien dienen nicht nur der Bekämpfung des Drogenhandels, sondern schikanieren und überwachen nebenbei auch soziale Anführer, Menschenrechtsaktivisten und Mitglieder von NGOs. | Bild (Ausschnitt): ©  Shane Armas Korpisto [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Umsetzung des sogenannten Plan Colombia hat dazu geführt, dass sich der Zustrom von Waffen, Militärausrüstung und nachrichtendienstlicher Software wie nie zuvor verstärkt hat. Dies zeigt eine Analyse von CELAG, einer Institution, die sich mit der Erforschung und Analyse politischer, wirtschaftlicher und kultureller Phänomene in Lateinamerika befasst.
Veröffentlicht unter Allgemein, Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kolumbien: Rekordfund von 12 Tonnen Kokain

Kokain Kolumbien Jährlich werden in Kolumbien mindestens 900 Tonnen Kokain produziert. | Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Vergangene Woche wurde in Kolumbien die Rekordmenge von 12 Tonnen Kokain beschlagnahmt. Es handelt sich um den größten Kokainfund der Behörden in der Geschichte des südamerikanischen Landes. Dabei ist diese Beschlagnahmung nur ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Drogenkartelle Kolumbiens.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Peru: Verleumdungsklagen erschüttern die Berichterstattung über Drogenhandel und Korruption

Kritischer Journalismus in Lateinamerika "Wir haben in Peru keine Zweifel mehr daran, dass Verleumdungsklagen als Instrumente verwendet werden, um Angst zu erzeugen und Untersuchungen sowie kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen." | Bild (Ausschnitt): © 8 Kome [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Mehrere peruanische Nachrichtenagenturen stehen vor einer Reihe von Gerichtsverfahren, die zeigen, welche abschreckende Wirkung Perus strenge Strafen gegen Diffamierung auf die Medienberichterstattung über organisierte Kriminalität und Korruption haben.
Veröffentlicht unter Allgemein, Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Gefangen im Strudel aus Angst und Gewalt

MS-!3 Die Mitglieder der Maras drücken ihre Zugehörigkeit oft mit Tätowierungen am ganzen Körper aus - hier ein Mitglied der Mara Salvatrucha. | Bild (Ausschnitt): © markarinafotos [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Wer einmal drinsteckt, kommt so schnell nicht mehr raus. Die Straßengangs Mittelamerikas rekrutieren ihre Mitglieder unter den Jüngsten. Die meisten sind bei ihrem Eintritt in die Gang im jungen Teenager-Alter, manche sogar noch Kinder – im Durchschnitt 14 Jahre alt.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Eskalierender Drogenkrieg erreicht Mexikos Tourismushochburgen

Mexikanische Soldaten am Strand Soldaten, die an einem Strand patroullieren - in Mexiko kein seltenes Bild. | Bild (Ausschnitt): © churl [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In vielen mexikanischen Schulen gibt es mittlerweile Übungen, die die Schüler auf mögliche Schusswechsel vorbereiten sollen. In La Paz im Bundestaat Baja California Sur nehmen bereits Grundschulkinder daran teil. Man hört dann Maschinengewehrsalven vom Band und sieht Polizisten mit gezückten Waffen durch die Klassenräume laufen. Die Schüler müssen sich bäuchlings auf den Boden legen, es ertönt eine Durchsage, dass sie Ruhe bewahren sollen. In manchen Bundestaaten sind solche Übungen zwei Mal pro Jahr vorgeschrieben. Grund dafür ist der brutale Drogenkrieg, der Mexiko nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Regierung geht offenbar davon aus, dass die durch ihn ausgelöste Gewalt jederzeit auch Schulen treffen kann.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Die Ursprünge des mexikanischen Drogenkriegs reichen weiter zurück als gedacht

Mexikanischer Drogenkrieg Schon bevor Ex-Präsident Calderón den Kartellen 2006 den Krieg erklärte, nahm die Gewalt in Mexiko zu. | Bild (Ausschnitt): © Claudio Toldeo [CC BY 2.0]  - Flickr Mehr als 10 Jahre ist es her, dass der damalige mexikanische Präsident Felipe Calderón im Kampf gegen den Drogenhandel den mächtigen Kartellen den Krieg erklärte. Seitdem versinkt das Land in einer nicht enden wollenden Welle von Gewalt. Täglich sterben Menschen bei Gefechten zwischen Militär und Kartellmitgliedern, sowie bei Kämpfen zwischen den Kartellen untereinander. Als Ursache für den Konflikt wähnte man bisher vor allem ebenjene Kriegserklärung Calderóns, aber wie zwei mexikanische Forscher nun herausgefunden haben, wurden die Grundlagen dafür schon viel früher gelegt.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Korruption in Lateinamerika und der Karibik auf dem Vormarsch

Korruption  Bild (Ausschnitt): © Kiwiew [CC0 1.0]  - Wikimedia Commons Die Korruption in Lateinamerika und der Karibik ist in den letzten 12 Monaten in den Augen der Bewohner gestiegen. So lässt sich der kürzlich von Transparency International veröffentlichte Report „People and Corruption: Latin America and the Caribbean“ zusammenfassen. Mehr als 22.000 Menschen in 20 Ländern wurden dabei befragt. Trotz der Anti-Korruptionskampagnen vieler Regierungen steigt die Korruption weiter an, während das Vertrauen in die Behörden sinkt, fand der Report heraus. Transparency International spricht von einem besorgniserregenden Trend in der Region, der geschwächte staatliche Strukturen und Menschenrechtsverletzungen einschließt.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Kolumbien: Zahl der FARC-Guerilla-Dissidenten vom Friedensprozess unterschätzt – Erneuter Beginn der Kämpfe?

FARC Viele FARC-Kämpfer sind mit dem Friedensvertrag unzufrieden und kehren zurück. | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies [Public Domain]  - Wikimedia Commons Schätzungen der kolumbianischen Regierung zufolge haben nur 6 Prozent der FARC-Kämpfer den seit November stattfindenden Friedensprozess abgelehnt bzw. aufgegeben. Doch womöglich unterschätzt die Regierung die Zahlen, denn die Nachforschungen von der Stiftung „InSight Crime“, die sich vor allem mit der organisierten Kriminalität in Lateinamerika und der Karibik beschäftigt, zeigen, dass die gegenwärtige Zahl der Dissidenten viel höher ist.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Regionalwahlentscheidung in Venezuela – Einladung für Drogenbanden und Bürgerkriege

Maduro Nicolas Der Präsident, der sein Land zerstört: Nicolas Maduro | Bild (Ausschnitt): © Global Panorama [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Der von monatelangen Massenprotesten begleitete und sich in einer Staatskrise befindende südamerikanische Staat Venezuela hatte am vergangenen Sonntag seine Regionalwahlen, die als Stimmungstest für die sozialistische Regierungspartei Nicolas Maduros, Vereinte Sozialistische Partei (PSUV), galt. Bei den Wahlen dürften 19 Millionen Menschen ihre Stimme abgeben bzw. waren wahlberechtigt. Sioe lag jedoch nur bei knapp 61,14 Prozent. Die Teilnahme an den Wahlen wurde von Präsident Maduro als ein Beleg für die Unterstützung der verfassungsgebenden Versammlung, die auf seiner Initiative beruht, bezeichnet. Es war die erste reguläre Wahl nach der Entmachtung des Parlaments. Nach der Wahl wurden viele Stimmen der Opposition laut.
Veröffentlicht unter Internationales | Verschlagwortet mit , , , , , , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar