Schlagwort-Archive: Drogenkartellen

Waffenlieferung nach Mexiko: Heckler & Koch umgeht Exportverbot der Bundesregierung

 Das G36 Sturmgewehr: Heckler&Kochs Exportschlager. | Bild (Ausschnitt): ©  Keith Trivett [CC BY 2.0]  - flickr Im mexikanischen Bundesstaat Guerrero wurden im Jahr 2017 6 Personen pro Tag ermordet, was ihn zur gefährlichsten Region in ganz Mexiko macht. Alleine in Acapulco starben 910 Menschen. Die Hauptstadt Guerreros ist somit die drittgefährlichste Stadt der Welt. Besonders kritische Journalisten, Indigene und Menschenrechtsverteidiger sind großen Bedrohungen ausgesetzt.
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Drogenkrieg in Mexiko entwickelt sich zu einer Gefahr für den Tourismus

 Patrollierende Soldaten an einem Strand des Urlaubsorts Puerto Morelos nahe Cancún | Bild (Ausschnitt): © Joe LeBlanc  [(CC BY-NC 2.0) ]  - Flickr Anfang April fanden bei einer Auseinandersetzung zwischen mexikanischen Drogenbanden in dem Urlaubsparadies Cancún, in der zurzeit mehr als 100 000 Touristen den Spring Break feiern, innerhalb von 36 Stunden 14 Personen den Tod. Bereits im Februar wurden bei einer Explosion auf einer Fähre zwischen dem beliebten Touristenort Playa del Carmen und der Insel Cozumel mindestens 20 Menschen verletzt.
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Iran: Mehr Therapie statt Todesstrafe

 Symbolbild: Preisschild einer Einrichtung für ambulante Suchttheraphie. | Bild (Ausschnitt): © derekb [CC BY-NC 2.0]  - flickr Im Jahr 2016 sollen laut der iranischen Frauen- und Familienministerin Shahindokht Molaverdi alle Männer eines Dorfes in der Provinz Sistan und Belutschistan wegen Drogenhandels hingerichtet worden sein. Das Problem dabei ist die Tatsache, dass sich der Iran mehr als 900 Kilometer Grenze mit Afghanistan und Pakistan teilt und die Provinzdörfer so zu Hotspots für den Handel mit Heroin und Opium werden.
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Mexiko als der neue Großproduzent von Schlafmohn

 Die südmexikanische Region Guerrero ist das größte Schlafmohngebiet des Landes | Bild (Ausschnitt): © Lara Danielle [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Mexiko gehört weltweit zu den führenden Produzenten und Exporteuren von Drogen. Seit Jahrzehnten ist das Land für seine Cannabisherstellung bekannt. Aufgrund der strategischen Lage gilt es auch als wichtiger Transitstaat für den Kokainschmuggel aus Südamerika. Nun steht der Staat nach Afghanistan und Myanmar an dritter Stelle der Weltrangordnung für den Schlafmohnanbau. Die Kultivierung der illegalen Pflanze, die Grundsubstanz für Opium und Heroin, steigt in Mexiko rapide an. In den letzten Jahren hat sich der Export der halluzinogenen Droge verdreifacht.
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Afrika: Vom Umschlagplatz zum Absatzmarkt?

 In Albanien wurden vor einigen Tagen 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt | Bild (Ausschnitt): ©  Marco Verch [CC BY 2.0]  - flickr

541 Kilogramm Kokain beschlagnahmte Marokkos Bundespolizei Mitte Februar im Hafen von Casablanca. Der Drogenfund in Marokko zeigt erneut, wie wichtig der afrikanische Kontinent als Umschlagplatz für den internationalen Drogenschmuggel geworden ist. Ob das aus Südamerika stammende Kokain für den europäischen Markt bestimmt war, ist noch unklar.

Unabhängig davon ist Afrika aufgrund seiner geographischen Lage, direkt ... weiterlesen >>

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Mexikanischen Soldaten gelingt es erneut Verbrechersyndikat „Los Zetas“ zu schwächen

  Bild (Ausschnitt): © Geraint Rowland [CC BY-NC 2.0]  - flickr Mexikanischen Marinesoldaten gelang es vergangene Woche, Z-43, den mutmaßlichen Kopf des Kartells „Los Zetas“ festzunehmen. José María Guizar Valencia von den Behörden unter Z-43 geführt, konnte in La Roma, einem Ausgehviertel in Mexiko-Stadt, aufgegriffen werden. Gegen den Anführer des berüchtigten Drogenkartells „Los Zetas“, der eine mexikanische sowie eine US- Staatbürgerschaft besitzt, lagen sowohl von mexikanischen Behörden wie auch von US-amerikanischen Behörden Haftbefehle wegen Drogen- und Waffenhandels, Mordes und Entführung vor.
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Machtvakuum im kolumbianischen Drogengeschäft führt zur Verschärfung der Bandenkriege in Brasilien

Brasilien Gewalt Die Konflikte zweier brasilianischer Mafiagruppen führen zum Anstieg der Gewalt im Land. | Bild (Ausschnitt): © Jeff Djevdet [CC BY 2.0]  - Flickr Im vergangenen Jahr versank Brasilien in einem Strudel aus Gewalt. Grund dafür sind die erneut aufgeflammten Auseinandersetzungen der beiden größten Drogenkartelle des Landes „Comando Vermelho“ (CV) und „Primeiro Comando da Capital“ (PCC). Sie kämpfen um Einfluss und Macht im internationalen Drogenhandel.
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Das mexikanische Anti-Korruptionssystem ist Augenwischerei

  Bild (Ausschnitt): © Presidencia de la República Mexicana [CC BY 2.0]  - Flickr Mexiko gehört zu den korruptesten Ländern Lateinamerikas. Regelmäßig schneidet das Land im jährlich von Transparency International erhobenen Corruption Perceptions Index besonders schlecht ab. Das Problem zieht sich durch die gesamte Gesellschaft. So gut wie alle Behörden sind davon betroffen, insbesondere das Justizsystem und die Polizei. Und auch das neu geschaffene System zur Korruptionsbekämpfung ist im Grunde nur Augenwischerei und verpufft wirkungslos. Das berichtet die New York Times, die sich auf die Aussagen von fünf Mitgliedern derjenigen Kommission stützt, die dem System vorsitzen.
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Aufgrund von Korruption und Misswirtschaft droht Venezuela die Staatsinsolvenz

Inflation in Venezuela Venezuela, einst eines der reichsten Länder der Erde, liegt am Boden.  | Bild (Ausschnitt): © Ciro Urdaneta [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Ein Mädchen steht vor einem Supermarkt in Caracas, Venezuela, und hält zwei Taschen mit Lebensmitteln fest in ihren Händen. Mehr als zwei Stunden stand sie in der Schlange vor dem Laden für ein paar Tüten Maismehl an. Als das Mädchen geht, warten noch mindestens hundert andere Menschen in einer Schlange vor dem Geschäft, um ebenfalls Tüten mit Maismehl zu kaufen. Für mehr reicht das Geld nicht. Für ein Päckchen Mehl und ein Paket Zucker wird ein Wochenlohn verlangt. Fast täglich steigen die Preise. Eine Flasche Ahornsirup kostet in etwa ein Monatsgehalt.
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Mordrate in Mexiko auf Rekordhoch: Nur in Syrien gibt es mehr Tötungsdelikte

  Bild (Ausschnitt): © Sortica - Wikimedia Commons Im September diesen Jahres jährte sich das Verschwinden der  43 Studenten, die in der mexikanischen Stadt Inguala entführt wurden, zum dritten Mal. Damals wurden die Studenten des Landstudienkolleg von Ayotzinapa, dass sich durch den Kampf für einen sozialen Wandel zugunsten schwächerer Bevölkerungsteile auszeichnet, laut offiziellen Angaben von  Polizisten verschleppt und an die kriminelle Drogenbande Guerreros Unidos übergeben. Demnach wollten die Lehramtsstudenten Ende September 2014  Spenden sammeln und für die Verbesserung der sozialen Bedingungen bei einer Kundgebung der Frau des Bürgermeisters protestieren. Das Bürgermeisterpaar Ingualas selbst soll der Drahtzieher des grausamen Verbrechens gewesen sein. Das Paar soll zudem enge Verbindungen zu Drogenkartellen gepflegt haben und wurde kurz nach dem Verschwinden der Studenten festgenommen. Das zumindest ist die offizielle Version der mexikanischen Regierung. Doch nach fast drei Jahren sind die Zweifel an dieser Version des Tathergangs groß. Für unabhängige Ermittler ist vor allem die Rolle des mexikanischen Militärs, das seit 2006 eigentlich gegen die großen Drogenkartelle kämpfen soll, von großem Interesse.
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