Schlagwort-Archive: Drogenkonsum

Saudi Arabien: Radikale Antidrogenpolitik auf Kosten von Menschenrechten

Drogensüchtiger  Bild (Ausschnitt): © b_abdullah [CC BY-SA 2.0]  - flickr Jährlich strömen Millionen pilgernde Muslime aus aller Welt nach Saudi Arabien. Ihr Ziel sind die Metropolen und religiösen Zentren Mekka und Medina. Unter den Einreisenden befinden sich jedoch auch immer wieder Personen, welche nur unter dem Schein einer Pilgerfahrt ihren Geschäften im Land nachgehen wollen – ihre gewinnbringenden Waren bestehen aus illegalen Suchtmitteln. Im streng konservativ regierten Saudi Arabien ist das natürlich aufs Strengste verboten – wer als Schmuggler erwischt wird, muss mit der Todesstrafe rechnen. So sind allein in den ersten vier Monaten dieses Jahres 50 Menschen enthauptet worden. Dennoch nimmt sowohl der Handel als auch der Konsum unter den Saudis immer weiter zu, was vor allem an der geostrategischen Lage des Landes zwischen den afghanischen, jemenitischen und syrischen Produktionsstätten liegt.
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Pakistan – Profiteur oder Geschädigter des afghanischen Drogenhandels?

Opiumfeld Afghanistan Durch den Anbau von Opium in Afghanistan wird Pakistan zum wichtigen Transitstaat im weltweiten Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): "BALA BALUK, Afghanistan--Opium fields ready for harvesting" © ResoluteSupportMedia [CC BY 2.0]  - flickr Erst letzte Woche verkündete das Pentagon, dass die USA Pakistan nicht wie geplant mit 300 Millionen US-Dollar im Kampf gegen den Terrorismus unterstützen wollen, da sich das Land selbst zu wenig engagiere. Pakistan bildet mit dem Iran und Afghanistan zusammen den Goldenen Halbmond. Seine geographische Lage und die politische Instabilität des Landes, auch in den Grenzgebieten, machen Pakistan zum idealen Transitstaat für illegale Drogengeschäfte. Damit ist Terrorismus auf gewisse Weise profitabel für das Land.
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Thailand: Wie der Tourismus den Drogenhandel- und konsum fördert

Yaba ist in Thailand weit verbreitet und gehört dort zu den meistkonsumierten Drogen Yaba ist in Thailand weit verbreitet und gehört dort zu den meistkonsumierten Drogen. | Bild (Ausschnitt): © Labib Ittihadul [CC BY 2.0]  - Flickr Weiße Strände, strahlender Sonnenschein und das ewige Lächeln auf den Gesichtern der Menschen- Thailand ist nicht ohne Grund eines der beliebtesten Reiseziele der Europäer. Was vielen nicht bewusst ist: In Thailand leiden viele der lächelnden Menschen an Drogenproblemen. Drogen sind eine riesige Herausforderung in dem südostasiatischen Land. Einerseits, weil Thailand einer der wichtigsten Transitstaaten für den Drogenhandel aus den Nachbarländern Laos und Myanmar in den Rest der Welt ist.
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Ecuador: Drogenschmuggel auf neuen Wegen – mit altbekannten Folgen

Ecuador Drogen werden immer mehr zu einem alltäglichen Problem in Ecuador | Bild (Ausschnitt): © matt pounsett [CC BY-NC 2.0]  - flickr Ein Reisebus auf dem Weg nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors- soweit eine alltägliche Szene. Seit einem Busunglück Mitte August hat sich die Lage jedoch verändert. Der verunglückte Touristenbus entpuppte sich als Transporter für 80 Kilogramm Kokain und fast eine halbe Tonne Marihuana. Seit in den Nachbarländern Peru und Kolumbien immer mehr Drogen angebaut, die üblichen Schmugglerwege jedoch zuverlässiger kontrolliert werden, wird auf solch ungewöhnliche Maßnahmen wie einen Reisebus zurückgegriffen. Den meist jungen Frauen wird eine kostenlose Reise durch Ecuador nach Peru angeboten. Dabei gilt es jedoch nicht den Frauen etwas Gutes zu tun. Im Gegenteil: Sie sollen den Bus tarnen und das Reisegruppenschauspiel perfekt machen, um vom eigentlichen Vorhaben- dem Drogenschmuggel-abzulenken. Wissen tun die unschuldigen Reisenden jedoch meist nichts davon.
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Probleme von Frauen in der Drogenindustrie werden kaum adressiert

  Bild (Ausschnitt): © Jacksoncam [CC BY 2.0]  - flickr Die Drogenindustrie wächst: Im letzen Jahr wurde so viel Schlafmohn angepflanzt wie bisher noch nie und auch der Handel von Drogen in Westafrika, Ostafrika, Zentralasien, Südamerika und Mittelamerika steigt kontinuierlich. Durch den Anstieg in Produktion und Handel sind zunehmend auch die Menschen in Anbau- und Transitländern betroffen – mittlerweile zählen dazu vermehrt Frauen.
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China: Eingezwängt zwischen Goldenem Dreieck und Halbmond spitzt sich die Drogenkrise immer weiter zu

Zwei chinesische Männer konsumieren Drogen Das chinesische Drogenproblem wurde lange totgeschrieben | Bild (Ausschnitt): © Neil Moralee [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Seit die Volksrepublik China als ostasiatische Großmacht ihre kommunistische Politik reformiert hat, ist sie ein wichtiger Teil der globalen Weltwirtschaft geworden. Bis heute knüpft das Land immer intensivere Kontakte - nicht nur zu Nachbarstaaten, sondern auch in Übersee. Der Grenzabbau führte so zu einem steil wachsenden Wohlstand im Land – heute ist China ein Big Player. Durch seine Öffnung nach außen wurde das Land schließlich auch für Akteure interessant, welche dort einen profitablen Absatzmarkt zu finden hofften. Dies sind jedoch nicht nur internationale Unternehmen, sondern auch kriminelle Drogenkartelle. So ist China umgeben von zwei der größten Drogenproduktionsgebiete der Welt. Das ist auf der einen Seite der Goldene Halbmond – bestehend aus Afghanistan, Pakistan und dem Iran; Und auf der Anderen das Goldene Dreieck – welches sich aus Myanmar, Thailand und Laos zusammensetzt. Um keine staatliche Zersetzung durch eine Drogenepidemie zu riskieren, setzt China deshalb bereits seit 30 Jahren auf eine radikale Abschreckungspolitik. Diese gilt es heute jedoch unbedingt zu überarbeiten – denn im Kampf gegen die Sucht zeichnet sich eine Niederlage ab. Dass jedes Jahr ca. eine halbe Millionen Chinesen zu den Konsumenten hinzugezählt werden muss, sagt viel über die moderne Gesellschaft, aber auch über die geostrategische Lage des Landes aus.
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Standgerichte gegen die Drogensucht – Wie Indonesien auf maximale Abschreckung setzt

Indonesien ist einer von 33 Staaten, in denen Menschen wegen Drogendelikten hingerichtet werden können. Indonesien ist einer von 33 Staaten, in denen Menschen wegen Drogendelikten hingerichtet werden können. | Bild (Ausschnitt): © greg johnson [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Das südostasiatische Touristenparadies Indonesien ist bedroht – so die Ansicht des Präsidenten Joko Widodo. So sehr bedroht, dass er vor einigen Jahren sogar den nationalen Notstand ausgerufen hat. Nur sind es in diesem Fall keine Naturkatastrophen oder externe Aggressoren, die das Land gefährden. Es ist die stetig wachsende Drogenproblematik, welche es zu bekämpfen gilt. Schätzungen zufolge sind von den 250 Millionen Einwohnern 4 Millionen drogenabhängig - jedes Jahr sterben von ihnen 12,000. Doch der Reform-Präsident Widodo hat scheinbar eine einfache Lösung parat – die nebenbei auch in der Bevölkerung auf breite Unterstützung stößt. Um das ausufernde Drogenproblem in den Griff zu bekommen, sollen nun Drogenproduzenten und Händler mit dem Tod bestraft werden. Der bloße Besitz von Rauschmitteln kann ebenfalls zu einer mehrjährigen Haftstrafe führen.
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Erhöhte Kokainnachfrage in Europa schürt Probleme in westafrikanischen Transitstaaten

  Bild (Ausschnitt): © jbdodane [CC BY-NC 2.0]  - flickr Der Kokainkonsum in Europa steigt stetig. Die Produktionsländer für den europäischen Markt liegen dabei ausschließlich in Lateinamerika. Um den kontinuierlich steigenden Bedarf an Kokain zu decken, mussten die Produzenten auch ihre Transportwege ausweiten. Ein Teil des europäischen Kokains wird seit geraumer Zeit über Westafrika geschmuggelt. Mit dem Konsumanstieg in Europa wird diese Handelsroute für die Produzenten in Lateinamerika immer wichtiger. Für die betroffenen Staaten in Westafrika hat das fatale Folgen.
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Produktion und Konsum von Kokain, Opium und Cannabis auf historischem Rekordhoch

drogen Drogen | Bild (Ausschnitt): ©  GreatWhiteNorthEh [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Das Büro der Vereinten Nationen für Drogen- und Verbrechensbekämpfung hat in ihrem Weltdrogenbericht vom Juni 2018 informiert, dass sowohl die Kokain, Opium und Cannabis Produktion als auch der Konsum dieser illegalen Drogen so hoch sind wie noch nie. Sie schließen sich der Meinung anderer internationaler Institutionen an, progressivere Strategien beim Kampf gegen den Drogenanbau und -handel einzuführen.
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Costa Rica: Steigende Korruption und Kriminalität folgen auf zunehmende Bedeutung als Drogentransitstaat

Costa Rica Transitland Küste Drogen Kokain Costa Rica ist vor allem wegen seiner langen Küstenabschnitte für Drogenkartelle als Transitstaat von Bedeutung. | Bild (Ausschnitt): ©  cisc1970 [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Vor einigen Tagen haben costa-ricanische Behörden 22 verdächtigte Mitglieder einer kriminellen Gruppe verhaftet, die südamerikanischen Kartellen bei Drogenlieferungen auf dem Weg in die USA logistische Hilfe anbot. Das gab das Ministerium für öffentliche Sicherheit in einer Pressemitteilung bekannt. Die Gruppe, die vor allem im Süden Costa-Ricas aktiv war, nahm von ihren Klienten Kokain aus Kolumbien und Ecuador entgegen und lagerte es in mehreren sich auf der Halbinsel Osa befindenden Grundstücken zwischen. Anschließend wurde das weiße Pulver an verschiedene Abnehmer übergeben, die sich um den weiteren Transport in Richtung Norden kümmerten.
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