Schlagwort-Archive: Drogenkriminalität

Philippinen: „Anti-Drogen-Krieg“ offenbart sich als Krieg gegen die Armen

Protest vor dem philippinischen Konsulat in New York Philippinischer Präsident Rodrigo Duterte löst weltweite Prosteste aus. | Bild (Ausschnitt): ©  VOCAL-NY (Voices Of Community Activists & Leaders) [CC BY 2.0]  - flickr.com "If you are poor you are killed." Amnesty International wirft dem philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte bei seiner Vorgehensweise zur Bekämpfung der Drogenkriminalität schwere Missachtung von Menschenrechten vor.Schon seit Monaten platzierte die philippinische Polizei systematisch falsche Beweismittel, mit Augenmerk auf wehrlose Individuen und tötete diese anschließend. Diese Brutalität und Ungerechtigkeit hat zur Folge, dass dem Kampf gegen Drogen häufig unschuldige und arme Personen, darunter auch Kinder, zum Opfer fallen. Die großen Drogenbarone sind bislang verschont geblieben. Zusätzlich beraubte die Polizei die bedürftigen Menschen und bezahlte Auftragsmörder für deren Hinrichtung. Nur in wenigen Fällen führte sie Verhaftungen ohne tödliche Gewalt durch. Verschont wurden vor allem ausländische Drogenbanden, meist aus China oder Hong Kong, welche auf den Philippinen ihre Drogengeschäfte durchführten. Mittellosen Menschen allerdings werden diese Rechte und der Schutz vorenthalten. Diese Tatsache bestätigt die Annahme, dass es sich um einen Krieg gegen die Armen handelt und Dutertes Absicht, gegen die Drogenkriminalität seines Landes zu kämpfen, führt zu einer „Ökonomie des Mordes“.
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Die menschenunwürdige Lage der Frauen in brasilianischen Gefängnissen

Gefängnis  Bild (Ausschnitt): © Matthias Müller [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Situation in brasilianischen Gefängnissen ist katastrophal. Doch besonders leiden Frauen unter der miserablen Haftbedingungen. Der Gefängnisalltag ist für sie geprägt von Gewalt, Vergewaltigungen und Umständen, bei denen der Begriff „unhygienisch“ eine maßlose Untertreibung darstellt.
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Wer hat Angst vorm schwarzen Mann? Rassismus und der War on Drugs in den USA

Jeff Sessions  Bild (Ausschnitt): © Gage Skidmore [CC BY-SA 2.0]  - Flickr In den USA ist es 12-mal so wahrscheinlich, dass ein unschuldiger Afro-Amerikaner in Zusammenhang mit Drogendelikten verurteilt wird, als ein „weißer“ Amerikaner. Zu diesem Ergebnis kam eine am letzten Dienstag veröffentlichte Studie, die im Auftrag der National Registry of Exonerations durchgeführt wurde. Obwohl Afro-Amerikaner und „weiße“ Amerikaner die gleichen Mengen an illegalen Drogen konsumieren, werden erstere fünfmal häufiger wegen Drogenbesitzes inhaftiert. Zudem sind in 47 Prozent der nachträglichen Freisprechungen die Unschuldigen Afro-Amerikaner. Und dies obwohl diese nur 13 Prozent der amerikanischen Bevölkerung ausmachen.
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Kenia: Drogenproblematik als Wahlkampfpropaganda

Mombasa  Bild (Ausschnitt): © Victor Ochieng [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Im ostafrikanischen Land stehen im August dieses Jahres Präsidentschafts-, Parlaments- und Gouverneurswahlen an. Die Drogenproblematik des Landes wird nun zu Wahlkampfzwecken und Propaganda instrumentalisiert.
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Mexiko: Der Anti-Drogen-Krieg hat katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt

Deforestation Mexico  Bild (Ausschnitt): ©  Blatant World [CC BY 2.0]  - flickr Der Drogenhandel ist eine der größten Herausforderungen für Mexiko. Tausende Menschen sterben jährlich in Folge der Drogenkriminalität. Ein entscheidender Faktor im Anti-Drogen-Krieg in Mexiko ist die gesellschaftliche und politische Einstellung der USA. Die Vereinigten Staaten stellen den weltweit größten Drogenmarkt dar. Die enorme Nachfrage bestimmt die Produktion und den Handel. Laut US-Behörden stammen rund 90 Prozent des importierten Kokains aus Mexiko.
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Afghanistan: Den Bauern bleibt nur noch das Heroin

Bauern beim Schlafmohnanbau  Bild (Ausschnitt): ©  Defence Images [CC BY-NC 2.0]  - flickr Alleine in Deutschland gibt es derzeit rund 57.000 Heroinkonsumenten, die jährlich bis zu 52 Tonnen der illegalen Droge verbrauchen. Davon ist in naher Zukunft nicht abzusehen, denn innerhalb des letzten Jahres ist die Quote der Erstkonsumenten erneut um 14,6 Prozent gestiegen. Diese enorme Nachfrage lässt die Produktion in Afghanistan drastisch steigen.
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Grausame Härte: Drogenschmugglern in Indonesien droht die Todesstrafe

Gewehr Erschießung Drogendealer Zum Tode verurteile Drogendealer werden in Indonesien Erschießungskommandos vorgeführt. | Bild (Ausschnitt): © Unknown - Wikimedia Commons Indonesien – das ist ein großes Land mit einem ebenso großen Drogenproblem. Vier Millionen Drogensüchtige gibt es auf dem Inselstaat. Angesichts der alarmierenden Zahlen hat Präsident Joko Widodo deshalb im vergangenen Jahr den Drogen-Notstand ausgerufen.
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Perus meistgesuchter Drogenboss gefasst – doch die Drogenkriminalität hält an

Hafen Callao Peru Kokainhandel Der Hafen von Callao gilt als das wichtigste Drehkreuz für den Drogenhandel in Peru. | Bild (Ausschnitt): © Quado678 - Wikimedia Commons Er ist gefasst: Vergangenen Samstag wurde einer der meistgesuchten Drogenbosse Perus in der kolumbianischen Stadt Medellín festgenommen. Es handelt sich um Gerson Aldair Gálvez Calle, auch genannt „Caracol" („die Schnecke“), welcher der Kopf der Kriminellen-Organisation „Barrio King“ sein soll. Diese hat ihren Sitz in Callao – dort liegt Perus wichtigster Seehafen.
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Legalisierung von Marihuana – Uruguay als Vorbild?

  Bild (Ausschnitt): © Minto - WikimediaCommons

Uruguay ist das erste Land der Welt, das die Produktion und den Verkauf von Marihuana legalisiert hat.  Diese Entscheidung fiel im Dezember 2013. Zuvor hatten sich insbesondere Konsumenten aus der Mittelschicht für die Legalisierung eingesetzt und die Regierung Uruguays überzeugt, dass es sicherer sei, die Droge legal zu verkaufen, anstatt den Markt den Drogendealern zu ... weiterlesen >>

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Honduras – Zwischen Drogenkriminalität und Polizeigewalt

  Bild (Ausschnitt): © Angel Reyes Martinez - wikimedia commons Im Jahr 2009 soll die honduranische Polizei ein Killerkommando gegen den Drogenbeauftragten Julián Arístides González Iriás ausgeführt haben. Vor ein paar Tagen kamen in Honduras jahrelang verschwundene Daten ans Licht, die dies bestätigen. Der war Kopf der honduranischen Anti-Drogen-Behörde war dafür berüchtigt aktiv und erfolgreich gegen die Drogenbarone vorzugehen. Als dieser sich am frühen Morgen des achten Dezembers auf den Weg in die Arbeit machte, wurde er von zwei Autos umzingelt und zum Anhalten gezwungen. Kurz darauf erschien ein Motorradfahrer und erschoss ihn durch das Seitenfenster seines Wagens....
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