Schlagwort-Archive: Drogenwirtschaft

Afghanistan: Ohne Frieden, kein Ende der Opiumproduktion

 Soldaten bei einer Operation zur Drogenbekämpfung in der südlichen Provinz Helmand | Bild (Ausschnitt): © Crown Copyright [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Drogenwirtschaft hält in Afghanistan hunderttausende Menschen am Leben. Gleichzeitig treibt sie den internationalen Krieg zwischen dem Land am Hindukusch und der westlichen Gemeinschaft voran, da sie der radikalislamischen Taliban als Finanzierungsquelle dient. Das US-amerikanische Ziel ist die Unterdrückung der Macht der Terrororganisation, die laut der Regierung Trumps das Leid allen Übels ist. Nun setzen die USA auf die zusätzliche Unterstützung von Drohnen und Raketen, um die florierende Drogenproduktion zu vernichten.
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Myanmar: Zusammenarbeit mit UNODC führt zu Neuausrichtung der Drogenpolitik

Schlafmohn Myanmar ist hinter Afghanistan der zweitgrößte Opiumproduzent weltweit. | Bild (Ausschnitt): © Alastair Rae [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Ende Februar gaben die myanmarische Regierung und das UNODC in einer gemeinsamen Erklärung die Neuausrichtung der Drogenpolitik des südostasiatischen Landes bekannt. Dabei wurde eine neue Strategie im Kampf gegen den Drogenhandel und beim Umgang mit Drogenkonsumenten zum Ziel ausgegeben. Das Land will den restriktiven und punitiven Ansatz, den es bislang verfolgte, zumindest zum Teil hinter sich lassen.
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Drogenwirtschaft Paraguays korrumpiert Staat und Gesellschaft

 Der illegale Drogenschmuggel führt regelmäßig auf die Grenzstädte Ponta Porã und Pedro Juan Caballero zurück  | Bild (Ausschnitt): © Luís Costa [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Paraguay gehört nach Angaben der UNODC zu einem der fünf größten Marihuana-Produzenten weltweit. Doch nach dem SENAD konsumiert nicht mal ein Prozent der Paraguayer Marihuana. Daraus resultiert, dass fast die ganze Cannabisproduktion auf dem Schwarzmarkt landet und für den illegalen Export verwendet wird. Während nur 20 Prozent nach Argentinien, Peru und Bolivien geschmuggelt wird, gelangen 80 Prozent an den brasilianischen Nachbar. Von dort verkaufen und verteilen Gangs die Ware im ganzen Staat. Laut der UNO liegt das Epizentrum des paraguayischen Drogengeschäfts circa 500 Kilometer von der Hauptstadt Asunción entfernt.
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Drogenkrieg verschärft Menschenrechtslage auf Philippinen

 Staatspräsident Rodrigo Duterte bei einem öffentlichen Auftritt | Bild (Ausschnitt): © Prachatai [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Seit eineinhalb Jahren führen die Philippinen unter Anweisungen des Präsidenten Rodrigo Duterte einen gnadenlosen Krieg gegen Drogenkriminelle. Schon bei seinem Wahlkampf für die Präsidentschaftswahlen im Juni 2016 warb der Rechtspopulist mit der politischen Umgestaltung des Landes sowie der Kampfansage gegen Korruption und Rauschmittel. Seit seinem Amtsantritt geht der Präsident mit harten Mitteln gegen Gesetzesverstoße vor, die im ganzen Inselstaat zu einer Welle von rechtswidrigen Tötungen führten.
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Guyana: HIV-Infektionen durch schmutziges Spritzbesteck – Regierung versucht gegenzusteuern

 Symbolbild: Heroin-Konsument spritzt sich die gefährliche Substanz | Bild (Ausschnitt): © WBEZ [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Die Präsidialdemokratie verfügt nicht über eine angemessene Strategie, die die Drogennachfrage reduziert und die Rehabilitation angemessen behandelt. Obwohl die Regierung die illegal gehandelten Drogengeschäfte weder erleichtert, noch unterstützt, können die kriminellen Machenschaften nur schwer unterbunden werden. Rauschgifthändler bedienen sich an diversen Taktiken, um den Export ihrer Ware voranzutreiben. Unter anderem werden schwangere Frauen beauftragt mit Kokain gefüllte Kondome zu schlucken.
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Brasilien: Kampf gegen Drogenhandel fordert immer mehr Blutzoll

Kokain wird auf der ganzen Welt gehandelt. Brasilien ist ein wichtiger Transitstaat für Kokain und hat einen der größten Konsummärkte weltweit. | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr Einer der wichtigsten Drogenbosse Lateinamerikas wurde Anfang des Monats, nach 30 Jahren, endlich verhaftet. Luiz Carlos da Rocha, auch "White Head" genannt spielte eine bedeutende Rolle im nationalen aber auch internationalen Kokainhandel. Um unerkannt zu bleiben, unterzog er sich mehreren Gesichtsoperationen.
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Der Kokainhandel in Costa Rica boomt – Grund dafür ist Korruption

Eine Anti-Drogen Patrouille In Costa Rica gibt es zu wenig Küstenschiffe, um den Kokainschmuggel unterbinden zu können | Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Vergangene Woche wurde in Costa Rica der ehemalige Polizeichef José Fabio Pizarro festgenommen. Er war bewaffnet und fuhr in Begleitung eines Mexikaners in einem Auto hinter einem Drogenlaster her. Ihm wird vorgeworfen, die 237 Kilogramm schwere Kokain-Lieferung bewacht zu haben.
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UN Drogenbericht: Illegale Drogenwirtschaft floriert

Marihuana Pflanze in Yunnan, China In der chinesischen Provinz Yunnan bedroht der Drogenhandel die Bevölkerung. | Bild (Ausschnitt): ©  Alexandra Moss [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Yunnan ist eine Provinz im Südwesten der Volksrepublik China. Was sie hervorhebt, ist ihre Lage an der Grenze zum Goldenen Dreieck. Das bedeutet, die Region ist geprägt vom Drogenhandel. Drogen sind einfach und billig zu haben, denn es ist leicht sie ins Land zu schmuggeln. Die Folgen bekommen die Menschen in den Dörfern entlang der Grenze zu Myanmar zu spüren. Rund 25 Prozent aller 2016 neu gemeldeten HIV-und AIDS-Fälle in China kommen aus der Region. Dabei lebt nur etwa vier Prozent der chinesischen Bevölkerung in Yunnan! Es wird geschätzt, dass die Anzahl der HIV-Infizierten in der Provinz bei 80.000 liegt. Durch den Konsum von Heroin mit nicht sterilen Spritzen ziehen sich viele die Immunkrankheit zu und geben sie nicht wissend, dass sie krank sind, an ihre Sexualpartner weiter. Laut dem kürzlich erschienenen Weltdrogenbericht 2016 durch die UNODC spritzen sich weltweit zwölf Millionen Menschen Drogen, davon haben 1,6 Millionen HIV. Jene machen fünf bis zehn Prozent aller HIV-Positiven aus. China stellt zusammen mit Russland und den USA fast 50 Prozent der Menschen, die sich Drogen spritzen.
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Europas Nachfrage bedeutet Profit für Drogenwirtschaft

Kokain wird auf der ganzen Welt gehandelt. Brasilien ist ein wichtiger Transitstaat für Kokain und hat einen der größten Konsummärkte weltweit. | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr In den letzten Monaten wurden große Mengen Kokain, die für den europäischen Markt bestimmt waren, auf ihrem Weg von Lateinamerika auf den alten Kontinent sichergestellt. Bei drei verschiedenen Operationen wurden zusammengenommen etwa neun Tonnen Kokain beschlagnahmt. Die spanischen Behörden sagen, die Konfiszierungen von illegalen Substanzen auf See hätten in den zurückliegenden zwei Jahren erheblich zugenommen. Die üblichen Ausgangspunkte seien Brasilien, Venezuela, Kolumbien und die Karibik. Diese Multi-Millionen-Tonnen Operationen dienen als eine gute Erinnerung daran, dass der Seeweg vielleicht die wichtigste Schmuggelart ist, die von organisierter Kriminalität genutzt wird. Die Autorin des Buches „Mares de Cocaina“, Ana Lilia Perez, behauptet, dass zwischen 70 und 80 Prozent des Kokains weltweit an irgendeinem Punkt wahrscheinlich auf dem Seeweg transportiert wurden. Das macht die Schifffahrt zum wichtigsten Transportmittel für Drogenschmuggler.
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Opioid-Epidemie in den USA: Es droht eine verlorene Generation

Fentanyl kann durch bloßen Kontakt mit der Haut süchtig machen, ist billig in der Produktion und erziehlt hohe Einnahmen. Fentanyl kann durch bloßen Kontakt mit der Haut süchtig machen, ist billig in der Produktion und erziehlt hohe Einnahmen. | Bild (Ausschnitt): ©  DEA Microgram Bulletin [Public Domain]  - Wikimedia Commons In den USA wird im Zusammenhang mit Opioiden schon lange von einer Epidemie gesprochen. Das Problem ist dabei kein neues, sondern schon lange bekannt. Ungefähr seit den 80er Jahren sind schnell abhängig machende Opiate auf dem Vormarsch. Der Unterschied zum jetzigen Zeitpunkt ist, dass dieses Mal alle gesellschaftlichen Schichten betroffen sind und nicht nur Menschen, die allgemeinhin als sozial abgehängt gelten. Im Jahr 2016 sollen nach der New York Times bis zu 59.000 Menschen an einer Überdosis gestorben sein. Im Vorjahr soll dieselbe Ursache etwa 52.000 Menschen das Leben gekostet haben. Sollten diese Zahlen stimmen, wäre das der bisher stärkste Anstieg in dieser tragischen Statistik. Die Opioid-Krise in den USA zählt damit zu der häufigsten Todesursache für Menschen unter 50 Jahren und stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko für die amerikanische Gesellschaft dar.
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