Schlagwort-Archive: EU

Nach Kolumbiens Friedensvertrag: Amazonasmafia kämpft um Nachfolge der FARC

 Amazonas | Bild (Ausschnitt): © johrling [CC BY 2.0]  - Flickr Alleine im Februar wurden am Hamburger Hafen 700 Kilo Kokain beschlagnahmt, 360 Kilo wurden an der englischen Küste angeschwemmt – die Kokainausfuhr aus Kolumbien, Brasilien und Peru boomt. Der Friedensvertrag der kolumbianischen Regierung sollte Frieden bringen, doch die Kokainnachfrage und -Produktion lässt nicht nach und so kämpfen nun Mafiagruppen aus dem brasilianischen Amazonasgebiet um die zukünftig führende Position im Drogenhandel in einem brutalen Bandenkrieg. Europa, Afrika und Asien rutschen immer weiter in den Fokus, nachdem der Handel in die USA durch Trump immer weiter erschwert wird.
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Rumänien: Transitland für Mafia-Drogen

Hafen von Konstanza - Rumänien  Bild (Ausschnitt): ©  GeorgR (de) [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Obwohl es in den Medien kaum beachtet wird, stellt Rumänien schon seit einigen Jahren zusammen mit Bulgarien und Griechenland ein logistisches Transit-Drehkreuz für Rauschmittel dar. Über die Seeroute vom Schwarzen Meer wird insbesondere Heroin in die EU geschmuggelt.
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Drogenschmuggel: Kreativität kennt keine Grenzen

Container  Bild (Ausschnitt): ©  crocus08 [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Drogenkartelle entwickeln immer kreativere Methoden um ihre Rauschmittel zu den Hauptabnehmern nach Europa oder in die USA zu schmuggeln. Gerd Plinz ist seit 1980 beim Zoll. „Die Schmuggler werden immer einfallsreicher“, sagt er. Zwar gäbe es noch immer die Klassiker, wie doppelten Boden, erklärt er. „Inzwischen haben wir es aber zum Beispiel immer öfter mit Gegenständen zu tun, die in aufgelöstem Kokain getränkt werden.“
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Albanien – Europas führender Cannabis-Produzent will der EU beitreten

  Bild (Ausschnitt): ©  Martijn [CC BY-SA 2.0]  - Albanien möchte der EU beitreten, doch es gibt Hürden: Organisierte Kriminalität und Drogenhandel gelten als die größten Probleme des Landes. Vor allem in Bezug auf Cannabis-Anbau sind sie europaweit führend. Zwar ist der Anbau in Albanien illegal, aber für viele der einzige Weg aus der Armut. Für zwei Kilogramm Marihuana bekommen die Bauern genau so viel wie für tausend Kilo Weizen. Nicht umsonst wird es als das „grüne Gold“ bezeichnet und gerade in einem so armen Land stellt der Anbau und Handel ein Millionengeschäft dar.
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Mali, Kap Verde und der Senegal etablieren sich als Kokainumschlagplätze

  Bild (Ausschnitt): © (c) Lucasdm | Dreamstime.com - Highway Nr. 10: Nach UN-Schätzungen werden jährlich über 50 Tonnen Kokain im Wert von zwei Milliarden Euro von Südamerika über Afrika nach Europa geschmuggelt. Der Handelsweg über den Ozean wird Highway Nr. 10 genannt, da er am zehnten nördlichen Breitengrad liegt und die direkte Verbindung zwischen Südamerika und Afrika darstellt.
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Marokko versorgt 70 Prozent des europäischen Cannabismarktes

Haschisch  Bild (Ausschnitt): © Mjpresson [CC BY-SA 3.0]  - Wikipedia In Marokko wird vor allem im Rif-Gebirge Hanf angebaut, das liegt im Norden des Landes. Etwa 800 000 Menschen leben von der Cannabis Produktion, obwohl diese illegal ist. Dennoch ist der Anbau so lukrativ, dass ganze Großfamilien sich davon ernähren können. Früher haben die Bauern andere Lebensmittel wie Weizen kultiviert. Das Leben war allerdings für sie sehr schwer. Sie hatten keine Häuser oder Schuhe. Heutzutage wird in der Bergregion viel gebaut. Es gibt Strom und viele besitzen auch ein Auto. Für sie bedeutet die Cannabisproduktion Wohlstand. Die Blätter und das Harz der Hanfpflanze, aus dem Haschisch gewonnen wird, können teuer verkauft werden.
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Philippinen: Das Blutbad geht weiter – die EU sagt nichts

Philippines intensifies war on drugs Philippines war on drugs | Bild (Ausschnitt): ©  Prachatai [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der philippinische Präsident Rodrigo Duerte hat vorgestern bekannt gegeben, dass er seinen Anti-Drogen-Feldzug gegen Konsumenten und Dealer um ein halbes Jahr verlängern wird. Seit seinem Amtsantritt im Juni wurden bereits mehr als 3.100 Menschen außergerichtlich getötet und dieses Blutbad hat noch kein Ende. Einige wurden von Polizisten im Auftrag des „War on Drugs“ der Regierung umgebracht, andere vermutlich von Bürgermilizen und selbstständig handelnden Streitkräften.
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Kolumbien: Landrechte für Kleinbauern – ein Schlüssel im Kampf gegen den Drogenhandel

  Bild (Ausschnitt): © Flickr - Wikimedia Commons

„Wir sind Farmer, keine Drogenhändler. Aber wir sehen uns gezwungen, Koka anzubauen – in diesem sozialen Problem sind wir gefangen – weil wir seit langem vom Staat vernachlässigt wurden.“, so ein kolumbianischer Kokabauer. Obwohl die Friedensverhandlungen zwischen der Rebellenorganisation FARC und der Regierung zaghafte Hoffnungen wecken, geht der Drogenanbau in vielen Regionen nicht zurück – ... weiterlesen >>

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Merkel möchte Zusammenarbeit mit mexikanischer Polizei intensivieren

Kanzlerin Merkel und Präsident Nieto im Gespräch Kanzlerin Merkel und Präsident Nieto im Gespräch | Bild (Ausschnitt): © Presidencia de la República Mexicana - wikimedia commons Das Vertrauen der Mexikaner in die Polizei geht gegen Null. Nur 12 Prozent aller Straftaten werden deswegen zur Anzeige gebracht. Von den Ermittlungen werden so oder so nur 26 Prozent abgeschlossen. Von diesen sind wiederum nur höchstens 55 Prozent erfolgreich. Das führt zu einer Aufklärungsquote von 2 Prozent.
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Westafrika als Drehscheibe des internationalen Drogenhandels – das Beispiel Guinea-Bissau

 Dutzende Tonnen Kokain werden jedes Jahr durch Guinea-Bissau geschleust. Nur ein Bruchteil davon wird beschlagnahmt. | Bild (Ausschnitt): © Public Domain work of a US Federal Agency - Wikimedia Commons „Africa´s first narco-state“ – so haben die Vereinten Nationen das kleine westafrikanische Land Guinea-Bissau bezeichnet. Westafrika hat sich zu einer Drehscheibe für den Drogenhandel entwickelt. UN-Angaben zufolge werden 60 Prozent des in Europa konsumierten Kokains durch diese Region geschmuggelt. Wie konnte es dazu kommen?
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