Schlagwort-Archive: Europa

Brasilien: Beschlagnahmte Dokumente verdeutlichen Expansion des PCC

São Paulo Brasilien PCC São Paulo - hier befinden sich die Hochburgen des PCC. | Bild (Ausschnitt): ©  Pedro Savério Penna [CC BY 2.0]  - Flickr Brasilianische Behörden haben zahlreiche Dokumente beschlagnahmt, die aufzeigen, dass die Einnahmen und Mitgliedszahlen sowie der Grad der internationale Einflussnahme der größten kriminellen Organisation des Landes, das Primeiro Comando da Capital (PCC), allesamt in den letzten Jahren stetig gestiegen sind. Die brasilianische Tageszeitung O Estado de S.Paulo berichtet, dass man den sichergestellten internen Unterlagen der kriminellen Gruppe unter anderem detaillierte Informationen über Einkommensströme, Geldwäscheschemas und die Anzahl der Mitglieder entnehmen könne. Laut InSight Crime verdeutlichen die Dokumente darüber hinaus die zunehmende Expansion des PCC auch über die brasilianischen Landesgrenzen hinaus.
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Die Kreativität der Drogenhändler nimmt zu – argentinische „Drogenambulanzen“

  Bild (Ausschnitt): ©  Beatrice Murch [CC BY 2.0]  - flickr Die Sirene anschalten, aufs Gaspedal drücken und dem Polizisten an der Kontrollstation zurufen: „Das ist ein Notfall!“ – mit dieser Taktik haben Drogendealer in Argentinien über acht Monate hinweg Marihuana nicht nur innerhalb des Landes, sondern auch nach außerhalb geschmuggelt. Von der Stadt Corrientes aus wurde vor allem in die Stadt Santa Fe in den USA und in die Stadt Rosario in Argentinien geschleust. Unter dem Deckmantel eines medizinischen Notfalles riesige Mengen an Marihuana schmuggeln - verwerflich oder Genial? Eines muss man den Drogendealern unserer Zeit lassen – ihre Kreativität ist grenzenlos und sie schrecken vor nichts zurück.
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Fast eine Tonne Kokain sichergestellt – Bayerisches LKA landet spektakulärsten Ermittlungserfolg seiner Geschichte

Kokain  Bild (Ausschnitt): © Dennis Skley [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Am ersten Herbsttag im letzten Jahr staunten die Angestellten in zehn bayerischen Rewe-Märkten zwischen Kiefersfelden und Passau nicht schlecht. Sie hatten gerade ihre übliche morgendliche Bananenlieferung erhalten, importiert aus Ecuador, zugestellt vom Großlieferanten. Doch beim Auspacken der Obstkisten stießen sie nicht nur auf die je nach Reifegrad grünen bis gelben Früchte – unter den Bananen befanden sich 200 Kilogramm säuberlich verpacktes Kokain.
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Costa Rica: Steigende Korruption und Kriminalität folgen auf zunehmende Bedeutung als Drogentransitstaat

Costa Rica Transitland Küste Drogen Kokain Costa Rica ist vor allem wegen seiner langen Küstenabschnitte für Drogenkartelle als Transitstaat von Bedeutung. | Bild (Ausschnitt): ©  cisc1970 [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Vor einigen Tagen haben costa-ricanische Behörden 22 verdächtigte Mitglieder einer kriminellen Gruppe verhaftet, die südamerikanischen Kartellen bei Drogenlieferungen auf dem Weg in die USA logistische Hilfe anbot. Das gab das Ministerium für öffentliche Sicherheit in einer Pressemitteilung bekannt. Die Gruppe, die vor allem im Süden Costa-Ricas aktiv war, nahm von ihren Klienten Kokain aus Kolumbien und Ecuador entgegen und lagerte es in mehreren sich auf der Halbinsel Osa befindenden Grundstücken zwischen. Anschließend wurde das weiße Pulver an verschiedene Abnehmer übergeben, die sich um den weiteren Transport in Richtung Norden kümmerten.
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Brasilianische Menschenrechtsaktivistin mit Waffe von Heckler&Koch ermordet

 Tausende Brasilianer und Brasilianerinnen trauern um Marielle Franco.  | Bild (Ausschnitt): © Bernardo G. [(CC BY 2.0)]  - flickr Am 14. März wurde die brasilianische Stadträtin Marielle Franco, welche sich besonders für Schwarze, Benachteiligte und Homosexuelle einsetzte, und ihr Fahrer erschossen. Und zwar mit einer deutschen Maschinenpistole. Denn vor einigen Tagen kam heraus, dass die Mordwaffe aus der Schmiede des deutschen Rüstungsherstellers Heckler & Koch stammt. Also des Unternehmens, das gerade wegen illegalen Waffenlieferungen nach Mexiko vor Gericht steht.
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Brasilien: Das PCC – Kartell expandiert und wird wichtiger Akteur im internationalen Drogenhandel

Kokain Kolumbien In Brasilien wird Kokain nicht nur konsumiert, sondern auch zunehmend exportiert | Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Nach dem Rückzug der FARC aus dem Drogenhandel entstand im Amazonasgebiet ein Machtvakuum, um das sich nun verschiedene brasilianische Kartelle bekriegen. Es geht um die Vorherrschaft im Drogenexport nach Europa, der für die südamerikanischen Banden immer interessanter wird. Das Drogenkartell „Primeiro Comando da Capital“ (PCC) könnte durch die momentanen Gegebenheiten ihre Kontrolle über das Drogengeschäft noch weiter ausdehnen
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Verschlechterung der Sicherheitslage an der Grenze zu Kolumbien: Ecuador will mit USA bei Sicherheitspolitik wieder zusammenarbeiten

Ecuador Flagge  Bild (Ausschnitt): © Yamil Salinas Martínez [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Ende April haben der inzwischen zurückgetretene ecuadorianische Innenminister César Navas und der US-Botschafter in Ecuador, Todd Chapman, eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit in sicherheitspolitischen Fragen zwischen ihren beiden Ländern unterzeichnet. Die Anti-Drogenbehörde DEA und die Zoll- und Polizeibehörde ICE sollen mit ecuadorianischen Behörden in Zukunft verstärkt Informationen und Erfahrungen austauschen.
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Der Kampf um das Erbe der FARC weitet sich immer mehr auf Ecuador aus

FARC Nach dem Friedensvertrag ist ein Kampf um die ehemaligen Gebiete der FARC entbrannt  | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies [Public Domain]  - Wikimedia Commons „Nos faltan tres“ (Uns fehlen drei) – leider für immer. Ende März wurden drei Journalisten der Tageszeitung „El Comercio“ in der ecuadorianischen Provinz Esmeraldas an der Grenze zu Kolumbien entführt. Die Verhandlungen der ecuadorianischen Regierung mit den Entführern um „Guacho“, einem Dissidenten der FARC, und die Mahnwachen von Freunden sowie Journalisten unter dem Slogan „Nos faltan tres“ erwiesen sich als erfolglos. Mitte April wurden die Journalisten für tot erklärt.
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Hafen von Santos: Schlüsselkorridor für Kokain auf dem Weg nach Europa

Luftbild von Santos Luftbild von Santos im Bundesstaat São Paulo. | Bild (Ausschnitt): ©  Agencia CNT de Noticias [CC BY 2.0]  - Flickr Brasilianische Sicherheitskräfte haben im Hafen der in der Nähe von São Paulo gelegenen Stadt Santos mehr als zwei Tonnen Kokain sichergestellt – ein neuer Rekordwert. Die Drogen wurden an einem Containerterminal am Kai in Guaruja, einer Gemeinde, die etwa 10 Kilometer westlich von Santos liegt, gefunden. Sie waren in drei Containern versteckt, die Kaffee, Zucker und Soja transportierten und auf ein Schiff namens Cap San Marco geladen werden sollten, welches unter anderem in den Häfen in Hamburg, Le Havre und Algeciras einläuft. Laut Globo soll nun eine Ermittlung der Behörden die am Schmuggelversuch beteiligten Personen und Drahtzieher identifizieren.
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Kokainproduktion in Kolumbien so hoch wie nie

 Kolumbianischer Polizist bei der Zerstörung eines Drogennlabors. | Bild (Ausschnitt): © Policia Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - flickr Im Zeitraum zwischen dem 5. und 9. März dieses Jahres konnte das kolumbianische Militär 8,1 Tonnen Kokain beschlagnahmen. Im Zuge der Operation wurden 5,3 Tonnen der Droge im Golf von Urabá, 1,6 Tonnen im Hafen von Santa Marta und 1,2 Tonnen an der Grenze zu Ecuador konfisziert. Der Golf von Urabá ist wegen seiner geographischen Lage sowie der Nähe zur Atlantik- und Pazifikküste gut für illegale Organisationen, um große Mengen Kokain aus dem Land zu schmuggeln. Die 5.1 Tonnen waren zwischen einer Schiffsladung Bananen versteckt und sollten nach Belgien gebracht werden, von wo das Kokain weiter über den Kontinent verteilt werden sollte.
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