Schlagwort-Archive: Europa

Afghanistan: Regierung kann Bauern keine sinnvolle Alternative zum Schlafmohnanbau bieten

Schlafmohnfeld Schlafmohn in Afghanistan | Bild (Ausschnitt): © United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Regierung in Afghanistan versucht schon seit längerem den Opiumbauern, eine sinnvolle Alternative zum Anbau von Schlafmohn zu geben. Obwohl diese aufgrund struktureller und organisatorischer Probleme nur langsam vorangeht, können bereits die ersten kleinen Erfolge verzeichnet werden. Neuestens wird die Safranproduktion, auch „rotes Gold“ genannt, immer mehr gefördert und vermarktet.
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Moderne Transportwege und das Darknet begünstigen den Drogenhandel

Satellitenaufnahme von der Erde Satellitenaufnahme mit Lichtern der Städte | Bild (Ausschnitt): © NASA´s Marshall Space Flight Center [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Die UNODC berichtet, dass Fortschritte in der Technologie, Transport und bei Reisewegen die Effizienz und Geschwindigkeit der globalen Wirtschaft gesteigert haben und somit auch den Drogenhandel. Es wird angenommen, dass jedes Jahr mehr als 420 Millionen Schiffe Waren über die Weltmeere transportieren. Die meisten verfrachten legale Waren, aber die Autoritäten können nicht alles kontrollieren.
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Tödliches Gift – wie das Fischsterben mit Kokainnebenprodukten und -rückständen zusammenhängt

Aale Aale | Bild (Ausschnitt): "Aale" © Michael Coghlan [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Dass der Anbau und Konsum illegaler Drogen die menschliche Gesellschaft vor enorme Herausforderungen sowohl im globalen als auch im lokalen Zusammenleben stellt, ist offensichtlich. Weit weniger augenscheinlich ist, dass auch die Tierwelt unter den Auswirkungen dieser Strukturen zu leiden hat. Dabei sollte dies nicht überraschen. „Kokain ist die am häufigsten gefundene illegale Droge im Oberflächenwasser“, schreibt Anna Capaldo, Biologin an der Universität Neapel Federico II und Leiterin einer im Juni dieses Jahres veröffentlichten Studie, welche die Effekte von Kokainrückständen im Wasser auf europäische Aale untersucht. Tatsächlich sind Aale nämlich besonders gefährdet, da sie die Giftstoffe aufgrund ihres hohen Fettanteils extrem gut aufnehmen.
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Brasilien: Drogengewalt beeinflusst Präsidentschaftswahlen

Rio de Janeiro - Soldaten während einem Einsatz in Rocinha Wenn Bolsonaro zum Präsidenten gewählt wird, wird in Zukunft vermehrter Gewalt gegen Drogenmissbrauch angewendet werden | Bild (Ausschnitt): © Agência Brasil [C BY 3.0 BR]  - Wikimedia Commons Jair Bolsonaro gewann vergangene Woche mit knapp 50 Prozent die erste Runde der brasilianischen Präsidentschaftswahlen gegen seinen Rivalen Haddad der Arbeiterpartei. Das Problem: Er ist Bewunderer einer rechtsgeprägten Militärdiktatur und verfolgt eine Politik der harten Hand: Er will mehr Militär im Kampf gegen Gewalt in den Armenvierteln einsetzen. In drei Wochen treffen die beiden Kandidaten für eine Stichwahl aufeinander.
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Guinea-Bissau: Narco-Staat durch politische Instabilität

Politische Instabilität in Guinea-Bissau ebnet den Weg für den Kokainhandel südamerikanischer Kartelle über Westafrika nach Europa Politische Instabilität in Guinea-Bissau ebnet den Weg für den Kokainhandel südamerikanischer Kartelle über Westafrika nach Europa | Bild (Ausschnitt): © Peter Kim - Dreamstime.com Guinea-Bissau ist ein Land in Westafrika mit rund 1,8 Millionen Einwohnern. Seit der Unabhängigkeit von Portugal 1974 ist der instabile, junge Staat von ständigen politischen Krisen geprägt, häufig gepaart mit militärischen Interventionen. 2012 fand ein Militärputsch statt, der die folgenden Jahre innenpolitisch prägen sollte, doch ist das Land seit kurzem vergleichsweise stabil. Nun stehen im November die nächsten Parlamentswahlen in Guinea-Bissau an – der höchste Vertreter der Vereinten Nationen im Land, José Viegas Filho, betont deren Bedeutung. Im Zuge dessen bekräftigt er zudem die Wichtigkeit weitreichender Reformen, um einen Rückfall des Staates in politische und institutionelle Instabilität zu verhindern.
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Europas Kokainnachfrage destabilisiert Algerien

Präsident Algeriens Abdelaziz Bouteflika Der Präsident Algeriens Bouteflika hat mit einem Korruptionsskandal zu kämpfen, der in engem Zusammenhang mit dem Handel von Kokain steht | Bild (Ausschnitt): © United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Ende Mai dieses Jahres entdeckten algerische Behörden rund 700 Kilogramm Kokain, das in einem Fleischcontainer auf einem Handelsschiff im Hafen von Oran, im Westen Algeriens, versteckt war. Sie schätzen dessen finanziellen Wert auf 42 bis 70 Millionen Dollar. Das Schiff hatte gefrorenes Fleisch von Brasilien über Barcelona und Valencia nach Algerien transportiert. Dieser Fund war neben 165 Kilogramm, die 2012 mit importiertem Milchpulver geschmuggelt wurden, die größte Menge beschlagnahmten Kokains im nordafrikanischen Land.
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Drogenkriminalität schadet Costa Ricas Tourismusbranche

U-Boot mit 6000 Kilogramm Kokain vor der Küste Costa Ricas U-Boot mit 6000 Kilogramm Kokain vor der Küste Costa Ricas | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard Cutter Midgett [Public Domain]  - Wikimedia Commons Vergangenen Monat beschlagnahmte die Polizei in Madrid mehr als 65 Kilogramm Kokain. Sie fanden diese Menge an Rauschgift auf einem Lebensmittelmarkt – versteckt in Ananas. Jede der Früchte musste einzeln aufgeschlagen werden, um sie auf darin verborgene Kokainflaschen zu überprüfen. Die konfiszierten Ananas enthielten ungefähr 800 bis 7.000 Gramm der Droge und waren von Costa Rica über Portugal nach Spanien transportiert worden. Nach Angaben der Ermittler nutzt die Firma, die die Ananas aus dem südamerikanischen Land importiert, diese Importe als Tarnung, um Drogen wie Kokain in die Europäische Union zu schmuggeln.
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Der Drogenmissbrauch in Ruanda nimmt immer weiter zu

Ruanda Männer des Militärs auf Drogenpatrouille im Westen Ruandas | Bild (Ausschnitt): © TORCH MAGAZINE [CC BY-NC 2.0]  - flickr Im August dieses Jahres fand in Ruanda das dort sehr beliebte Radrennen „Tour du Ruanda“ statt. Auch ein deutsches Team war mit am Start- über den Sieg konnte sich jedoch ein Ruander freuen. Das Rennen wurde erstmals 1988 ausgetragen und ist damit das erste internationale Radrennen Ostafrikas. Auch wenn das Land solch schöne Seiten zu zeigen hat, gibt es in Ruanda dennoch Probleme- besonders im Bezug auf Drogen. Ruanda liegt eingekesselt von Uganda, Tansania, Burundi und der Demokratischen Republik Kongo im Osten Afrikas.
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Terrororganisationen sind tief in die internationale Drogenindustrie verstrickt

Drogen Oman  Bild (Ausschnitt): © Royal Navy Media Archive [CC BY-NC 2.0]  - flickr Die Opiumproduktion in Afghanistan boomte in den letzten Jahren und so erschließen die Drogenhändler vor Ort laufend neue Transitstrecken. Viele Transitländer haben dadurch gravierende Konsequenzen zu tragen. Das Netzwerk der Routen ist äußerst weitläufig und umfasst viele afrikanische Länder sowie Staaten in der Region Nahost. In vielen dieser Länder agieren Terrororganisationen, die sich am Handel mit den Drogen beteiligen. Dadurch können diese einen großen Teil ihrer Machenschaften finanzieren und an Einfluss gewinnen.
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Paraguay: Das kleine Land ist einer der größten Produzenten für Marihuana

Marihuanapflanze Die Produktion von Marihuana ist in Paraguay stark angestiegen | Bild (Ausschnitt): © Gounsil [CC BY 2.0]  - Flickr Im Juni 2016 wurde Jorge Rafaat Toumani durch brasilianische Drogengangmitglieder getötet. Er war Paraguays wohl bekanntester Drogenboss. Seit seinem Tod haben sich die Verhältnisse im Land stark verändert. Paraguay liegt eingekesselt von Brasilien, Bolivien und Argentinien im Herzen Südamerikas. Diese zentrale Lage macht es zu einem strategisch attraktiven Ort für Drogenschmuggel.
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