Schlagwort-Archive: Europa

Mali: Drogengeschäfte hemmen den Friedensprozess

 UN-Soldaten in der Region Anefis, in der der malische Drogenschmuggel floriert | Bild (Ausschnitt): © United Nation Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Im westafrikanischen Mali befindet sich die zurzeit gefährlichste Mission der Vereinten Nationen. Die UN-Truppe der „Mission für die Stabilisierung Malis“ (MINUSMA) ist die Reaktion auf die gewaltvollen Ausschreitungen militanter Gruppen vor fünf Jahren. Friedensgespräche gehen nur schleppend voran. Das liegt vor allem an den Folgen, die Politiker und paramilitärische Gruppen mit ihren illegalen Drogengeschäften verursachen. Dabei wird die Sicherheitslage in Mali trotz der Anwesenheit der UN-Blauhelmsoldaten immer mehr bedroht. Seit der vor drei Jahren beschlossenen Waffenruhe wächst die Unsicherheit über deren Umsetzung immer weiter an.
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Afrika: Vom Umschlagplatz zum Absatzmarkt?

 In Albanien wurden vor einigen Tagen 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt | Bild (Ausschnitt): ©  Marco Verch [CC BY 2.0]  - flickr

541 Kilogramm Kokain beschlagnahmte Marokkos Bundespolizei Mitte Februar im Hafen von Casablanca. Der Drogenfund in Marokko zeigt erneut, wie wichtig der afrikanische Kontinent als Umschlagplatz für den internationalen Drogenschmuggel geworden ist. Ob das aus Südamerika stammende Kokain für den europäischen Markt bestimmt war, ist noch unklar.

Unabhängig davon ist Afrika aufgrund seiner geographischen Lage, direkt ... weiterlesen >>

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Kokaanbau in Peru gefährdet indigene Bevölkerung

 Ein Mitglied des Stammes der Iquitos demonstriert die Verwendung eines Blasrohres - die indigene Bevölkerung kann ihre Territorien im peruanischen Amazonasgebiet ohne staatliche Hilfe kaum schützen | Bild (Ausschnitt): © JialiangGao [Public Domain]  - wikimedia commons

In Peru siedeln sich vermehrt Kokabauern aus den Anden auf indigenem Land im Amazonasgebiet an, um dort großflächig Kokasträucher anzubauen. Im Verborgenen fahren sie dort die illegalen Ernten ein, die zur Produktion von Kokain essentiell sind. Nach Angaben des UNODC in Lima ist die Fläche, die für die Kokaproduktion in Peru genutzt wird, seit 2015 ... weiterlesen >>

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Nigeria: Wie sich Boko Haram mit Drogen finanziert

Nigerian_Army_Boko_Haram_demonstration Hauptwidersacher Boko Harams: die nigerianische Armee | Bild (Ausschnitt): © VOA/Nicolas Pinault [Public Domain]  - Wikimedia Commons Eine ganze Region droht durch den Kampf der nigerianischen Terrororganisation Boko Haram ins Chaos zu stürzen. Mit Geld aus dem Drogenhandel können sich die Extremisten nahezu ungehindert mit Waffen und Personal versorgen. Denn trotz Gebietsverlusten gelingt es Boko Haram nach wie vor, den Norden des Landes mit stets neuen Bluttaten heimzusuchen.
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Machtzuwachs der brasilianischen Bande PCC verstärkt Kokainfluss nach Europa

Kokain Kolumbien In Brasilien wird Kokain nicht nur konsumiert, sondern auch zunehmend exportiert | Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Das PCC ist vor allem in den Rauschgifthandel mit Kokain involviert. Brasilien grenzt mitunter an Kolumbien und Paraguay, zwei Staaten die im Drogengeschäft nur allzu bekannt sind und fungiert daher auch als Transitstaat. Seitdem sich die kolumbianische Guerilla Gruppe „FARC“ im Jahr 2016 aus den illegalen Machenschaften zurückzog, verschwand damit die zu dem Zeitpunkt mächtigste Drogenbande von der Bildfläche – und machte Platz für andere Gruppen. Anstelle der FARC erobern nun brasilianische Drogenbanden wie das PCC den Kokainmarkt.
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China: Die Rauschgiftkolonialiserung des Kaiserreichs durch die Briten

 Mehrere Millionen Chinesen fröhnten dem Opium-Konsum | Bild (Ausschnitt): © Jean-Pierre Dalbéra [CC BY 2.0]  - flickr

Die harte Drogenpolitik Chinas, bei der nicht selten auch Todesurteile vollstreckt werden, geht auch auf die verheerende Opium-Epidemie zurück, die das Land im 19. Jahrhundert heimsuchte. Allen voran die Briten, die damals Schlafmohn aus Indien in Form von Opium oder auch Morphium an die Chinesen verkauften und sie süchtig machten, waren verantwortlich dafür. Das blühende ... weiterlesen >>

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Kirgistan: Steigender Heroinkonsum – Immer mehr Menschen mit HIV infiziert

 Der Heroinmarkt in Zentralasien ist mehrere Milliarden Euro wert | Bild (Ausschnitt): © (c) Webking  - Dreamstime Die einst meistgenutzte Handelsroute, um Waren und Güter zwischen Zentralasien und Europa zu transportieren, ist die sogenannte Seidenstraße. Jedoch ist der Handel mit Seide, Wolle, Gold und Gewürzen längst Geschichte. Heutzutage wird hier überwiegend Heroin, das in Afghanistan hergestellt wird, über Kirgistan, Turkmenistan, Tadschikistan und Usbekistan zum Endkonsumenten nach Russland und weiter nach Europa gebracht.
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Drogenhandel in Guatemala: Mordrate erschreckend hoch

 In Guatemala werden aufgrund der schwachen Regierung Verbrechen nur selten gesetzlich bestraft | Bild (Ausschnitt): © Kaye Richey [Public Domain]  - Wikimedia Commons Allein Ende 2017 beschlagnahmte die Polizei in Guatemala 3.600 Pfund Kokain im Wert von 22,3 Millionen Dollar. Die geographische Lage Guatemalas wirkt sich zusätzlich auf die Rolle des Landes im Drogenhandel aus. Es befindet sich zwischen den Rauschgiftkonsumierenden Vereinigten Staaten und dem Rauschgiftproduzierenden Südamerika. Folglich fungiert Guatemala als Transitstaat, über den sämtliche illegale Geschäfte abgewickelt werden
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Kolumbianische Drogennetzwerke finden in Europa zunehmend einen neuen Absatzmarkt für Kokain

Beschlagnahmtes Kokain Spanien Die spanische Polizei nach der Beschlagnahmung von 3,4 Kilogramm Kokain im Hafen von Vigo im Juni 2013. | Bild (Ausschnitt): ©  Ministerio del Interior 2017 [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Bei der Belieferung des größten Kokainmarkts der Welt, den USA, spielen die kolumbianischen Drogenkartelle und –netzwerke anders als in den 1980er und 1990er Jahren eine untergeordnete Rolle. Sie übernehmen meistens nur den Kokaanbau, die mexikanischen Kartelle kontrollieren den Verkauf und heimsen den größten Anteil am Gewinn ein. Doch die kolumbianischen Drogennetzwerke kompensieren das wohl zunehmend, indem sie sich nach anderen Absatzmärkten für ihr Kokain umsehen. Besonders die europäischen Länder haben sie dabei ins Auge gefasst.
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Kolumbien: Ausbreitung mexikanischer Kartelle stärkt neue Narcos

 Polizisten posieren über dem Leichnam von Pablo Escobar. Doch auch noch nach dem tod des Drogenbosses kämpft Kolumbien mit dem Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): © Andy Zeigert [CC BY 2.0]  - Flickr Kolumbien hat auch nach dem Tod des weltweit mächtigsten Drogenbosses Pablo Escobar noch mit illegalen Machenschaften zu kämpfen. Obwohl die Polizei und die Regierung nun strikter und aggressiver gegen den Drogenhandel vorgehen, findet die jüngere Generation der Rauschgifthändler, die sogenannten „Baby-Narcos“ offenbar immer wieder neue Wege um ihr Geschäft voranzutreiben.
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