Schlagwort-Archive: FARC

Peru: Eradikation der Kokafelder oder Alternative Entwicklung?

 (c) Riopatuca | Dreamstime.com | Bild (Ausschnitt): © (c) Riopatuca | Dreamstime.com - Peru verfolgt eine repressive Drogenpolitik, welche von Eradikation und Verboten geprägt ist. Die Eradikation, also die Vernichtung der Kokafelder ist eine Maßnahme, die auf den ersten Blick durchaus effektiv erscheint. Jedoch beseitigt diese das Problem nicht, sondern verlagert es nur. Dieses Phänomen wird „Baloon-Effect“ genannt. Drückt man bei einem Ballon an einem Ende, so wird die ganze Luft an das andere Ende gepresst.
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Panama: Drogenschmuggel in die USA boomt

Highway Pan American (1S) in Sechura Desert  Bild (Ausschnitt): ©  A. Duarte [CC BY-SA 2.0]  - flickr Das Transitland Panama spürt die Folgen des enormen Anstieg der Kokainproduktion in Kolumbien. Seit den Friedensverhandlungen mit der FARC hat sich der Anbau dort um ein Vielfaches gesteigert. Im Zuge dessen verzeichnete Panama im Jahr 2016 mehr Drogenfunde als jemals zuvor in diesem Jahrtausend.
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Kolumbien: Beflügelt der Frieden den Kokainanbau?

Stortinget - Nobels fredspris 2016  Bild (Ausschnitt): ©  Stortinget [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr.com Schon oft wurde in der Vergangenheit der Versuch unternommen, Frieden im Land zu schaffen, jedoch immer ohne Erfolg. Auch die Auszeichnung aus Oslo wird vorerst nichts an der gespaltenen Situation im Land ändern.
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Kokain: Schmuggelwege in die USA

Beschlagnahmtes Kokain  Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Kokainkonsum in den USA steigt – und zwar extrem. Im Jahr 2015 wurden laut dem „2016 National Drug Threat Assessment“ der DEA 56,7 Prozent mehr Kokain beschlagnahmt als im Vorjahr. 90,2 Prozent des in den USA beschlagnahmten Kokains stammen aus Kolumbien und 7,5 Prozent aus Peru, wobei das peruanische Kokain größtenteils durch Kolumbien geschmuggelt wird.
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Das „Sonnenkartell“: Mitglieder von Venezuelas Militär und Regierung sind verantwortlich für Kokainhandel

Hugo Chávez Hugo Chávez | Bild (Ausschnitt): © Marcello Casal Jr./Abr [CC BY 3.0 BR ]  - Wikimedia Commons Das „Cartel of the Suns“ (Sonnenkartell) in Venezuela, bezeichnet Mitglieder des venezolanischen Militärs oder der Regierung, welche mit Drogen handeln. Dabei ist der Begriff „Kartell“ an sich irreführend, da es keine gewöhnliche hierarchische Struktur hat. Es ist vielmehr ein Zusammenschluss verschiedener Streitkräfte, der Armee, der Marine, der Luftwaffe oder Regierungsmitglieder, welche als Drogenhändler operieren, wobei allerdings unklar ist, wie genau die unterschiedlichen Komponenten agieren. Der Name „Cartel of the Sun“ kam erstmals auf, als 1993 zwei eigentliche Anti-Drogen-Generale mit Erfolg auf Drogenhandel untersucht wurden. Der Name des „Sonnenkartells“ kam auf, da die Schulterabzeichen der Generale Sonnen waren.
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Kolumbien: Drogenhandel kann nach gescheitertem Friedensabkommen weiter florieren

Farc im Dschungel von Kolumbien  Bild (Ausschnitt): ©  phoenixdiaz [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Trotz des Scheiterns eines Friedensabkommens zwischen der kolumbischen Rebellengruppe FARC und der Regierung am 02.10.2016 wurde der kolumbianische Präsident mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Das geplante Abkommen wurde von der Bevölkerung abgelehnt, dennoch zeigte es eine erste Initiative, um den bereits 50 Jahre andauernden Bürgerkrieg zu beenden.
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Kolumbien: Überraschendes Nein zum Friedensvertrag

No Farc  Bild (Ausschnitt): ©  xmascarol [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Vor gut einer Woche wurde der lang ausgehandelte Friedensvertrag zwischen der kolumbianischen Regierung und den FARC-Rebellen unterzeichnet. Der bewaffnete Konflikt, der seit etwa 50 Jahren andauert, sollte durch den Vertrag beigelegt werden. Seit 1960 starben insgesamt ungefähr 220 000 Menschen und Millionen wurden vertrieben. Die Guerillaorganisation FARC ist die größte und aktivste ganz Südamerikas. Sie kämpften gegen die kolumbianische Regierung. Um den Kampf zu finanzieren verbündete sich die FARC mit mächtigen Drogenkartellen. Die Herstellung und der Schmuggel von Drogen, hauptsächlich Kokain, ist die wesentliche Einnahmequelle der Guerillaorganisation. Sie beherrschen 70 Prozent der Anbauflächen in Kolumbien und sind einer der größten Kokainproduzenten weltweit.
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Venezuelas Notlage führt junge Menschen in den Drogenhandel

Venezuela: Wut gegen Regierung  Bild (Ausschnitt): ©  Diariocritico de Venezuela [CC BY 2.0]  - flickr Die Situation in Venezuela verschlimmert sich immer mehr. Alleine im letzten Monat sind rund 130.000 Venezolaner über die nun geschlossene Grenze nach Kolumbien gegangen, um Essen und Medikamente zu kaufen, die sie mittlerweile häufig nicht mehr im eigenen Land erhalten. Es kommt täglich zu Plünderungen und Gewalttaten. Die Menschen sind verzweifelt und wechseln immer mehr zum Drogengeschäft. Was einst als Wirtschaftskrise begann, ist heute eine humanitäre Katastrophe, ausgelöst durch die politische Instabilität und Korruption des Landes.
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Kolumbianische Bauern sollen den Kokaanbau für legale Produkte nutzen

  Bild (Ausschnitt): © (c) Rchphoto - Dreamstime Deutschland ist eines der Hauptkonsumentenländer von illegalen Drogen. Um dagegen vorzugehen, reicht es aber nicht aus, nur den Konsum und das Drogenangebot in den Konsumländern zu reduzieren, sondern es muss den Ursprungsländern geholfen werden. Die Kokapflanze wird hauptsächlichen in Peru, Bolivien und Kolumbien produziert. Für diese Länder tragen wir eine große Verantwortung, dass die Kokabauern es schaffen, eine andere, legale Einnahmequelle zu finden.
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Kolumbien: Frieden mit der FARC – Ist das Land bereit?

Demonstration gegen FARC  Bild (Ausschnitt): ©  Camilo Rueda López [CC BY-ND 2.0]  - flickr Das Ende des Bürgerkriegs in Kolumbien rückt in greifbare Nähe. Die kolumbianische Regierung und die FARC-Rebellen haben sich auf Kuba auf einen schrittweisen Friedensplan verständigt. Dieser soll den blutigen Konflikt beenden, der das Land seit über 50 Jahren heimsucht. Doch über 200.000 Opfer und Millionen von Flüchtlingen haben Kolumbien tief gespalten.
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