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Kolumbien: Historische Vereinbarung zur Kokain-Politik stößt auf enorme Hindernisse

Antidrogen-Einheit Das Projekt zwischen Kolumbien und des UNODC könnte gezielt die Koka-Plantagen aus dem Weg räumen. | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos  [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Kolumbien und der UNODC haben nach fast einem Jahr des Friedensvertrags 2016 am 03. November 2017 in Wien, Österreich, ein Zusammenarbeitsprojekt zur Reduzierung der Kokainproduktion beschlossen. Der Fokus soll dabei speziell auf den Andenstaaten liegen. Dieser Plan wird von der kolumbianischen Regierung abhängen. Den finanziellen Beitrag muss die Regierung in einem Zeitrahmen von vier Jahren zur Verfügung stellen, das die gesamte finanzielle Last dieser Initiative zur Drogenbekämpfung darstellt. Es wird geschätzt, dass es sich zukünftig um bis zu 315 Millionen US-Dollar handeln wird, die ausgezahlt werden müssten.
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UN Drogenbericht: Illegale Drogenwirtschaft floriert

Marihuana Pflanze in Yunnan, China In der chinesischen Provinz Yunnan bedroht der Drogenhandel die Bevölkerung. | Bild (Ausschnitt): ©  Alexandra Moss [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Yunnan ist eine Provinz im Südwesten der Volksrepublik China. Was sie hervorhebt, ist ihre Lage an der Grenze zum Goldenen Dreieck. Das bedeutet, die Region ist geprägt vom Drogenhandel. Drogen sind einfach und billig zu haben, denn es ist leicht sie ins Land zu schmuggeln. Die Folgen bekommen die Menschen in den Dörfern entlang der Grenze zu Myanmar zu spüren. Rund 25 Prozent aller 2016 neu gemeldeten HIV-und AIDS-Fälle in China kommen aus der Region. Dabei lebt nur etwa vier Prozent der chinesischen Bevölkerung in Yunnan! Es wird geschätzt, dass die Anzahl der HIV-Infizierten in der Provinz bei 80.000 liegt. Durch den Konsum von Heroin mit nicht sterilen Spritzen ziehen sich viele die Immunkrankheit zu und geben sie nicht wissend, dass sie krank sind, an ihre Sexualpartner weiter. Laut dem kürzlich erschienenen Weltdrogenbericht 2016 durch die UNODC spritzen sich weltweit zwölf Millionen Menschen Drogen, davon haben 1,6 Millionen HIV. Jene machen fünf bis zehn Prozent aller HIV-Positiven aus. China stellt zusammen mit Russland und den USA fast 50 Prozent der Menschen, die sich Drogen spritzen.
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Drogengipfel in Bangkok: Asiatische Pazifikländer vertiefen Zusammenarbeit im Kampf gegen Drogen

  Bild (Ausschnitt): © n.v. -

Wenn man an Regionen denkt, welche vom Rauschgifthandel betroffen sind, fallen einem meistens Mexiko, Kolumbien oder andere südamerikanische Länder ein. Was viele vergessen: Auch Südostasien hat ein massives Drogenproblem.

Um dagegen anzugehen, hat die UNODC bereits vor vielen Jahren damit begonnen, das sogenannte Meeting of Heads of National Drug Law Enforcement Agencies (HONLEA) – ein ... weiterlesen >>

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Afghanistan: UNODC finanziert Alternativen zum Schlafmohnanbau

Opium, Schlafmohn, Anbau  Bild (Ausschnitt): © kein copyright -

Afghanistan gilt noch immer als der weltweit führende Produzent von Opiaten. Gerade in der Krisenzeit nach dem Sturz der Taliban stieg die Anzahl der Schlafmohnfelder, die als Basis für Opiate dienen, an. Die bisherigen Bemühungen der alliierten Truppen erschöpften sich zumeist in der Vernichtung von entdeckten Feldern. Den Bauern wurde so meist deren Existenzgrundlage genommen. ... weiterlesen >>

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