Schlagwort-Archive: Finanzierung

Ausnahmezustand nach umstrittenen Wahlen in Honduras

Demonstration in Honduras Blockierte Straßen und Brücken, geplünderte und verwüstete Geschäfte sowie brennende Mautstationen – die Wut der Demonstranten ist groß.  | Bild (Ausschnitt): ©  Joe Catron [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Honduras befindet sich im Ausnahmezustand. Knapp zwei Wochen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl, in der bisher noch kein Gewinner ermittelt wurde, ist das Land an den Rand des Chaos gerutscht.
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USA: Mangel an Finanzierung und Personal untergräbt neue Maßnahmen in der Opioid-Krise

Drogenproblem Donald Trumps neue Anti-Drogen-Maßnahmen werden die Opioid-Epidemie weiterhin nicht lösen können. | Bild (Ausschnitt): © Gage Skidmore [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Mit einer Reihe von neuen Maßnahmen in der Opioid-Krise will die USA endlich einen Durchbruch in dem nationalen Gesundheitsnotstand erreichen. Am 29. November 2017 hatte der Generalstaatsanwalt Jeff Sessions eine Sammlung von Änderungen zur besseren Bekämpfung der Drogenkrise der Nation bekanntgegeben.
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Kolumbien: Historische Vereinbarung zur Kokain-Politik stößt auf enorme Hindernisse

Antidrogen-Einheit Das Projekt zwischen Kolumbien und des UNODC könnte gezielt die Koka-Plantagen aus dem Weg räumen. | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos  [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Kolumbien und der UNODC haben nach fast einem Jahr des Friedensvertrags 2016 am 03. November 2017 in Wien, Österreich, ein Zusammenarbeitsprojekt zur Reduzierung der Kokainproduktion beschlossen. Der Fokus soll dabei speziell auf den Andenstaaten liegen. Dieser Plan wird von der kolumbianischen Regierung abhängen. Den finanziellen Beitrag muss die Regierung in einem Zeitrahmen von vier Jahren zur Verfügung stellen, das die gesamte finanzielle Last dieser Initiative zur Drogenbekämpfung darstellt. Es wird geschätzt, dass es sich zukünftig um bis zu 315 Millionen US-Dollar handeln wird, die ausgezahlt werden müssten.
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Uruguay: Fokus auf Prävention und Behandlung

Therapieeinrichtung - Texas Therapieeinrichtung. | Bild (Ausschnitt): © Billy Hathorn [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons 2005 wurde in Uruguay ein Fond gegründet aus Mitteln, die von Drogenhändlern beschlagnahmt werden. Seit 2010 flossen 14 Millionen US-Dollar in den Fond. Damit soll die Kriminalität gestoppt werden. Dies beinhaltet die Finanzierung von Drogenprävention, Behandlungs- und Rehabilitationsprogrammen und Strafverfolgungsinstitutionen, so Uruguays Nationaler Drogenrat (Junta Nacional de Drogas - JDN). Die Gesellschaft soll von den beschlagnahmten Geldern profitieren, indem durch Institutionen verschiedene Dienstleistungen bereitgestellt werde
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Drogenangebot und -nachfrage bedingen sich gegenseitig

Schlafmohnplantage in Helmland, Afghanistan Schlafmohnplantage in Helmland, Afghanistan | Bild (Ausschnitt): © Sgt Pete Thibodeau - Wikimedia Commons Bei Drogen wie auch legalen Gütern stehen Angebot und Nachfrage in unmittelbaren Zusammenhang. Die Nachfrage stellt dabei die treibende Kraft für den Drogenhandel dar. Dies bestätigte auch der ehemalige kolumbianische Präsident Belisario Betancur (1982-1986): „Solange es eine Nachfrage gibt, wird die Produktion niemals komplett ausgelöscht werden können.“ Rund 17 Millionen Menschen konsumieren jährlich illegale Opiate, dazu gehören Opium, Heroin und Morphium. Allein 2014 gab es 207.000 Drogentote. Längst ist der Drogenhandel einer der größten Rohstoffmärkte der Welt. Jährlich werden mehrere Milliarden US-Dollar umgesetzt. Insgesamt wurden über 7.500 Tonnen Opium benötigt, um die weltweite Heroin- und Opiumnachfrage 2014 zu decken. Allein in Afghanistan wurden 6.400 Tonnen Opium produziert. Somit werden mehr als 85 Prozent des weltweiten Marktes für illegale Opiate vom Land am Hindukusch aus bedient. Dort und im Goldenen Dreieck züchten Kleinbauern mit Schlafmohn den Rohstoff für Opium und Heroin, weil dies im Gegensatz etwa zum Weizenanbau mehr oder überhaupt Einkommen verspricht. Das treibt seit Jahrzenten ganze Familien von Landwirten in die Drogenkriminalität.
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Iran schafft Todesstrafe für Drogenhändler ab

  Bild (Ausschnitt): © Amnesty International [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Der Iran wurde von der internationalen Gemeinschaft schon lange für die Anwendung der Todesstrafe bei Drogenhandel kritisiert. Mit dem Tod werden Besitz, Schmuggel und Handel von Drogen bestraft. Heroin, Morphin und Kokain werden schwerer gewichtet, schon bei einer Menge von 30 Gramm kann man verurteilt werden. Die Hinrichtungen führt eine „Hardline-Justiz“ durch, die unabhängig von der Verwaltung des Präsidenten Hassan Rouhani handelt.
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Repressive Strafverfolgung verschärft Lateinamerikas Drogenproblem

Gefängnis - Symbolbild  Bild (Ausschnitt): ©  Olli Homann [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Viele Gefängnisse in Lateinamerika sind überfüllt und außer Kontrolle geraten. So herrschen oft Gangs über die Haftanstalten und liefern sich blutige Gefechte. Berichten zu Folge besteht etwa in brasilianischen Gefängnisanstalten eine Überbelegung von bis zu 147 Prozent. Auf 400.000 Plätze kommen also rund 650.000 Gefangene. Doch was lässt sich gegen diese Missstände tun? Während aus der verstärkten Bekämpfung der Drogenbanden nur noch mehr Gefangene resultieren, wobei häufig Kleinkriminelle gefasst werden, während große Drogenbosse einer Strafverfolgung aufgrund ihrer weitreichenden Kontakte entgehen, ist eine adäquate Lösung bis heute nicht in Sicht.
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Guatemala: Fünf Attentate in zwei Monaten

 Symbolbild | Bild (Ausschnitt): © Jason Costanza [CC BY 2.0]  - flickr Guatemala hat stark mit Bandenkriminalität und Gewalt zu kämpfen. In diesem Zusammenhang werden auch immer wieder Attentate auf Politiker verübt. Allein seit Beginn des Jahres 2017 wurden fünf Bürgermeister angegriffen. Zwei von ihnen starben. Der Präsident des nationalen Gemeindeverbands in Guatemala, Edwin Escobar, macht Drogenbanden, die ihre Macht ausweiten wollen, für diese Angriffe verantwortlich. Es konnte zwar noch nicht bewiesen werden, dass die kriminellen Gruppen die Taten begangen haben, jedoch wurden in den letzten Jahren mehrere Bürgermeister ermordet, die entweder in den Drogenschmuggel involviert waren oder in Gemeinden regierten, die sich auf bekannten Schmuggelrouten befinden.
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Syrien: Die Auswirkungen der „Dschihadisten-Droge“

Kriegsmunition  Bild (Ausschnitt): ©  Moyan Brenn [CC BY 2.0]  - Flickr Captagon, auch unter dem Namen „Dschihadisten-Droge“ bekannt, soll von IS-Kämpfern wegen ihrer gefühlsbetäubenden und gleichzeitig körperlich aufputschenden Wirkung bei Angriffen genutzt werden. Zudem sollen durch den Captagon-Handel Waffen finanziert werden.
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Guatemala: Drogenschmuggel, Korruption und das Scheitern der internationalen Zusammenarbeit?

Slum in Guatemala Slums, Guatemala City, Guatemala | Bild (Ausschnitt): ©  Ali Eminov [CC BY-NC 2.0]  - flickr.com Guatemala ist ein Transitland für alle möglichen Rauschmittel aus Kolumbien, die nach Nordamerika oder Europa weiter transportiert werden. Schätzungen zufolge werden jedes Jahr bis zu zweihundert Tonnen durch das Land geschleust.
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