Schlagwort-Archive: Finanzierung

Repressive Strafverfolgung verschärft Lateinamerikas Drogenproblem

Gefängnis - Symbolbild  Bild (Ausschnitt): ©  Olli Homann [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Viele Gefängnisse in Lateinamerika sind überfüllt und außer Kontrolle geraten. So herrschen oft Gangs über die Haftanstalten und liefern sich blutige Gefechte. Berichten zu Folge besteht etwa in brasilianischen Gefängnisanstalten eine Überbelegung von bis zu 147 Prozent. Auf 400.000 Plätze kommen also rund 650.000 Gefangene. Doch was lässt sich gegen diese Missstände tun? Während aus der verstärkten Bekämpfung der Drogenbanden nur noch mehr Gefangene resultieren, wobei häufig Kleinkriminelle gefasst werden, während große Drogenbosse einer Strafverfolgung aufgrund ihrer weitreichenden Kontakte entgehen, ist eine adäquate Lösung bis heute nicht in Sicht.
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Guatemala: Fünf Attentate in zwei Monaten

 Symbolbild | Bild (Ausschnitt): © Jason Costanza [CC BY 2.0]  - flickr Guatemala hat stark mit Bandenkriminalität und Gewalt zu kämpfen. In diesem Zusammenhang werden auch immer wieder Attentate auf Politiker verübt. Allein seit Beginn des Jahres 2017 wurden fünf Bürgermeister angegriffen. Zwei von ihnen starben. Der Präsident des nationalen Gemeindeverbands in Guatemala, Edwin Escobar, macht Drogenbanden, die ihre Macht ausweiten wollen, für diese Angriffe verantwortlich. Es konnte zwar noch nicht bewiesen werden, dass die kriminellen Gruppen die Taten begangen haben, jedoch wurden in den letzten Jahren mehrere Bürgermeister ermordet, die entweder in den Drogenschmuggel involviert waren oder in Gemeinden regierten, die sich auf bekannten Schmuggelrouten befinden.
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Syrien: Die Auswirkungen der „Dschihadisten-Droge“

Kriegsmunition  Bild (Ausschnitt): ©  Moyan Brenn [CC BY 2.0]  - Flickr Captagon, auch unter dem Namen „Dschihadisten-Droge“ bekannt, soll von IS-Kämpfern wegen ihrer gefühlsbetäubenden und gleichzeitig körperlich aufputschenden Wirkung bei Angriffen genutzt werden. Zudem sollen durch den Captagon-Handel Waffen finanziert werden.
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Guatemala: Drogenschmuggel, Korruption und das Scheitern der internationalen Zusammenarbeit?

Slum in Guatemala Slums, Guatemala City, Guatemala | Bild (Ausschnitt): ©  Ali Eminov [CC BY-NC 2.0]  - flickr.com Guatemala ist ein Transitland für alle möglichen Rauschmittel aus Kolumbien, die nach Nordamerika oder Europa weiter transportiert werden. Schätzungen zufolge werden jedes Jahr bis zu zweihundert Tonnen durch das Land geschleust.
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Drogenanbau stellt ein Problem für die Bildung von Kindern dar

Kinder Opium Ernte  Bild (Ausschnitt): © Raw Opium Pain, Pleasure, Profits [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der Drogenanbau findet nicht überall auf der Welt statt. Das hat viele Gründe. Primärer Faktor ist dabei die geographische Lage, da die Drogen nur in einem bestimmten Umfeld wachsen. Die Kokapflanze wächst vor allem im Bergland. Das ist hauptsächlich die Andenregion in Südamerika, also Peru, Bolivien und Kolumbien. Des Weiteren spielt Armut eine Rolle, da für die Bauern der Anbau von Rauschmitteln hohen Profit bringt. Aber nicht jedes Land in dem Armut herrscht wird gleich zum Drogenanbaugebiet. Korruption und schwache staatliche Institutionen sind ebenfalls wichtige Faktoren. Die kriminellen Gewalten in den Ländern verhindern oft den Zugang zu Bildungseinrichtungen. Oft sind die Anbaugebiete sehr abgelegen, sodass die Kinder keine Schule in der Umgebung haben.
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Kolumbien: Frieden mit der FARC – Ist das Land bereit?

Demonstration gegen FARC  Bild (Ausschnitt): ©  Camilo Rueda López [CC BY-ND 2.0]  - flickr Das Ende des Bürgerkriegs in Kolumbien rückt in greifbare Nähe. Die kolumbianische Regierung und die FARC-Rebellen haben sich auf Kuba auf einen schrittweisen Friedensplan verständigt. Dieser soll den blutigen Konflikt beenden, der das Land seit über 50 Jahren heimsucht. Doch über 200.000 Opfer und Millionen von Flüchtlingen haben Kolumbien tief gespalten.
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Honduras im Kampf gegen Korruption: die Richtung stimmt, der Weg ist noch weit

  Bild (Ausschnitt): © PBS NewsHour [CC BY-NC 2.0]  - Flickr

Honduras ist seit langem eines der wichtigsten Transitländer für Drogenschmuggel in die USA. Illegaler Drogenhandel und radikale Gangs machen Honduras zu einem der gewaltvollsten Länder überhaupt. Zwischen 2011 und 2013 wurden dort mindestens 21.033 Menschen umgebracht. Das sind durchschnittlich 19 Morde am Tag. Korruption in den eigenen Reihen erschwert das Vorgehen von Polizei und Regierung ... weiterlesen >>

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Totoaba-Schmuggel: ein profitreiches und risikoarmes Geschäft für Drogenkartelle

  Bild (Ausschnitt): ©  NOAA Fisheries West Coast [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

„Jede Spezies die wir verlieren ist ein Hieb gegen das fragile Ökosystem das das Leben auf diesem Planeten ermöglicht.“, sagt Dan Villa, Mitarbeiter der Non-Profit-Organisation „Sea Sheperd Conservation Society“, „Jeder neue Atemzug kommt aus dem Ozean. Und wenn der Ozean stirbt, sterben wir.“ Durch Drogenschmuggel und Erpressung setzt das organisierte Verbrechen den Bewohnern Lateinamerikas zu. ... weiterlesen >>

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Europa zieht UN-Förderung im Iran zurück – Menschenrechte und Drogenpolitik im Widerspruch?

  Bild (Ausschnitt): © United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr

Eine große Zahl europäischer Staaten kündige vor Kurzem an, ihre Zahlungen an das UNODC im Iran einzustellen. 20 Millionen US-Dollar sollte das Budget für das Jahr 2016 betragen, die den Präventionsprojekten im Land nun größtenteils fehlen werden.  In ihrem Finanzbericht für 2016 korrigierte die Organisation ihre fest erwarteten Mittel gar auf 0 US-Dollar. Die Entscheidung ... weiterlesen >>

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Mara Salvatrucha: Die durch Drogen finanzierte Gewalt kennt keine Grenzen

  Bild (Ausschnitt): © Unbekannt [CC BY-NC 3.0]  - insightcrime Lucía Pérez Carvallo war elf Jahre alt, als sie Teil der„Mara Salvatrucha“ wurde, einer der gefährlichsten kriminellen Banden weltweit. Bereits mit 12 Jahren begann Carvallo ihren ersten Mord. Die Aufnahme-Rituale sind brutal: „In Guatemala wurden in den letzten zwei Jahren 300 Busfahrer getötet, weil das in dem Land die Bedingung für die Aufnahme ist“, erklärt Andreas Böhm, der ein Buch über die Gang geschrieben hat.
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