Schlagwort-Archive: Frauen

Lateinamerika: Drogenkartelle betreiben Menschenhandel und Zwangsprostitution

Zwangsprostituiertes Mädchen  Bild (Ausschnitt): © Lucidwaters - Dreamstime.com

Redet man heute über Sklaverei, denken die meisten Menschen an ein historisches Problem, das höchstens noch in Filmen wie „12 Years a Slave“ relevant, aber sonst nicht mehr aktuell ist. Doch Sklaverei gibt es heute noch. Und zwar im großen Stil. Sie äußert sich beispielsweise in Form von Zwangsarbeit, Menschenhandel oder illegaler Prostitution. Die Opfer ... weiterlesen >>

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Paco: Eine Droge, die Arme noch ärmer macht

Drogen mit Pfeife rauchen  Bild (Ausschnitt): ©  Jordi Bernabeu Farrús [CC BY 2.0]  - flickr Paco ist eine sehr gefährliche Droge, die vor allem in den Armenvierteln Argentiniens, Uruguays und Südbrasiliens verbreitet ist. Das Rauschmittel wird auch Kokain-Basispaste genannt und besteht aus Zwischen- und Abfallprodukten der Kokainherstellung. Dabei werden Kokablätter mit Wasser und Schwefelsäure aufgekocht. Bei diesem Vorgang setzt sich Kokainsulfat sowie andere Abfälle ab, woraus die Droge Paco entsteht. Dieses wird oft mit gemahlenem Glas, Kerosin, Rattengift oder sonstigen Chemikalien gestreckt.
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Myanmar: Warum der zweitgrößte Opiumproduzent der Welt nicht von der Drogenwirtschaft wegkommt

Burmesin mit Opiumpfeife  Bild (Ausschnitt): © Digitalpress - Dreamstime.com Myanmar ist neben Afghanistan der zweitgrößte Opiumhersteller der Welt und der wichtigste Heroinlieferant Asiens. Das Drogengeschäft finanziert einen der längsten Konflikte der Welt: Den Krieg zwischen der Zentralarmee und den verschiedenen Rebellengruppen, die für Unabhängigkeit von der Regierung und vom Staat kämpfen. Der Anbau von Schlafmohn hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre verdreifacht. Myanmar ist durch den Krieg und die voreinst herrschende Militärdiktatur zerstört und völlig verarmt. Viele Menschen sehen im Drogengeschäft ihre einzige Möglichkeit zu überleben, denn sonst gibt es meist keine andere Arbeit. Wer kein Mohn anbaut, verhungert.
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Thailand möchte Meth entkriminalisieren

  Bild (Ausschnitt): © พีรพล อนุตรโสตถิ์ [CC BY 3.0]  - Wikimedia Commons

Thailand hat zugestimmt, die Entkriminalisierung von einigen Drogen wie Methamphetamin in Betracht zu ziehen. Die Vereinten Nationen haben mit Blick auf eine neue Perspektive in der Generelversammlung diese Entscheidung getroffen. Der Justizminister des Landes Gen. Paiboon Koomchaya hat außerdem vorgeschlagen, diese Rauschgiftmittel aus der Liste der gefährlichsten Drogen zu streichen und neue Maßnahmen für die ... weiterlesen >>

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Iran: Drogenhändler werden gnadenlos hingerichtet

  Bild (Ausschnitt): © Arash Kamooshi [CC BY 2.0]  - Flickr

Am Ende blieb keiner übrig. Im Februar  wurden in der Provinz Sistan und Belutschistan alle Männer eines Dorfes für ihre Verwicklungen in den Drogenhandel hingerichtet. Dabei ließ das zuständige Ministerium offen, um welches Dorf genau es sich handelte. Die iranische Frauen und Familien-Ministerin Shahindokht Molaverdi kritisierte das brutale Vorgehen scharf: „Die Kinder der hingerichteten Kriminellen ... weiterlesen >>

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Mara Salvatrucha: Die durch Drogen finanzierte Gewalt kennt keine Grenzen

  Bild (Ausschnitt): © Unbekannt [CC BY-NC 3.0]  - insightcrime Lucía Pérez Carvallo war elf Jahre alt, als sie Teil der„Mara Salvatrucha“ wurde, einer der gefährlichsten kriminellen Banden weltweit. Bereits mit 12 Jahren begann Carvallo ihren ersten Mord. Die Aufnahme-Rituale sind brutal: „In Guatemala wurden in den letzten zwei Jahren 300 Busfahrer getötet, weil das in dem Land die Bedingung für die Aufnahme ist“, erklärt Andreas Böhm, der ein Buch über die Gang geschrieben hat.
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Zentralamerika: Brutale Gewalt der Drogengangs gegen Frauen

Liegende Frau Die Gewalt gegen Frauen in Zentralamerika hat ungeahnte Ausmaße angenommen. | Bild (Ausschnitt): © Webphoto99 - Dreamstime El Salvador leidet unter einer der höchsten Mordraten weltweit – von 100.000 Menschen werden etwa 70 umgebracht. Das ist in erster Linie auf die nicht einzudämmende Gewalt durch Drogengangs zurückzuführen. Auffällig in dem kleinen zentralamerikanischen Land ist besonders die extreme Brutalität gegen Frauen.
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Wenn die Heimat nicht mehr sicher ist – Lateinamerikaner auf der Flucht vor Gewalt

Flüchtlinge Zentralamerika Flüchtlinge in Honduras. | Bild (Ausschnitt): © Linda Hess Miller - Wikimedia Commons Die Angst vor Gewalt durch kriminelle Drogenorganisationen ist weit verbreitet in der Bevölkerung Lateinamerikas – und sie treibt Menschen in die Flucht. Das gilt insbesondere für das „Nördliche Dreieck“ Lateinamerikas, also für die Länder El Salvador, Guatemala und Honduras. Dort sind die Mordraten sowie die Zahl der Entführungen besonders hoch. Die Einwohner müssten ständig um ihre Sicherheit bangen. Dies ist – noch vor Armut und Arbeitslosigkeit – der wichtigste Grund, warum sie sich in Richtung der USA aufmachen, auf der Suche nach einem besseren Leben.
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Leid statt Lösung: Masseninhaftierungen von Frauen

Weibliche Gefangene In Lateinamerika bekommen Frauen oft unverhältnismäßig hohe Haftstrafen. | Bild (Ausschnitt): © Gerald L. Nino, CBP, U.S. Dept. of Homeland Security - Wikimedia Commons „Ich bin keine Kriminelle. Ich habe es aus Liebe getan“, sagt Ángela, 24 Jahre alt, über sich. Sie ist Mutter von drei Kindern – und wurde vor vier Jahren zu sechs Jahren Haft verurteilt, weil sie Drogen in ein kolumbianisches Gefängnis schmuggelte, in dem der Vater zweier ihrer Kinder wegen eines Raubüberfalls saß.
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Der War on Drugs in Afghanistan ist gescheitert – mit desaströsen Folgen

  Bild (Ausschnitt): © Sgt Pete Thibodeau - Wikimedia Commons Der War on Drugs, den die USA angeblich in Afghanistan führen, ist eine Farce: Während die amerikanische Regierung seit 2001 über 700 Milliarden US-Dollar für den Afghanistan-Krieg ausgegeben hat, wurden für den Kampf gegen den Drogenhandel nur sieben Milliarden US-Dollar im gleichen Zeitraum bereitgestellt.
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