Schlagwort-Archive: Gefängnis

Vier Jahre Cannabis-Legalisierung in Uruguay – eine Bilanz

Marihuana  Bild (Ausschnitt): © Pedro Fabián Gutiérrez Vidrio  [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel und Drogengeschäften verringern, indem Cannabis vom Schwarzmarkt genommen wird. Durch Aufklärungs- und Präventionskampagnen die Gesundheit der Bürger fördern. Die bisherige paradoxale Gesetzgebung, die den Besitz geringer Mengen für den Eigengebrauch, aber nicht den Erwerb erlaubt hatte, abschaffen. So lauten die offiziellen Ziele des Gesetzes 19172 , mit dem Uruguay zum ersten Land der Welt avancierte, in dem der Markt für und der Konsum von nicht-medizinischem Cannabis vollständig legalisiert und reguliert ist.
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Korruption und Drogenhandel haben Venezuela und dessen Gefängnisse fest im Griff

 Das Uribana Gefängnis in Venezuela nach einem blutigen Aufstand 2013  | Bild (Ausschnitt): © Diariocritico de Venezuela  [CC BY 2.0]  - Flickr 68 Tote – So viele Opfer hat ein Brand in einem Gefängnis in Valencia, einer Stadt im Norden von Venezuela, Ende März gefordert. Und die Tragödie ist nicht die erste ihrer Art. Doch sie führt uns erneut die menschenunwürdigen Zustände, die in den meisten lateinamerikanischen Gefängnissen herrschen, vor Augen.
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Myanmar: Zusammenarbeit mit UNODC führt zu Neuausrichtung der Drogenpolitik

Schlafmohn Myanmar ist hinter Afghanistan der zweitgrößte Opiumproduzent weltweit. | Bild (Ausschnitt): © Alastair Rae [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Ende Februar gaben die myanmarische Regierung und das UNODC in einer gemeinsamen Erklärung die Neuausrichtung der Drogenpolitik des südostasiatischen Landes bekannt. Dabei wurde eine neue Strategie im Kampf gegen den Drogenhandel und beim Umgang mit Drogenkonsumenten zum Ziel ausgegeben. Das Land will den restriktiven und punitiven Ansatz, den es bislang verfolgte, zumindest zum Teil hinter sich lassen.
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Machtzuwachs der brasilianischen Bande PCC verstärkt Kokainfluss nach Europa

Kokain Kolumbien  Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Das PCC ist vor allem in den Rauschgifthandel mit Kokain involviert. Brasilien grenzt mitunter an Kolumbien und Paraguay, zwei Staaten die im Drogengeschäft nur allzu bekannt sind und fungiert daher auch als Transitstaat. Seitdem sich die kolumbianische Guerilla Gruppe „FARC“ im Jahr 2016 aus den illegalen Machenschaften zurückzog, verschwand damit die zu dem Zeitpunkt mächtigste Drogenbande von der Bildfläche – und machte Platz für andere Gruppen. Anstelle der FARC erobern nun brasilianische Drogenbanden wie das PCC den Kokainmarkt.
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Puerto Rico: Erfolg im Kampf gegen Gangkriminalität könnte gefährliches Machtvakuum hervorrufen

Puerto Rico Kokain In San Juan beschlagnahmtes Kokain. | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr US-Behörden haben bekannt gegeben, dass Mitte Januar 104 Mitglieder einer kriminellen Gruppe aus Puerto Rico gefasst wurden und sich nun wegen Drogenhandels vor Gericht verantworten müssen. Die Beschuldigten gehören allesamt zu einer Gang namens „Menores“ und wurden in neun Prozesspunkten angeklagt, unter anderem wegen Drogenhandels und Mordes.
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Aussagen des Sohnes der rechten Hand von „El Chapo“ könnten im Sinaloa-Kartell zu massiverem Machtkampf führen

Sinaloa-Kartell Die Aussagen von Damaso Lopez Serrano könnten den jetzigen blutigen Drogenkampf um das "Sinaloa-Kartell" drastisch verschärfen. | Bild (Ausschnitt): © Claudio Toledo [CC BY 2.0]  - Flickr Es passierte am 26. Juli 2017. Ein Mann hatte die Grenze zwischen Mexiko und den USA durchquert. Er ging an diesem Mittwochmorgen zur Zoll- und Grenzpatrouille, wo er sich vorstellte und ergab. Am Donnerstagnachmittag wurde dieser Mann den Vertretern der US-Drogenbehörde übergeben. Damaso Lopez Serrano, der Sohn eines der wichtigsten Gefolgsleute (Rechte Hand: Damaso Lopez Nuñez, alias "El Licenciado") von dem ehemals mächtigsten Drogenhändler der Welt, Joaquin "El Chapo" Guzman, konnte an diesem Tag festgenommen werden. Dabei könnte er brisante detaillierte Informationen über das Innenleben des größten mexikanischen Kartells „Sinaloa“ liefern und somit gegen die Führung der Drogenbande aussagen. Damit kann nach diesen Menschen viel besser gefahndet werden, um sie festzunehmen. Jedoch könnten die Aussagen des 29. Jährigen zu schweren Auseinandersetzungen im Innern des Drogenkartells führen und Mexiko in ein noch größeres Blutbad verwandeln.
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Machtvakuum im kolumbianischen Drogengeschäft führt zur Verschärfung der Bandenkriege in Brasilien

Brasilien Gewalt Die Konflikte zweier brasilianischer Mafiagruppen führen zum Anstieg der Gewalt im Land. | Bild (Ausschnitt): © Jeff Djevdet [CC BY 2.0]  - Flickr Im vergangenen Jahr versank Brasilien in einem Strudel aus Gewalt. Grund dafür sind die erneut aufgeflammten Auseinandersetzungen der beiden größten Drogenkartelle des Landes „Comando Vermelho“ (CV) und „Primeiro Comando da Capital“ (PCC). Sie kämpfen um Einfluss und Macht im internationalen Drogenhandel.
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Neffe des venezolanischen Staatschefs Maduro wegen Kokainhandels zu 18 Jahren Haft verurteilt – politische Botschaft der USA?

Nicolás Maduro Ist die Verurteilung seiner beiden Neffen als Antwort der USA auf das antidemokratische Handeln von Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro gedacht? | Bild (Ausschnitt): © Cancillería del Ecuador [CC BY-SA 2.0]  - Wikimedia Commons Nach einem Jahr der Beratung wurde von einem US-Gericht im Dezember das Urteil im Fall der beiden Neffen von Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro gefällt, die wegen Kokainhandels angeklagt waren. Obwohl die Staatsanwaltschaft ursprünglich 30 Jahre für die Brüder gefordert hatte, wurden sie zu einer Haftstrafe von 18 Jahren verurteilt. Der Richter erklärte das Urteil mit der nicht ganz klaren Beweislage. Dass die Brüder in den Drogenhandel involviert waren, ist zwar klar, aber anscheinend war nicht ersichtlich, dass sie auch auf US-Territorium Drogen verkauft hatten.
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Warum die Verhaftung von Medellins oberster krimineller Figur die Drogenkriminalität nicht reduzieren kann

Drogenkriminalität Die Stadt Medellin in Kolumbien: Die Verhaftung von "Tom" hat hier keinen Einfluss auf die Drogenkriminalität. | Bild (Ausschnitt): © Marcelo Druck [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Am 09. Dezember 2017, seinem Geburtstag, wurde Juan Carlos Mesa Vallejo, auch bekannt als „Tom“ oder „Carlos Chata“, gefasst und verhaftet. Dabei handelt es sich um den obersten Kriminellen der Unterwelt der kolumbianischen Stadt Medellin. Er wurde wegen schwerer verbrecherischer Tätigkeiten angeklagt. So war er im Besitz illegaler militärischer Waffen und hatte gefälschte Dokumente benutzt. Derzeit wird er in einem Gefängnis in Bogotá in Isolationshaft gehalten und soll laut der kolumbianischen Zeitschrift „El Colombiano wahrscheinlich bald an die USA ausgeliefert werden. Seine Gefangenschaft wird aber zu nichts führen.
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Drogenkontrolle und Menschenrechte: Wir brauchen Lösungen, welche die Ärmsten der Gesellschaft nicht zurücklassen

Dark days and darker nights. Anti-Drogen-Kampagnen wirken vielschichtig und beinträchtigen die Rechte vieler Menschen und ganzer Gemeinden.  | Bild (Ausschnitt): ©  Neil Moralee [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Handel mit illegalen Drogen bringt den Verkäufern jährlich mehrere hundert Milliarden US-Dollar ein – laut den Angaben der Drug Enforcement Administration (DEA) erzielt nur das weltweite Erdölgeschäft einen ähnlich hohen Umsatz. Nachdem die meisten Rauschgiftpflanzen in den Regionen Lateinamerikas und Asiens angebaut werden, gehen die Regierungen dort besonders harsch gegen Drogenkriminalität vor. In Mexiko wird seit Jahren ein Krieg gegen die im Drogenhandel tätigen kriminellen Gruppen geführt, auf den Philippinen geht Präsident Duterte brutal gegen Drogenbesitz und -handel vor und auch in Kolumbien sieht es nicht besser aus.
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