Schlagwort-Archive: Gewalt

Zersplitterung der Kartelle und Korruption führen im Nordosten Mexikos zu steigender Gewalt

Polizisten Patrouille Mexiko  Bild (Ausschnitt): ©  Gerald Lau [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Nordosten Mexikos hat trotz der Schwächung der beiden mächtigsten kriminellen Organisationen in der Region, das Golf Kartell und Los Zetas, weiterhin mit zunehmender Gewalt zu kämpfen. Das Gebiet um die beiden Bundesstaaten Tamaulipas und Veracruz ist wegen seiner Nähe zu den USA und dem Golf von Mexiko ein Schlüsselareal für Drogenkartelle. Tamaulipas besitzt mit den Städten Reynosa und Nuevo Laredo zwei der größten Grenzübergänge zu den USA im ganzen Land.
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Gefangen im Strudel aus Angst und Gewalt

MS-!3 Die Mitglieder der Maras drücken ihre Zugehörigkeit oft mit Tätowierungen am ganzen Körper aus - hier ein Mitglied der Mara Salvatrucha. | Bild (Ausschnitt): © markarinafotos [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Wer einmal drinsteckt, kommt so schnell nicht mehr raus. Die Straßengangs Mittelamerikas rekrutieren ihre Mitglieder unter den Jüngsten. Die meisten sind bei ihrem Eintritt in die Gang im jungen Teenager-Alter, manche sogar noch Kinder – im Durchschnitt 14 Jahre alt.
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Eskalierender Drogenkrieg erreicht Mexikos Tourismushochburgen

Mexikanische Soldaten am Strand Soldaten, die an einem Strand patroullieren - in Mexiko kein seltenes Bild. | Bild (Ausschnitt): © churl [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In vielen mexikanischen Schulen gibt es mittlerweile Übungen, die die Schüler auf mögliche Schusswechsel vorbereiten sollen. In La Paz im Bundestaat Baja California Sur nehmen bereits Grundschulkinder daran teil. Man hört dann Maschinengewehrsalven vom Band und sieht Polizisten mit gezückten Waffen durch die Klassenräume laufen. Die Schüler müssen sich bäuchlings auf den Boden legen, es ertönt eine Durchsage, dass sie Ruhe bewahren sollen. In manchen Bundestaaten sind solche Übungen zwei Mal pro Jahr vorgeschrieben. Grund dafür ist der brutale Drogenkrieg, der Mexiko nicht zur Ruhe kommen lässt. Die Regierung geht offenbar davon aus, dass die durch ihn ausgelöste Gewalt jederzeit auch Schulen treffen kann.
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Die Ursprünge des mexikanischen Drogenkriegs reichen weiter zurück als gedacht

Mexikanischer Drogenkrieg Schon bevor Ex-Präsident Calderón den Kartellen 2006 den Krieg erklärte, nahm die Gewalt in Mexiko zu. | Bild (Ausschnitt): © Claudio Toldeo [CC BY 2.0]  - Flickr Mehr als 10 Jahre ist es her, dass der damalige mexikanische Präsident Felipe Calderón im Kampf gegen den Drogenhandel den mächtigen Kartellen den Krieg erklärte. Seitdem versinkt das Land in einer nicht enden wollenden Welle von Gewalt. Täglich sterben Menschen bei Gefechten zwischen Militär und Kartellmitgliedern, sowie bei Kämpfen zwischen den Kartellen untereinander. Als Ursache für den Konflikt wähnte man bisher vor allem ebenjene Kriegserklärung Calderóns, aber wie zwei mexikanische Forscher nun herausgefunden haben, wurden die Grundlagen dafür schon viel früher gelegt.
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US-amerikanische Diplomaten dürfen wieder zurück nach Venezuela

Caracas Ende Juli diesen Jahres hatte die US-Regierung die Familien ihrer Abgesandten zum Verlassen des Landes aufgefordert und den Mitarbeitern der Botschaft freigestellt, ebenfalls abzureisen. | Bild (Ausschnitt): ©  Wilfredorrh [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Diplomaten der US-Regierung von Donald Trump werden in Venezuelas Hauptstadt Caracas zurück geschickt. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Mitteilung des US-Außenministeriums hervor. Darin wird zugleich die Reisewarnung für das südamerikanische Land „wegen sozialer Unruhen, Gewaltverbrechen und allgegenwärtiger Nahrungsmittel- und Medikamentenknappheit“ aktualisiert.
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Kolumbien: UN-Untersuchungskommission nach Tumaco-Massaker attackiert

Massaker Der Angriff der Regierung auf die UN-Mission bekräftigt das vorher angerichtete Massaker. | Bild (Ausschnitt): © UK Mission to the UN New York [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach den Ereignissen am 05. Oktober 2017 in Llorente, einem Teil der Großgemeinde Tumaco in Kolumbien, hat es wieder einen bewaffneten Angriff von den Einsatzkräften der staatlichen Drogeneinheit an eben diesem Ort gegeben.
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El Salvador: Regierung nutzt Kampf gegen Gangs zur Verletzung von Menschenrechten

Mara Salvatrucha - MS-13 Ein Mitglied der MS-13. | Bild (Ausschnitt): © Federal Bureau of Investigation [Public Domain]  - Wikimedia Commons El Salvador kommt nicht zur Ruhe und hat mit einer erneuten Zunahme von Gangbrutalität zu kämpfen. Gerade erst ist mit dem September der gewalttätigste Monat in El Salvador im Jahr 2017 zu Ende gegangen, 435 Menschen wurden umgebracht, was fast 15 Morden pro Tag entspricht. Die Regierung reagierte in den letzten Septembertagen mit einer Machtdemonstration und ließ Panzer in den Straßen der Hauptstadt San Salvador auffahren. Eine klare Botschaft in Richtung der Gangs. Diese ließen daraufhin die Mordrate noch stärker ansteigen: zwischen dem 20. und dem 30. September wurden durchschnittlich 27 Menschen pro Tag ermordet. El Salvador versinkt immer weiter in einer Spirale aus Gewalt, die sowohl der Staat als auch die Gangs verantworten.
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Trinidad: Ein Paradies – auch für Drogen und Gewalt

Ein Mitglied einer Gang zeigt seine Narbe nach einer Schießerei. Ein Mitglied einer Gang  auf Trinidad zeigt seine Narbe nach einer Schießerei.  | Bild (Ausschnitt): © BBC World Service [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Trinidad, eine Insel der Kleinen Antillen, war schon immer ein wichtiges Drehkreuz für den Schiffshandel in der südlichen und östlichen Karibik. Doch eine neue Entwicklung lässt die Region immer mehr zu einem Hauptumschlagsplatz für den Drogenhandel werden.
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Costa Rica: Drogenhandel floriert – Mordrate steigt

Polizei Costa Rica Die costa-ricanische Regierung konzentriert sich auf einen transnationalen Ansatz zur Bekämpfung der Kriminalität. | Bild (Ausschnitt): © The LEAF Project [Public Domain]  - Flickr In Costa Rica lässt sich ein Anstieg der Mordrate beobachten. In vier Jahren ist die Mordrate von 8,4 auf 11,8 Morde pro 100.000 Einwohner im Jahr 2016 gestiegen. Insgesamt gab es im letzten Jahr 577 Morde. Allein in den ersten zwei Monaten dieses Jahres kam es zu 91 Morden, dies deutete bereits darauf hin, dass die Mordrate in diesem Jahr ähnlich hoch sein wird wie in den letzten Jahren.
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Malis Funktion als Transitstaat fördert den Terrorismus

Ansar Dine Rebellen Viele terroristische Gruppen finanzieren sich unteranderem mit dem Drogenhandel. | Bild (Ausschnitt): © Anne Look [Gemeinfrei]  - Wikimedia Commons Mali ist ein westafrikanisches Land, das mit verschiedenen Problemen, die sich gegenseitig verstärken, zu kämpfen hat. Der schwache Staat und die durchlässigen Grenzen in der Wüste im Norden des Landes bieten die Möglichkeit, dass sich der Drogenhandel ausbreitet. Der Drogenhandel fördert die Korruption, was den Staat wiederum weiter schwächt. Das Kokain stammt aus Südamerika, die westafrikanischen Staaten dienen als Transitstaaten für den europäischen Markt.
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