Schlagwort-Archive: Grenze

Kolumbien: Massenexodus ehemaliger FARC-Guerilleros aus Demobilisierungszonen

FARC  Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies [Public Domain]  - Wikimedia Commons Im Rahmen einer gemeinsamen Sicherheitsoperation von Polizei und Generalstaatsanwaltschaft wurde Anfang Juli in der im Departamento Caquetá gelegenen kolumbianischen Stadt Puerto Rico der FARC-Dissident Luis Eduardo Carvajal Pérez, alias „Rambo“, festgenommen. Die kolumbianische Regierung wirft dem Guerillero vor, nach der Unterzeichnung des FARC-Friedensvertrags weiterhin in die Produktion von und den Handel mit Drogen involviert gewesen zu sein. El Tiempo zufolge soll er nun an die USA ausgeliefert werden.
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Argentinien: Geplanter Einsatz des Militärs in Grenzregionen zur Bekämpfung des Drogenhandels löst Debatte aus

Argentinien  Bild (Ausschnitt): ©  Beatrice Murch [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Pläne der argentinischen Regierung, an Grenzübergängen Soldaten einzusetzen, um gegen Drogenschmuggler vorzugehen, haben im südamerikanischen Land eine Debatte über die Rolle des Militärs im Kampf gegen den Drogenhandel ausgelöst. Clarín berichtete unter Berufung auf Quellen aus dem Verteidigungsministerium, dass die Behörden Radarsysteme der Luftwaffe nutzen wollten, um den argentinischen Luftraum besser kontrollieren zu können. Laut Infobae sollen die Streitkräfte zudem in den nördlichen Grenzregionen verstärkt Präsenz zeigen.
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Mittellose Rohingya-Flüchlinge müssen in Bangladesch als Drogenkuriere arbeiten

Rohingya Kutupalong Rohingya-Flüchtlinge in Kutupalong. | Bild (Ausschnitt): © World Bank Photo Collection [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Für bangladeschische Gangs ist es ein leichtes, in den Flüchtlingscamps Rohingya als Drogenkuriere anzuwerben. Die Flüchtlinge sind arm und meist mittellos, sie leben in teils jämmerlichen Verhältnissen. Für viele ist der Yaba-Schmuggel der einzige Weg, ihr eigenes Überleben und das ihrer Familien zu sichern.
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Ecuador leidet unter seiner Rolle als Drogentransitstaat

Kolumbien Ecuador Grenze Narino Kolumbianisch-ecuadorianischer Grenzübergang in Nariño. | Bild (Ausschnitt): ©  Kevin Dooley [CC BY 2.0]  - Flickr Ob versteckt unter tropischen Früchten oder in Paketen mit Schokoladenpulver, auf hoher See oder am Flughafen – im südamerikanischen Land sorgen immer wieder teils spektakuläre Kokainfunde für Aufsehen. Dabei wird in Ecuador selbst kaum Koka angebaut. Der Andenstaat ist vielmehr ein wichtiges Transitland für Kokainlieferungen aus den benachbarten Hauptproduzenten des Rauschgifts, Kolumbien und Peru, in Richtung USA und Europa.
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Kolumbien: Bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen ELN und EPL in Catatumbo sorgen für Klima der Angst

Kokain Kolumbien  Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime In der kolumbianischen Region Catatumbo sorgen seit Mitte März sorgen bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen den letzten beiden größeren Guerillas des Landes, der ELN und der EPL, für steigende Gewalt. Besonders die Zivilbevölkerung leidet unter den Auswirkungen des blutigen Konflikts. Die Krise in Catatumbo hatte sich über Monate hinweg zusammengebraut und hängt eng mit der im FARC-Friedensvertrag beschlossenen Demobilisierung der Guerilla in der Region zusammen.
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Die Kreativität der Drogenhändler nimmt zu – argentinische „Drogenambulanzen“

  Bild (Ausschnitt): ©  Beatrice Murch [CC BY 2.0]  - flickr Die Sirene anschalten, aufs Gaspedal drücken und dem Polizisten an der Kontrollstation zurufen: „Das ist ein Notfall!“ – mit dieser Taktik haben Drogendealer in Argentinien über acht Monate hinweg Marihuana nicht nur innerhalb des Landes, sondern auch nach außerhalb geschmuggelt. Von der Stadt Corrientes aus wurde vor allem in die Stadt Santa Fe in den USA und in die Stadt Rosario in Argentinien geschleust. Unter dem Deckmantel eines medizinischen Notfalles riesige Mengen an Marihuana schmuggeln - verwerflich oder Genial? Eines muss man den Drogendealern unserer Zeit lassen – ihre Kreativität ist grenzenlos und sie schrecken vor nichts zurück.
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Mexiko: Illegale Wahlkampffinanzierung durch Drogenkartelle stellt das Land vor Probleme

Mexiko Geld Pesos Korruption  Bild (Ausschnitt): ©  WorldRemit Comms [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Illegale Wahlkampffinanzierung ist in Mexiko ein großes Problem, besonders wenn Unternehmen, kriminelle Organisationen und Drogenkartelle sich dadurch politischen Einfluss verschaffen können. Ein nach monatelanger Recherchearbeit vor einigen Tagen erschienener Bericht der mexikanischen Nichtregierungsorganisation Mexicans Against Corruption and Impunity legt nun detailliert dar, wie sich die relativ laxe Gesetzgebung, die das Fließen von Geldern im Wahlkampf regelt, auf das politische System des zentralamerikanischen Landes auswirkt.
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Costa Rica: Steigende Korruption und Kriminalität folgen auf zunehmende Bedeutung als Drogentransitstaat

Costa Rica Transitland Küste Drogen Kokain Costa Rica ist vor allem wegen seiner langen Küstenabschnitte für Drogenkartelle als Transitstaat von Bedeutung. | Bild (Ausschnitt): ©  cisc1970 [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Vor einigen Tagen haben costa-ricanische Behörden 22 verdächtigte Mitglieder einer kriminellen Gruppe verhaftet, die südamerikanischen Kartellen bei Drogenlieferungen auf dem Weg in die USA logistische Hilfe anbot. Das gab das Ministerium für öffentliche Sicherheit in einer Pressemitteilung bekannt. Die Gruppe, die vor allem im Süden Costa-Ricas aktiv war, nahm von ihren Klienten Kokain aus Kolumbien und Ecuador entgegen und lagerte es in mehreren sich auf der Halbinsel Osa befindenden Grundstücken zwischen. Anschließend wurde das weiße Pulver an verschiedene Abnehmer übergeben, die sich um den weiteren Transport in Richtung Norden kümmerten.
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Venezuela: Ein Mafia Land?

 Präsident Maduro feiert seinen Wahlsieg. | Bild (Ausschnitt): ©  LuisCarlos Díaz [CC BY-NC 2.0]  - flickr Das Krisenland Venezuela hat gewählt: Trotz Hunger und Hyperinflation ist der alte Präsident der neue. Nicolás Maduro wird weitere fünf Jahre an der Macht bleiben. Die Wahl wird jedoch von nur sehr wenigen Staaten anerkannt und es hagelt Kritik von allen Seiten. Dem Staatschef wird unter anderem Wahlbetrug vorgeworfen.
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Amerikanische Waffen heizen den Drogenkrieg in Lateinamerika an

mexikanische Armee  Bild (Ausschnitt): © (c) Jmrobledo - Dreamstime Ein Amoklauf an einer Schule in Texas hat letzte Woche erneut 10 Opfer, darunter vor allem Jugendliche, gefordert. Es war die 22. Schießerei an einer amerikanischen Schule im Jahr 2018. Doch nicht nur in den USA selbst, sondern auch im Ausland werden amerikanische Waffen dazu genutzt, Morde und andere schreckliche Taten zu begehen. So sind Rüstungsgüter aus den USA in allen Krisengebieten der Welt zu finden, wo sie den Konflikt noch befeuern. Syrien, Jemen und viele lateinamerikanische Länder, in denen der Drogenkrieg tobt, sind nur einige wenige Beispiele. Doch eine stärkere Regulierung von Waffenverkäufen ist nicht in Sicht. So schlug Präsident Trump eine Reform der Ausfuhrkontrolle für kleinere Schusswaffen vor, die deren Export noch weiter vereinfachen würde.
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