Schlagwort-Archive: Grenze

Brasilianische Gangs expandieren nach Peru

Kokafeld Peru Ein peruanisches Kokafeld. | Bild (Ausschnitt): ©  Master Bob [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Brasilien konnte einer der meistgesuchten peruanischen Drogenhändler gefasst werden, der zuvor ein Jahrzehnt lang auf der Flucht war. Seine Festnahme veranschaulicht die Entwicklung der peruanischen Kokaanbaustätten und deutet auf künftige Veränderungen des transnationalen Kokainhandels in Südamerika hin.
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Machtgewinn der mexikanischen Kartelle gefährdet Sicherheitslage in Ecuador

Ecuadorianische Polizisten Durch den Machtgewinn der mexikanischen Kartelle in Ecuador könnte sich die Sicherheitslage im als relativ sicher geltenden Andenstaat verschärfen. | Bild (Ausschnitt): ©  André Gustavo Stumpf [CC BY 2.0]  - Flickr Aus einem Bericht der mexikanischen Generalstaatsanwaltschaft geht hervor, dass die großen mexikanische Drogenkartelle, darunter das Sinaloa Kartell, Los Zetas, La Familia Michoacana und das Golf Kartell, in Ecuador Fuß gefasst haben. Deren Einfluss erstreckt sich bekanntermaßen von Nord- und Mittelamerika bis nach Peru und Kolumbien und jetzt weiten sie laut dem Bericht ihren Aktivitätsradius bis nach Ecuador aus. Verschiedene Polizeibeamte haben diese Darstellung jedoch zurückgewiesen.
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Zersplitterung der Kartelle und Korruption führen im Nordosten Mexikos zu steigender Gewalt

Polizisten Patrouille Mexiko  Bild (Ausschnitt): ©  Gerald Lau [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Nordosten Mexikos hat trotz der Schwächung der beiden mächtigsten kriminellen Organisationen in der Region, das Golf Kartell und Los Zetas, weiterhin mit zunehmender Gewalt zu kämpfen. Das Gebiet um die beiden Bundesstaaten Tamaulipas und Veracruz ist wegen seiner Nähe zu den USA und dem Golf von Mexiko ein Schlüsselareal für Drogenkartelle. Tamaulipas besitzt mit den Städten Reynosa und Nuevo Laredo zwei der größten Grenzübergänge zu den USA im ganzen Land.
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Gefangen im Strudel aus Angst und Gewalt

MS-!3 Die Mitglieder der Maras drücken ihre Zugehörigkeit oft mit Tätowierungen am ganzen Körper aus - hier ein Mitglied der Mara Salvatrucha. | Bild (Ausschnitt): © markarinafotos [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Wer einmal drinsteckt, kommt so schnell nicht mehr raus. Die Straßengangs Mittelamerikas rekrutieren ihre Mitglieder unter den Jüngsten. Die meisten sind bei ihrem Eintritt in die Gang im jungen Teenager-Alter, manche sogar noch Kinder – im Durchschnitt 14 Jahre alt.
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US-amerikanische Diplomaten dürfen wieder zurück nach Venezuela

Caracas Ende Juli diesen Jahres hatte die US-Regierung die Familien ihrer Abgesandten zum Verlassen des Landes aufgefordert und den Mitarbeitern der Botschaft freigestellt, ebenfalls abzureisen. | Bild (Ausschnitt): ©  Wilfredorrh [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Diplomaten der US-Regierung von Donald Trump werden in Venezuelas Hauptstadt Caracas zurück geschickt. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Mitteilung des US-Außenministeriums hervor. Darin wird zugleich die Reisewarnung für das südamerikanische Land „wegen sozialer Unruhen, Gewaltverbrechen und allgegenwärtiger Nahrungsmittel- und Medikamentenknappheit“ aktualisiert.
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Kolumbien: gefährliches Machtvakuum nach Frieden mit Guerillas

FARC Viele FARC-Kämpfer sind mit dem Friedensvertrag unzufrieden und kehren zurück. | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies [Public Domain]  - Wikimedia Commons Nach dem historischen Friedensabkommen mit der FARC hat die kolumbianische Regierung nun auch mit der letzten bewaffneten Guerillaorganisation, der ELN, einen Waffenstillstand geschlossen. Vom 1. Oktober an werden die Rebellen für erst einmal hundert Tage ihre Waffen niederlegen. Der kolumbianische Präsident Santos gibt sich hoffnungsvoll und sieht „einen ersten Schritt in Richtung Frieden“. Danach könnten beide Parteien einen Friedensvertrag aushandeln. Doch der Weg zum tatsächlichen Frieden und zum Ende der gewaltsamen Konflikte in Kolumbien ist noch lang. Die Feuerpause zwischen Regierung und ELN Rebellen wird das Machtvakuum weiter vergrößern, das durch den Rückzug der FARC aus den von ihr besetzten Gebieten hervorgerufen wurde. Nun werden die sogenannten Bacrim (Bandas criminales), kriminelle Banden, umso mehr versuchen, es zu füllen.
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Albanien: Wichtigster Produzent und Lieferant Marihuanas in Europa

  Bild (Ausschnitt): ©  Pedro Fabián Gutiérrez Vidrio  [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Das organisierte Verbrechen in Albanien rückte bereits in den 90er Jahren ins Licht der Öffentlichkeit. Anfangs war es der Handel mit Zigaretten, Heroin und Menschen. Später kamen der Anbau von und Handel mit Cannabis dazu. Das nahe der griechischen Grenze gelegene Dorf Lazarat wurde zu einer vermeintlichen Drogenfreihandelszone – unbehelligt von Polizei und Regierungsbehörden.
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Cannabis-Legalisierung: ein neuer Anlauf?

Hanfpflanzen Auch in Deutschland bald legal? | Bild (Ausschnitt): © deviat_ed [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Wenn am 24. September der neue Bundestag gewählt wird, steht auch wieder die kontrovers diskutierte Legalisierung von Cannabis auf dem Prüfstand.  Diese Forderung kommt alle vier Jahre im Wahlkampf auf den Tisch. Am Wahlsonntag um 18 Uhr ist das Thema dann meistens auch wieder „verpufft“. Während die Grünen dem Thema eine besondere Gewichtung bei etwaigen Koalitionsverhandlungen einräumen, dürfte sich mit einer christdemokratisch geführten Regierung – nach der es momentan aussieht – in diesem Punkt auch zukünftig kaum etwas ändern.
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USA: Wieso Trumps Mauer die Opioid-Krise nicht lösen wird

 US-Präsident Donald Trump. | Bild (Ausschnitt): ©  Elliott Brown [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Bei Drogenmissbrauch denken die Meisten sofort an perspektivlose Menschen aus sozialen Brennpunkten. Auch in Amerika werden Schwarze oft als Drogenabhängige und Latinos als Drogendealer stigmatisiert. US-Präsident Donald Trump benutzt eine solche Rhetorik seit seinem Präsidentschaftswahlkampf. Diese trieb er bis zu seinem größten Wahlversprechen der großen Mauer zwischen Amerika und Mexiko voran. Doch Amerika überrollt im Moment eine Opioid-Krise, die vor allem Menschen aus Vorstädten, die oft zur weißen Mittelkasse von Amerika gehören, betrifft. Heute bilden Weiße aus allen Schichten der Gesellschaft die Gruppe mit den meisten Heroinabhängigen in den USA. Das heißt, dass Drogenprobleme nicht nur unter der Afro-amerikanischen und Latino-Bevölkerung verbreitet sind.
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Iran: Drogenhändler missbrauchen Tauben als Drogenkuriere

 Brieftauben werden immer wieder zum Drogenschmuggel eingesetzt.  | Bild (Ausschnitt): ©  blackpictures [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die iranische Polizei hat letzte Woche rund hundert Tauben beschlagnahmt, die offenbar als Drogenkuriere missbraucht wurden. Die Vögel wurden bei einer Antidrogenoperation in der westiranischen Provinz Kermanschah entdeckt. Anscheinend wurde den Tieren ein kleiner blauer Plastikbeutel an die Klaue gebunden, indem sich die illegalen Drogen befanden. Nicht zum ersten Mal benutzen Drogenhändler die Vögel, die in früheren Zeiten als Postboten oder Kuriere eingesetzt wurden, auch für ihre kriminellen Zwecke. Ähnliche Fälle gab es bereits in Kuwait und Kolumbien. Im Iran allerdings, indem die Zucht der Vögel und Taubenrennen eine lange Tradition haben, ist die Taube als Drogenkurier ein relativ neues Phänomen.
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