Schlagwort-Archive: Guatemala

Das Leid der Transitstaaten: Drogenhandel legt die Entwicklung schwacher Staaten nahezu vollständig lahm

Drogentransport in Afghanistan aufgedeckt  Bild (Ausschnitt): ©  ResoluteSupportMedia [CC BY 2.0]  - Flickr Europa und die USA sind die wichtigsten Märkte für den internationalen Drogenhandel. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen gibt es weltweit etwa 158 Millionen Drogenkonsumenten, welche dem globalen Handelsnetzwerk jährlich 400 Milliarden US-Dollar einbringen und zehntausende illegale Arbeitsplätze schaffen. Bedeutsam für den Handel mit diesen Substanzen sind jedoch nicht nur die produzierenden Staaten, auch die Transitländer, insbesondere Mexiko und Haiti erfüllen eine wesentliche Funktion im Drogengeschäft.
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Guatemala: Fünf Attentate in zwei Monaten

 Symbolbild | Bild (Ausschnitt): © Jason Costanza [CC BY 2.0]  - flickr Guatemala hat stark mit Bandenkriminalität und Gewalt zu kämpfen. In diesem Zusammenhang werden auch immer wieder Attentate auf Politiker verübt. Allein seit Beginn des Jahres 2017 wurden fünf Bürgermeister angegriffen. Zwei von ihnen starben. Der Präsident des nationalen Gemeindeverbands in Guatemala, Edwin Escobar, macht Drogenbanden, die ihre Macht ausweiten wollen, für diese Angriffe verantwortlich. Es konnte zwar noch nicht bewiesen werden, dass die kriminellen Gruppen die Taten begangen haben, jedoch wurden in den letzten Jahren mehrere Bürgermeister ermordet, die entweder in den Drogenschmuggel involviert waren oder in Gemeinden regierten, die sich auf bekannten Schmuggelrouten befinden.
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Überfischung in Ecuador – Drogenschmuggel als neue Option für Fischer

An early morning start for the fisherman in Puerto Lopez, Ecuador  Bild (Ausschnitt): ©  Alex Schwab [CC BY-ND 2.0]  - flickr Ecuador entwickelte sich in den letzten Jahren immer mehr zu einem Transitland für den Drogenschmuggel. Viele Menschen, die früher mit dem Fischfang ihren Lebensunterhalt verdienten, sind inzwischen auf Drogenschmuggel umgestiegen. Aufgrund der Überfischung der Meere wird es für sie immer schwieriger, genügend Fische zu fangen, um ihre Familien zu ernähren.
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Gang MS13 auf dem Vormarsch in die USA

MS13 (Mara Salvatrucha 13) and some crap graff in the middle of nowhere, in Navajo Nation. (Arizona)  Bild (Ausschnitt): ©  Dier [CC BY-NC 2.0]  - flickr.com Die Mara Salvatrucha, oder auch MS13 ist eine berüchtigte Gang in El Salvador und zunehmend auch in anderen Staaten. Sie entstand ursprünglich in Los Angeles, als aufgrund des Bürgerkrieges im Nördlichen Dreieck – El Salvador, Honduras und Guatemala - viele Menschen in die USA flohen.
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Drogenbanden kontrollieren Gefängnisse in Lateinamerika:

Gefängnis  Bild (Ausschnitt): © Apollo Scribe [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Anfang Februar 2016 kam es im mexikanischen Gefängnis Topo Chico zu einem der blutigsten Aufstände der letzten Jahre: 49 Insassen wurden erschlagen, erstochen und verbrannt. Drahtzieher des Konflikts waren vermutlich Vertreter des Gulf- und des Los Zetas Kartells. Deren Mitglieder tragen ihre Machtkämpfe nicht nur auf den Straßen Mexikos, sondern auch innerhalb der Gefängnisse aus. Ein häufiges Streitthema ist dabei die Kontrolle der Drogen- und Waffenschmuggelrouten in die USA.
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Das nördliche Dreieck – gemeinsam gegen Banden-Kriege und Drogenschmuggel

Chelatenango, El Salvador. May 2007. A members of the Mara Salvatrucha gang displays his tattoos inside the Chelatenango prison in El Salvador.  Bild (Ausschnitt): ©  markarinafotos [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr.com Das nördliche Dreieck – Honduras, Guatemala und El Salvador – gilt als eine der gefährlichsten Gegenden weltweit. In den drei kleinen Staaten leben zusammen 31 Millionen Menschen, die meisten von ihnen in Armut.
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Guatemala: Drogenschmuggel, Korruption und das Scheitern der internationalen Zusammenarbeit?

Slum in Guatemala Slums, Guatemala City, Guatemala | Bild (Ausschnitt): ©  Ali Eminov [CC BY-NC 2.0]  - flickr.com Guatemala ist ein Transitland für alle möglichen Rauschmittel aus Kolumbien, die nach Nordamerika oder Europa weiter transportiert werden. Schätzungen zufolge werden jedes Jahr bis zu zweihundert Tonnen durch das Land geschleust.
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Mexiko: Verhaftung von „El Chapo“ wird noch lange nicht den Drogenschmuggel stoppen

Joaquín "El Chapo" Guzmán  Bild (Ausschnitt): © Day Donaldson [CC BY 2.0]  - flickr Joaquín Guzmán Loeram, auch „El Chapo“ genannt, ist Chef des Sinaloa-Kartells im Nordwesten Mexikos. Er gehört zu einer der meistgesuchten Personen Mexikos und den Vereinigten Staaten und schaffte es, 2001 sowie 2015 aus Hochsicherheitsgefängnissen zu entkommen. Anfang dieses Jahres wurde er in Mexiko verhaftet, er soll nun an die USA ausgeliefert werden.
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Costa Rica: 70 Prozent der Morde stehen in Verbindung zum Drogenhandel

Costa Rica Flagge  Bild (Ausschnitt): ©  James Leocadi [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Staatliche Sicherheitsbehörden sind alarmiert über die steigende Anzahl von Morden in Costa Rica. 70 Prozent der registrierten Morde stehen in Verbindung zum Rauschgifthandel. Nun will der Staat strenger gegen den Verkauf und Schmuggel von Drogen vorgehen.
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Kolumbien: Frieden mit der FARC – Ist das Land bereit?

Demonstration gegen FARC  Bild (Ausschnitt): ©  Camilo Rueda López [CC BY-ND 2.0]  - flickr Das Ende des Bürgerkriegs in Kolumbien rückt in greifbare Nähe. Die kolumbianische Regierung und die FARC-Rebellen haben sich auf Kuba auf einen schrittweisen Friedensplan verständigt. Dieser soll den blutigen Konflikt beenden, der das Land seit über 50 Jahren heimsucht. Doch über 200.000 Opfer und Millionen von Flüchtlingen haben Kolumbien tief gespalten.
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