Schlagwort-Archive: Guatemala

Honduras: Ex-Präsident und Präsident unter Korruptionsverdacht

uan Orlando Hernández Der honduranische Präsident  Hernández und sein Umfeld geraten durch die Aussagen eines ehemaligen Drogenbosses unter Korruptionsverdacht | Bild (Ausschnitt): © Brookings Institution [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Vor kurzem wurde Fabio Lobo, Sohn des honduranischen Ex-Präsidenten Porfirio Lobo, in den USA zu 24 Jahren Haft verurteilt. Zuvor hatte er sich für schuldig erklärt, bei der Einfuhr von großen Mengen an Kokain in die USA mitgewirkt und dabei mit kriminellen Organisationen wie den Cachiros in Honduras zusammengearbeitet zu haben. Der Staatsanwalt gab an, Lobo habe die Reputation seines Familiennamens und das politische Netzwerk seines Vaters dazu genutzt Verbindungen zwischen Drogenbossen und Mitarbeitern des honduranischen Staats, darunter hochrangige Kongressabgeordnete, Militärs, und Mitarbeiter der Justiz, herzustellen. Dieser Fall wirft wieder einmal ein schlechtes Licht auf Honduras, ein Land das durch und durch korrupt zu sein scheint. Denn Fabio Lobo ist nur die Spitze des Eisbergs.
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USA beteiligen sich an neuer Antidrogen-Einheit in Guatemala

Guatemaltekischer Polizist verhaftet Drogenhändler  Bild (Ausschnitt): © U.S. Army South [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Gestern stellte die guatemaltekische Regierung eine neue Einheit zur Grenzsicherung vor. Die sogenannte Border Security Force ist ein mit US-Hilfe initiiertes Projekt, dessen primäre Aufgabe es ist, die südöstliche Grenze zu El Salvador zu sichern. Dabei soll es vorrangig um die Unterbindung des Drogen- und Menschenhandels gehen.
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Lateinamerikanische Gangs weltweit auf dem Vormarsch

Mara Salvatrucha - MS-13 Ein Mitglied der MS-13. | Bild (Ausschnitt): © Federal Bureau of Investigation [Public Domain]  - Wikimedia Commons Am 2.August wurde der Kopf der MSX3, Balbín Antonio Castillo Nole, während einer Routine Polizeikontrolle in einem Viertel in Lima der peruanischen Hauptstadt festgenommen. Er wurde zunächst für einen normalen Passanten gehalten. Als er sich jedoch weigerte, sich zu identifizieren und versuchte zu fliehen, wurde er festgenommen. Es stellte sich später heraus dass es sich um Castillo handelt, der mehrere strafrechtliche Einträge hat. Er wurde wegen Drogenhandel, Entführung, Erpressung, Diebstahl und versuchten Mordes polizeilich gesucht.
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Guatemala feiert Erfolge im Kampf gegen Korruption

Studenten protestieren gegen Korruption in Guatemala Erst durch Poteste der Zivilgesellschaft geht die Generalstaatsanwaltschaft in Guatemala gegen korrupte Politiker und Unternehmer vor. | Bild (Ausschnitt): ©  hrvargas [CC BY 2.0]  - Flickr In Guatemala wird endlich gegen Korruption durchgegriffen. Seit 2015 wird aktiv gegen die Korruption gekämpft. In dem Jahr protestierten zahlreiche Menschen, ob Studenten, Angestellte, Agrarökonomen oder Wirtschaftsführer gegen die Korruption im Land. Dieser Druck der Zivilgesellschaft trug entscheidend dazu bei, dass die Generalstaatsanwältin Thelma Aldana Ermittlungen gegen den damaligen Präsidenten Otto Perez Molina aufnahm. Nachdem das Parlament Ende August desselben Jahres seine Immunität aufhob, erwirkte Aldana einen Haftbefehl gegen ihn. Daraufhin trat er zurück. Der Vorwurf war, er habe ein Korruptionsnetzwerk betrieben und dem Land Millioneneinnahmen an Zollgütern unterschlagen. Seine Vizepräsidentin Roxana Baldetti war zuvor im Mai schon wegen Bestechung festgenommen worden. Sie sitzt momentan wieder wegen Korruptionsvorwürfen in Untersuchungshaft. Die USA beantragten ihre Auslieferung. Sie beschuldigen Baldetti, dem mexikanischen Drogenkartell Los Zetas beim Drogenschmuggel durch das Land geholfen zu haben. Zudem soll sie dem Kartell bei der Beseitigung einer rivalisierenden Bande geholfen haben
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Drogenhändler profitieren vom Klimawandel

  Bild (Ausschnitt): © go_greener_oz [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trumps, sich von einer globalen Vereinbarung zur Bekämpfung des Klimawandels zurückzuziehen, beeinträchtigt die Bemühungen der Bewältigung der Umweltprobleme in Lateinamerika und in der Karibik, die seit langem mit dem organisierten Verbrechen in Relation stehen. Denn die Schwächung des Kampfes gegen den Klimawandel spielt eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen für die globale Sicherheit. Zwar kann der Klimawandel nicht direkt Gewalt verursachen, aber er interagiert mit ihr und verschärft bestehende Probleme.
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Gangs tricksen Behörden mit einfachen Methoden aus – Drogen verhelfen ihnen zu mehr Macht

Wasserdicht verpackte Drogen nahe Zentralamerika Beschlagnahmte Drogenpakete in der Nähe der Küste von Zentralamerika | Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In den USA ist Kokain immer leichter zu erhalten. Die DEA meldet, dass zum ersten Mal seit einem Jahrzehnt wieder mehr des weißen Pulvers in die Vereinigten Staaten kommt. Das ist der erste Anstieg seit dem Jahr 2007. Diese Einschätzung legen vor allem die gestiegene Anzahl von Toten nach Überdosis und die Beschlagnahmungen der letzten Jahre nahe. Die Anzahl der Verstorbenen ist auf 5.415 im letzten Jahr gestiegen. Das ist der höchste Wert seit 2007 und ein Anstieg von 9,5 Prozent seit 2014. Die Steigerung ist wahrscheinlich darauf zurückzuführen, dass in Kolumbien die Produktion von Kokain um 67 Prozent angestiegen ist. Bei Tests von beschlagnahmten Schiffsladungen waren über 90 Prozent des Kokains aus Kolumbien. Die Gangs ihrerseits verwenden mehr billige und leicht erwerbbare Technik, um zu schmuggeln.
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Kokainhandel intensiviert Entwaldung in Zentralamerika

  Bild (Ausschnitt): © Tan Kian Yong - Dreamstime Bis zu 30 Prozent der Entwaldung in zentralamerikanischen Ländern sind auf den Kokainhandel zurückzuführen. Gemäß einer Studie des Environmental Research Letter Journal sind Honduras, Guatemala und Nicaragua besonders schlimm betroffen. Dabei handelt es sich um die erste Studie, die darstellt, wie der Drogenhandel im Gegensatz zum Drogenanbau die Entwaldung beeinflusst. Somit ist der Drogenhandel eine unmittelbare Ursache für Umweltschäden in Lateinamerika.
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Guatemala: Krieg zwischen Drogenkartellen löst Ausnahmezustand aus

Schlafmohn Der Anbau von Schlafmohn ist in Mexiko in den vergangenen Jahren stark angestiegen. | Bild (Ausschnitt): © tanja niggendijker [CC BY 2.0]  - Wikimedia Commons Zwischen den Gemeinden Ixchiguán und Tajumulco in Guatemala herrscht ein mit Gewalt geführter Konflikt. Die beiden Orte liegen im Bundesstaat San Marcos. In der Nähe der beiden Gemeinden ist ein erbitterter Stellvertreterkrieg ausgehend von zwei mächtigen mexikanischen Drogenbanden ausgebrochen. Das Sinaloa Kartell und das „Jalisco Cartel New Generation“ (CJNG) kämpfen in der Region um Felder für den Anbau von Schlafmohn. Die Pflanze ist das Grundmittel für Heroin. Die guatemaltekische Regierung sah keinen anderen Ausweg mehr, als den Ausnahmezustand auszurufen und das Militär zu mobilisieren. Zwischen den beiden Gemeinden gibt es schon seit längerer Zeit kleinere Konflikte. Dabei dreht es sich meistens um Kontrolle über Land und Zugang zu Wasser. In den letzten Jahren soll die Gewalt jedoch rapide angestiegen sein und die Methoden zur Verteidigung werden immer drastischer. Zuletzt haben rivalisierende Banden mit Gewehren und Granaten gegeneinander gekämpft. Der Konflikt zwischen den beiden Gemeinden wird dadurch angeheizt, dass in Ixchiguán die Bauern für das Sinaloa Kartell arbeiten und in Tajumulco bauen die Farmer Opium für das CJNG an. Die beiden Banden streiten sich um Gebiet und Schmuggelwege.
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Mexikanischer Drogenkrieg beginnt zu eskalieren

Protest gegen War on Drugs Protest gegen War on Drugs - "40.000 Tote -nicht mehr!" | Bild (Ausschnitt): © Fronteras Desk [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Mexiko ist die Zahl der Morde in den letzten Jahren enorm angestiegen. Bis heute gibt es keine Anzeichen nachlassender Gewalt. Aufgrund der steigenden Gewalt in Bezug auf den Drogenhandel überholt Mexiko den Irak und Afghanistan, und wurde im Jahr 2016 das zweitgrößte Kampfgebiet der Welt. Der Herrschaft des Terrors, die durch mexikanische Drogenkartelle entstand und die unschuldige Zivilbevölkerung traf, fielen 23.000 Menschen zum Opfer - Die höchste Mordrate seit 2012. Mexikos militarisierter Drogenkampf ähnelt zunehmend einem bewaffneten Konflikt.
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Drogenwirtschaft korrumpiert El Salvador

  Bild (Ausschnitt): © (c) Tomloel - Dreamstime.com El Salvador spielt eine relativ kleine, aber wachsende Rolle im Drogenhandel. Es dient als Drogendepot und vor allem als Transitstaat. Hauptsächlich wird Kokain aus Kolumbien und anderen südamerikanischen Ländern nach Mexiko und dann weiter in die USA geschmuggelt. Besonders die kaum kontrollierten Grenzübergänge mit den Nachbarländern Honduras und Guatemala erleichtern den Drogenschmuggel. Zusätzlich ermöglichen die zahlreichen Orte, insbesondere an El Salvadors Küste, die Drogen in kleinere Mengen für den weiteren Weg Richtung Norden zu entladen und zu verpacken oder für den Vertrieb und Verkauf im Heimatland zu nutzen.
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