Schlagwort-Archive: Haschisch

UN Drogenbericht: Illegale Drogenwirtschaft floriert

Marihuana Pflanze in Yunnan, China In der chinesischen Provinz Yunnan bedroht der Drogenhandel die Bevölkerung. | Bild (Ausschnitt): ©  Alexandra Moss [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Yunnan ist eine Provinz im Südwesten der Volksrepublik China. Was sie hervorhebt, ist ihre Lage an der Grenze zum Goldenen Dreieck. Das bedeutet, die Region ist geprägt vom Drogenhandel. Drogen sind einfach und billig zu haben, denn es ist leicht sie ins Land zu schmuggeln. Die Folgen bekommen die Menschen in den Dörfern entlang der Grenze zu Myanmar zu spüren. Rund 25 Prozent aller 2016 neu gemeldeten HIV-und AIDS-Fälle in China kommen aus der Region. Dabei lebt nur etwa vier Prozent der chinesischen Bevölkerung in Yunnan! Es wird geschätzt, dass die Anzahl der HIV-Infizierten in der Provinz bei 80.000 liegt. Durch den Konsum von Heroin mit nicht sterilen Spritzen ziehen sich viele die Immunkrankheit zu und geben sie nicht wissend, dass sie krank sind, an ihre Sexualpartner weiter. Laut dem kürzlich erschienenen Weltdrogenbericht 2016 durch die UNODC spritzen sich weltweit zwölf Millionen Menschen Drogen, davon haben 1,6 Millionen HIV. Jene machen fünf bis zehn Prozent aller HIV-Positiven aus. China stellt zusammen mit Russland und den USA fast 50 Prozent der Menschen, die sich Drogen spritzen.
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Trumps Kubapolitik könnte Kampf gegen den Drogenhandel behindern

US-Drogenpatrouille in der Karibik Zusammenarbeit von kubanischen und us-amerikanischen Behörden führt zur Eindämmung des Drogenschmuggels | Bild (Ausschnitt): © U.S. Navy photo by Lt. Ed Early [Public Domain]  - Wikimedia Commons Am 16.Juni unterschrieb US-Präsident Donald Trump in Miami vor Exil-Kubanern ein Dekret zur neuen Politik der USA gegenüber Kuba. Das könnte Auswirkungen auf die gemeinsame Drogenpolitik der beiden Länder haben. Unter Vorgänger Obama hatten sich die Beziehungen erstmals wieder angenähert und stark verbessert. Das Einreiseverbot für US-Bürger wurde von der US-Regierung aufgehoben und Firmen konnten in die Wirtschaft investieren. Durch Trumps Dekret wird die Beziehung der beiden Länder wieder in den Zustand vom Kalten Krieg versetzt. Besonders die Tourismusbranche wird darunter zu leiden haben. Für US-Bürger gelten wieder dieselben Einreisebestimmungen wie vor Obama. Sie dürfen – ebenso wie US-Firmen – keine Geschäfte mehr mit vom kubanischen Militär kontrollierten Einrichtungen abwickeln. Das trifft die Tourismusbranche, die sich zu 60 Prozent in militärischer Hand befindet, besonders. Obamas Ziel war die Unterstützung des kubanischen Privatsektors. Touristen aus den USA schliefen gerne in privaten Unterkünften und aßen in privaten Restaurants. Genau diesen Privatsektor trifft Trump mit seinem Dekret auch, da jene US-amerikanische Touristen für sie die wichtigste Einnahmequelle darstellen
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Drogenparadies Pakistan – nicht nur Transitland, sondern auch Konsumentenhochburg

Pakistan Heroinkonsum Pakistan Heroinkonsum | Bild (Ausschnitt): ©  Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Vergangenen Montag , wurden 21 Kilogramm Heroin auf einem internationalen Flug der Linie Pakistan International Airline am Londoner Flughafen Heathrow von den Behörden sichergestellt. Es wird vermutet, dass die illegale Fracht in Islamabad geladen wurde. Bis jetzt ist nicht klar, wer dafür verantwortlich ist. Jedoch wurde die gesamte Crew des Fluges laut NCA sofort verhört, um eine Verbindung ausschließen zu können. Erneut rückt Pakistan in den Fokus und die Frage, welche Drogenpolitik das Land führt, wird präsent.
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Spielt Nepal als Transitland eine Rolle im internationalen Drogenhandel?

 Kathmandu | Bild (Ausschnitt): © Macro Eye [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr.com Nepal wird nicht unbedingt mit Drogenkartellen und Drogenhandel in Verbindung gebracht. Jedoch stieg die Zahl der Verhaftungen für Drogendelikte in den letzten Jahren an. Wurden im Jahr 2011 noch 2.174 Menschen verhaftet, so waren es 2016 schon 3.969 Personen. Im Land der Achttausender wird hauptsächlich Cannabis geschmuggelt. Aber auch Haschisch, Heroin, Opium und Kokain ist im Umlauf.
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Umdenken in Thailand – Entzugskloster hilft den Drogenabhängigen

  Bild (Ausschnitt): ©  buck82 [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Der Drogenkrieg in Philippinen sorgt weltweit für Schlagzeilen. Durch sein brutales Vorgehen sind schon hunderte Drogenabhängige und kleine Dealer umgebracht worden. Der ehemalige Ministerpräsident führte 2003 einen ähnlich restriktiven Drogenkrieg. Laut Menschenrechtsorganisationen wurden bei außergerichtlichen Tötungen damals 2800 Menschen umgebracht. Thailand hat immer noch extrem strikte Drogengesetze, es werden nicht nur die Händler, sondern auch immer noch die Abhängigen bestraft. Entzugskloster helfen den Menschen zwar aus der Sucht, um langfristig und präventiv gegen die Drogenproblematik vorgehen zu können, muss aber umgedacht werden.
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Marokko versorgt 70 Prozent des europäischen Cannabismarktes

Haschisch  Bild (Ausschnitt): © Mjpresson [CC BY-SA 3.0]  - Wikipedia In Marokko wird vor allem im Rif-Gebirge Hanf angebaut, das liegt im Norden des Landes. Etwa 800 000 Menschen leben von der Cannabis Produktion, obwohl diese illegal ist. Dennoch ist der Anbau so lukrativ, dass ganze Großfamilien sich davon ernähren können. Früher haben die Bauern andere Lebensmittel wie Weizen kultiviert. Das Leben war allerdings für sie sehr schwer. Sie hatten keine Häuser oder Schuhe. Heutzutage wird in der Bergregion viel gebaut. Es gibt Strom und viele besitzen auch ein Auto. Für sie bedeutet die Cannabisproduktion Wohlstand. Die Blätter und das Harz der Hanfpflanze, aus dem Haschisch gewonnen wird, können teuer verkauft werden.
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Heroin aus Afghanistan wird in Ostafrika geschmuggelt und konsumiert

  Bild (Ausschnitt): © Maxim Evdokimov  - Dreamstime

Das Interesse am Drogenhandel in Afrika hat sich in der Regel auf Westafrika konzentriert, da sich in dieser Region die Heimat des ersten Narco-Staates, Guinea- Bissau befindet. Aber seit 2010 hat eine Zunahme des Heroinhandels in Ostafrika  die Aufmerksamkeit der internationalen Gemeinschaft geweckt, und es wird davor gewarnt, dass die Auswirkungen des Heroinhandels in großem ... weiterlesen >>

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Irans widersprüchlicher Kampf gegen Drogen

  Bild (Ausschnitt): © Maxim Evdokimov  - Dreamstime

Die Anzahl der Drogenabhängigen im Iran wächst stetig. Zurzeit zählt man mehr als drei Millionen süchtige Frauen und Männer. Die am häufigsten konsumierte Droge ist Crystal Meth. 2,2 Millionen aller Süchtigen sind dieser Droge verfallen. Am zweithäufigsten wird Heroin konsumiert. Dies liegt einerseits an der ständigen Verfügbarkeit dieser beiden Drogen und andererseits an deren sehr ... weiterlesen >>

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Die Globalisierung des Drogenhandels

  Bild (Ausschnitt): © Claus Bunks - Wikimedia Commons

Zunehmend fordern die globalen Drogenhandelsmärkte mit ihren sich ständig ändernden Schmuggelwegen und Transitpunkten die Strafverfolgung heraus. Laut dem World Drug Report 2015 gab es keine großen Veränderungen in den Drogenproduktionsregionen. Der Bericht hat aber Beweise dafür gefunden, dass die klassischen Drogenschmuggelrouten, welche die kriminellen Gruppen benutzen, mittlerweile auch für andere Substanzen genutzt werden.

Kokain Kokain ... weiterlesen >>

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Libanon: Haschischbauern profitieren vom Syrienkrieg

  Bild (Ausschnitt): © Vivek Patankar - Wikimedia Commons

12 Tonnen Haschisch hat die libanesische Polizei letzte Woche bei einer Razzia in einem Vorort von Beirut, der Hauptstadt des Libanons, beschlagnahmt. Dazu kamen noch einige großkalibrige Waffen. Eigentlich sollte man denken, dass die Behörden diesen Fund als großen Erfolg verbuchen können. Doch aufgrund des Bürgerkriegs im benachbarten Syrien fehlen den Sicherheitsbehörden die Kapazitäten, um ... weiterlesen >>

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