Schlagwort-Archive: Honduras

Die mysteriöse Festnahme eines guatemaltekischen Drogenhändlers

Kokainkonsum  Bild (Ausschnitt): © Matthijs [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Guatemala ist bekanntermaßen ein wichtiger Transitstaat für Kokainlieferungen aus den Anbauländern im Süden in Richtung Norden, mit den USA als Zielland. Jedes Jahr passieren 400 Tonnen Kokain – 75 Prozent der Menge, die jährlich in den USA ankommen – das Land. Seine Lage macht Guatemala unter anderem für die mexikanischen Drogenkartelle so interessant. Im Süden befinden sich mit Honduras und El Salvador zwei weitere wichtige Transitstaaten, im Norden ist die Grenze zu Mexiko vielerorts durchlässig und schlecht bewacht. Das guatemaltekische Departamento Chiquimula, das an Honduras grenzt, ist einer der Hotspots für den Kokainschmuggel über Land. Dort war früher auch José Manuel López Morales, alias „Ché Manuel“, lange Zeit einer der größten Drogenhändler des Departamentos, aktiv. Aktuell befindet er sich, nachdem er von seinem Heimatland ausgeliefert wurde, in den USA in Haft. Nachdem er drei Jahre lang auf der Flucht war, konnte er vor einigen Monaten gefasst werden. Relativ mysteriös sind allerdings der Ort und die Umstände seiner Verhaftung, über die nichts bekannt ist.
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Ausnahmezustand nach umstrittenen Wahlen in Honduras

Demonstration in Honduras Blockierte Straßen und Brücken, geplünderte und verwüstete Geschäfte sowie brennende Mautstationen – die Wut der Demonstranten ist groß.  | Bild (Ausschnitt): ©  Joe Catron [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Honduras befindet sich im Ausnahmezustand. Knapp zwei Wochen nach der umstrittenen Präsidentschaftswahl, in der bisher noch kein Gewinner ermittelt wurde, ist das Land an den Rand des Chaos gerutscht.
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Droht das Ende der Polizeireformen in Honduras?

Polizei in Honduras Die honduranische Polizei ist eine der korruptesten in der Region.  | Bild (Ausschnitt): ©  Francesco Michele [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Die anstehenden Wahlen in Honduras stellen die Zukunft der Polizeireformkommission in Frage. Diese wurde Anfang 2016 gegründet, um gegen die tief verwurzelte Korruption innerhalb des Polizeiapparats vorzugehen. Der amtierende Präsident Juan Orlando Hermández, welcher am 26. November zur Wiederwahl kandidiert, unterstützt die Arbeit dieser Kommission, welche unter anderem zu den jüngsten Verbesserungen der Sicherheitslage in Honduras beigetragen hat.
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DEA Mission in Honduras führte zu Tod von Zivilisten

US Militär Helikopter  Bild (Ausschnitt): ©  USASOC News Service [CC BY 2.0]  - Flickr Der 11.Mai 2012, in Ahuas, an der Mosquito-Küste im Osten von Honduras. Ein Propellerflugzeug landet am Stadtrand, Menschen laden Pakete aus und bringen sie zu einem Truck in der Nähe. Sie sind Drogenschmuggler. Bei der Ladung handelt es sich um 400 Kilogramm Kokain. Der Truck fährt zu einer Anlegestelle am Río Patuca, die Drogen werden auf ein Motorboot geschafft. Doch die Schmuggler sind nicht allein. Eine Anti-Drogen Einheit, bestehend aus honduranischen Polizisten und Soldaten und Agenten der US- amerikanischen DEA, ist ihnen schon länger auf den Fersen. Sie führen zusammen die Operation Anvil durch, um Drogenlieferungen auf dem Weg nach Norden abzufangen.
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Honduras: Ex-Präsident und Präsident unter Korruptionsverdacht

uan Orlando Hernández Der honduranische Präsident  Hernández und sein Umfeld geraten durch die Aussagen eines ehemaligen Drogenbosses unter Korruptionsverdacht | Bild (Ausschnitt): © Brookings Institution [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Vor kurzem wurde Fabio Lobo, Sohn des honduranischen Ex-Präsidenten Porfirio Lobo, in den USA zu 24 Jahren Haft verurteilt. Zuvor hatte er sich für schuldig erklärt, bei der Einfuhr von großen Mengen an Kokain in die USA mitgewirkt und dabei mit kriminellen Organisationen wie den Cachiros in Honduras zusammengearbeitet zu haben. Der Staatsanwalt gab an, Lobo habe die Reputation seines Familiennamens und das politische Netzwerk seines Vaters dazu genutzt Verbindungen zwischen Drogenbossen und Mitarbeitern des honduranischen Staats, darunter hochrangige Kongressabgeordnete, Militärs, und Mitarbeiter der Justiz, herzustellen. Dieser Fall wirft wieder einmal ein schlechtes Licht auf Honduras, ein Land das durch und durch korrupt zu sein scheint. Denn Fabio Lobo ist nur die Spitze des Eisbergs.
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Lateinamerikanische Gangs weltweit auf dem Vormarsch

Mara Salvatrucha - MS-13 Ein Mitglied der MS-13. | Bild (Ausschnitt): © Federal Bureau of Investigation [Public Domain]  - Wikimedia Commons Am 2.August wurde der Kopf der MSX3, Balbín Antonio Castillo Nole, während einer Routine Polizeikontrolle in einem Viertel in Lima der peruanischen Hauptstadt festgenommen. Er wurde zunächst für einen normalen Passanten gehalten. Als er sich jedoch weigerte, sich zu identifizieren und versuchte zu fliehen, wurde er festgenommen. Es stellte sich später heraus dass es sich um Castillo handelt, der mehrere strafrechtliche Einträge hat. Er wurde wegen Drogenhandel, Entführung, Erpressung, Diebstahl und versuchten Mordes polizeilich gesucht.
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Frauen geraten in Honduras zunehmend in Strudel aus Gewalt und Drogen

coca plantation Koka-Plantage in den Bergen. (Symbolbild) | Bild (Ausschnitt): © CIAT [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Honduras ist eines der gefährlichsten Länder der Welt. Die Mordrate ist enorm hoch und blutige Bandenkämpfe toben seit Jahren im Land. Gründe für die tödlichen Auseinandersetzungen lassen sich viele finden. Die Gewichtigsten stellen aber wohl die zunehmende Beteiligung an der Drogenproduktion und die damit zusammenhängende Korruption dar. Lange Zeit galt Honduras als ein typisches Transitland, in den letzten Jahren aber wurden immer mehr Koka-Plantagen gefunden. Honduras Landschaft zeichnet sich durch viele abgelegene, bergige und regnerische Regionen aus. Diese eignen sich hervorragend für den Kokaanbau, da sie optimale Bedingungen bieten und zudem gut versteckt sind. Das hat die großen honduranischen Gangs wie Barrio 18 und Mara Salvatrucha (MS13) sowie kolumbianische Kartelle auf den Plan gebracht, in Honduras als Kokaproduzenten einzusteigen. Der Weg in die USA ist vergleichsweise kurz und die staatlichen Strukturen begünstigen dieses Vorhaben. In Honduras ist Korruption weit verbreitet. Die Eliten sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor sind weitestgehend korrumpiert und unterstützen die großen Drogenbanden. Sie verfolgen die Gangs strafrechtlich kaum, sondern sichern stattdessen mit Hilfe der kriminellen Gangs ihre Macht ab oder profitieren gar finanziell davon. Indem sie Passivität walten lassen, erhalten sie oftmals Anerkennung in monetärer Form.
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Ehemaliger Drogenboss bedroht Korruptionsnetzwerk in Honduras

Korruption in Honduras Korruption in Honduras behindert den Kampf gegen den Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): ©  Alex Steffler [CC BY-NC 2.0]  - Flickr In Honduras ist Bestechung weit verbreitet. Von korrupten Individuen und Einzeltätern zu sprechen wäre jedoch eine Untertreibung. Eher zutreffend ist, dass Korruption das gängige System und der Modus Operandi im Land ist. Kriminelle Organisationen haben daran einen großen Anteil, da sie Regierungsinstitutionen auf verschiedenen Ebenen korrumpiert haben. Sowohl die Eliten im öffentlichen Bereich als auch die Oberschicht des privaten Sektors haben in den letzten Jahren zunehmend Verbindungen zu den kriminellen Netzwerken, die für Drogen- und Menschenhandel verantwortlich sind, aufgenommen. Unter der Regierungszeit des Präsidenten Juan Orlando Hernández, der 2014 sein Amt antrat, hat sich diese Dynamik weiter verschärft und zugespitzt. Bereits jetzt üben korrupte Beamte und Unternehmer eine überproportional starke Kontrolle in der Wirtschaft und Politik aus. Hernández hat es sich aber nun zur Aufgabe gemacht, die Regierungsgewalt in der Exekutive zu konsolidieren. Damit ist es ihm möglich, das engmaschige Netzwerk von Eliten mit Verbindungen zum öffentlichen, privaten und kriminellen Sektor weiter zu stärken. Auch schon vor seiner Regentschaft als Staatsoberhaupt, während seiner Zeit als Präsident des Kongresses, war er verantwortlich für ein „Gesetzgebungsklima“, das den Mitgliedern des Netzwerkes zu Gute kam.
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Jamaika: Steigende Mordrate trotz liberaler Drogenpolitik

  Bild (Ausschnitt): © Yellowj - Dreamstime.com Die schockierende Realität: Die jamaikanische Mordrate ist im Vergleich zum letzten Jahr fast um 20 Prozent gestiegen. Seit Januar mussten 639 Menschen ihr Leben lassen. Anfang Juni wurden innerhalb einer Woche 33 Menschen in ländlichen Regionen und 21 in städtischen Regionen ermordet. Die Morde sind hauptsächlich eine Folge der Rivalität verschiedener Gangs, welche sich mit dem Drogenhandel finanzieren. Seit 2009 schien die Rate zu sinken, aber seit 2014 steigt sie.
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Korruption, Gewalt & Kriminalität – Honduras droht ein zweites Kolumbien zu werden

Sichergestellte Ladung Kokain aus Honduras Von der US-Küstenwache konfisziertes Kokain | Bild (Ausschnitt): © von Coast Guard (Drug hand off) [Public domain] [Public Domain]  - Wikimedia Commons Am 22. Mai wurde in Honduras eine Koka-Farm gefunden. Sie umfasste ungefähr 84.000 Quadratmeter. Der Verdacht hatte sich erhärtet, weil man Chemikalien fand, die dazu benutzt werden die Blätter weiter zu verarbeiten. Im Zuge der Ermittlungen wurden immer häufiger entsprechende Felder überall im Land entdeckt. Die Sicherheitsbehörden gehen momentan davon aus, dass es sich hierbei um Experimente von kolumbianischen oder guatemaltekischen Banden handelt. Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die Farm vor ungefähr drei Jahren von kolumbianischen Ingenieuren aufgebaut worden ist. Sie hatten mit Absicht eine Lage ausgewählt, die abgelegen ist, in bergigen und regnerischen Gebieten Honduras‘, die gute Bedingungen für das Anpflanzen von Koka bedeuten. Es deutet immer mehr darauf hin, dass kriminelle Banden ein Interesse daran haben, das Land von einem Transitland zu einem Produktionsland für Kokain zu machen.
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