Schlagwort-Archive: Indigene

Kolumbien: UN-Untersuchungskommission nach Tumaco-Massaker attackiert

Massaker Der Angriff der Regierung auf die UN-Mission bekräftigt das vorher angerichtete Massaker. | Bild (Ausschnitt): © UK Mission to the UN New York [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach den Ereignissen am 05. Oktober 2017 in Llorente, einem Teil der Großgemeinde Tumaco in Kolumbien, hat es wieder einen bewaffneten Angriff von den Einsatzkräften der staatlichen Drogeneinheit an eben diesem Ort gegeben.
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Drogenbanden nutzen illegalen Bergbau zur Geldwäsche

Luftaufnahme von Gold Abbau in Wald in Guyana Beispielhaftes Bild für Gold Abbau in Guyana | Bild (Ausschnitt): © Allan Hopkins [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Panamas Regenwälder und die dortige Bevölkerung sind gefährdet. Besonders durch den Raubbau von Gold – hinter dem Gruppierungen aus dem organisierten Drogenhandel vermutet wird. Sicher ist, dass es sich um kriminelle Banden handelt, die sich Zugang zu den Regenwäldern verschaffen und die dort lebende indigene Bevölkerung benutzen, um Gold und andere Bodenschätze zu gewinnen.Der Verdacht, dass es sich bei den Drahtziehern um Gruppierungen aus dem Drogengeschäft handelt, begründet sich auf der Möglichkeit der Geldwäsche, die der Goldhandel bietet.
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Bolivien: Mehr Flächen zum Koka-Anbau – Ein Fluch oder ein Segen?

Koka-Plantage Anbau von Koka-Pflanzen in Bolivien | Bild (Ausschnitt): © CIAT [CC BY-SA 2.0]  - Wikimedia Commons Bolivien ist der drittgrößte Koka-Produzent weltweit nach Kolumbien und Peru. Seit 2010 sind der Anbau und die Produktion der Kokapflanze um 35 Prozent national gesunken. Durch eine neue Gesetzgebung möchte die bolivianische Regierung dem entgegenwirken. Der bolivianische Präsident Evo Morales unterzeichnete im März ein umstrittenes Gesetz zum Anbau von Koka. Die Regierung einigte sich mit den Verbänden der Kokabauern auf eine Ausweitung der Flächen für die Koka-Kultivierung. Die legale Anbaufläche wird um fast das Doppelte vergrößert, von 12.000 auf 22.000 Hektar. Der Senat und das Abgeordnetenhaus müssen dieser Gesetzgebung noch zustimmen – dies gilt als wahrscheinlich.
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Mexiko: Der Anti-Drogen-Krieg hat katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt

Deforestation Mexico  Bild (Ausschnitt): ©  Blatant World [CC BY 2.0]  - flickr Der Drogenhandel ist eine der größten Herausforderungen für Mexiko. Tausende Menschen sterben jährlich in Folge der Drogenkriminalität. Ein entscheidender Faktor im Anti-Drogen-Krieg in Mexiko ist die gesellschaftliche und politische Einstellung der USA. Die Vereinigten Staaten stellen den weltweit größten Drogenmarkt dar. Die enorme Nachfrage bestimmt die Produktion und den Handel. Laut US-Behörden stammen rund 90 Prozent des importierten Kokains aus Mexiko.
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Ein Schritt in Richtung Frieden: FARC will Kindersoldaten freilassen

Kolumbianischer Soldat Für ehemalige Kindersoldaten sind umfassende Re-Integrationsprogramme besonders wichtig, um ein Leben außerhalb der Kriminalität führen zu können. | Bild (Ausschnitt): © Sgt. Samuel R. Beyers [Public Domain]  - Wikimedia Commons Vergangene Woche gaben die FARC bekannt, ihre Kindersoldaten freizulassen. Dies ist Bestandteil der laufenden Friedensverhandlungen zwischen der ehemals mächtigste Guerrillagruppe Kolumbiens, die sich hauptsächlich durch Kokainhandel finanziert, und der kolumbianischen Regierung. Nach mehr als fünfzig Jahren soll der Konflikt in diesem Jahr beendet werden. Der nun angekündigte Schritt wird von internationalen Beobachtern als Versuch seitens der FARC gewertet, einen glaubwürdiger Beitrag für anhaltenden Frieden in Kolumbien zu leisten.
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Kokain-Konsum bedroht den Regenwald

  Bild (Ausschnitt): © Juliengrondin - Dreamstime.com

Die wenigsten Menschen, die Kokain konsumieren, machen sich dabei Gedanken um den Regenwald – sollten sie aber. Der Drogenanbau und –handel gefährdet zunehmend den Erhalt der mittel- und südamerikanischen Regenwälder. Die Artenvielfalt, das Ökosystem und auch indigene Gemeinden sind dadurch einer erheblichen Gefährdung ausgesetzt.

Die USA versucht, den Drogenhandel bereits auf der Route in die ... weiterlesen >>

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Venezuela: Warao-Indianer als Schmuggler benutzt

  Bild (Ausschnitt): © Roar Johansen - wikimedia commons Die Warao-Indianer sind eine bedeutende Ethnie in Venezuela, welche von der Kolonialisierung fast unberührt zurückgelassen wurde. Sie besiedeln das Orinoco-Delta im Osten des Landes. Doch die friedlichen, auf Tauschwirtschaft beruhenden Siedlungen, deren Regionen entlang der Atlantikküste Venezuelas verlaufen, werden nun als Handelsrouten von Drogenhändlern genutzt.
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Können Körperkameras Menschenrechtsverletzungen verhindern?

  Bild (Ausschnitt): © Jmrobledo - Dreamstime

Personen verschwinden, werden gefoltert und willkürlich ermordet – diese Menschenrechtsverletzungen begehen in Mexiko nicht nur Drogenkartelle, sondern auch Sicherheitskräfte wie die Polizei und das Militär. Mehrere medial aufgegriffene Vorfälle wie das Massaker in Tlatlaya 2014, bei dem mutmaßlich 22 Personen durch Militäroffiziere hingerichtet wurden, verstärkten den Druck auf die Regierung, gegen diese vorzugehen. So kürzte ... weiterlesen >>

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Schluss mit Herbizidbesprühungen in Kolumbien

Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos möchte künftig keine Kokafelder mehr mit Herbiziden besprühen. Er folgt damit einer kürzlich ausgesprochenen Empfehlung des kolumbianischen Gesundheitsministeriums. Nach einem im März veröffentlichten Bericht der Weltgesundheitsorganisation verursachen die verwendeten Herbizide, vor allem Glyphosat, wahrscheinlich Krebs. Glyphosat ist eines der vielen, giftigen Unkrautvernichtungsmitteln, die von Monsanto hergestellt werden.

Seit 2001 ... weiterlesen >>

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Amazonas: Wie der Drogenhandel ein ganzes Gebiet umkrempelt

  Bild (Ausschnitt): © n.v. - Wikimedia Commons

Regenwald, indigene Stämme, Moskitos – das sind klassische Assoziationen, die einem einfallen, wenn man an den Amazonas denkt. Folgt man jüngsten Entwicklungen in der Hauptstadt des gleichnamigen Bundesstaates, müssten es eigentlich Kriminalität, Drogenhandel und Bandenkriege sein.

Sicherheitsbehörden ordnen 70 Prozent der Morde in Manaus dem regionalen Drogenhandel zu. Die meisten dieser Morde sind den Bandenkriegen ... weiterlesen >>

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