Schlagwort-Archive: Kartelle

Ecuador meldet Erfolge in der Drogenproblematik – „Zero Drug Mission“ hilft

 „Mision Educacion Cero Drogas“  | Bild (Ausschnitt): © n.v. [CC BY-SA 2.0]  - Agencia de Noticias ANDES Zwischen 2007 und 2016 konnten in Ecuador rund 520 Tonnen illegaler Drogen beschlagnahmt werden, deutlich mehr als die 81 Tonnen in der vorangegangenen Dekade. Damals wurde der Kampf gegen die Drogen noch durch den US-amerikanischen Militärstützpunkt in der Hafenstadt Manta unterstützt. In jüngster Vergangenheit bereitet das Land nicht nur als Transitland Sorgen, auch der Konsum wird ein immer größeres Problem. Einige Drogenbanden konnten bereits aufgespürt werden, ihr Einfluss auf staatliche Behörden ist allerdings immer noch bedenklich. 700 Polizisten wurden aus diesem Grund schon entlassen.
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Mexiko: 170.000 Tote– Verheerende Bilanz nach zehn Jahren blutigen Drogenkrieges

 The drug-related violence in Tijuana has become so pervasive that not even schoolchildren can escape it. | Bild (Ausschnitt): © John S. and James L. Knight Foundation [CC BY-SA 2.0]  - flickr In Mexiko tobt nun schon seit über zehn Jahren ein unerbittlicher Drogenkrieg. Er wurde von dem damaligen Präsidenten Felipe Calderon im Dezember 2006 ausgerufen. Sein Ziel war es, die Drogenkartelle mithilfe des Militärs auszumerzen. Mit 5.000 Soldaten begann seine militärische Anti-Drogen-Kampagne, vier Jahre später standen bereits 50.000 Armeeangehörige und Polizisten rund 300.000 Angehörigen der Drogenkartelle und ihren paramilitärischen Einheiten gegenüber.
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Guatemala: Fünf Attentate in zwei Monaten

 Symbolbild | Bild (Ausschnitt): © Jason Costanza [CC BY 2.0]  - flickr Guatemala hat stark mit Bandenkriminalität und Gewalt zu kämpfen. In diesem Zusammenhang werden auch immer wieder Attentate auf Politiker verübt. Allein seit Beginn des Jahres 2017 wurden fünf Bürgermeister angegriffen. Zwei von ihnen starben. Der Präsident des nationalen Gemeindeverbands in Guatemala, Edwin Escobar, macht Drogenbanden, die ihre Macht ausweiten wollen, für diese Angriffe verantwortlich. Es konnte zwar noch nicht bewiesen werden, dass die kriminellen Gruppen die Taten begangen haben, jedoch wurden in den letzten Jahren mehrere Bürgermeister ermordet, die entweder in den Drogenschmuggel involviert waren oder in Gemeinden regierten, die sich auf bekannten Schmuggelrouten befinden.
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Uruguay: Drei Jahre nach der Legalisierung – Der Staat als Dealer?

  Bild (Ausschnitt): © Brett Levin [CC BY 2.0]  - flickr Vor drei Jahren legalisierte Uruguay als erstes lateinamerikanisches Land Marihuana. Noch kaufen sieben von zehn Konsumenten auf dem Schwarzmarkt ein. Die langwierige Umstellung der Gesetzte schaffte hierfür Lücken. Dennoch bewahrheiteten sich keine Spekulationen, mehr Bewohner würden drogenabhängig werden. Tatsächlich trat eher das Gegenteil ein: Die Nachfrage sank mit dem Reiz des Verbotenen. Auch andere Vorteile brachte die Freigabe und soll sie noch erzielen. Deshalb möchte das Land nun selbst mit in die Graswirtschaft einsteigen – der Staat als Dealer?
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Kolumbien: 6,9 Millionen Vertriebene, auch wegen Kokaanbau

 FARC-Rebellen im kolumbianischen Dschungel. | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies - Wikimedia Commons Das Land mit den meisten Binnenflüchtlingen weltweit ist mit 6,9 Millionen Kolumbien. Syrien hingegen liegt mit 6,6 Millionen erst auf Platz zwei. Im September 2016 fand in Kolumbien ein Volksentscheid über den verhandelten Friedensvertrag zwischen der Guerilla-Organisation FARC und der Regierung statt. Überraschenderweise wurde dagegen gestimmt, allerdings lag die Wahlbeteiligung bei gerade einmal 37 Prozent
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Kolumbianische Banden spannen Schmuggelnetz bis nach China

Kolumbien ist der weltweit größte Kokainexporteur.  Bild (Ausschnitt): © Cheeese - Dreamstime Mit einer Bevölkerungszahl von 1,3 Milliarden und einer aufsteigenden Mittelschicht stieg auch der Drogenkonsum in China deutlich an. Insgesamt werden Rauschmittel im Wert von 82 Milliarden US-Dollar konsumiert, daher steigt die Attraktivität für kolumbianische Drogenbanden. Parallel dazu verstärkt sich auch der Kokainschmuggel in das asiatische Land. Es stehen in China zwar hohe Strafen bis hin zu lebenslanger Haft und Todesstrafe auf Drogenschmuggel, dennoch wird nur ein Teil der Händler inhaftiert. Dabei werden oft die Drogenschmuggler, sogenannte „Maultiere“, festgenommen. Die Drogenbanden im Hintergrund können von Kolumbien aus weiterhin operieren. Das Kokain, das Kolumbiens Banden mithilfe von Schiffen nach China bringen, wird auf eine beachtliche Menge geschätzt.
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Brasilien: Drogenkartelle regieren die Gefängnisse

Gefängnis Manaus  Bild (Ausschnitt): © Flavio Silva [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Am 2. Januar 2017 kam es zu einer massiven Gefängnisrevolte im brasilianischen Manaus. Diese erfolgte jedoch nicht, um Verbesserung der Haftbedingungen durchzusetzen, oder aufgrund eines Fluchtversuchs, sondern nachdem ein Konflikt zwischen Mitgliedern der Drogensyndikate PCC und Familia do Norte (Familie des Nordens) eskalierte. PCC steht für Primeiro Comando da Capital (erstes Kommando der Hauptstadt) und ist eines der mächtigsten Drogenkartelle Brasiliens.
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Folgen des Fentanyl-Skandals – das neue Heroin?

Fentanyl Lolli Fentanyl Lolli | Bild (Ausschnitt): ©  amir [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Im Dezember wurden Top-Führungskräfte des großen amerikanischen Pharmakonzerns Inysys Therapeutics verhaftet, aufgrund der Anklage, illegale Geschäfte mit Fentanyl, einem Opiat geführt zu haben. Das hatte nicht nur einen Anstieg der jährlichen Überdosierungen aufgrund von auf Fentanyl basierenden Präparaten zur Folge, sondern soll die illegale Herstellung, den Handel und zuletzt auch den blutigen Kartellkrieg im Nachbarland Mexiko angefeuert haben.
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Rumänien: Transitland für Mafia-Drogen

Hafen von Konstanza - Rumänien  Bild (Ausschnitt): ©  GeorgR (de) [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Obwohl es in den Medien kaum beachtet wird, stellt Rumänien schon seit einigen Jahren zusammen mit Bulgarien und Griechenland ein logistisches Transit-Drehkreuz für Rauschmittel dar. Über die Seeroute vom Schwarzen Meer wird insbesondere Heroin in die EU geschmuggelt.
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Kokain: Schmuggelwege in die USA

Beschlagnahmtes Kokain  Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Kokainkonsum in den USA steigt – und zwar extrem. Im Jahr 2015 wurden laut dem „2016 National Drug Threat Assessment“ der DEA 56,7 Prozent mehr Kokain beschlagnahmt als im Vorjahr. 90,2 Prozent des in den USA beschlagnahmten Kokains stammen aus Kolumbien und 7,5 Prozent aus Peru, wobei das peruanische Kokain größtenteils durch Kolumbien geschmuggelt wird.
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