Schlagwort-Archive: Kartelle

Drogenwirtschaft Paraguays korrumpiert Staat und Gesellschaft

 Der illegale Drogenschmuggel führt regelmäßig auf die Grenzstädte Ponta Porã und Pedro Juan Caballero zurück  | Bild (Ausschnitt): © Luís Costa [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Paraguay gehört nach Angaben der UNODC zu einem der fünf größten Marihuana-Produzenten weltweit. Doch nach dem SENAD konsumiert nicht mal ein Prozent der Paraguayer Marihuana. Daraus resultiert, dass fast die ganze Cannabisproduktion auf dem Schwarzmarkt landet und für den illegalen Export verwendet wird. Während nur 20 Prozent nach Argentinien, Peru und Bolivien geschmuggelt wird, gelangen 80 Prozent an den brasilianischen Nachbar. Von dort verkaufen und verteilen Gangs die Ware im ganzen Staat. Laut der UNO liegt das Epizentrum des paraguayischen Drogengeschäfts circa 500 Kilometer von der Hauptstadt Asunción entfernt.
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US-Waffenindustrie verdient mit den Drogenkriegen in Lateinamerika Milliarden

  Bild (Ausschnitt): © Diego Fernández [public domain]  - Wikimedia Commons

Das Kokain und die eng damit verbundenen Kartelle und Kriege sind in Lateinamerika Alltag und fester Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Keine andere Region auf der Welt leidet so sehr unter der Drogengewalt wie die Anbaustaaten Südamerikas und die Transitstaaten Mittelamerikas. Angaben des UNDOC zufolge befinden sich 41 der 50 gefährlichsten Städte der Welt in Lateinamerika. ... weiterlesen >>

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Guinea-Bissau: Transitstaat für den internationalen Drogenhandel

 Symbolbild: Beschlagnahmtes Kokain, das schon für den weiteren Transport fertig gemacht wurde.  | Bild (Ausschnitt): © Public Domain work of a US Federal Agency [Public Domain]  - Wikimedia Commons Das knapp 40.000 Quadratkilometer große Guinea-Bissau ist eines der kleinsten Länder des afrikanischen Kontinents. Doch international gilt es als einer der größten Drogenumschlagplätze der Welt. Nachdem Europa als Absatzmarkt für die lateinamerikanischen Kartelle immer bedeutsamer wurde, wuchs die Wichtigkeit Guinea-Bissaus als Transitstaat stetig an. Der westafrikanische Küstenstaat bietet aufgrund seiner politischen Vergangenheit die perfekten Voraussetzungen.
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Albanien: Das „neue Kolumbien Europas“

"Sinaloa" Kartell In Albanien wurden vor einigen Tagen 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt | Bild (Ausschnitt): © Peter Kim - Dreamstime.com Vor einigen Tagen wurde die größte Menge Kokain in der Drogengeschichte Albaniens festgestellt. Offenbar handelt das Land im Balkan nicht nur im großen Stil mit Marihuana, sondern auch mit der kristallinen Substanz. Dabei soll die Polizei eine Lieferung von 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt haben. Das entspricht einem Wert von 180 Millionen Euro. Die illegale Ware traf zusammen mit einer Bananenlieferung aus Kolumbien ein.
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Mexikanischen Soldaten gelingt es erneut Verbrechersyndikat „Los Zetas“ zu schwächen

  Bild (Ausschnitt): © Geraint Rowland [CC BY-NC 2.0]  - flickr Mexikanischen Marinesoldaten gelang es vergangene Woche, Z-43, den mutmaßlichen Kopf des Kartells „Los Zetas“ festzunehmen. José María Guizar Valencia von den Behörden unter Z-43 geführt, konnte in La Roma, einem Ausgehviertel in Mexiko-Stadt, aufgegriffen werden. Gegen den Anführer des berüchtigten Drogenkartells „Los Zetas“, der eine mexikanische sowie eine US- Staatbürgerschaft besitzt, lagen sowohl von mexikanischen Behörden wie auch von US-amerikanischen Behörden Haftbefehle wegen Drogen- und Waffenhandels, Mordes und Entführung vor.
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Drogenhandel in Guatemala: Mordrate erschreckend hoch

 In Guatemala werden aufgrund der schwachen Regierung Verbrechen nur selten gesetzlich bestraft | Bild (Ausschnitt): © Kaye Richey [Public Domain]  - Wikimedia Commons Allein Ende 2017 beschlagnahmte die Polizei in Guatemala 3.600 Pfund Kokain im Wert von 22,3 Millionen Dollar. Die geographische Lage Guatemalas wirkt sich zusätzlich auf die Rolle des Landes im Drogenhandel aus. Es befindet sich zwischen den Rauschgiftkonsumierenden Vereinigten Staaten und dem Rauschgiftproduzierenden Südamerika. Folglich fungiert Guatemala als Transitstaat, über den sämtliche illegale Geschäfte abgewickelt werden
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Kolumbianische Drogennetzwerke finden in Europa zunehmend einen neuen Absatzmarkt für Kokain

Beschlagnahmtes Kokain Spanien Die spanische Polizei nach der Beschlagnahmung von 3,4 Kilogramm Kokain im Hafen von Vigo im Juni 2013. | Bild (Ausschnitt): ©  Ministerio del Interior 2017 [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Bei der Belieferung des größten Kokainmarkts der Welt, den USA, spielen die kolumbianischen Drogenkartelle und –netzwerke anders als in den 1980er und 1990er Jahren eine untergeordnete Rolle. Sie übernehmen meistens nur den Kokaanbau, die mexikanischen Kartelle kontrollieren den Verkauf und heimsen den größten Anteil am Gewinn ein. Doch die kolumbianischen Drogennetzwerke kompensieren das wohl zunehmend, indem sie sich nach anderen Absatzmärkten für ihr Kokain umsehen. Besonders die europäischen Länder haben sie dabei ins Auge gefasst.
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Kolumbien: Ausbreitung mexikanischer Kartelle stärkt neue Narcos

 Polizisten posieren über dem Leichnam von Pablo Escobar. Doch auch noch nach dem tod des Drogenbosses kämpft Kolumbien mit dem Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): © Andy Zeigert [CC BY 2.0]  - Flickr Kolumbien hat auch nach dem Tod des weltweit mächtigsten Drogenbosses Pablo Escobar noch mit illegalen Machenschaften zu kämpfen. Obwohl die Polizei und die Regierung nun strikter und aggressiver gegen den Drogenhandel vorgehen, findet die jüngere Generation der Rauschgifthändler, die sogenannten „Baby-Narcos“ offenbar immer wieder neue Wege um ihr Geschäft voranzutreiben.
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Argentinien: Kartelle profitieren von laxer Drogenpolitik und hoher Nachfrage

 Argentinien grenzt an Bolivien und Paraguay. Durch die geographische Lage fungiert Argentinien als Transitstaat | Bild (Ausschnitt): © birasuegi [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Das südamerikanische Land wurde in den letzten Jahren zunehmend Teil des Betäubungsmittelhandels. Das liegt vor allem an der geographischen Lage. Paraguay und Bolivien zählen zu den größten Drogenexportländern und grenzen an Argentinien. Insbesondere aus Bolivien nahm mit den Jahren der Drogenschmuggel nach Argentinien zu. Dabei setzen die Händler oftmals Menschen und sogar Tiere ein, um die illegale Ware in das Nachbarland zu exportieren.
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Kolumbien: Angriff auf Polizeiwache beendet Friedensgespräche mit ELN

 Gebietsmarkierung der ELN. | Bild (Ausschnitt): © Julián Ortega Martínez [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Vor einigen Tagen attackierte die Guerillaorganisation Ejército de Liberación Nacional (ELN) eine Polizeiwache in Kolumbien. Dabei wurden fünf Polizisten getötet und 41 weitere verletzt. Die Regierung Kolumbiens zieht Konsequenzen: Die Friedensgespräche mit den ELN-Rebellen sollen vorerst ausgesetzt werden, eine fünfte Verhandlungsrunde wird es demnach erst einmal nicht geben. Für die Bevölkerung in Kolumbien ist das ein ordentlicher Rückschlag.
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