Schlagwort-Archive: Koka

Kolumbien: 6,9 Millionen Vertriebene, auch wegen Kokaanbau

 FARC-Rebellen im kolumbianischen Dschungel. | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies - Wikimedia Commons Das Land mit den meisten Binnenflüchtlingen weltweit ist mit 6,9 Millionen Kolumbien. Syrien hingegen liegt mit 6,6 Millionen erst auf Platz zwei. Im September 2016 fand in Kolumbien ein Volksentscheid über den verhandelten Friedensvertrag zwischen der Guerilla-Organisation FARC und der Regierung statt. Überraschenderweise wurde dagegen gestimmt, allerdings lag die Wahlbeteiligung bei gerade einmal 37 Prozent
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Peru: Eradikation der Kokafelder oder Alternative Entwicklung?

 (c) Riopatuca | Dreamstime.com | Bild (Ausschnitt): © (c) Riopatuca | Dreamstime.com - Peru verfolgt eine repressive Drogenpolitik, welche von Eradikation und Verboten geprägt ist. Die Eradikation, also die Vernichtung der Kokafelder ist eine Maßnahme, die auf den ersten Blick durchaus effektiv erscheint. Jedoch beseitigt diese das Problem nicht, sondern verlagert es nur. Dieses Phänomen wird „Baloon-Effect“ genannt. Drückt man bei einem Ballon an einem Ende, so wird die ganze Luft an das andere Ende gepresst.
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Panama: Drogenschmuggel in die USA boomt

Highway Pan American (1S) in Sechura Desert  Bild (Ausschnitt): ©  A. Duarte [CC BY-SA 2.0]  - flickr Das Transitland Panama spürt die Folgen des enormen Anstieg der Kokainproduktion in Kolumbien. Seit den Friedensverhandlungen mit der FARC hat sich der Anbau dort um ein Vielfaches gesteigert. Im Zuge dessen verzeichnete Panama im Jahr 2016 mehr Drogenfunde als jemals zuvor in diesem Jahrtausend.
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Kokain: Schmuggelwege in die USA

Beschlagnahmtes Kokain  Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Kokainkonsum in den USA steigt – und zwar extrem. Im Jahr 2015 wurden laut dem „2016 National Drug Threat Assessment“ der DEA 56,7 Prozent mehr Kokain beschlagnahmt als im Vorjahr. 90,2 Prozent des in den USA beschlagnahmten Kokains stammen aus Kolumbien und 7,5 Prozent aus Peru, wobei das peruanische Kokain größtenteils durch Kolumbien geschmuggelt wird.
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Südamerika: Kokainkonsum in Europa ist verantwortlich für die Macht der Kartelle

Kokainpäckchen in einem Schiff  Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr Die Methoden um Kokain zu schmuggeln werden immer kreativer. Das wertvolle weiße Pulver wurde schon in Schuhen, Bibeln oder vielem mehr gefunden. Aber auch Grillkohlebriketts, Brustimplantate oder Plastikfrüchte dienen als Versteck für Kokain. Erst letzte Woche wurden vom Duisburger Zollamt auf der A3 in einem Auto haufenweise Drogen sichergestellt. Die Päckchen wurden unter dem Armaturenbrett versteckt. Insgesamt stießen die Fahnder auf 4,3 Kilogramm Amphetamine und über 300 Gramm Marihuana. Ein weiteres Auto enthielt im Fahrzeug 8,3 Kilogramm Kokain, in Folien eingewickelt sowie Pistolen mit zugehöriger Munition. Die Autos kamen alle aus den Niederlanden.
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Kolumbien: Drogenhandel kann nach gescheitertem Friedensabkommen weiter florieren

Farc im Dschungel von Kolumbien  Bild (Ausschnitt): ©  phoenixdiaz [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Trotz des Scheiterns eines Friedensabkommens zwischen der kolumbischen Rebellengruppe FARC und der Regierung am 02.10.2016 wurde der kolumbianische Präsident mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Das geplante Abkommen wurde von der Bevölkerung abgelehnt, dennoch zeigte es eine erste Initiative, um den bereits 50 Jahre andauernden Bürgerkrieg zu beenden.
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Bolivien: Positive Auswirkungen des Koka-Anbaus auf die Bauern

Kokabauern feiern in Bolivien  Bild (Ausschnitt): © Matthew Straubmuller [CC BY 2.0]  - flickr

Der Anbau der Kokapflanze und der Konsum ihrer Blätter lässt sich in der  Kultur Boliviens über tausend Jahre zurückverfolgen. Durch das Kauen der Blätter wird ein Alkaloid freigesetzt, „das Hunger betäubt, Erschöpfung lähmt [und] leicht berauscht“. Da aus der Pflanze allerdings die Rauschdroge Kokain hergestellt werden kann, setzten Außenstehende wie die USA Bolivien unter Druck. ... weiterlesen >>

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Kolumbien: Regenwälder fallen illegalen Kokaplantagen zum Opfer!

Abholzungsarbeiten im Regenwald  Bild (Ausschnitt): © Rettet den Regenwald e.V. (Rainforest Rescue) [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Kokain zerstört Leben und viele Familien zerbrechen daran. Aber nicht nur der Konsum ist das Problem. Illegale Koka-Plantagen sind Schuld an der Zerstörung der Regenwälder, vor allem in Kolumbien. Kolumbiens Wälder sind die Heimat vieler Tier- und Pflanzenarten und viele davon sind vom Aussterben bedroht. Jeden Tag werden 111 Hektar an Regenwald abgeholzt. Von 2014 auf 2015 wuchsen die Anbaugebiete von 69.000 auf 96.000 Hektar um 39 Prozent. Aber auch vor geschützten Reservaten wird kein Halt gemacht, 2015 waren schon 11.837 Hektar betroffen.
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Peru verbrennt über 7000 Tonnen an illegalen Drogen

Konfisziertes Kokain  Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr In unzähligen Plastiktüten verpackt. 7,7 tausend Tonnen Drogen. Darunter 2.844 Kilo Kokain-Paste, 3.751 Kilo Kokain-Hydrochlorid, 1.341 Kilo Marihuana, der Rest waren Opium und Mohnblumen. Hätte nur das Kokain die USA erreicht, hätte man damit 140 Millionen Dollar verdienen können, in Europa wären es 218 Millionen Dollar gewesen und in Ozeanien sogar fast eine Milliarde US-Dollar. Diese Menge an Drogen verbrannte die peruanische Regierung und setzte damit ein Zeichen im Kampf gegen den Drogenhandel.
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Peru und Kolumbien: Hotel all inclusive – die legale Droge Ayahuasca

  Bild (Ausschnitt): ©  Jairo Galvis Henao [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr

Wenn man auf der Ferienfarm „Amaru Spirit“ bei Inquitos all inclusive bucht, bekommt man in diesem Fall nicht nur eine Unterkunft mit Mahlzeiten und Getränken, nein, auch tägliche Drogentrips sind im Preis enthalten. Der selbsternannte Schamane David Hewson eröffnete dieses Angebot im Regenwald Perus, das vor allem bei Backpackern sehr beliebt ist. Aber auch viele ... weiterlesen >>

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