Schlagwort-Archive: Koka

Puerto Rico: Erfolg im Kampf gegen Gangkriminalität könnte gefährliches Machtvakuum hervorrufen

Puerto Rico Kokain In San Juan beschlagnahmtes Kokain. | Bild (Ausschnitt): © Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr US-Behörden haben bekannt gegeben, dass Mitte Januar 104 Mitglieder einer kriminellen Gruppe aus Puerto Rico gefasst wurden und sich nun wegen Drogenhandels vor Gericht verantworten müssen. Die Beschuldigten gehören allesamt zu einer Gang namens „Menores“ und wurden in neun Prozesspunkten angeklagt, unter anderem wegen Drogenhandels und Mordes.
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Kolumbien: Kokain-Explosion heizt politische und soziale Krisen an

Koka-Pflanzen  Bild (Ausschnitt): ©  Pablo Andrés Rivero [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Kokain gehört zu einer der gefragtesten Drogen der Welt. Das Produktionszentrum befindet sich in der Andenregion Kolumbiens, Perus und Boliviens. Dort werden jedes Jahr hunderte von Tonnen des weißen Pulvers produziert und an Verbrauchermärkte in der ganzen Welt versandt.
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USA macht Druck: Widersprüchliche Aussagen in Kolumbien in Bezug auf Koka- Eradikationsziel 2018

Kolumbien Die USA machen Kolumbien Druck, die gewaltsame Eradikation fortzusetzen. Das Nachhaltigkeitsprogramm bleibt dabei auf der Strecke. | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr In Kolumbien zog man diesen Dezember ein Fazit zu der bisherigen Umsetzung der Koka-Eradikation 2017 und gab Eradikationspläne für das Jahr 2018 bekannt. Der kolumbianische Verteidigungsminister, Luis Carlos Villegas, sagte in einer Pressemitteilung, dass die Behörden ihr Ziel der gewaltsamen Ausrottung von 50.000 Hektar Koka-Ernte dieses Jahr erreicht bzw. sogar überschritten hätten. Er gab zudem bekannt, dass 2018 63.000 Hektar der Koka-Ernte beseitigt werden, 23.000 Hektar davon durch freiwillige Ersetzung mit Nutzpflanzen und 40.000 Hektar durch Vernichtung. Jedoch hatte die kolumbianische Regierung hier scheinbar widersprüchliche Aussagen bezüglich der Menge an Koka getätigt, die im nächsten Jahr mithilfe des Militärs ausgerottet werden soll.
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Massaker in Magüí Payán: Eine versteckte Zeitbombe in Post-Konflikt-Ära Kolumbiens

Vorbote eines Krieges Das Massaker offenbart die tickende Zeitbombe des sich langsam wiederaufflammenden Krieges. | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Im südöstlichen kolumbianischen Department Nariño, in der Stadt Magüí Payán, hatte es am 27. November 2017 eine bewaffnete Auseinandersetzung gegeben. Dabei kam es zu einer gewaltsamen Konfrontation zwischen der Comuneros del Sur Fraktion der Nationalen Befreiungsarmee (EJército de Liberación Nacional - ELN) und den Dissidenten der 29. Front der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia - FARC). Laut der kolumbianischen Zeitung „Semana“ verstarben an diesem Tag insgesamt 13 Menschen. Dieses Massaker offenbart die noch tiefe Wunde, der wiederaufreißen könnte. Damit ist wieder eine tickende Zeitbombe enthüllt worden, die diesen Teil des Landes bedroht.
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Paraguay: Drogenschmuggel in der Luft verdeutlicht Korruptionsproblem

Flugzeug  Bild (Ausschnitt): © Fungus Guy [CC BY-SA 3.0]  - Wikimedia Commons Eine internationale Kooperation von argentinischen und paraguayischen Behörden mit der US-amerikanischen DEA führte zur Zerschlagung der „größten Organisation“, die mithilfe von Flugzeugen von Paraguay aus Drogen in andere südamerikanische Länder schmuggelte. Die beiden Brüder Wilfrido Bareiro Vargas und Rigoberto Bareiro Vargas wurden festgenommen, ihnen wird vorgeworfen im Südosten Paraguays geheime illegale Flugplätze betrieben zu haben, die dem Ausflug von Kokain und Marihuana dienten. Zudem wurden eine halbe Tonne Marihuana, militärische Waffen, Fahrzeuge und eine halbe Million Dollar beschlagnahmt. Die Operation kann also als Erfolg gewertet werden. Doch es wurde auch einmal mehr aufgezeigt, welche Schwierigkeiten insbesondere Paraguay bei der Bekämpfung des Drogenschmuggels in der Luft hat.
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Kolumbien ein Jahr nach dem Friedensvertrag: viele Probleme noch ungelöst – Kokainproduktion steigt deutlich an

FARC Friedensvertrag Der kolumbianische Präsident Santos und der Ex-Chefkommandant der FARC Londoño bei der Unterzeichnung des historischen Friedensvertrags. | Bild (Ausschnitt): ©  Presidencia El Salvador [CC0 1.0]  - Flickr Ein Jahr ist es mittlerweile her, dass der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos und Rodrigo Londoño Echeverry, ehemaliger Chefkommandant der FARC-Guerilla, ihre Unterschrift unter die finale Version des Friedensabkommens setzten und somit einen 50 Jahre währenden blutigen Konflikt beendeten, der 250.000 Menschen das Leben kostete und mehr als sieben Millionen Binnenflüchtlinge hervorbrachte. Vor einigen Monaten haben auch die letzten Guerilleros ihre Waffen abgegeben. Zeit also, Bilanz zu ziehen. Wurden die im Vertrag beschlossenen Bestimmungen umgesetzt? Welche Auswirkungen haben sie auf das Land, die Ex-Rebellen und die Bevölkerung?
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Brasilianische Gangs expandieren nach Peru

Kokafeld Peru Ein peruanisches Kokafeld. | Bild (Ausschnitt): ©  Master Bob [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Brasilien konnte einer der meistgesuchten peruanischen Drogenhändler gefasst werden, der zuvor ein Jahrzehnt lang auf der Flucht war. Seine Festnahme veranschaulicht die Entwicklung der peruanischen Kokaanbaustätten und deutet auf künftige Veränderungen des transnationalen Kokainhandels in Südamerika hin.
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Machtgewinn der mexikanischen Kartelle gefährdet Sicherheitslage in Ecuador

Ecuadorianische Polizisten Durch den Machtgewinn der mexikanischen Kartelle in Ecuador könnte sich die Sicherheitslage im als relativ sicher geltenden Andenstaat verschärfen. | Bild (Ausschnitt): ©  André Gustavo Stumpf [CC BY 2.0]  - Flickr Aus einem Bericht der mexikanischen Generalstaatsanwaltschaft geht hervor, dass die großen mexikanische Drogenkartelle, darunter das Sinaloa Kartell, Los Zetas, La Familia Michoacana und das Golf Kartell, in Ecuador Fuß gefasst haben. Deren Einfluss erstreckt sich bekanntermaßen von Nord- und Mittelamerika bis nach Peru und Kolumbien und jetzt weiten sie laut dem Bericht ihren Aktivitätsradius bis nach Ecuador aus. Verschiedene Polizeibeamte haben diese Darstellung jedoch zurückgewiesen.
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Kolumbien: Historische Vereinbarung zur Kokain-Politik stößt auf enorme Hindernisse

Antidrogen-Einheit Das Projekt zwischen Kolumbien und des UNODC könnte gezielt die Koka-Plantagen aus dem Weg räumen. | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos  [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Kolumbien und der UNODC haben nach fast einem Jahr des Friedensvertrags 2016 am 03. November 2017 in Wien, Österreich, ein Zusammenarbeitsprojekt zur Reduzierung der Kokainproduktion beschlossen. Der Fokus soll dabei speziell auf den Andenstaaten liegen. Dieser Plan wird von der kolumbianischen Regierung abhängen. Den finanziellen Beitrag muss die Regierung in einem Zeitrahmen von vier Jahren zur Verfügung stellen, das die gesamte finanzielle Last dieser Initiative zur Drogenbekämpfung darstellt. Es wird geschätzt, dass es sich zukünftig um bis zu 315 Millionen US-Dollar handeln wird, die ausgezahlt werden müssten.
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Bolivien: Regierung geht gegen Koka-Aussaat in nicht autorisierten Gebieten vor

Koka-Pflanzen  Bild (Ausschnitt): ©  Pablo Andrés Rivero [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Nachdem im März 2017 das neue Koka-Gesetz in Kraft getreten ist, hat Bolivien nun damit begonnen, überschüssige Koka-Aussaat zu vernichten. Der Vize-Minister für soziale Verteidigung und kontrollierte Substanzen, Felipe Cáceres, informierte nun darüber, dass die gemeinsame Spezialeinheit aus Militär und Polizei (FTC) fünfzig Hektar illegaler Koka-Anpflanzungen außerhalb des traditionellen Gürtels in Yungas zerstört habe. In nicht autorisierten Gebieten sei kein Koka-Anbau geduldet, so die Regierung.
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