Schlagwort-Archive: Kolumbien

Kolumbien: UN-Untersuchungskommission nach Tumaco-Massaker attackiert

Massaker Der Angriff der Regierung auf die UN-Mission bekräftigt das vorher angerichtete Massaker. | Bild (Ausschnitt): © UK Mission to the UN New York [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach den Ereignissen am 05. Oktober 2017 in Llorente, einem Teil der Großgemeinde Tumaco in Kolumbien, hat es wieder einen bewaffneten Angriff von den Einsatzkräften der staatlichen Drogeneinheit an eben diesem Ort gegeben.
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Kolumbien: Polizisten erschießen friedliche Demonstranten

Kolumbianische Polizei Polizisten einer kolumbianischen Spezialeinheit | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Vergangenen Donnerstag, am 5. Oktober, ist es in Llorente, Teil der Großgemeinde Tumaco im kolumbianischen Departamento Nariño, zu einem Massaker an der Zivilbevölkerung gekommen. Einsatzkräfte der staatlichen Anti-Drogen Einheit eröffneten das Feuer auf friedliche Demonstranten und schossen wahllos in die Menge. Offizielle Angaben gehen von mindestens 6 Toten und 19 Verletzten aus. Andere Quellen berichten, dass bis zu 15 Menschen getötet und 50 verletzt wurden, davon 18 schwer. Unter den Demonstranten befanden sich zum größten Teil Kleinbauern. Sie protestierten gegen die zwangsweise von der Regierung verordnete Vernichtung von Kokasträuchern und für die Umsetzung der im Friedensabkommen mit der FARC vereinbarten Alternativen für den Anbau von illegalen Kulturen.
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World Drug Report 2017: Globale Drogenwirtschaft wächst

UNODC Logo  Bild (Ausschnitt): © UNODC [Public Domain]  - Wikimedia Commons Die Vereinten Nationen veröffentlichten kürzlich ihren jährlichen Welt-Drogen-Bericht für das Jahr 2017. Dieser konstatiert weltweit einen konstant angestiegenen Drogenhandel im Jahr 2015. Besonders Heroin und Kokain florieren.
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Kolumbien: gefährliches Machtvakuum nach Frieden mit Guerillas

FARC Die FARC hat sich bereits aus ihren Gebieten zurückgezogen, die ELN könnte bald folgen. Das hinterlässt ein gefährliches Machtvakuum. | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies [Public Domain]  - Wikimedia Commons Nach dem historischen Friedensabkommen mit der FARC hat die kolumbianische Regierung nun auch mit der letzten bewaffneten Guerillaorganisation, der ELN, einen Waffenstillstand geschlossen. Vom 1. Oktober an werden die Rebellen für erst einmal hundert Tage ihre Waffen niederlegen. Der kolumbianische Präsident Santos gibt sich hoffnungsvoll und sieht „einen ersten Schritt in Richtung Frieden“. Danach könnten beide Parteien einen Friedensvertrag aushandeln. Doch der Weg zum tatsächlichen Frieden und zum Ende der gewaltsamen Konflikte in Kolumbien ist noch lang. Die Feuerpause zwischen Regierung und ELN Rebellen wird das Machtvakuum weiter vergrößern, das durch den Rückzug der FARC aus den von ihr besetzten Gebieten hervorgerufen wurde. Nun werden die sogenannten Bacrim (Bandas criminales), kriminelle Banden, umso mehr versuchen, es zu füllen.
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Bitcoin: Ein neues Drogengeschäft für zentralamerikanische Gangs

Bitcoin Bitcoin dient mit Hilfe von Darknet als die perfekte anonyme Währung. | Bild (Ausschnitt): © Zach Copley [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Es gibt eine Entwicklung, die die UN derzeit genau unter Beobachtung stellt: Immer mehr Umsatz wird bei der Drogenkriminalität mit der digitalen Währung „Bitcoin“ in Zentralamerika generiert. Die Summen sind groß und das Interesse der UN, diesem Phänomen nachzugehen, auch.
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Iran: Drogenhändler missbrauchen Tauben als Drogenkuriere

 Brieftauben werden immer wieder zum Drogenschmuggel eingesetzt.  | Bild (Ausschnitt): ©  blackpictures [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die iranische Polizei hat letzte Woche rund hundert Tauben beschlagnahmt, die offenbar als Drogenkuriere missbraucht wurden. Die Vögel wurden bei einer Antidrogenoperation in der westiranischen Provinz Kermanschah entdeckt. Anscheinend wurde den Tieren ein kleiner blauer Plastikbeutel an die Klaue gebunden, indem sich die illegalen Drogen befanden. Nicht zum ersten Mal benutzen Drogenhändler die Vögel, die in früheren Zeiten als Postboten oder Kuriere eingesetzt wurden, auch für ihre kriminellen Zwecke. Ähnliche Fälle gab es bereits in Kuwait und Kolumbien. Im Iran allerdings, indem die Zucht der Vögel und Taubenrennen eine lange Tradition haben, ist die Taube als Drogenkurier ein relativ neues Phänomen.
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Korrupte venezolanische Behörden erleichtern Kokainhandel in die USA

Geldscheine in Umschlag  Bild (Ausschnitt): © Meryll - Dreamstime.com Korruption in Venezuela ist einer der Hauptgründe für den Anstieg der Kokain-Produktion im benachbarten Kolumbien. Venezuela gilt als wichtiger Transitstaat für Kokain auf seinem Weg auf den nordamerikanischen Markt, insbesondere den US-amerikanischen. Hergestellt wird das weiße Pulver vor allem im angrenzenden Kolumbien, das ideale Bedingungen für den Anbau der Koka-Pflanze bietet. In geheimen Laboren, die kriminelle Banden in entlegenen Regionen im kolumbianischen Urwald errichten, wird die Pflanze mit Chemikalien versetzt und zu Kokain verarbeitet.
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Amerikanische Nachfrage nach mexikanischen Drogen so hoch wie nie

Heroin  Bild (Ausschnitt): © WBEZ [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Die Grenze zwischen den USA und Mexiko sorgt seit vielen Jahren für Aufsehen. Der neue US-Präsident Donald Trump beharrt auf seinem Vorhaben, die beiden Länder durch eine Mauer zu trennen. Mexiko soll dafür zahlen. Wie, ist ungewiss.
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Brasilien: Kampf gegen Drogenhandel fordert immer mehr Blutzoll

Kokain wird auf der ganzen Welt gehandelt. Brasilien ist ein wichtiger Transitstaat für Kokain und hat einen der größten Konsummärkte weltweit. | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr Einer der wichtigsten Drogenbosse Lateinamerikas wurde Anfang des Monats, nach 30 Jahren, endlich verhaftet. Luiz Carlos da Rocha, auch "White Head" genannt spielte eine bedeutende Rolle im nationalen aber auch internationalen Kokainhandel. Um unerkannt zu bleiben, unterzog er sich mehreren Gesichtsoperationen.
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Ehemaliger Drogenboss bedroht Korruptionsnetzwerk in Honduras

Korruption in Honduras Korruption in Honduras behindert den Kampf gegen den Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): ©  Alex Steffler [CC BY-NC 2.0]  - Flickr In Honduras ist Bestechung weit verbreitet. Von korrupten Individuen und Einzeltätern zu sprechen wäre jedoch eine Untertreibung. Eher zutreffend ist, dass Korruption das gängige System und der Modus Operandi im Land ist. Kriminelle Organisationen haben daran einen großen Anteil, da sie Regierungsinstitutionen auf verschiedenen Ebenen korrumpiert haben. Sowohl die Eliten im öffentlichen Bereich als auch die Oberschicht des privaten Sektors haben in den letzten Jahren zunehmend Verbindungen zu den kriminellen Netzwerken, die für Drogen- und Menschenhandel verantwortlich sind, aufgenommen. Unter der Regierungszeit des Präsidenten Juan Orlando Hernández, der 2014 sein Amt antrat, hat sich diese Dynamik weiter verschärft und zugespitzt. Bereits jetzt üben korrupte Beamte und Unternehmer eine überproportional starke Kontrolle in der Wirtschaft und Politik aus. Hernández hat es sich aber nun zur Aufgabe gemacht, die Regierungsgewalt in der Exekutive zu konsolidieren. Damit ist es ihm möglich, das engmaschige Netzwerk von Eliten mit Verbindungen zum öffentlichen, privaten und kriminellen Sektor weiter zu stärken. Auch schon vor seiner Regentschaft als Staatsoberhaupt, während seiner Zeit als Präsident des Kongresses, war er verantwortlich für ein „Gesetzgebungsklima“, das den Mitgliedern des Netzwerkes zu Gute kam.
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