Schlagwort-Archive: Kolumbien

Kampf der venezolanischen Regierung gegen Drogengangs fordert zunehmend zivile, minderjährige Opfer

Straßenschild in Venezuela  Bild (Ausschnitt): ©  Cadu Tavares [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Venezuela gilt mit 28.479 Todesopfern durch Gewalteinwirkung allein im Jahr 2016, nach El Salvador, als das gefährlichste Land der Welt. Dabei steigt die Mordrate kontinuierlich an und umfasst zunehmend zivile Opfer. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die zunehmende Bewaffnung der kriminellen Drogenbanden, der Polizei sowie militärischer Einheiten zurückzuführen. Diese Aufrüstung und der damit verbundene Anstieg an Brutalität ist auch der Grund dafür, weshalb mittlerweile etwa 80 Prozent der auf den Straßen Venezuelas ausgefochtenen Konflikte für Beteiligte und Unbeteiligte tödlich enden.
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Das Leid der Transitstaaten: Drogenhandel legt die Entwicklung schwacher Staaten nahezu vollständig lahm

Drogentransport in Afghanistan aufgedeckt  Bild (Ausschnitt): ©  ResoluteSupportMedia [CC BY 2.0]  - Flickr Europa und die USA sind die wichtigsten Märkte für den internationalen Drogenhandel. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen gibt es weltweit etwa 158 Millionen Drogenkonsumenten, welche dem globalen Handelsnetzwerk jährlich 400 Milliarden US-Dollar einbringen und zehntausende illegale Arbeitsplätze schaffen. Bedeutsam für den Handel mit diesen Substanzen sind jedoch nicht nur die produzierenden Staaten, auch die Transitländer, insbesondere Mexiko und Haiti erfüllen eine wesentliche Funktion im Drogengeschäft.
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Marihuana als aktueller Exportschlager: Neue Drogendynamik gefährdet Chile

Marihuana-Konsum in Chile  Bild (Ausschnitt): ©  misterio_henry [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Nach dem Fund von mehr als 400 Kilogramm hoch-qualitativen Marihuanas in Santiago de Chile, welches Berichten zu Folge aus Kolumbien stammt, wird vermutet, dass sich eine maßgebliche Veränderung in der Struktur des Drogenhandels in Südamerika abzeichnen könnte. So scheinen insbesondere die produzierenden Staaten Kolumbien, Paraguay und Peru ein verstärktes Interesse an dem Export von Marihuana, einer Droge, welche bisher überwiegend zum Konsum im eigenen Land produziert wurde, zu entwickeln. Mit einem Verkaufswert von etwa neun Millionen US-Dollar handelt es sich im vorliegenden um den größten, jemals entdeckten Fall von Marihuana-Schmuggel in Chile.
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Steigender Konsum und Anbau von Kokain: Zusammenhang mit dem Frieden in Kolumbien?

Kokainkonsum Darstellung von Kokainkonsum | Bild (Ausschnitt): © Matthijs [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der Kokaanbau und die illegale Ernte in Kolumbien sind seit 2011 explosionsartig angestiegen. Die Kokainproduktion in ganz Südamerika boomt: 2014 wurden 950 Tonnen Kokain hergestellt. Dies ist eine Erhöhung um 38 Prozent zum Vorjahr. Der erneute Anstieg des Anbaus führt beim kolumbianischen Verteidigungsminister zu Besorgnis, auch wenn er wenig verwundert ist. Die Kultivierung der Kokapflanze nimmt immer weiter zu.
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Kartelle zwingen die Ärmsten zum Kokainschmuggel

$52 Million in Cocaine Kokainfund in der Westkaribik im Wer von 52 Millionen Dollar  | Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY 2.0]  - flickr Die Kokainproduktion nimmt immer weiter zu. In Kolumbien können pro Jahr 646 Tonnen des Rauschmittels produziert werden, ein zunehmender Trend der letzten Jahre. Der Grund für den Anstieg: Verstärkter Konsum in den Industriestaaten. Die Zahl der Kokainüberdosen in den USA stieg von 2014 auf 2015 um 57 Prozent an
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Nach Kolumbiens Friedensvertrag: Amazonasmafia kämpft um Nachfolge der FARC

 Amazonas | Bild (Ausschnitt): © johrling [CC BY 2.0]  - Flickr Alleine im Februar wurden am Hamburger Hafen 700 Kilo Kokain beschlagnahmt, 360 Kilo wurden an der englischen Küste angeschwemmt – die Kokainausfuhr aus Kolumbien, Brasilien und Peru boomt. Der Friedensvertrag der kolumbianischen Regierung sollte Frieden bringen, doch die Kokainnachfrage und -Produktion lässt nicht nach und so kämpfen nun Mafiagruppen aus dem brasilianischen Amazonasgebiet um die zukünftig führende Position im Drogenhandel in einem brutalen Bandenkrieg. Europa, Afrika und Asien rutschen immer weiter in den Fokus, nachdem der Handel in die USA durch Trump immer weiter erschwert wird.
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Kolumbien: Unwürdige Übergangszonen für FARC-Rebellen behindern Friedensprozess

Frieden in Kolumbien?  Bild (Ausschnitt): © Leon Hernandez [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Kolumbien kommt dem Frieden immer näher. Die Verhandlungen sind in vollem Gange und die Guerilleros sollen nach und nach entwaffnet und wieder in das Leben eingegliedert werden. Doch nun gesteht Juan Manuel Santos, Präsident Kolumbiens und Friedensnobelpreisträger, ein, dass es bei der Integration der FARC-Rebellen in die Gesellschaft erhebliche Probleme gibt.
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Ecuador meldet Erfolge in der Drogenproblematik – „Zero Drug Mission“ hilft

 „Mision Educacion Cero Drogas“  | Bild (Ausschnitt): © n.v. [CC BY-SA 2.0]  - Agencia de Noticias ANDES Zwischen 2007 und 2016 konnten in Ecuador rund 520 Tonnen illegaler Drogen beschlagnahmt werden, deutlich mehr als die 81 Tonnen in der vorangegangenen Dekade. Damals wurde der Kampf gegen die Drogen noch durch den US-amerikanischen Militärstützpunkt in der Hafenstadt Manta unterstützt. In jüngster Vergangenheit bereitet das Land nicht nur als Transitland Sorgen, auch der Konsum wird ein immer größeres Problem. Einige Drogenbanden konnten bereits aufgespürt werden, ihr Einfluss auf staatliche Behörden ist allerdings immer noch bedenklich. 700 Polizisten wurden aus diesem Grund schon entlassen.
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Kolumbien: Paramilitärs beherrschten sogar die Gefängnisse

Gefängnis Symbolbild; Gefängnis Argentinien  | Bild (Ausschnitt): ©  Lionel Fernandez Roca [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Kolumbien ist auf dem besten Weg zum Frieden, im November 2016 wurde ein Vertrag von der FARC und dem Staatspräsidenten Santos unterzeichnet. Es werden allerdings erst jetzt die Strategien und Massaker der Paramilitärs an den Guerilleros aufgedeckt.
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Guatemala: Fünf Attentate in zwei Monaten

 Symbolbild | Bild (Ausschnitt): © Jason Costanza [CC BY 2.0]  - flickr Guatemala hat stark mit Bandenkriminalität und Gewalt zu kämpfen. In diesem Zusammenhang werden auch immer wieder Attentate auf Politiker verübt. Allein seit Beginn des Jahres 2017 wurden fünf Bürgermeister angegriffen. Zwei von ihnen starben. Der Präsident des nationalen Gemeindeverbands in Guatemala, Edwin Escobar, macht Drogenbanden, die ihre Macht ausweiten wollen, für diese Angriffe verantwortlich. Es konnte zwar noch nicht bewiesen werden, dass die kriminellen Gruppen die Taten begangen haben, jedoch wurden in den letzten Jahren mehrere Bürgermeister ermordet, die entweder in den Drogenschmuggel involviert waren oder in Gemeinden regierten, die sich auf bekannten Schmuggelrouten befinden.
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