Schlagwort-Archive: Kolumbien

Waffenlieferung nach Mexiko: Heckler & Koch umgeht Exportverbot der Bundesregierung

 Das G36 Sturmgewehr: Heckler&Kochs Exportschlager. | Bild (Ausschnitt): ©  Keith Trivett [CC BY 2.0]  - flickr Im mexikanischen Bundesstaat Guerrero wurden im Jahr 2017 6 Personen pro Tag ermordet, was ihn zur gefährlichsten Region in ganz Mexiko macht. Alleine in Acapulco starben 910 Menschen. Die Hauptstadt Guerreros ist somit die drittgefährlichste Stadt der Welt. Besonders kritische Journalisten, Indigene und Menschenrechtsverteidiger sind großen Bedrohungen ausgesetzt.
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USA, Mexiko und Kolumbien intensivieren Zusammenarbeit zur Bekämpfung des Drogenschmuggels im Pazifik

US Cost Guard  Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Migration, Handel, die Frage, wer die geplante Grenzmauer bezahlen soll. Die Liste der Themen, bei denen die USA und Mexiko uneins sind, ist ziemlich lang. Doch kommt man auf den Kampf gegen den Drogenhandel zu sprechen, überschneiden sich die Interessen. Zusammen mit Kolumbien starten die beiden Länder nun eine gemeinsame maritime Sicherheitsoperation, um auch gegen den Drogenschmuggel auf hoher See vorzugehen. Dabei sollen Schmuggelnetzwerke, die entlang der lateinamerikanischen Pazifikküste operieren, ins Visier genommen werden.
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Verhaftung von FARC Führungsmitglied gefährdet Frieden in Kolumbien

Demonstration gegen FARC Aufgrund der neusten Entwicklungen ist der Frieden in Kolumbien stark bedroht.  | Bild (Ausschnitt): ©  Camilo Rueda López [CC BY-ND 2.0]  - flickr Anfang dieser Woche ist Seuxis Paucis Hernández Solarte alisa „Jesus Santrich“, eines der obersten Mitglieder der Führungsriege der FARC in Bogota verhaftet worden. Es wurden Verbindungen zwischen dem FARC Politiker und kriminellen Splitter Gruppen aufgedeckt, die aktuell in den ländlichen Gebieten Kolumbiens für Chaos sorgen, um viele ehemalige Rebellen vor einer sozialen Wiedereingliederung abzuschrecken. Er ist ehemaliger Kommandant der Guerillabewegung und ist eine der Schlüsselpersonen in den Friedengesprächen mit der kolumbianischen Regierung. Nun wird er von der Staatsanwaltschaft des Drogenhandels und des Transports von zehn Tonnen Kokain in die USA beschuldigt.
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Korruption und Drogenhandel haben Venezuela und dessen Gefängnisse fest im Griff

 Das Uribana Gefängnis in Venezuela nach einem blutigen Aufstand 2013  | Bild (Ausschnitt): © Diariocritico de Venezuela  [CC BY 2.0]  - Flickr 68 Tote – So viele Opfer hat ein Brand in einem Gefängnis in Valencia, einer Stadt im Norden von Venezuela, Ende März gefordert. Und die Tragödie ist nicht die erste ihrer Art. Doch sie führt uns erneut die menschenunwürdigen Zustände, die in den meisten lateinamerikanischen Gefängnissen herrschen, vor Augen.
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Hafen von Santos: Schlüsselkorridor für Kokain auf dem Weg nach Europa

Luftbild von Santos Luftbild von Santos im Bundesstaat São Paulo. | Bild (Ausschnitt): ©  Agencia CNT de Noticias [CC BY 2.0]  - Flickr Brasilianische Sicherheitskräfte haben im Hafen der in der Nähe von São Paulo gelegenen Stadt Santos mehr als zwei Tonnen Kokain sichergestellt – ein neuer Rekordwert. Die Drogen wurden an einem Containerterminal am Kai in Guaruja, einer Gemeinde, die etwa 10 Kilometer westlich von Santos liegt, gefunden. Sie waren in drei Containern versteckt, die Kaffee, Zucker und Soja transportierten und auf ein Schiff namens Cap San Marco geladen werden sollten, welches unter anderem in den Häfen in Hamburg, Le Havre und Algeciras einläuft. Laut Globo soll nun eine Ermittlung der Behörden die am Schmuggelversuch beteiligten Personen und Drahtzieher identifizieren.
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Kokainproduktion in Kolumbien so hoch wie nie

 Kolumbianischer Polizist bei der Zerstörung eines Drogennlabors. | Bild (Ausschnitt): © Policia Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - flickr Im Zeitraum zwischen dem 5. und 9. März dieses Jahres konnte das kolumbianische Militär 8,1 Tonnen Kokain beschlagnahmen. Im Zuge der Operation wurden 5,3 Tonnen der Droge im Golf von Urabá, 1,6 Tonnen im Hafen von Santa Marta und 1,2 Tonnen an der Grenze zu Ecuador konfisziert. Der Golf von Urabá ist wegen seiner geographischen Lage sowie der Nähe zur Atlantik- und Pazifikküste gut für illegale Organisationen, um große Mengen Kokain aus dem Land zu schmuggeln. Die 5.1 Tonnen waren zwischen einer Schiffsladung Bananen versteckt und sollten nach Belgien gebracht werden, von wo das Kokain weiter über den Kontinent verteilt werden sollte.
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Kolumbien: Kampf um Vormachtstellung in ehemaligen FARC-Gebieten entbrennt

 Gebietsmarkierung der ELN. | Bild (Ausschnitt): © Julián Ortega Martínez [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Seit dem 20. März befinden sich die zwei letzten großen Guerillabewegungen Kolumbiens, die ELN („Nationale Befreiungsarmee“) und die EPL („Volksarmee der Befreiung“) im Krieg. In diesem Zeitraum sind in Catatumbo im Nordosten des Landes die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen den beiden Gruppierungen immer wieder eskaliert, haben viele Tote gefordert und etliche Bewohner zur Flucht gezwungen. Nachdem die FARC sich aus dem Gebiet zurückgezogen hatte, fingen verschiedene bewaffnete Gruppen an, um die Vormachtstellung in diesem Gebiet zu kämpfen.
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Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenhandels misslingen in Lateinamerika

 Trotz zahlreicher Eradikationsmaßnahmen hat Kolumbien noch keinen Erfolg gegen die Kokainproduktion erreicht | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach dem jährlichen Bericht über den internationalen Drogenhandel des US State Department wird Lateinamerika auch in Zukunft seinen Kampf gegen organisierte Kriminalität und den Drogenhandel nicht gewinnen können. Korruption und der transnationale Schmuggel sind immer noch in vielen mittel- und südamerikanischen Staaten vorzufinden: Mehr als die Hälfte der 20 lateinamerikanischen Ländern gehören entweder zu den weltweit größten Produzenten von Kokain beziehungsweise Marihuana, oder sind als Transitstaat vom Drogenhandel betroffen.
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Kolumbien: Machtkämpfe krimineller Gruppen gefährden Kokasubstitution

Koka-Pflanzen  Bild (Ausschnitt): ©  Pablo Andrés Rivero [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Als im November 2016 die kolumbianische Regierung und die FARC einen Friedensvertrag unterzeichneten, der den seit mehreren Jahrzehnten schwelenden Konflikt zwischen den beiden Parteien beendete, schien auch eine Lösung für das Kokainproblem des südamerikanischen Landes gefunden zu sein. Das Programa Nacional Integral de Sustitución de Cultivos de Uso Ilícito, kurz PNIS, sollte Bauern aus ihrer Abhängigkeit vom Kokaanbau befreien und ihnen ermöglichen, auf legale Kulturen umzusteigen. Doch nur etwa eineinhalb Jahre später ist das Programm gefährdeter denn je.
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Kolumbien: Kriminelle Gruppen nutzen Nationalparks für illegale Aktivitäten – mit katastrophalen ökologischen Folgen

Sierra Nevada del Cocuy Nationalpark Der Parque Nacional Sierra Nevada del Cocuy ist einer der insgesamt 59 kolumbianischen Nationalparks. | Bild (Ausschnitt): ©  YoTuT [CC BY 2.0]  - Flickr Kolumbien ist eines der an biologischer Vielfalt reichsten Länder der Welt. Der südamerikanische Staat beheimatet eine enorme Artenvielfalt – 10 Prozent der auf der Erde vorkommenden Spezies finden dort ein Zuhause. Die Nähe zum Äquator, die unterschiedlichen Höhenlagen und die abwechslungsreichen klimatischen Bedingungen haben facettenreiche Ökosysteme zur Folge. Doch die Harmonie der Natur wird durch eine Vielzahl von kriminellen Gruppen gefährdet, die Nationalparksarks als Rückzugsort und für die Durchführung ihrer illegalen Aktivitäten nutzen.
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