Schlagwort-Archive: Korruption

Chile entwickelt sich vom Transitstaat zum Produktionsland für Kokain

Kokainkonsum Chile ist eines der Länder Lateinamerikas mit dem höchsten Kokainkonsum | Bild (Ausschnitt): © Cheeese - Dreamstime Dem Anschein nach wächst Chiles Rolle im Drogenhandel an. Bislang diente es hauptsächlich nur als Transitstaat und Umschlagsplatz für Kokain. Das Kokain wird aus Peru und Bolivien importiert, um es weiter nach Afrika und Europa zu exportieren. Vor allem die geografische Lage Chiles, die ausgedehnten Grenzen und die breite Küstenlinie macht es zu einem attraktiven Ort für den Transport und Export von Drogen.
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Drogenwirtschaft korrumpiert El Salvador

  Bild (Ausschnitt): © (c) Tomloel - Dreamstime.com El Salvador spielt eine relativ kleine, aber wachsende Rolle im Drogenhandel. Es dient als Drogendepot und vor allem als Transitstaat. Hauptsächlich wird Kokain aus Kolumbien und anderen südamerikanischen Ländern nach Mexiko und dann weiter in die USA geschmuggelt. Besonders die kaum kontrollierten Grenzübergänge mit den Nachbarländern Honduras und Guatemala erleichtern den Drogenschmuggel. Zusätzlich ermöglichen die zahlreichen Orte, insbesondere an El Salvadors Küste, die Drogen in kleinere Mengen für den weiteren Weg Richtung Norden zu entladen und zu verpacken oder für den Vertrieb und Verkauf im Heimatland zu nutzen.
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Drogenhandel und Korruption verhindern soziale Entwicklung Brasiliens

Schild - Drogen  Bild (Ausschnitt): © Michael Allen Smith [CC BY-SA 2.0]  - Flickr An der Grenze zwischen Paraguay und Brasilien kommt es derzeit verstärkt zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen zwei rivalisierenden Drogenbanden. Das umkämpfte Gebiet ist für den Drogenhandel sehr lukrativ. So ist Paraguay der zweitgrößte Produzent von Marihuana in Lateinamerika nach Mexiko. Dabei werden etwa 80 Prozent der Droge in die Großstädte Brasiliens transportiert und dort weiter verkauft. Schon seit Anfang März werden immer wieder entstellte Leichen in Verbindung mit dem Drogenhandel in der Grenzregion aufgefunden. Meist sind diese Mitglieder der verfeindeten Drogenbanden, des „First Capital Commands“ (PCC) oder des „Red Commands“, welche zu den bestorganisiertesten Drogenbanden Brasiliens zählen. Beide Gruppen waren einst Verbündete. Durch Ausbreitungsbestrebungen des „Red Commands“ sowie der Aufnahme von Partnerschaften zu mit der PCC verfeindeten Banden, kam es jedoch zu Uneinigkeiten, welche in einer Kriegserklärung der PCC gegenüber ihrem früheren Partner endeten. Seither kommt es immer wieder zu blutigen Kämpfen, wie auch Ende letzten Jahres, als vier Bandenmitglieder bei Auseinandersetzungen in einem brasilianischen Gefängnis starben.
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Repressive Strafverfolgung verschärft Lateinamerikas Drogenproblem

Gefängnis - Symbolbild  Bild (Ausschnitt): ©  Olli Homann [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Viele Gefängnisse in Lateinamerika sind überfüllt und außer Kontrolle geraten. So herrschen oft Gangs über die Haftanstalten und liefern sich blutige Gefechte. Berichten zu Folge besteht etwa in brasilianischen Gefängnisanstalten eine Überbelegung von bis zu 147 Prozent. Auf 400.000 Plätze kommen also rund 650.000 Gefangene. Doch was lässt sich gegen diese Missstände tun? Während aus der verstärkten Bekämpfung der Drogenbanden nur noch mehr Gefangene resultieren, wobei häufig Kleinkriminelle gefasst werden, während große Drogenbosse einer Strafverfolgung aufgrund ihrer weitreichenden Kontakte entgehen, ist eine adäquate Lösung bis heute nicht in Sicht.
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Mexiko: Diebstahl fossiler Energieträger als neues Geschäftsmodell der Drogenkartelle?

Ölpipeline  Bild (Ausschnitt): ©  Kristjan [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Besonders betroffen von den Diebstählen ist beispielsweise Mexikos staatlicher Ölkonzern „Pemex“. Dort steigt der Diebstahl von Kraftstoff durch organisierte Banden seit Jahren dramatisch an. Im Jahr 2010 wurden beispielsweise noch 1,6 Angriffe auf das Energiesystem pro Tag registriert, während es 2015 bereits acht tägliche Angriffe waren. Berichten der Pemex zu Folge werden täglich etwa 23.500 Barrel Erdöl aus den Pipelines mit einem Wiederverkaufswert von rund 1,17 Milliarden US-Dollar gestohlen. Damit stellt der Raub von Energierohstoffen eine zunehmend wichtige Einkommensgrundlage krimineller Gruppen dar.
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Ghana: wichtiger Umschlagplatz im internationalen Drogenhandel

 Konfisziertes Kokain | Bild (Ausschnitt): © ISN [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr

Ghana ist und bleibt ein Transitland für Drogen, vor allem für südamerikanisches Kokain und südasiatisches Heroin, für den Weitertransport in europäische und nordamerikanische Märkte, wie ein neuer Report des US Departments of State mitteilte. Der „International Narcotics Control Strategy Report 2016“ zeigte auch, dass Marihuana die Droge ist, die in Ghana am meisten konsumiert wird ... weiterlesen >>

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Das Leid der Transitstaaten: Drogenhandel legt die Entwicklung schwacher Staaten nahezu vollständig lahm

Drogentransport in Afghanistan aufgedeckt  Bild (Ausschnitt): ©  ResoluteSupportMedia [CC BY 2.0]  - Flickr Europa und die USA sind die wichtigsten Märkte für den internationalen Drogenhandel. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen gibt es weltweit etwa 158 Millionen Drogenkonsumenten, welche dem globalen Handelsnetzwerk jährlich 400 Milliarden US-Dollar einbringen und zehntausende illegale Arbeitsplätze schaffen. Bedeutsam für den Handel mit diesen Substanzen sind jedoch nicht nur die produzierenden Staaten, auch die Transitländer, insbesondere Mexiko und Haiti erfüllen eine wesentliche Funktion im Drogengeschäft.
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Mexiko: Korruption und Gewalt soweit das Auge reicht

Veracruz  Bild (Ausschnitt): © Даниил Кристань [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Veracruz, im Osten Mexikos, sei der korrupteste Staat im korruptesten Mitglied der OECD, so die International Crisis Group (ICG) in einem Ende Februar veröffentlichten Bericht. Zwischen Anfang Dezember und Ende Januar wurden über 230 Personen umgebracht und Stand Februar verschwanden in Veracruz 20.000 Personen, deren Verbleib ungewiss bleibt. Veracruz ist somit für 72 Prozent aller Fälle, in der Personen verschwanden, verantwortlich.
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Neues UN-Programm startet in Brasilien: Sport als Präventivmaßnahme gegen Drogenmissbrauch

  Bild (Ausschnitt): ©  Jarret Callahan [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Erst gestern ist ein neues Projekt des UNODC unter dem Motto „Line Up Live Up“ in Brasilien angelaufen. Dabei soll Sport präventiv gegen Jugendkriminalität und Drogenmissbrauch eingesetzt werden. Ziel ist es, andere Staaten etwa bei der Bekämpfung von Korruption, der Wiedereingliederung von Gefangenen in die Gesellschaft und der Verhinderung von Gewalt und Drogenmissbrauch durch Jugendliche zu unterstützen sowie ein nachhaltiges Rechtssystem aufzubauen.
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Europäische Nachfrage nach Kokain treibt Trinidad und Tobago in den Ruin

Kokain beschlagnahmt in der Karibik Kokain beschlagnahmt in der Karibik | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr Über 400 Morde hat der Inselstaat Trinidad und Tobago jährlich zu verzeichnen. Die Mordrate in der Karibikregion ist mit 40 Tötungsdelikten auf 100 000 Einwohner eine der höchsten weltweit. Grund dafür sind organisierte Bandenkriminalität und Drogenhandel. Ermöglicht wird die hohe Verbrechensrate durch weite Verbreitung von Kleinwaffen. Daneben spielt auch die geographische Lage der Insel eine Rolle, denn sie dient als Umschlagplatz von Kokain aus Südamerika.
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