Schlagwort-Archive: Korruption

Marokko entwickelt sich zum Transitstaat für Kokain nach Europa

 Symboldbild | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr 14 Kilometer liegen an der engsten Stelle zwischen Afrika und Europa- und trennen damit Spanien von Marokko, einem der größten Haschischproduzenten der Welt. Sowohl sein Status als Produktions- aber auch als Transitstaat nimmt immer weiter zu. Der Drogenvertrieb stellt ein immenses Problem für das nordafrikanische Königreich dar. Sowohl der Rauschgifthandel als auch die Abhängigkeit der Bevölkerung ist in den letzten Jahren weiter angestiegen. Viele Menschen sind süchtig, besonders in größeren Städten.
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Afghanistan: Das durch Terror und Drogenhandel geprägte Land ist auf dem Weg ein Narcostate zu werden

 Durch Opiumproduktion erwirtschaften die Taliban 60 Prozent ihrer Einnahmen | Bild (Ausschnitt): ©  illuminating9_11 [CC BY-ND 2.0]  - flickr Die Diskussion, ob Afghanistan ein sicheres Herkunftsland sei und es legitim ist Flüchtlinge dorthin abzuschieben, gehört du den am stärksten geführten Auseinandersetzungen in der deutschen Asylpolitik. Seit mehreren Jahren sind deutsche, amerikanische und andere westliche Akteure am Hindukusch militärisch präsent, um politische Stabilität herzustellen und die afghanische Regierung in ihrem Kampf gegen die Taliban zu unterstützen. Jetzt wo der Einsatz langsam eingestellt wird, könnte man meinen, dass sich für die Afghanen alles zum Guten gewendet hat. Sollten die zurückkehrenden Flüchtlinge keinen demokratisch legitimierten Rechtsstaat, eine ausgebaute Infrastruktur und ein besiegtes Terrornetzwerk vorfinden? Die aktuellen Ereignisse sprechen für das Gegenteil. Anschläge und Gebietsgewinne der Taliban sind auf einem Allzeithoch, die Regierung ist von Korruption unterwandert und die Terroristen finden laufend Nachwuchs aus der perspektivlosen Bevölkerung. Der Hauptgrund für die verschlechterte Lage ist klein, rosa und bedeckt große Gebiete Afghanistans – es ist die Schlafmohnpflanze, welche zum destabilisierenden Politikum geworden ist.
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Ecuador: Drogenschmuggel auf neuen Wegen – mit altbekannten Folgen

Ecuador Drogen werden immer mehr zu einem alltäglichen Problem in Ecuador | Bild (Ausschnitt): © matt pounsett [CC BY-NC 2.0]  - flickr Ein Reisebus auf dem Weg nach Quito, der Hauptstadt Ecuadors- soweit eine alltägliche Szene. Seit einem Busunglück Mitte August hat sich die Lage jedoch verändert. Der verunglückte Touristenbus entpuppte sich als Transporter für 80 Kilogramm Kokain und fast eine halbe Tonne Marihuana. Seit in den Nachbarländern Peru und Kolumbien immer mehr Drogen angebaut, die üblichen Schmugglerwege jedoch zuverlässiger kontrolliert werden, wird auf solch ungewöhnliche Maßnahmen wie einen Reisebus zurückgegriffen. Den meist jungen Frauen wird eine kostenlose Reise durch Ecuador nach Peru angeboten. Dabei gilt es jedoch nicht den Frauen etwas Gutes zu tun. Im Gegenteil: Sie sollen den Bus tarnen und das Reisegruppenschauspiel perfekt machen, um vom eigentlichen Vorhaben- dem Drogenschmuggel-abzulenken. Wissen tun die unschuldigen Reisenden jedoch meist nichts davon.
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Die Transitlage im asiatischen Drogenhandel wird dem indischen Punjab zum Verhängnis

Ein Mann konsumiert Drogen Der Drogenkonsum im Punjab steigt immer weiter an  | Bild (Ausschnitt): © Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Will man spontan die Grenze von Pakistan nach Indien überqueren, sieht man sich vor ein Problem gestellt. Grund ist ein gigantischer Zaun, welchen es unmöglich scheint zu passieren – ist er doch 553 Kilometer lang und seit kurzem unter Strom gestellt. Regelmäßig patroulieren Wachmannschaften entlang des Bollwerks. Wenn der amerikanische Präsident ein Vorbild für seine Grenzplanungen suchen sollte – hier könnte er es finden. Der Grund für die angespannte Grenzsituation hat zwei Hauptaspekte. Zum einen liegt die strenge Trennung in der ideologisch-historischen Feindschaft beider Länder begründet – und man will keine politisch motivierten Aggressoren ins Land lassen. Zum anderen sieht sich Indien einer noch größeren Gefahr gegenüber, welche eine ganze Region zu zersetzen droht. Gemeint ist die wachsende Drogenproblematik im Land. Insbesondere in der Grenzregion Punjab, wird die Transit- und Konsumrolle Indiens im asiatischen Drogenhandel deutlich sichtbar. Die Zahl der Drogenabhängigen liegt hier bei 230,000 – umgerechnet vier Mal mehr als der Weltdurchschnitt. Der Kampf gegen das rapide steigende Konsumverhalten wurde in der Vergangenheit nur unzureichend geführt. Deshalb ist Punjab heute ganz im Griff der Sucht – die täglichen Drogentoten unterstreichen das.
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Die Drogenindustrie im Nördlichen Dreieck schraubt Gewaltspirale nach oben

  Bild (Ausschnitt): © Gonzalo Alonso [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Die Probleme, die in Mexiko durch die wachsende Drogenindustrie aufgeworfen werden, sind Teil der internationalen Medienberichterstattung. Gravierende Konsequenzen gibt es jedoch zunehmend auch in einer weiteren Region: dem Nördlichen Dreieck, bestehend aus El Salvador, Guatemala und Honduras. Dort nimmt die Zahl der Gewalttaten dramatisch zu.
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Erhöhte Kokainnachfrage in Europa schürt Probleme in westafrikanischen Transitstaaten

  Bild (Ausschnitt): © jbdodane [CC BY-NC 2.0]  - flickr Der Kokainkonsum in Europa steigt stetig. Die Produktionsländer für den europäischen Markt liegen dabei ausschließlich in Lateinamerika. Um den kontinuierlich steigenden Bedarf an Kokain zu decken, mussten die Produzenten auch ihre Transportwege ausweiten. Ein Teil des europäischen Kokains wird seit geraumer Zeit über Westafrika geschmuggelt. Mit dem Konsumanstieg in Europa wird diese Handelsroute für die Produzenten in Lateinamerika immer wichtiger. Für die betroffenen Staaten in Westafrika hat das fatale Folgen.
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San Pedro – das gefährlichste Gefängnis von Bolivien

San Pedro in La Paz San Pedro in La Paz | Bild (Ausschnitt): © Danielle Pereira [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Mit dem Namen Petrus verbinden wir eine Figur, die die Weltgeschichte entscheidend zu prägen scheint, gründet sich doch der Anspruch der katholischen Kirche auf die Nachfolge des römischen Papsttums und letztlich Jesu eben auf jenen Apostel Petrus, welcher der erste Bischof von Rom gewesen sein soll. Dabei ist es höchst umstritten, ob der Jesus-Jünger je in Rom gewesen ist. Betrachtet man den Lebenslauf des Petrus, eigentlich den eines Fischers namens Simon, so lag dessen Hauptwirkungsstätte in Kapernaum am See Genezareth. Simon wurde „Petros“, im Griechischen „Fels“, auf Aramäisch „Kepa“, genannt und sollte den Fels darstellen, auf den Rom gemäß dem berühmten Jesuswort („Du bist Petrus [griech. petros] und auf diesen Felsen [griech. petra] werde ich meine Kirche [ekklesia] bauen“, Mk 8, 29 ff.) seine Kirche baut.
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Honduras: Gewalt und Menschenrechtsverletzungen durch Schlüsselrolle im internationalen Drogenhandel

Kokain Kolumbien  Bild (Ausschnitt): © (c) Pkripper503 - Dreamstime Honduranische Behörden haben vor etwa zwei Wochen fünf Flugzeuge beschlagnahmt, mit denen über eine Schmuggelroute in der Region La Mosquitia, die als Teil des an Nicaragua angrenzenden Departamentos Gracias a Dios zur Misikitoküste gezählt wird, Kokain transportiert worden sein soll. Am 8 .Juni stießen Sicherheitskräfte auf zwei voll funktionsfähige Flugzeuge und einen in der Nähe gelegenen illegalen Landeplatz, zwei Tage später entdeckten sie die Überreste drei weiterer Maschinen, die bereits verbrannt und verscharrt worden waren.
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Mexiko: Neuer Präsident López Obrador will Gewalt und Korruption beenden

López Obrador  Bild (Ausschnitt): ©  Arturo Alfaro Galán [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Es waren die größten und umfangreichsten Wahlen der mexikanischen Geschichte – und, da herrschte unter Mexikanern Einigkeit, wahrscheinlich auch die wichtigsten. Am vergangenen Sonntag waren im lateinamerikanischen Land 3.406 politische Ämter neu zu vergeben. 89,3 Millionen wahlberechtigten Mexikaner im In- und Ausland waren unter anderem dazu aufgerufen, ein neues Staatsoberhaupt zu bestimmen und über die Zusammensetzung des Kongresses zu entscheiden. Zusätzlich fanden in mehreren Bundesstaaten Gouverneurs-, Bürgermeister und Lokalparlamentswahlen statt.
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Drogenhandel verschärft Situation in venezolanischen Strafanstalten

 Iris Varela bei der Evakuierung eines Gefängnisses in Venezuela.  | Bild (Ausschnitt): ©  Diariocritico de Venezuela [CC BY 2.0]  - flickr Nicolás Maduro verkündete im Frühjahr dieses Jahres, dass die umstrittene Anwältin María Iris Varela Rangel weiterhin Ministerin der Strafvollzugsanstalten in Venezuela bleiben wird. Seit sieben Jahren ist die gebürtige Venezolanerin nun Vorsitzende der Gefängnisse im Land. Doch seitdem konnten kriminelle Gruppierungen ihre Macht in den venezolanischen Gefängnissen ausweiten und haben diese nun fest im Griff. Unternommen hat sie dagegen bis jetzt noch nichts.
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