Schlagwort-Archive: Korruption

Myanmar: Zusammenarbeit mit UNODC führt zu Neuausrichtung der Drogenpolitik

Schlafmohn Myanmar ist hinter Afghanistan der zweitgrößte Opiumproduzent weltweit. | Bild (Ausschnitt): © Alastair Rae [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Ende Februar gaben die myanmarische Regierung und das UNODC in einer gemeinsamen Erklärung die Neuausrichtung der Drogenpolitik des südostasiatischen Landes bekannt. Dabei wurde eine neue Strategie im Kampf gegen den Drogenhandel und beim Umgang mit Drogenkonsumenten zum Ziel ausgegeben. Das Land will den restriktiven und punitiven Ansatz, den es bislang verfolgte, zumindest zum Teil hinter sich lassen.
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Marokko: Traditioneller Haschischanbau hemmt entwicklungspolitischen Fortschritt

 Haschisch - auch "morrocan chocolate" genannt. | Bild (Ausschnitt): © Steffen Geyer [CC BY-NC 2.0]  - flickr Schon seit langer Zeit ist das Verhältnis und politische Klima zwischen dem Königreich Marokko und seinem Nachbarstaat Algerien äußerst schlecht. Aufgrund des permanenten Konflikts um das Gebiet der Westsahara ist die Grenze der beiden Staaten seit 1994 komplett geschlossen und ihre Beziehung über die letzten Jahrzehnte hinweg geprägt durch Provokationen, falschen Anschuldigen und Missgunst geprägt.
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Drogenwirtschaft Paraguays korrumpiert Staat und Gesellschaft

 Der illegale Drogenschmuggel führt regelmäßig auf die Grenzstädte Ponta Porã und Pedro Juan Caballero zurück  | Bild (Ausschnitt): © Luís Costa [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Paraguay gehört nach Angaben der UNODC zu einem der fünf größten Marihuana-Produzenten weltweit. Doch nach dem SENAD konsumiert nicht mal ein Prozent der Paraguayer Marihuana. Daraus resultiert, dass fast die ganze Cannabisproduktion auf dem Schwarzmarkt landet und für den illegalen Export verwendet wird. Während nur 20 Prozent nach Argentinien, Peru und Bolivien geschmuggelt wird, gelangen 80 Prozent an den brasilianischen Nachbar. Von dort verkaufen und verteilen Gangs die Ware im ganzen Staat. Laut der UNO liegt das Epizentrum des paraguayischen Drogengeschäfts circa 500 Kilometer von der Hauptstadt Asunción entfernt.
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Guinea-Bissau: Transitstaat für den internationalen Drogenhandel

 Symbolbild: Beschlagnahmtes Kokain, das schon für den weiteren Transport fertig gemacht wurde.  | Bild (Ausschnitt): © Public Domain work of a US Federal Agency [Public Domain]  - Wikimedia Commons Das knapp 40.000 Quadratkilometer große Guinea-Bissau ist eines der kleinsten Länder des afrikanischen Kontinents. Doch international gilt es als einer der größten Drogenumschlagplätze der Welt. Nachdem Europa als Absatzmarkt für die lateinamerikanischen Kartelle immer bedeutsamer wurde, wuchs die Wichtigkeit Guinea-Bissaus als Transitstaat stetig an. Der westafrikanische Küstenstaat bietet aufgrund seiner politischen Vergangenheit die perfekten Voraussetzungen.
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Mali: Drogengeschäfte hemmen den Friedensprozess

 UN-Soldaten in der Region Anefis, in der der malische Drogenschmuggel floriert | Bild (Ausschnitt): © United Nation Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Im westafrikanischen Mali befindet sich die zurzeit gefährlichste Mission der Vereinten Nationen. Die UN-Truppe der „Mission für die Stabilisierung Malis“ (MINUSMA) ist die Reaktion auf die gewaltvollen Ausschreitungen militanter Gruppen vor fünf Jahren. Friedensgespräche gehen nur schleppend voran. Das liegt vor allem an den Folgen, die Politiker und paramilitärische Gruppen mit ihren illegalen Drogengeschäften verursachen. Dabei wird die Sicherheitslage in Mali trotz der Anwesenheit der UN-Blauhelmsoldaten immer mehr bedroht. Seit der vor drei Jahren beschlossenen Waffenruhe wächst die Unsicherheit über deren Umsetzung immer weiter an.
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Afrika: Vom Umschlagplatz zum Absatzmarkt?

 In Albanien wurden vor einigen Tagen 613 Kilogramm Kokain beschlagnahmt | Bild (Ausschnitt): ©  Marco Verch [CC BY 2.0]  - flickr

541 Kilogramm Kokain beschlagnahmte Marokkos Bundespolizei Mitte Februar im Hafen von Casablanca. Der Drogenfund in Marokko zeigt erneut, wie wichtig der afrikanische Kontinent als Umschlagplatz für den internationalen Drogenschmuggel geworden ist. Ob das aus Südamerika stammende Kokain für den europäischen Markt bestimmt war, ist noch unklar.

Unabhängig davon ist Afrika aufgrund seiner geographischen Lage, direkt ... weiterlesen >>

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Indonesien: Regierung reagiert mit Drogenkrieg nach philippinischem Vorbild auf Drogenproblem

Joko Widodo Die indonesische Regierung unter Präsident Joko Widodo setzt auf einen war on drugs nach philippinischem Vorbild. | Bild (Ausschnitt): ©  hendrikMINTARNO [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Indonesische Sicherheitskräfte haben vor kurzem auf einem Schiff in der Nähe der Insel Batam 1,6 Tonnen Crystal Meth beschlagnahmt – ein Rekordwert. Budi Waseso, der Leiter der Anti-Drogenbehörde (Badan Narkotika Nasional – BNN) gab an, dass die Drogen von Myanmar aus auf die Reise geschickt worden seien. In diesem Monat ist das bereits der zweite Schlag, der indonesischen Behörden im Kampf gegen die organisierte Drogenkriminalität gelungen ist. Nur wenige Tage zuvor hatten sie ebenfalls auf Batum ähnliche Mengen Crystal Meth sicherstellen können.
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Nigeria: Wie sich Boko Haram mit Drogen finanziert

Nigerian_Army_Boko_Haram_demonstration Hauptwidersacher Boko Harams: die nigerianische Armee | Bild (Ausschnitt): © VOA/Nicolas Pinault [Public Domain]  - Wikimedia Commons Eine ganze Region droht durch den Kampf der nigerianischen Terrororganisation Boko Haram ins Chaos zu stürzen. Mit Geld aus dem Drogenhandel können sich die Extremisten nahezu ungehindert mit Waffen und Personal versorgen. Denn trotz Gebietsverlusten gelingt es Boko Haram nach wie vor, den Norden des Landes mit stets neuen Bluttaten heimzusuchen.
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Friedensgespräche zwischen ELN und kolumbianischer Regierung immer unwahrscheinlicher

 Der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos bemühte sich nach erfolgreichen Friedensgesprächen mit der FARC auch um Verhandlungen mit der ELN. Diese werden jedoch erstmal auf Eis gelegt | Bild (Ausschnitt): © Center for American Progress [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Aufgrund des im Januar verübten Anschlages auf eine Polizeiwache, der fünf Polizisten zum Opfer fielen, wurden die fünfte Verhandlungsrund in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito schließlich ausgesetzt. Die ELN, welche sich nach eigenen Angaben für den Frieden innerhalb Kolumbiens einsetzen möchte ist weiterhin an Verhandlungen interessiert. Obwohl der Friedensschluss mit der kriminellen Bande die Drogenkriege verringern könnte, sieht Santos die Anwendung von Gewalt durch die ELN für friedenstiftende Zwecke kritisch und nicht als Grundlage für Friedensgespräche.
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Honduras: neue Beweise für Verstrickungen mit Drogennetzwerk bringen Ex-Präsident Porfirio Lobo weiter in Bedrängnis

Porfirio Lobo Der honduranische Ex-Präsident Porfirio Lobo. | Bild (Ausschnitt): © OEA - OAS [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Fast ein Jahr ist es her, dass Devis Leonel Rivera Maradiaga mit seinen Aussagen bei einer Anhörung vor einem New Yorker Gericht für Aufsehen sorgte. Der Drogenboss, der früher zusammen mit seinem Bruder Javier an der Spitze der Cachiros, des ehemals mächtigsten honduranischen Drogennetzwerks, stand, deckte ein derartiges Ausmaß an Korruption in der politischen und wirtschaftlichen Elite Honduras auf, dass ein Staatsanwalt von einem „vom Staat gesponserten Drogenhandel“ sprach.
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