Schlagwort-Archive: Krieg

Mexiko: 170.000 Tote– Verheerende Bilanz nach zehn Jahren blutigen Drogenkrieges

 The drug-related violence in Tijuana has become so pervasive that not even schoolchildren can escape it. | Bild (Ausschnitt): © John S. and James L. Knight Foundation [CC BY-SA 2.0]  - flickr In Mexiko tobt nun schon seit über zehn Jahren ein unerbittlicher Drogenkrieg. Er wurde von dem damaligen Präsidenten Felipe Calderon im Dezember 2006 ausgerufen. Sein Ziel war es, die Drogenkartelle mithilfe des Militärs auszumerzen. Mit 5.000 Soldaten begann seine militärische Anti-Drogen-Kampagne, vier Jahre später standen bereits 50.000 Armeeangehörige und Polizisten rund 300.000 Angehörigen der Drogenkartelle und ihren paramilitärischen Einheiten gegenüber.
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Guatemala: Fünf Attentate in zwei Monaten

 Symbolbild | Bild (Ausschnitt): © Jason Costanza [CC BY 2.0]  - flickr Guatemala hat stark mit Bandenkriminalität und Gewalt zu kämpfen. In diesem Zusammenhang werden auch immer wieder Attentate auf Politiker verübt. Allein seit Beginn des Jahres 2017 wurden fünf Bürgermeister angegriffen. Zwei von ihnen starben. Der Präsident des nationalen Gemeindeverbands in Guatemala, Edwin Escobar, macht Drogenbanden, die ihre Macht ausweiten wollen, für diese Angriffe verantwortlich. Es konnte zwar noch nicht bewiesen werden, dass die kriminellen Gruppen die Taten begangen haben, jedoch wurden in den letzten Jahren mehrere Bürgermeister ermordet, die entweder in den Drogenschmuggel involviert waren oder in Gemeinden regierten, die sich auf bekannten Schmuggelrouten befinden.
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Tansania: Präsident Magufuli – Eine neue Hoffnung?

  Bild (Ausschnitt): © World Bank Photo Collection [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Der tansanische Präsident John Pombe Magufuli erklärte Anfang Februar 2017, er werde härter gegen Drogenhändler durchgreifen. Er verlangt von seinen Sicherheitskräften, jeden festzunehmen, der im Zusammenhang mit Drogenschmuggel steht.
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Krieg gegen Drogen oder Krieg gegen die Armen? – Philippinischer Präsident Duterte missbraucht Drogenkrieg zur Säuberung der Gesellschaft

  Bild (Ausschnitt): © Adam Cohn [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Die Drogenpolitik des philippinischen Präsidenten ist rigoros. Bereits am Tag seines Amtsantritts im Juni 2016 rief er zur Ermordung von Drogensüchtigen, Drogenhändlern und Kriminellen auf. Nur drei Monate danach empörte er die Öffentlichkeit erneut durch den Vergleich seines Kampfes gegen Drogen mit der Judenvernichtung im Dritten Reich.
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Brasilien: Drogenkartelle regieren die Gefängnisse

Gefängnis Manaus  Bild (Ausschnitt): © Flavio Silva [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Am 2. Januar 2017 kam es zu einer massiven Gefängnisrevolte im brasilianischen Manaus. Diese erfolgte jedoch nicht, um Verbesserung der Haftbedingungen durchzusetzen, oder aufgrund eines Fluchtversuchs, sondern nachdem ein Konflikt zwischen Mitgliedern der Drogensyndikate PCC und Familia do Norte (Familie des Nordens) eskalierte. PCC steht für Primeiro Comando da Capital (erstes Kommando der Hauptstadt) und ist eines der mächtigsten Drogenkartelle Brasiliens.
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PCC: Brasilianische Gang auf dem Vormarsch

Rio de Janeiro  Bild (Ausschnitt): ©  johrling [CC BY 2.0]  - Flickr „First Capital Command“ (PCC), so heißt die momentan mächtigste kriminelle Gruppe Brasiliens. Sie kontrolliert den landesweiten Waffen- und Drogenhandel in Brasilien sowie zunehmend die Exporte nach Europa. Dabei arbeiten sie unter anderem mit Italiens 'Ndrangheta Mafia zusammen.
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Olympiakater in Rio de Janeiro – ein Nährboden für Drogen und Kriminalität

  Bild (Ausschnitt): ©  Jordan Fischer [CC BY 2.0]  - Flickr Ein abgeschossener Militärhubschrauber, Leichen mit Folterspuren und ein eskalierender Krieg zwischen den Drogendealer-Milizen – 100 Tage nach den Spielen von Rio ist die Stadt wieder zurück in der Realität. Rio de Janeiro ist pleite und es mangelt an allem, das Schlimmste aber ist, dass der Drogenkrieg in den Favelas mit voller Wucht zurückgekehrt ist. Die Straßenkriminalität steigt und es gibt keine ausreichende medizinische Versorgung. Erneut zeigt sich, was viele Kritiker der Olympischen Spiele vorhergesagt hatten: Statt aufzublühen, ist die Stadt nach den Spielen in eine große Krise gestürzt.
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Mexiko: Unzählige Drogentunnel in die USA

Tunnel  Bild (Ausschnitt): ©  Steve Rotman [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Es sieht aus wie in einem Film: Ein 524 Meter langer Tunnel, drei Meter breit und 1,2 Meter hoch. Sieben Meter unter der Erdoberfläche, ausgestattet mit Licht, einem Belüftungssystem und sogar Schienen. Den unterirdischen Gang entdeckten mexikanische Behörden in Tijuana, nur 301 Meter von der US-mexikanischen Grenze entfernt.
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Das nördliche Dreieck – gemeinsam gegen Banden-Kriege und Drogenschmuggel

Chelatenango, El Salvador. May 2007. A members of the Mara Salvatrucha gang displays his tattoos inside the Chelatenango prison in El Salvador.  Bild (Ausschnitt): ©  markarinafotos [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr.com Das nördliche Dreieck – Honduras, Guatemala und El Salvador – gilt als eine der gefährlichsten Gegenden weltweit. In den drei kleinen Staaten leben zusammen 31 Millionen Menschen, die meisten von ihnen in Armut.
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Honduras: Militär ist in den Drogenschmuggel verwickelt

Honduras Soldaten  Bild (Ausschnitt): ©  The U.S. Army [CC BY 2.0]  - Flickr La Mosquitia ist eine der Öffentlichkeit unzugängliche Gegend an der Karibikseite von Honduras, die von Drogenschmugglern wie dem Atlantik-Kartell kontrolliert wird. Als Gegenmaßnahme hat der Staat dort eine große Anzahl an Polizisten und Soldaten stationiert. Doch nun gibt es laut der Zeitung El Heraldo Hinweise auf Verbindungen zwischen dem Militär und den Drogenkartellen, die Honduras ohnehin instabile Lage weiter schwächen könnten.
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