Schlagwort-Archive: Krieg

China: Die Rauschgiftkolonialiserung des Kaiserreichs durch die Briten

 Mehrere Millionen Chinesen fröhnten dem Opium-Konsum | Bild (Ausschnitt): © Jean-Pierre Dalbéra [CC BY 2.0]  - flickr

Die harte Drogenpolitik Chinas, bei der nicht selten auch Todesurteile vollstreckt werden, geht auch auf die verheerende Opium- Epidemie zurück die das Land  im 19. Jahrhundert heimsuchte. Allen voran die Briten, die damals Schlafmohn aus Indien in Form von Opium oder auch Morphium an die Chinesen verkauften und sie süchtig machten, waren verantwortlich dafür. Das ... weiterlesen >>

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Abgrenzung von den USA: Bolivien setzt auf Eigeninitiative im Kokainhandel

Michel Temer und Evo Morales Die Präsidenten von Brasilien und Bolivien, Michel Temer und Evo Morales. Ein Bilaterales Abkommen zwischen den beiden Ländern soll kriminelle Gruppen an der Expansion hindern. | Bild (Ausschnitt): ©  Michel Temer [CC BY 2.0]  - Flickr Seit der Legalisierung der Cocapflanze 2006 ist Bolivien nicht nur einer der weltweit größten Coca-Anbauer, sondern auch Kokainhersteller und –exporteur. In den meisten Teilen der Welt gilt die Cocapflanze als Hauptbestandteil von Kokain. Somit ist der Besitz und Konsum illegal. Doch in den Anden gilt das Cocablatt als heilig.
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Kolumbien: Kokain-Explosion heizt politische und soziale Krisen an

Koka-Pflanzen Seit 2015 steigt die Kokaanbaufläche im Andenstaat wieder an. | Bild (Ausschnitt): ©  Pablo Andrés Rivero [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Kokain gehört zu einer der gefragtesten Drogen der Welt. Das Produktionszentrum befindet sich in der Andenregion Kolumbiens, Perus und Boliviens. Dort werden jedes Jahr hunderte von Tonnen des weißen Pulvers produziert und an Verbrauchermärkte in der ganzen Welt versandt.
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Neues Gesetz zur inneren Sicherheit in Mexiko: Menschenrechtsaktivisten warnen vor militärischer Willkür

mexikanische Armee Seit 2006 wird in vielen Teilen Mexikos das Militär zur Bekämpfung der Drogenkartelle eingesetzt | Bild (Ausschnitt): © (c) Jmrobledo - Dreamstime Vor fast  zwölf Jahren rief der damalige Präsident Felipe Calderón in Mexiko zum sogenannten „War on drugs“ auf. Seitdem werden Drogenkartelle vom mexikanischen Staat massiv bekämpft. Nicht selten wird die Polizei dabei vom Militär unterstützt. Mitte Dezember wurde ein neues Gesetz zur inneren Sicherheit verabschiedet, welches den Einsatz von Militär im Landesinneren gesetzlich legitimiert. Zahlreiche nationale und internationale Menschenrechtsorganisationen kritisieren diesen Schritt. Sie befürchten willkürliche Einsätze von Soldaten, nicht nur im Kampf gegen das organisierte Verbrechen.
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Drogenkontrolle und Menschenrechte: Wir brauchen Lösungen, welche die Ärmsten der Gesellschaft nicht zurücklassen

Dark days and darker nights. Anti-Drogen-Kampagnen wirken vielschichtig und beinträchtigen die Rechte vieler Menschen und ganzer Gemeinden.  | Bild (Ausschnitt): ©  Neil Moralee [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Handel mit illegalen Drogen bringt den Verkäufern jährlich mehrere hundert Milliarden US-Dollar ein – laut den Angaben der Drug Enforcement Administration (DEA) erzielt nur das weltweite Erdölgeschäft einen ähnlich hohen Umsatz. Nachdem die meisten Rauschgiftpflanzen in den Regionen Lateinamerikas und Asiens angebaut werden, gehen die Regierungen dort besonders harsch gegen Drogenkriminalität vor. In Mexiko wird seit Jahren ein Krieg gegen die im Drogenhandel tätigen kriminellen Gruppen geführt, auf den Philippinen geht Präsident Duterte brutal gegen Drogenbesitz und -handel vor und auch in Kolumbien sieht es nicht besser aus.
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Warum die Verhaftung von Rio de Janeiros Drogenkönig die dortige Drogenkriminalität nicht mildern kann

Rocinha Der Stadtteil Rocinha bei Nacht: Wird dort die Drogenkriminalität nach der verhaftung des Drogenkönigs zurückgehen? Nein, sagen Experten. | Bild (Ausschnitt): © Igor Fernando [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Am 06. Dezember 2017 wurde einer der meistgesuchten Drogenkönige von Rio de Janeiro, Rogério Avelino da Silva, alias "Rogério 157", bei einer Sicherheitsoperation in Brasiliens Hauptstadt festgenommen. Der massive Einsatz wurde laut der Pressemitteilung des Staatssicherheitssekretariats von Rio de Janeiro mit rund 3.000 Soldaten und Polizisten durchgeführt. Die Festnahme wirft jedoch die Frage auf, wie diese sich auf die kriminelle Dynamik in der zweitgrößten Stadt des Landes auswirken könnte.
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Massaker in Magüí Payán: Eine versteckte Zeitbombe in Post-Konflikt-Ära Kolumbiens

Vorbote eines Krieges Das Massaker offenbart die tickende Zeitbombe des sich langsam wiederaufflammenden Krieges. | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Im südöstlichen kolumbianischen Department Nariño, in der Stadt Magüí Payán, hatte es am 27. November 2017 eine bewaffnete Auseinandersetzung gegeben. Dabei kam es zu einer gewaltsamen Konfrontation zwischen der Comuneros del Sur Fraktion der Nationalen Befreiungsarmee (EJército de Liberación Nacional - ELN) und den Dissidenten der 29. Front der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia - FARC). Laut der kolumbianischen Zeitung „Semana“ verstarben an diesem Tag insgesamt 13 Menschen. Dieses Massaker offenbart die noch tiefe Wunde, der wiederaufreißen könnte. Damit ist wieder eine tickende Zeitbombe enthüllt worden, die diesen Teil des Landes bedroht.
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Philippinen: Video zeigt illegale Hinrichtungen durch die Polizei

Polizeiauto und Polizist, Philippinen Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Nachrichtenagentur Reuters Filmmaterial, welches illegale Hinrichtungen durch philippinische Beamte  zeigt. | Bild (Ausschnitt): ©  Brian Evans [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Vor wenigen Tagen veröffentlichte die Nachrichtenagentur Reuters Filmmaterial, welches illegale Hinrichtungen durch philippinische Beamte zeigt - am Tag nachdem Präsident Duterte die Polizei vom Anti-Drogen-Kampf abgezogen hatte.
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Afghanistan: Rekordernte an Schlafmohn verzeichnet – USA beginnen mit Luftwaffenangriffen

US-Versagen Das Versagen von Antidrogenmaßnahmen der USA führte zum jetzigen folgenreichen Opium-Boom. | Bild (Ausschnitt): ©  United Nations Photo [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr In Afghanistan herrscht seit 16 Jahren ein blutiger Konflikt und seit 2014 offiziell Krieg. Die Terrororganisation „Taliban“ hat das Land derzeit fest im Griff und terrorisiert die Bevölkerung mit ihren abscheulichen Taten. Dabei ist es gar nicht so abwegig, darüber nachzudenken, woher die Islamisten die finanziellen Mittel beziehen, um ihren dortigen „Gottesstaat“ zu errichten: aus dem Drogenanbau. 2016 hat die Organisation laut Angaben des UN-Sicherheitsrats ca. die Hälfte ihres Einkommens aus dem Verkauf von Drogen bezogen. Die Einnahmen für ihre Kriegskasse belaufen sich auf jährliche 200 bis 400 Millionen Dollar. Auch sollen die Kämpfer zunehmend selbst in die Produktion der Drogen einsteigen, vor allem die des Heroins.
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Wie die kolumbianische Regierung den Kampf gegen Drogen nutzt, um sich selbst an der Macht zu halten

Polizei in Kolumbien Überwachungstechnologien dienen nicht nur der Bekämpfung des Drogenhandels, sondern schikanieren und überwachen nebenbei auch soziale Anführer, Menschenrechtsaktivisten und Mitglieder von NGOs. | Bild (Ausschnitt): ©  Shane Armas Korpisto [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Die Umsetzung des sogenannten Plan Colombia hat dazu geführt, dass sich der Zustrom von Waffen, Militärausrüstung und nachrichtendienstlicher Software wie nie zuvor verstärkt hat. Dies zeigt eine Analyse von CELAG, einer Institution, die sich mit der Erforschung und Analyse politischer, wirtschaftlicher und kultureller Phänomene in Lateinamerika befasst.
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