Schlagwort-Archive: Kriminalität

Aufgrund von Korruption und Misswirtschaft droht Venezuela die Staatsinsolvenz

Inflation in Venezuela Venezuela, einst eines der reichsten Länder der Erde, liegt am Boden.  | Bild (Ausschnitt): © Ciro Urdaneta [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Ein Mädchen steht vor einem Supermarkt in Caracas, Venezuela, und hält zwei Taschen mit Lebensmitteln fest in ihren Händen. Mehr als zwei Stunden stand sie in der Schlange vor dem Laden für ein paar Tüten Maismehl an. Als das Mädchen geht, warten noch mindestens hundert andere Menschen in einer Schlange vor dem Geschäft, um ebenfalls Tüten mit Maismehl zu kaufen. Für mehr reicht das Geld nicht. Für ein Päckchen Mehl und ein Paket Zucker wird ein Wochenlohn verlangt. Fast täglich steigen die Preise. Eine Flasche Ahornsirup kostet in etwa ein Monatsgehalt.
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In Mexikos Gefängnissen herrschen die Kartelle

Gefängnis Yucatan Mexiko In mexikanischen Gefängnissen sind zumeist nicht die Behörden an der Macht, sondern die Drogenkartelle. | Bild (Ausschnitt): ©  Kirt Edblom [CC BY-SA 2.0]  - Flickr In Mexiko hat eine kriminelle Gruppe einen Gefängnisdirektor und seinen Sohn entführt und die beiden als Druckmittel für die Freilassung zweier inhaftierter Mitglieder benutzt. Der Vorfall ereignete sich in Tepeca im südöstlich gelegenen Bundesstaat Puebla. Laut der Vizedirektorin des Gefängnisses habe die Gruppe gedroht, die beiden Geiseln zu foltern und umzubringen. Daraufhin seien die beiden Insassen mit Zivilkleidung ausgestattet und umgehend aus dem Gefängnis eskortiert worden. Der Direktor und sein Sohn wurden am Ende unbeschadet freigelassen. Dieses Ereignis verdeutlicht einmal mehr, welche Macht die organisierte Kriminalität über die Gefängnisse Mexikos hat. Denn vielerorts sind es die Drogenkartelle, die die Haftanstalten kontrollieren und nicht die Behörden.
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Ein Bericht enthüllt die transnationalen Stränge des Drogenhandels in Costa Rica

Schiff auf dem Meer Neben langen Abschnitten der Atlantik- und der Pazifikküste hat sich Costa Rica auch aufgrund seiner Landwirtschaft und der Schiffindustrie als vorteilhaft für Drogenhändler erwiesen. | Bild (Ausschnitt): ©  astrid westvang [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Ein kürzlich veröffentlichter Bericht wirft neues Licht auf die Dynamiken des Drogenhandels in Costa Rica, indem er hervorhebt, wie transnationale kriminelle Gruppen Einheimische und lokale Industrien dazu vereinnahmen, ihre kriminellen Unternehmen zu fördern.
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Zersplitterung der Kartelle und Korruption führen im Nordosten Mexikos zu steigender Gewalt

Polizisten Patrouille Mexiko  Bild (Ausschnitt): ©  Gerald Lau [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Nordosten Mexikos hat trotz der Schwächung der beiden mächtigsten kriminellen Organisationen in der Region, das Golf Kartell und Los Zetas, weiterhin mit zunehmender Gewalt zu kämpfen. Das Gebiet um die beiden Bundesstaaten Tamaulipas und Veracruz ist wegen seiner Nähe zu den USA und dem Golf von Mexiko ein Schlüsselareal für Drogenkartelle. Tamaulipas besitzt mit den Städten Reynosa und Nuevo Laredo zwei der größten Grenzübergänge zu den USA im ganzen Land.
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Peru: Verleumdungsklagen erschüttern die Berichterstattung über Drogenhandel und Korruption

Kritischer Journalismus in Lateinamerika "Wir haben in Peru keine Zweifel mehr daran, dass Verleumdungsklagen als Instrumente verwendet werden, um Angst zu erzeugen und Untersuchungen sowie kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen." | Bild (Ausschnitt): © 8 Kome [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Mehrere peruanische Nachrichtenagenturen stehen vor einer Reihe von Gerichtsverfahren, die zeigen, welche abschreckende Wirkung Perus strenge Strafen gegen Diffamierung auf die Medienberichterstattung über organisierte Kriminalität und Korruption haben.
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Die Ursprünge des mexikanischen Drogenkriegs reichen weiter zurück als gedacht

Mexikanischer Drogenkrieg Schon bevor Ex-Präsident Calderón den Kartellen 2006 den Krieg erklärte, nahm die Gewalt in Mexiko zu. | Bild (Ausschnitt): © Claudio Toldeo [CC BY 2.0]  - Flickr Mehr als 10 Jahre ist es her, dass der damalige mexikanische Präsident Felipe Calderón im Kampf gegen den Drogenhandel den mächtigen Kartellen den Krieg erklärte. Seitdem versinkt das Land in einer nicht enden wollenden Welle von Gewalt. Täglich sterben Menschen bei Gefechten zwischen Militär und Kartellmitgliedern, sowie bei Kämpfen zwischen den Kartellen untereinander. Als Ursache für den Konflikt wähnte man bisher vor allem ebenjene Kriegserklärung Calderóns, aber wie zwei mexikanische Forscher nun herausgefunden haben, wurden die Grundlagen dafür schon viel früher gelegt.
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Kolumbien: Zahl der FARC-Guerilla-Dissidenten vom Friedensprozess unterschätzt – Erneuter Beginn der Kämpfe?

FARC Viele FARC-Kämpfer sind mit dem Friedensvertrag unzufrieden und kehren zurück. | Bild (Ausschnitt): © Institute for National Strategic Studies [Public Domain]  - Wikimedia Commons Schätzungen der kolumbianischen Regierung zufolge haben nur 6 Prozent der FARC-Kämpfer den seit November stattfindenden Friedensprozess abgelehnt bzw. aufgegeben. Doch womöglich unterschätzt die Regierung die Zahlen, denn die Nachforschungen von der Stiftung „InSight Crime“, die sich vor allem mit der organisierten Kriminalität in Lateinamerika und der Karibik beschäftigt, zeigen, dass die gegenwärtige Zahl der Dissidenten viel höher ist.
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Bruder des ehemaligen Präsidenten Kolumbiens wegen Leitung paramilitärischer Gruppe angeklagt

Santiago Uribe Álvaro Uribe Vélez: Sein Bruder Santiago Uribe befindet sich derzeit in Untersuchungshaft. | Bild (Ausschnitt): ©  Globovisión [CC BY-NC 2.0]  - Flickr

Santiago Uribe ist wegen der Gründung und Leitung der kriminellen paramilitärischen Organisation namens “Die 12 Apostel“ seit langer Zeit angeklagt. Der Großgrundbesitzer und Bruder des ehemaligen Präsidenten von Kolumbien Álvaro Uribe Vélez sitzt seit Februar 2016 in Kolumbien in einem nahe Medellín gelegenen Bataillon in Untersuchungshaft und wird erneut vor Gericht geführt, um seine endgültige ... weiterlesen >>

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El Salvador: Regierung nutzt Kampf gegen Gangs zur Verletzung von Menschenrechten

Mara Salvatrucha - MS-13 Ein Mitglied der MS-13. | Bild (Ausschnitt): © Federal Bureau of Investigation [Public Domain]  - Wikimedia Commons El Salvador kommt nicht zur Ruhe und hat mit einer erneuten Zunahme von Gangbrutalität zu kämpfen. Gerade erst ist mit dem September der gewalttätigste Monat in El Salvador im Jahr 2017 zu Ende gegangen, 435 Menschen wurden umgebracht, was fast 15 Morden pro Tag entspricht. Die Regierung reagierte in den letzten Septembertagen mit einer Machtdemonstration und ließ Panzer in den Straßen der Hauptstadt San Salvador auffahren. Eine klare Botschaft in Richtung der Gangs. Diese ließen daraufhin die Mordrate noch stärker ansteigen: zwischen dem 20. und dem 30. September wurden durchschnittlich 27 Menschen pro Tag ermordet. El Salvador versinkt immer weiter in einer Spirale aus Gewalt, die sowohl der Staat als auch die Gangs verantworten.
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Wie der Drogenmissbrauch Pakistan vor Probleme stellt

Drogenpolitik Drogen üben viel Macht innerhalb der Politik eines Landes aus. | Bild (Ausschnitt): © West Midlands Police [CC BY-SA 2.0]  - Flickr

Pakistan liegt im sogenannten Goldenen Halbmond und gilt mit den Staaten Afghanistan und Iran als das Hauptproduktionsgebiet für illegales Opium (90 Prozent). Aus Afghanistan wurden im Jahr 2016 zwei Drittel des weltweiten Schlafmohns auf 201.000 Hektar angebaut. Somit macht es dieses Land zum größten Hersteller von Opiaten weltweit.

Die Abhängigkeit der Menschen ist in diesem ... weiterlesen >>

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