Schlagwort-Archive: Lateinamerika

Erhöhte Kokainnachfrage in Europa schürt Probleme in westafrikanischen Transitstaaten

  Bild (Ausschnitt): © jbdodane [CC BY-NC 2.0]  - flickr Der Kokainkonsum in Europa steigt stetig. Die Produktionsländer für den europäischen Markt liegen dabei ausschließlich in Lateinamerika. Um den kontinuierlich steigenden Bedarf an Kokain zu decken, mussten die Produzenten auch ihre Transportwege ausweiten. Ein Teil des europäischen Kokains wird seit geraumer Zeit über Westafrika geschmuggelt. Mit dem Konsumanstieg in Europa wird diese Handelsroute für die Produzenten in Lateinamerika immer wichtiger. Für die betroffenen Staaten in Westafrika hat das fatale Folgen.
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Kolumbiens Kokaproduktion erreicht Rekordhoch

Drogen Koka Rekordhoch Strategien Soldaten nach der Niederbrennung eines Koka-Labors in Tumaco | Bild (Ausschnitt): © AP Foto/ William Fernando Martinez [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Am 25. Juni 2018 veröffentlichte das „Office of National Drug Control Policy“ (ONDCP) im Weißen Haus eine denkwürdige Pressemitteilung zu Kolumbiens Kokaproduktion. Die neuesten Erhebungen haben ergeben, dass diese – seit die Messungen vor 20 Jahren begonnen haben – ein neues Rekordhoch erreicht hat. Ist der Andenstaat ohnehin schon seit Jahren Weltmeister in der Produktion der widerstandsfähigen Nutzpflanze, so hat er nunmehr seine Führung auch noch ausgebaut.
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Präsidentschaftswahl in Kolumbien: Neuer Amtsinhaber gefährdet FARC-Friedensabkommen

Kolumbien Präsident Wahl Iván Duque Der neue kolumbianische Präsident Iván Duque ist ein Gegner des 2016 mit der FARC geschlossenen Friedensabkommens. | Bild (Ausschnitt): ©  Casa de América [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Kolumbien hat einen neuen Präsidenten. Ab dem 7. August wird nun Iván Duque die „Casa de Nariño“, den Amtssitz des Staatsoberhaupts des südamerikanischen Landes, bewohnen. Der rechtskonservative Kandidat, der der von Ex-Präsident Álvaro Uribe gegründeten Partei Centro Democrático angehört, erhielt am Sonntag 53,98 Prozent der Stimmen und konnte sich somit gegen seinen Konkurrenten Gustavo Petro von der linken Bewegung Colombia Humana, der auf 42,01 Prozent der Stimmen kam, durchsetzen.
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Amerikanische Waffen heizen den Drogenkrieg in Lateinamerika an

mexikanische Armee  Bild (Ausschnitt): © (c) Jmrobledo - Dreamstime Ein Amoklauf an einer Schule in Texas hat letzte Woche erneut 10 Opfer, darunter vor allem Jugendliche, gefordert. Es war die 22. Schießerei an einer amerikanischen Schule im Jahr 2018. Doch nicht nur in den USA selbst, sondern auch im Ausland werden amerikanische Waffen dazu genutzt, Morde und andere schreckliche Taten zu begehen. So sind Rüstungsgüter aus den USA in allen Krisengebieten der Welt zu finden, wo sie den Konflikt noch befeuern. Syrien, Jemen und viele lateinamerikanische Länder, in denen der Drogenkrieg tobt, sind nur einige wenige Beispiele. Doch eine stärkere Regulierung von Waffenverkäufen ist nicht in Sicht. So schlug Präsident Trump eine Reform der Ausfuhrkontrolle für kleinere Schusswaffen vor, die deren Export noch weiter vereinfachen würde.
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Brasilianische Menschenrechtsaktivistin mit Waffe von Heckler&Koch ermordet

 Tausende Brasilianer und Brasilianerinnen trauern um Marielle Franco.  | Bild (Ausschnitt): © Bernardo G. [(CC BY 2.0)]  - flickr Am 14. März wurde die brasilianische Stadträtin Marielle Franco, welche sich besonders für Schwarze, Benachteiligte und Homosexuelle einsetzte, und ihr Fahrer erschossen. Und zwar mit einer deutschen Maschinenpistole. Denn vor einigen Tagen kam heraus, dass die Mordwaffe aus der Schmiede des deutschen Rüstungsherstellers Heckler & Koch stammt. Also des Unternehmens, das gerade wegen illegalen Waffenlieferungen nach Mexiko vor Gericht steht.
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Mosambik und UNODC verschärfen den Kampf gegen den ansteigenden Drogenhandel

 Der Flughafen von Maputo ist ein wichtiges Drehkreuz für den Drogenschmuggel in Mosambik  | Bild (Ausschnitt): ©  Enrique Mendizabal [(CC BY-ND 2.0)]  - Flickr Im Februar dieses Jahres einigten sich Mosambik und das UNODC auf die Schaffung einer Task Force, um die grenzüberschreitende Bekämpfung des Drogenschmuggels an den Flughäfen zu intensivieren. Die Europäische Union unterstützt das Projekt im Rahmen ihres „Cocaine Route Programme“ mit 4,4 Millionen Dollar.
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Waffenlieferung nach Mexiko: Heckler & Koch umgeht Exportverbot der Bundesregierung

 Das G36 Sturmgewehr: Heckler&Kochs Exportschlager. | Bild (Ausschnitt): ©  Keith Trivett [CC BY 2.0]  - flickr Im mexikanischen Bundesstaat Guerrero wurden im Jahr 2017 6 Personen pro Tag ermordet, was ihn zur gefährlichsten Region in ganz Mexiko macht. Alleine in Acapulco starben 910 Menschen. Die Hauptstadt Guerreros ist somit die drittgefährlichste Stadt der Welt. Besonders kritische Journalisten, Indigene und Menschenrechtsverteidiger sind großen Bedrohungen ausgesetzt.
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Hinrichtungen wegen Drogendelikten nehmen weltweit zu

 Demonstration für die Abschaffung der Tode4sstrafe im Iran. | Bild (Ausschnitt): © Steve Rhodes [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Im letzten Jahr wurden weltweit weniger Menschen durch die Todesstrafe umgebracht und auch die Zahl der verhängten Todesurteile ist global zurück gegangen, so berichtet Amnesty International. Insgesamt wurden 2017 international 993 Exekutionen durchgeführt, was im Vergleich zu 2016 einer Abnahme von vier Prozent entspricht. Angeführt wird diese Statistik mit 84 Prozent aller Hinrichtungen von den Ländern Iran, Saudi-Arabien, Irak und Pakistan, wobei China nicht berücksichtigt wird.
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USA, Mexiko und Kolumbien intensivieren Zusammenarbeit zur Bekämpfung des Drogenschmuggels im Pazifik

US Cost Guard  Bild (Ausschnitt): ©  Coast Guard News [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Migration, Handel, die Frage, wer die geplante Grenzmauer bezahlen soll. Die Liste der Themen, bei denen die USA und Mexiko uneins sind, ist ziemlich lang. Doch kommt man auf den Kampf gegen den Drogenhandel zu sprechen, überschneiden sich die Interessen. Zusammen mit Kolumbien starten die beiden Länder nun eine gemeinsame maritime Sicherheitsoperation, um auch gegen den Drogenschmuggel auf hoher See vorzugehen. Dabei sollen Schmuggelnetzwerke, die entlang der lateinamerikanischen Pazifikküste operieren, ins Visier genommen werden.
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Maßnahmen zur Bekämpfung des Drogenhandels misslingen in Lateinamerika

 Trotz zahlreicher Eradikationsmaßnahmen hat Kolumbien noch keinen Erfolg gegen die Kokainproduktion erreicht | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Nach dem jährlichen Bericht über den internationalen Drogenhandel des US State Department wird Lateinamerika auch in Zukunft seinen Kampf gegen organisierte Kriminalität und den Drogenhandel nicht gewinnen können. Korruption und der transnationale Schmuggel sind immer noch in vielen mittel- und südamerikanischen Staaten vorzufinden: Mehr als die Hälfte der 20 lateinamerikanischen Ländern gehören entweder zu den weltweit größten Produzenten von Kokain beziehungsweise Marihuana, oder sind als Transitstaat vom Drogenhandel betroffen.
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