Schlagwort-Archive: Maßnahmen

Mexiko: Welle an Gewaltverbrechen

In Mexiko wird die Drogengewalt immer schlimmer. Die Drogengewalt, in Mexiko, wird trotz "War on Drugs" immer schlimmer. | Bild (Ausschnitt): © Diego Fernández  [Public Domain]  - Wikimedia Commons Die Gewalt in Mexiko nimmt deutlich zu. Es kommt häufiger zu Konflikten zwischen den kleineren Gangs, es geht dabei um den illegalen Handel von Drogen, um Schutzgelderpressung und Menschenhandel. Die Welle der Gewalt in Mexiko hat die Mordrate drastisch ansteigen lassen.
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Paraguay nutzt den War on Drugs zum Wahlkampf

Kolumbien Drogen Pflanzenverbrennungen sind Teil der Strategie des War on Drugs. (Symbolbild) | Bild (Ausschnitt): © Policía Nacional de los colombianos [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Paraguay ist der größte Marihuana-Produzent in ganz Südamerika. Das liegt im Großen und Ganzen an drei zentralen Gründen: Zum einen wäre da die Verdienstmöglichkeit. Bauern können mit einer herkömmlichen, legalen Agrikultur bei weitem nicht so viel verdienen als mit dem Marihuana-Anbau. Zum anderen ist die Qualität von paraguayischem Cannabis von außerordentlicher Güte. Es gilt als besonders rein und der THC-Gehalt, verglichen mit dem argentinischen Produkt, ist um 25 Prozent höher. Der dritte große Punkt, warum der Anbau von Marihuana in Paraguay so weit verbreitet ist, liegt an der laxen Strafverfolgung und an korrupten Offiziellen. Vor allem in ländlichen Gebieten fallen Polizeibeamte der Korruption anheim. In Paraguay ist es gängig, dass Marihuana-Produzenten hohe Geldsummen als Willkommensgeschenk für neue Gesetzeshüter mitbringen, um ihr Drogengeschäft unbehelligt weiterführen zu können. In Alto Paraná wurde diese Praxis erstmalig publik. Demnach hat jeder Polizeichef 9.000 US-Dollar erhalten, damit die dort agierende Drogenbande ungestört und frei von Sanktionen weiterarbeiten kann. Leider scheint dies kein Einzelfall zu sein, sondern ist gängige Praxis. Ohne eine innoffizielle Zusammenarbeit zwischen staatlicher Seite und den Drogenbanden wäre eine solche Ausbreitung der Cannabis-Produktion kaum vorstellbar.
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Argentinien veröffentlicht Drogenbericht: Konsum und Handel steigen

Marihuana-Konsum Der Konsum und Handel von Drogen ist in Argentinien stark angestiegen | Bild (Ausschnitt): ©  misterio_henry [CC BY-ND 2.0]  - Flickr

Dieses Jahr hat die argentinische Regierung das erste Mal seit 2010 einen Drogenbericht veröffentlicht. Dieser zeigt: Die Zahl der Marihuana-Konsumenten ist in sieben Jahren um fast 150 Prozent gestiegen und die Zahl der Kokain-Konsument hat sich fast verdoppelt. Mehr als ein Drittel der Befragten zwischen 12 und 49 gaben an, dass sie „Extasy“ in weniger ... weiterlesen >>

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Korruption, Gewalt & Kriminalität – Honduras droht ein zweites Kolumbien zu werden

Sichergestellte Ladung Kokain aus Honduras Von der US-Küstenwache konfisziertes Kokain | Bild (Ausschnitt): © von Coast Guard (Drug hand off) [Public domain] [Public Domain]  - Wikimedia Commons Am 22. Mai wurde in Honduras eine Koka-Farm gefunden. Sie umfasste ungefähr 84.000 Quadratmeter. Der Verdacht hatte sich erhärtet, weil man Chemikalien fand, die dazu benutzt werden die Blätter weiter zu verarbeiten. Im Zuge der Ermittlungen wurden immer häufiger entsprechende Felder überall im Land entdeckt. Die Sicherheitsbehörden gehen momentan davon aus, dass es sich hierbei um Experimente von kolumbianischen oder guatemaltekischen Banden handelt. Neue Erkenntnisse weisen darauf hin, dass die Farm vor ungefähr drei Jahren von kolumbianischen Ingenieuren aufgebaut worden ist. Sie hatten mit Absicht eine Lage ausgewählt, die abgelegen ist, in bergigen und regnerischen Gebieten Honduras‘, die gute Bedingungen für das Anpflanzen von Koka bedeuten. Es deutet immer mehr darauf hin, dass kriminelle Banden ein Interesse daran haben, das Land von einem Transitland zu einem Produktionsland für Kokain zu machen.
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Jährlicher Europäischer Drogenbericht – Rauschmittelnachfrage steigt weiter an

  Bild (Ausschnitt): © Octavio L. - Wikimedia Commons Der am vergangenen Montag veröffentlichte Jahresbericht der Europäischen Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) verdeutlicht die Entwicklung des Drogenkonsums in Europa. 8.114 Menschen starben 2015 nachweislich an den Folgen einer Überdosis. Die Zahl der Drogentoten ist hiermit bereits zum dritten Mal in Folge angestiegen. Die Hälfte der Opfer kommen aus Großbritannien und Deutschland. Heroin und andere Opioide sind die Substanzen, die 81 Prozent dieser Todesfälle verschuldet haben. Keine anderen Rauschmittel führen zu mehr direkten Todesfällen. Dem Suchtforscher Adam Winstock zufolge sind insbesondere Menschen, die Heroin nehmen, erfahrungsgemäß schon Jahre bzw. jahrzehntelang süchtig. Da es sich um eine Droge handelt, die in den 70er und 90er Jahren verstärkt konsumiert wurde, sind viele Betroffene mittlerweile älter als 50.
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Drogenhändler profitieren vom Klimawandel

  Bild (Ausschnitt): © go_greener_oz [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trumps, sich von einer globalen Vereinbarung zur Bekämpfung des Klimawandels zurückzuziehen, beeinträchtigt die Bemühungen der Bewältigung der Umweltprobleme in Lateinamerika und in der Karibik, die seit langem mit dem organisierten Verbrechen in Relation stehen. Denn die Schwächung des Kampfes gegen den Klimawandel spielt eine wichtige Rolle bei der Bewältigung der Herausforderungen für die globale Sicherheit. Zwar kann der Klimawandel nicht direkt Gewalt verursachen, aber er interagiert mit ihr und verschärft bestehende Probleme.
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Kampf gegen Drogen: Peru darf nicht denselben Fehler machen wie Kolumbien

Koka-Pflanze in Peru Eine Koka-Pflanze wächst auf einem Feld in Peru | Bild (Ausschnitt): ©  Megan [CC BY-NC 2.0]  - Flickr Peru verfolgt seit einiger Zeit eine neue Strategie im Kampf gegen Drogen. Die Regierung in Lima versucht mit radikaler Eradikation dem Koka-Anbau beizukommen. Die Präsidentin Carmen Masías möchte erreichen, dass bis 2021 ungefähr 50 Prozent der Anbaufläche von Koka zerstört wird. Diese Maßnahme soll davon begleitet werden, dass über die nächsten Jahre mehr Konfiszierungen stattfinden sollen. Darüber hinaus sollen den Bauern ernsthafte Alternativen aufgezeigt werden. Das erklärte Ziel sind 400 Tonnen weniger Kokain pro Jahr. Limas Programm ist dem kolumbianischen sehr ähnlich. Auch hier sollen mehr Felder zerstört werden. In Kolumbien haben immer mehr Eradikationen dazu geführt, dass die Anbaufläche von Koka auf 78.000 Hektar im Jahr 2012 reduziert wurde. Gleichzeitig zeigt das kolumbianische Beispiel aber auch auf, auf welche Stolpersteine Peru achten sollte.
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Drogenparadies Pakistan – nicht nur Transitland, sondern auch Konsumentenhochburg

Pakistan Heroinkonsum Die Zahl der Drogenkonsumenten in Pakistan steigt. | Bild (Ausschnitt): ©  Photo RNW.org [CC BY-ND 2.0]  - Flickr Vergangenen Montag , wurden 21 Kilogramm Heroin auf einem internationalen Flug der Linie Pakistan International Airline am Londoner Flughafen Heathrow von den Behörden sichergestellt. Es wird vermutet, dass die illegale Fracht in Islamabad geladen wurde. Bis jetzt ist nicht klar, wer dafür verantwortlich ist. Jedoch wurde die gesamte Crew des Fluges laut NCA sofort verhört, um eine Verbindung ausschließen zu können. Erneut rückt Pakistan in den Fokus und die Frage, welche Drogenpolitik das Land führt, wird präsent.
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Fentanyl-Epidemie kostet Menschenleben – Mexiko und die USA reagieren zögerlich

 Painkillers  | Bild (Ausschnitt): ©  Eric Norris [CC BY 2.0]  - flickr Der Konsum des synthetisch hergestellten Opioid Fentanyl entwickelt sich immer mehr zu einer Epidemie. Nach einem Bericht der UNO von 2017 verursachten Fentanyl und ähnliche Mittel 5.000 Tote durch Überdosis seit Herbst 2013 in den USA. In Kanada nimmt man an, dass die Drogen der Fentanyl-Familie zu 655 Toten zwischen 2009 und 2014 beigetragen haben. Der Bericht erwähnt auch Todesfälle in Europa, die mit der gefährlichen Substanz in Verbindung stehen. Die Zahlen sollen stetig ansteigen. In den USA sind insbesondere die Bundesstaaten des so genannten Rust Belts von der Epidemie betroffen, eine industriell geprägte Region im Nordosten der Vereinigten Staaten. Allein 2015 sollen in den Vereinigten Staaten 33.000 Menschen an einer Überdosis gestorben sein, die mit Opiaten zusammenhängt. Die US-Botschafterin in Mexiko Roberta Jacobson sagte, dass für 2017 ein weiterer Sprung nach oben in der traurigen Statistik zu erwarten sei. Am 16. Mai hielten Experten in Mexiko eine Konferenz zur kontinuierlichen Verbreitung von Fentanyl ab. Dort wurde beraten, wie besser dagegen angekämpft werden kann.
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Uruguayische Fußball-Fanclubs entwickeln sich zu Kartellen

Barras Bravas Tribüne von Barra Amsterdam im Stadion Cenetario in Montevideo. Uruguay | Bild (Ausschnitt): © Jimmy Baikovicius [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Die Fußball-Fanclubs in Uruguay agieren wie kriminelle Organisationen. Diese Entwicklung der ‚Barras Bravas‘ spiegelt sich ebenfalls wieder im benachbarten Argentinien. Auch entspricht die Entstehung der uruguayischen Barras Bravas stark den argentinischen. In den 1970er-Jahren zeichneten sich die argentinischen Barras Bravas durch extreme Fans aus, die ihre Loyalität zu ihrem Lieblingsteam mit einheitlicher Fan-Kleidung und Singen im Einklang zeigen wollten. Aber in den 1980er Jahren kennzeichneten sie sich durch Gewalt, bis sie zu einer unabdingbaren Charaktereigenschaft wurde. Schließlich verwickelten sie sich in Aktivitäten zum Erwirtschaften von Profiten. Einige Barras Bravas in Argentinien stehen in Verbindung mit dem Drogenhandel und sind unter dem politischen Deckmantel sicher, welcher sie vor der Strafverfolgung beschützt.
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