Schlagwort-Archive: Menschenhandel

Lateinamerikanische Gangs weltweit auf dem Vormarsch

Mara Salvatrucha - MS-13 Die Mara Salvatrucha haben ihren Ursprung in Los Angeles. Mittlerweile sind sie in verschiedenen Ländern verbreitet.  | Bild (Ausschnitt): © Federal Bureau of Investigation [Public Domain]  - Wikimedia Commons Am 2.August wurde der Kopf der MSX3, Balbín Antonio Castillo Nole, während einer Routine Polizeikontrolle in einem Viertel in Lima der peruanischen Hauptstadt festgenommen. Er wurde zunächst für einen normalen Passanten gehalten. Als er sich jedoch weigerte, sich zu identifizieren und versuchte zu fliehen, wurde er festgenommen. Es stellte sich später heraus dass es sich um Castillo handelt, der mehrere strafrechtliche Einträge hat. Er wurde wegen Drogenhandel, Entführung, Erpressung, Diebstahl und versuchten Mordes polizeilich gesucht.
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Mexiko: Welle an Gewaltverbrechen

In Mexiko wird die Drogengewalt immer schlimmer. Die Drogengewalt, in Mexiko, wird trotz "War on Drugs" immer schlimmer. | Bild (Ausschnitt): © Diego Fernández  [Public Domain]  - Wikimedia Commons Die Gewalt in Mexiko nimmt deutlich zu. Es kommt häufiger zu Konflikten zwischen den kleineren Gangs, es geht dabei um den illegalen Handel von Drogen, um Schutzgelderpressung und Menschenhandel. Die Welle der Gewalt in Mexiko hat die Mordrate drastisch ansteigen lassen.
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Ehemaliger Drogenboss bedroht Korruptionsnetzwerk in Honduras

Korruption in Honduras Korruption in Honduras behindert den Kampf gegen den Drogenhandel | Bild (Ausschnitt): ©  Alex Steffler [CC BY-NC 2.0]  - Flickr In Honduras ist Bestechung weit verbreitet. Von korrupten Individuen und Einzeltätern zu sprechen wäre jedoch eine Untertreibung. Eher zutreffend ist, dass Korruption das gängige System und der Modus Operandi im Land ist. Kriminelle Organisationen haben daran einen großen Anteil, da sie Regierungsinstitutionen auf verschiedenen Ebenen korrumpiert haben. Sowohl die Eliten im öffentlichen Bereich als auch die Oberschicht des privaten Sektors haben in den letzten Jahren zunehmend Verbindungen zu den kriminellen Netzwerken, die für Drogen- und Menschenhandel verantwortlich sind, aufgenommen. Unter der Regierungszeit des Präsidenten Juan Orlando Hernández, der 2014 sein Amt antrat, hat sich diese Dynamik weiter verschärft und zugespitzt. Bereits jetzt üben korrupte Beamte und Unternehmer eine überproportional starke Kontrolle in der Wirtschaft und Politik aus. Hernández hat es sich aber nun zur Aufgabe gemacht, die Regierungsgewalt in der Exekutive zu konsolidieren. Damit ist es ihm möglich, das engmaschige Netzwerk von Eliten mit Verbindungen zum öffentlichen, privaten und kriminellen Sektor weiter zu stärken. Auch schon vor seiner Regentschaft als Staatsoberhaupt, während seiner Zeit als Präsident des Kongresses, war er verantwortlich für ein „Gesetzgebungsklima“, das den Mitgliedern des Netzwerkes zu Gute kam.
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Kanada legalisiert Cannabis-Konsum

Cannabis Pflanze In Kanada wird Cannabis legalisiert | Bild (Ausschnitt): © 24oranges.nl [CC BY-SA 2.0]  - Flickr Es ist immer wieder schön zu sehen, wenn Politiker ihre Wahlversprechen einhalten. So wie der kanadische Premierminister Justin Trudeau. 2015 versprach jener die Legalisierung von Cannabis. Im April dieses Jahres legte die kanadische Regierung einen entsprechenden Gesetzesentwurf vor. Bis zum ersten Juli 2018 soll das Gesetz stehen. Schon 2013 gab Trudeau zu, fünf oder sechsmal Haschisch geraucht zu haben. Das Gesetz kann als Kapitulation gesehen werden. Obwohl die Polizei jährlich mehrere Milliarden Dollar zur Bekämpfung ausgab, war der Cannabis Konsum einer der höchsten weltweit. Die bestehenden Gesetze konnten auch Minderjährige nicht von Haschisch und Marihuana fernhalten. 21 Prozent der Teenager zwischen 15 und 19 konsumierten, laut Angaben der Regierung. Bei jungen Erwachsenen zwischen 20 und 24 seien es sogar 30 Prozent. Durch das Gesetz sollen Minderjährige vom Konsum abgehalten werden. Zum Beispiel soll der Verkauf an sie mit einer Freiheitsstrafe von bis zu 14 Jahren bestraft werden. Ab 18 Jahren – den einzelnen Provinzen ist es überlassen, das Mindestalter weiter hochzusetzen – darf man bis zu 30 Gramm getrocknetes Cannabis besitzen und rauchen. Jedem Haushalt ist es zudem erlaubt, bis zu vier Pflanzen zum persönlichen Gebrauch zu ziehen. Die Samen sollen von staatlich anerkannten Lieferanten aus einem offiziell geprüften Anbau kommen. Die Regierung erhofft sich so auch, dem organisierten Verbrechen eine Einnahmequelle zu entziehen.
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Trotz Verhaftung von zwei Drogenbaronen: Korrupte Politik sichert Geschäft des Sinaloa-Kartells

  Bild (Ausschnitt): ©  Pkripper503 - Dreamstime Der Ursprung des Drogenhandels liegt tief im Landesinneren, im mexikanischen Bundesstaat Sinaloa. Unzugängliche Täler und Gebirge ermöglichen seit vielen Jahrzehnten den Anbau und Handel von Rauschmitteln. Es ist auch die Heimat der mächtigsten Verbrecherorganisation der Welt: dem Sinaloa-Kartell. Es ist ein weitläufig organisiertes Unternehmen. Zu seinem Vorstand gehörte auch Chapo Joaquín Guzmán, der im Januar 2017 festgenommen und den USA ausgeliefert worden war. Innerhalb Mexikos arbeitet das Kartell mit 16 Bundesstaaten, außerhalb kooperiert es mit Franchise-Unternehmen in 58 Ländern. Lange bestand das Hauptgeschäft des Kartells aus dem Schmuggel von Marihuana und Kokain. Seit 2008 verlagerte sich der Fokus jedoch auf Heroin, produziert in Mexiko. Außerdem ist das Sinaloa Kartell in Waffen- und Menschenhandel involviert. Auch mit Rohstoffen und Produktpiraterie verdienen sie ein Vermögen. Der „multinationale Konzern“ setzt Schätzungen zufolge hundert Millionen Dollar im Monat um. Riesige Mengen Schwarzgeld werden per LKW nach Mexiko transportiert. Dort wird das Geld zunächst gewaschen und später in Banken auf der ganzen Welt verteilt. Erst danach können es die Bosse wieder gebrauchen. Das Sinaloa Kartell arbeitet mit den Flores-Zwillingen aus Chicago zusammen, deren Gang bereits über mehr als 5000 Mitarbeiter verfügt. Sie kontrollieren Netzwerke und Städte in ganz Amerika und können bis zu zwei Tonnen Drogen im Monat bewegen.
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Dominikanische Republik: Erschreckende soziale Folgen eines zentralen Drogenumschlagplatzes

Kokain wird auf der ganzen Welt gehandelt. Brasilien ist ein wichtiger Transitstaat für Kokain und hat einen der größten Konsummärkte weltweit. | Bild (Ausschnitt): ©  The National Crime Agency [CC BY 2.0]  - flickr Immer häufiger erscheinen Berichte darüber, wie an Flughäfen sogenannte Bodypacker bei dem Versuch, Drogen zu schmuggeln, verhaftet werden. In erster Linie handelt es sich dabei um Transporte aus Lateinamerika, vor allem aber aus der Dominikanischen Republik.Hinzu kommt, dass im Dezember 2016 in Santo Domingo einer der erfolgreichsten Luftverkehrsdienstleister der Dominikanischen Republik beschuldigt wurde, sich auf legalen Flügen aktiv am Drogenhandel zu beteiligen. Schon seit Jahren spielt die Dominikanische Republik eine wesentliche Rolle als Umschlagsplatz für Kokain, Marihuana und Heroin in der Karibik.
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Drogenbanden nutzen illegalen Bergbau zur Geldwäsche

Luftaufnahme von Gold Abbau in Wald in Guyana Beispielhaftes Bild für Gold Abbau in Guyana | Bild (Ausschnitt): © Allan Hopkins [CC BY-NC-ND 2.0]  - flickr Panamas Regenwälder und die dortige Bevölkerung sind gefährdet. Besonders durch den Raubbau von Gold – hinter dem Gruppierungen aus dem organisierten Drogenhandel vermutet wird. Sicher ist, dass es sich um kriminelle Banden handelt, die sich Zugang zu den Regenwäldern verschaffen und die dort lebende indigene Bevölkerung benutzen, um Gold und andere Bodenschätze zu gewinnen.Der Verdacht, dass es sich bei den Drahtziehern um Gruppierungen aus dem Drogengeschäft handelt, begründet sich auf der Möglichkeit der Geldwäsche, die der Goldhandel bietet.
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Costa Rica und Nicaragua nehmen Kampf gegen Drogen gemeinsam auf

 El Consumo De Las Drogas Te Tata - Drogen werden dich töten | Bild (Ausschnitt): © Steven Depolo [CC BY 2.0]  - Flickr Am 24. Februar trafen sich hohe Beamte der costa-ricanischen und nicaraguanischen Regierung, um über ein gemeinsames Vorgehen im Kampf gegen die Drogen zu entscheiden. Die zwei einzigen Grenzübergänge, die die Länder teilen, wurden zur Hauptroute für den Drogenschmuggel und auch an den Küsten werden die illegalen Substanzen über das Meer in die USA geschmuggelt. Neuste Berichte zeigen auch, dass mexikanische Drogenbanden, wie das Sinaloa-Kartell, Costa Rikaner rekrutieren und ausbilden.
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Drogenproblematik im Irak wächst weiter: Produziert das Land selbst?

  Bild (Ausschnitt): ©  Pedro Fabián Gutiérrez Vidrio  [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr Der Irak scheint nicht mehr nur ein Transitstaat für Drogen zu sein, vielmehr produziert das Land die illegalen Substanzen vermehrt auch selbst. Die regionale Instabilität erschwert es dem Staat allerdings, effektive Maßnahmen einzuleiten. Eine Reihe von Verhaftungen aufgrund von Drogendelikten, die sich in letzter Zeit deutlich anhäufen, können auf strukturelle Veränderungen im Drogenmarkt zurückgeführt werden. Nun wurden in dem Land, das seine Drogen bislang aus den Nachbarländern bezog, einige Drogenfarmen und Produktionsstätten entdeckt. Die Regierung verleugnet allerdings eine Entwicklung zu einem drogenproduzierenden Land.
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In Afrika nichts Neues – der unkontrollierte Drogenhandel

Berge in Äthiopien  Bild (Ausschnitt): ©  mariusz kluzniak [CC BY-NC-ND 2.0]  - Flickr „…with very poor reporting from Africa…“ Vom 13.01.17 – 14-01.17 fand der 27ste France-African Summit in Bamako, der Hauptstadt des Gastgeberlandes Mali, statt. Auf dem Treffen unter dem Titel „Partnership, Peace and Emergence“, bei dem Frankreichs Präsident Hollande mit über 30 afrikanischen Staatschefs zusammenkam, wurde neben verschiedenen sicherheitspolitischen Themen auch die Bekämpfung des Drogenhandels thematisiert.
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